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#1
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| Besitz von Dopingpräparaten wird künftig Straftatbestand Quelle: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Koalitionsparteien einigen sich auf Kompromiss NEU-ISENBURG (Smi). Nach monatelangem Streit haben sich die Koalitionsparteien auf eine Verschärfung der Anti-Doping-Bestimmungen in Deutschland verständigt. Das haben die sportpolitischen Sprecher der SPD- und CDU/CSU-Bundestagsfraktionen bestätigt. Danach hat die Union ihren Widerstand gegen einen Besitzstraftatbestand aufgegeben. Geeinigt hat man sich auf eine Verschärfung des Arzneimittelgesetzes (Paragraph 6 a), womit ein eigenes Anti-Doping-Gesetz vorerst vom Tisch ist. Künftig soll der "Besitz nicht geringer Mengen" dopingrelevanter Präparate strafrechtlich geahndet werden, worunter vor allem Anabolika, Erythropoetin (EPO), Wachstumshormone, Insulin sowie Substanzen mit antiöstrogener Wirkung zu verstehen sind. Durch die so genannte Besitzstrafbarkeit zielen die Koalitionsparteien vor allem auf die organisierte Kriminalität, die damit effektiver als bisher bekämpft werden könne. Sportler hingegen, die mit geringen Mengen verbotener Substanzen erwischt werden oder bei Dopingkontrollen auffallen, sollen weiterhin der Sportgerichtsbarkeit unterliegen. Die bisherigen Strafvorschriften des Arzneimittelgesetzes hätten sich als "totes Recht" erwiesen, da der unmittelbare Anknüpfungspunkt strafrechtlicher Ermittlungen - der Besitz von Dopingmitteln - bislang zur Begründung eines Tatverdachts nicht ausreichte, so Klaus Riegert (CDU/CSU) und Dagmar Freitag (SPD). Dies werde sich nun ändern.
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#2
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| hmm interessant, aber von mir aus kein thema ![]() |
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#3
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| Ist ein Weg in die richtige Richtung - was die Publicity angeht. Für Hobby-Sportler, welche nur kleine Dosen an Dopingmitteln besitzen, ist dieser Bestand weiterhin nicht strafbar. Dieses ist es nur bei großem Bestand. Das ist nur bei gut organisierten Kartellen der Fall. Im Prinzip vergleichbar mit Drogen: der kleine Eigennutzer hat (fast) nichts zu befürchten und die großen Ringe sind zu versteckt, um aufgespürt zu werden. Im Endeffekt also nur ein Schnellschuss... Aber möchte man wirklich das Doping im Sport verbieten ? Woher kommen denn die ganzen Leistungen ? Wie erklärt man sich, dass immer wieder Weltrekorde gebrochen und neuere Leistungen aufgestellt werden ? Warum rennen Sprinter immer schneller die 100m ? Sicher nicht weil sie im Vergleich zu "früher" bessere Schuhe haben. Auch nicht weil sich der Mensch aufgrund der Evolution anpasst. Dies kann nur auf Training und entsprechende Medikation zurückgeführt werden. Deswegen würde man dem Hochleistungssport auch einen gewissen Dämpfer verpassen, würde man generell auf das Doping verzichten, das in fast allen Sportarten fester Bestandteil ist. Im Prinzip sind Doping und Hochleistungssport fest miteinander verknüpft, wenn keine Rekorde mehr gebrochen werden, geht dem Sport die Luft aus...
__________________ Früher war ja alles billiger: Butter, Brot, Urlaub. Da biste einfach mal eben in den Harz gefahren und hast... oder wo anders hin.<br />Heute kannste ja nur noch bei so 'ner Flatrate sparen, oder du streichst deiner Frau die Schminke. Aber damit ist |
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#4
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| Im Grundsatz sind nicht die Hochleistungs-/Profisportler das Problem, sondern Amateure welche sich das Zeug spritzen. Es ist unheimlich wenn man weiss wie Doping im Breitensport verbreitet ist. Grund für die Popularität von Doping ist eines der Gesellschaftsprobleme: Man will alles erreichen, aber mit geringsmöglichen Aufwand. Solange nicht der Hinterletzte merkt, dass man nicht einfach eine Substanz zuführen kann und man dann wie sein Idol wird, solange wird Doping populär sein bei den Leuten... Man will sich von der Masse absetzen, aber ohne gross aus sich rauszugehen oder jahrelang auf das Ziel zu trainieren. Ein gutes Beispiel ist der Marathon: Durch Öffnung für den Breitensport hat sich diese Disziplin sehr gut als Bekämpfung der Midlifecrisis etabliert. Nach meinen Informationen ist gerade diese Gruppe sehr gefährdet für leistungssteigernde Mittel, in diesem Bereich haben Asthmaspray definitiv die Nase vorn... Prävention mit Konzentration auf die Nebenwirkungen hat auch nur eine begrenzte Wirkung, da der Mensch immer nach dem "Mich-triffts-ja-eh-nicht"-Schema denkt. |
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