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#1
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| ...soso, und ich hab gedacht das sei die Aufgabe dieses überteuerten Trinkjoghurts in der Miniflasche: nachzulesen [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#2
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| So genau gesehen eigentlich keine so gaaaaaanz neue Erkenntnis. Schau dir mal die Kriegs- bzw. Nachkriegsgeneration an. Da hatten oder haben diese, die dem Freßwahn der 50er und 60er nicht erlegen sind, ideale Werte und sind zugleich die Methusalems unter uns. Das zuviel an Angebot wie der ganze Convinienceschmarrn und Fastfood haben uns doch zu Geschmackskrüppeln, HDL- und LDL-Junkies und Diabetes Typ 2 anfälligen werden lassen. Ich lobe meine Tochter und ihren Lebenspartner die ihren Kindern als "Snack" einen Zwieback geben und ungesüßter Tee sowie Wasser als Durstlöscher herhalten müssen. Als Highlight im Tag gibt es zu selbergekochtem "frischem" Essen mal einen Butterkeks. Hab wohl doch als Späteffekt doch nicht so viel verkehrt gemacht. |
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#3
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| Na dann mach ich ja alles richtig, ich hab' ständig Hunger (Lüge!). ![]() |
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#4
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| Da hab ich doch glatt die Überschrift falsch geschrieben ![]() Richtiger wäre gewesen: Hungern aktiviert die Abwehrkräfte. Hungern im Sinne einer geringen Kalorienaufnahme. So ein Hungergefühl hat manchmal ja nicht unbedingt was mit einem Kaloriendefizit zu tun. Wer kennt eigentlich heute noch richtigen Hunger? Kann Hunger einwandfrei von Appetit oder Durst unterscheiden? In unserem Schlaraffenland wohl nur noch die wenigsten. Ja Klappi, deine Tochter macht das perfekt. Ich möchte nicht wissen, was meine Tochter ihren Kindern geben würde. Zum Glück hat die nur Mäuse (hab da wohl etwa mehr verkehrt gemacht). Dass man so manche Sachen aus dem Lebensmittelladen eigentlich gar nicht essen kann ahnen auch nur die wenigsten. Guck mal einer in so ne 5-Minuten-Terrine rein oder lese gar die Zutatenliste: da schauderts einen doch!
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#5
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| Zitat:
![]() gruss taurus
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Zitat:
Zitat:
![]() Dass der Geschmack von der Ernährung im Kindesalter geprägt wird, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Bin selber sozusagen mit Griesbrei und Keksen aufgezogen worden und brauch mich daher nicht wundern, warum die schnellen KH immer noch mein persönliches Disaster sind. (könnte mich vom Geschmack her ausschließlich davon ernähren!) Die Umerziehung der Geschmacksknospen funktioniert aber auch (siehe ED). Zu Zitat:
Für die Ernährung zu sorgen wird in den Familien selten ausreichend gewürdigt und im Kampf gegen die aufdringliche Werbung der bunten Clowns haben Äpfel und Karotten eh nur geringe Chancen. Ein bisschen Hungern täte da manchmal ganz gut um den Wert der Nahrung, von ausreichend Nahrung und einfachen Lebensmitteln mal wieder zu erkennen. Erschreckend viele Menschen haben heute auf unserer Welt nämlich nicht so einen reichhaltig gefüllten Teller.
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#7
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| Zitat:
...und oft fehlt der wille mit bewusster ernährung gegenzusteuern um den geschmack umzuerziehen denn... Zitat:
so passt´s ![]() gruss taurus
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#8
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| Zitat:
Das sind die paradoxen Seiten unseren Schlaraffenlandes. Die einen essen sich zu Tode, die anderen hungern sich wie zum Hohn zu Tode. Ich bin der Meinung, dass eine zu harte Fokussierung auf das Thema gesunde Ernährung das gesunde Verhältnis zum Thema Ernährung nachhaltig beschädigt. Essen wird dann oft zu einem Kampf gegen die eigenen Schuldgefühle und ultimativ lustlos. Das ist dann besonders schade. Alles Liebe Simon
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#9
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| Ich weiß, was ich geschrieben habe. Aber es war zu emotional. Einen Zusammenhang zwischen den hungernden Menschen in der Welt (auch bei uns) und unserem Essverhalten kann ich trotzdem nicht sehen. Geändert von Kilghard (08.02.2010 um 13:58 Uhr). Grund: Emotionales Posting |
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#10
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| Hallo Thomas, ich weiß jetzt nicht, was dich hier zu einem emtionalen Post getrieben hat und davon abgesehen hab ich den jetzt auch gar nicht gelesen. Einen Zusammenhang zwischen dem Hunger auf der Welt und unserem Ernährungsverahelten wollte ich auch nie herstellen. Ursprünglich hat mich der Artikel beeindruckt: bei ungenügender Energiezufuhr fährt der Körper seine Abwehrmechanismen hoch weil er bei Energiemangel eine Krankheit schon mal gar nicht brauchen kann. Schon schlau, so ein Körper!? Im Verlauf der weiteren Diskussion sind dann scheinbar ein paar meiner derzeitigen Gedanken mit eingeflossen: Ich löse mich gerade von diesem "man-muss-alle-3-Stunden-was-essen" Schema, was mir in Bezug auf die Ernährung viel mehr Freiheit gibt. Ich muss nicht immer was zu futtern mit mir rumschleppen, man kommt auch mal ein paar Stunden ohne klar und fällt dann auch nicht gleich vom Fleisch. Und mit einem gelegentlichen befristeten Hungergefühl kann man umgehen lernen, schließlich kann ich das ja auch jederzeit beenden. Wäre ich unter einem anderen Himmel geboren, dann hätte ich vielleicht nicht so viel Glück. Und ich bin wirklich dankbar, dass ich die Wahl habe, zu essen oder eben auch nicht. Essgestörte oder die Hungernden dieser Welt sind ein ganz anderes Thema. Ich wollte weder diesen Menschen zu nahe treten noch den Hunger irgendwie verherrlichen.
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#11
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| Hallo Renate, ich reagiere auf bestimmte Konstellationen sehr empfindlich. Das hängt zum Teil mit meiner Vergangenheit zusammen. Möchte dies weder beschönigen noch schlechtreden. Es ist so. Lediglich die daraus entstandene Überreaktion einer lieben Freundin gegenüber (Dir halt ) war absolut unangemessen. Darum habe ich diese Sätze editiert.Auch ich denke oft in Schreibform. Persönlich esse ich gerade wieder dreimal am Tag und ich habe zwischendurch schon auch mal ein Hungergefühl. Wenn es ganz schlimm wird, haue ich auch einen Snack dazwischen. Mein Trainer hat mir heute mitgeteilt, daß ich meine Ernährungsform nun nicht mehr Kämpfer-Ernährung nennen kann. Das ist nicht weiter tragisch. Im Endeffekt ist mir eine Loslösung von festgefahrenen Ernährungsschemen sogar lieber. Solange die Richtung paßt und die Ergebnisse dementsprechend kommen. Und das ist momentan der Fall. Was neben einer angemessenen Ernährung auch enorm zur Stärkung der Abwehrkräfte beiträgt, ist ausreichend Schlaf. Liebe Grüße, Thomas |
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#12
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| Zitat:
... das finde ich auch faszinierend... man glaubt einfach kaum, wie gut ein solcher körper ausgestattet ist und wozu er in der lage ist, wenn er "merkt", dass er in gewisser weise bedroht sein könnte... tja, und wenn das nicht so wäre, dann wären wir - evolutionär betrachtet - auch einfach schon längst ausgestorben - dieses merkmal jedoch scheint sich im laufe der zeit erhalten zu haben, da der nutzen ja ernorm zu sein scheint. in meinem studium habe ich mich viel mit dem thema anorexie beschäftigt und unglaubliche menschen kennengelernt (bzw. davon gelesen)... es ist einfach unfassbar, dass ein körper mit einem BMI von <17,5 (z.T. 15 und weniger) noch in der lage ist, kilometerlange wandertouren zu unternehmen... wir sind wirklich unglaublich robust und unterschätzen dies oft... |
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#13
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| Es konnte ja auch gezeigt werden, dass so manches Getier unter reduzierter Nahrungszufuhr ein längeres Leben "genießt" (allerdings i.d.R. resultierend in reduzierter Fortpflanzung). Womit man wieder bei der Grundsatzfrage ist: Langes Leben (bzw. "Risikoreduktion") um jeden Preis? Oder doch etwas kürzer/risikoreicher leben, dieses Leben aber genießen?
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#14
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| und bei der Frage was Hunger ist (ist ja schon mehrfach angeklungen): Hunger im Sinne des Artikels ist etwas das Menschen im Laufe ihrer Entwicklung ewig begleitet hat. Wir haben erst seit rund 12000 Jahren Landwirtschaft und Viehzucht, also relativ sichere Nahrungsquellen. Vorher bestand das Leben aus Latschen, Jagen und Sammeln. Da durfte Mr. oder Ms. Neandertal nicht gleich einknicken wenn der Magen knurrte. Der Hunger der in diesem Gespräch beim Vergleich mit den Drittweltländern ins Gespräch kam ist ja eher das, was man im Englischen starvation nennen würde. Also Hungern in Richtung des Verhungerns, wo dann das letztendliche Verbrauchen aller Reserven zum Zusammenbruch der meisten körpereigenen Systeme führt. Ich finde das schon wichtig zu sehen, dass heute Überfluß krank macht (eben die Pizzakinder mit denn Zuckerflashs), während Kulturen, die vor der Begegnung mit der Pizza noch einen evolutionär korrekteren Lebensstil hatten, jetzt durch die ökonomische/ ökologische/ politische Veränderung Hungertod statt zeitweisem Hunger haben. |
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#15
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| Zitat:
hm, stellt sich diese frage denn wirklich? die reproduktionsfähigkeit stellt sich schließlich ab ca. 60 jahren eh im allgemeinen eh' ein... (die frage ist vielmehr - was hat es für einen evolutionären sinn, dass wir alt werden?! schließlich sind wir doch last und bringen kaum evolutionären nutzen...) und da wir biologisch gesehen k-strategen sind, würde ich sagen, ein risikoreichen leben minimiert uns evolutionär gesehen zu stark... EDIT: sorry, eigentlich ist das ja ein ganz anderes thema, als der thread hier... |
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| Stichworte |
| abwehrkräfte, ernährung, hunger, immunsystem, krankheit |
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