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#1
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__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#2
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| Interessant. Danke fürs Posten!
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#3
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| Mein "common sense"-Ansatz würde dem Artikel sofort recht geben, aber eine andere Begründung aufbringen. Ich behaupte, dass Sport deswegen essentiell ist, weil er den körperlichen Spannungen einen Audruck verleihen kann, was beim klassischen 'sitzenden Menschen' nicht der Fall ist. Die westliche Industriewelt ist verpestet von der Krankheit des Stress. Stressoren werden überall detektiert. Wer sich dagegen nicht abzuschirmen weiß, fällt früher oder später unter die Geißel der Stressoren. Hierbei baut sich eine ungemeine Spannung im Körper auf - der Körper ist schließlich im ständigen Alarmzustand - früher war Stress eine notwendige Reaktion, um auf Lebensgefahr zu reagieren, heute sind viele Menschen ständig in einem Zustand des 'falschen Alarms', wo der Körper biochemisch reagiert, als wäre er in Lebensgefahr, ohne es zu sein. Sport kann hier als probater Ausgleich dienen, wo diese 'Lebensgefahr' besiegt und der Körper einem angenehmen Ruhetonus zugeführt werden kann. Ich möchte demnach behaupten: Intensiver Sport hat eine bedeutend entspannendere Wirkung als man ihm auf den ersten Blick zuschreiben möchte. Liebe Grüße ishina
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#4
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| Wobei gerade intensiver Sport durchaus ein Stressor sein kann und sich nicht positiv auf ein bereits erhöhtes Stresslevel auswirken kann.
__________________ Wer viel weiß, weiß weniger nicht. |
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#5
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| Ich bin auch der Meinung, daß man für ein intensives Training schon eine gewisse Streßfreiheit braucht. In "Hochstreßphasen" bin ich eher fürs Spazierengehen und Co. |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Das ist sicher individuell verschieden. Ich kann zwar auch nicht 100% Leistung bringen, wenn ich unter Stress stehe, allerdings brauche ich diese Erschöpfung, um mich danach entspannen zu können - nach einem anstrengenden Studientag tut mir nichts besser als ein hartes Krafttraining, meiner Erfahrung nach. Einem anderen hilft ein Spaziergang mehr. Der Spaziergang hilft mir im Übrigen auch - er hat nur einen anderen Effekt (Entleerung der Gedanken).
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#7
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| Zitat:
Daher würde ich sagen, man kann keine globale Aussage treffen, jeder solle "intensiven Sport" oder eher "moderate körperliche Aktivität" durchführen. Das kommt m.E. auf die Person selbst und die momentanen Lebensumstände dieser an.
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#8
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| Zitat:
__________________ Wer viel weiß, weiß weniger nicht. |
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#9
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| Disclaimer: Ich habe keinerlei wissenschaftlichen Hintergrund für meine Aussagen. Stressoren (ob Eu- oder Distress) haben eines gemein: Sie versetzen den Körper in einen Alarmzustand. Ob man nun unter Eu- oder Distress leidet, auf Dauer kommt es zu Erschöpfungserscheinungen, die durch ausreichende Regeneration ausgeglichen wissen wollen. Bei Eustress kommt das erst später zum Zug, da der Körper hormonell in einem Hoch ist, während Distress bereits psychosomatisch viel früher den Boden des Energielevels durchschlägt. Jeder kennt wahrscheinlich eine Situation, wo man über Dauer Eustress ausgesetzt war und irgendwann notgedrungen kürzer treten musste, weil man sich (trotz Feuereifer und Begeisterung) übernommen hat. Bei Distress bricht bereits vorher die psychische Wand in einem zusammen. Das zu viel an Distress kann einen psychosomatischen Zusammenbruch bewirken, ohne körperlich ausgelaugt zu sein. @MarmorStein: Ich stimme dir zu - der Mensch ist individuell. Jeder sollte daher eine Methode wählen, die seinem Lebensstil und -umstand am ehersten entspricht.
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#10
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| Ohne das jetzt umfangreicher recherchiert zu haben, zitiere ich mal aus Wikipedia (Schande über mich): Zitat:
Literatur: [1] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [2] Gerber M. (2008). Sportliche Aktivität und Stressreaktivität: Ein Review. Deutsche Zeitschrift für Sportmedizin, Jahrgang 59, Nr. 7-8, S.168-174
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#11
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| Zitat:
![]() Ich habe irgendwo mal gelernt (ist allerdings schon länger her), dass intensive körperl. Belastungen (hier Sport) über einen längeren Zeitraum als Stressor in Betracht kommen, selbst wenn sie als positiv empfunden werden. Habe mal gegoogelt und das gefunden: Zitat:
Wobei ich auch nichts zur Glaubwürdigkeit dieser Quelle sagen kann.. ![]() Zitat:
)
__________________ Wer viel weiß, weiß weniger nicht. |
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#12
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| Zitat:
Zitat:
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#13
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| Zitat:
__________________ Wer viel weiß, weiß weniger nicht. |
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#14
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| Zitat:
Du hast deine eigenen Tabata-Sprints als Beispiel herangezogen. Es hat dir Spaß gemacht, obwohl es dir körperlich danach nicht mehr optimal ging (wäre dem so, hättest du bei Tabata etwas falsch gemacht). Wie hast du dich danach gefühlt? Ich bin nicht du, aber ich kenne nach Tabata-Intervallen einerseits das Gefühl, sich übergeben zu wollen, andererseits eine Erleichterung, die man nur kennen kann, wenn man selbst einmal auf diese Weise trainiert hat. In den Momenten nach dem achten Intervall ist mir erst einmal alles egal und ich genieße es, mich einmal auf die Seite legen zu dürfen - es fällt eine Lawine an Druck von mir ab. Diesen Effekt (von dem ich nicht weiß, ob er für die Mitleser nachvollziehbar ist) meinte ich, als ich davon gesprochen habe, dass intensiver Sport für mich persönlich wie ein Stresskiller wirkt.
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#15
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| Ja, genau so ging es mir im Prinzip auch! Für mich stellte sich dann aber nun die Frage, ob -um bei unserem Beispiel zu bleiben- Tabata Sprints ein guter Ausgleich (i.S.v. Stressvernichtung) für jemanden, der unter psychischem Stress leidet, sind - so wie es beim Jogging der Fall ist.
__________________ Wer viel weiß, weiß weniger nicht. |
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| Stichworte |
| chronisch, entzündung, gesundheit, prävention, sport |
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