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#1
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| Hi leute, ich habe mir vorgenommen den theoretischen Teil von "Essentials of Strength and Conditioning" in den Semesterferien durch zu arbeiten und somit die Lücken meines Studiums an Europas bester Sportuni ( ) aufzufüllen. Bei manchen Abschnitten komme ich aber nicht ganz hinter die Schlüsselaussage und würde das gerne mit euch diskutieren/aufklären.Ich habe eben etwas über preloading gelesen. Und wenn ich es richtig verstanden habe, dann versteht man unter preloading das Überwinden des Trägheitsmoments meines Trainingsgewichts "early in the range of motion". Besonders wichtig bei Übungen mit großen Gewschwindigkeiten. Sprich als gutes Beispiel Umsetzen vom Boden. Es geht darum, dass nicht alle Muskelfasern im Skelettmuskel über die volle Länge des Muskels gehen. Dadurch werden Muskelfasern in ungünstigen Winkelstellungen nicht komplett aktiviert, ich erreiche also nicht meine Maximalkraft in diesen Winkelstellungen. Die Kernaussage des Abschnittes war dann, dass man durch dieses Preloading stärker wird, da man vermehrt Querbrücken in ungünstigen Winkelpositionen bilden muss. Haben wir nicht genau darüber diskutiert, was die Zunahme von Sarkomeren in serie angeht. Große Range of motion = Dehnung und wenig Überlappung von Aktin und Myosin -> weniger Querbrücken?! Kennt ihr den Begriff Preloading und könnt mir dne einfacher definieren? Für mich heißt das ganze einfach den Muskel mit Gewicht belasten in VOR der BEwegungsausführung in ungünstigen Winkelstellungen. Aber das habe ich doch nur bei relativ wenigen Lifts, Kreuzheben, Umsetzen, Reißen, Schulterdrücken evtl noch... Sonst geht dem ganzen doch meist eine exzentrische Kontraktion vorraus. Und was mich noch interessieren würde, wird dieses Preloading negativ beeinflusst, wenn ich "droppen" lasse, sprich einen DVZ auslöse? Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will. Edit: Ich habe jetzt ein bisschen im Netz gestöbert und bin drauf gekommen, dass preloading gerade die aktivierung des Agonisten während der exzentrischen Bewegung VOR der eigentlichen konzentrischen Phase der Bewegung darstellt. Ich dachte bisher, dass preloading das überwinden des Trägheitsmoments der Hantel wäre.... Dann hätte ich bei o.g. Übungen ja gerade KEIN preloading. Aber was soll dann der Abschnitt in dem Buch, weil ich habe ja so oder so preloading während der meisten Übungen und was hat das dann mit der Range of motion zu tun ![]() Geändert von Jon.ass (14.02.2010 um 12:16 Uhr). |
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#2
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| Nach erneutem durchlesen ist mir der Abshcnitt im Buch aber nicht klarer geworden. Er sagt eindeutig, dass es darum geht den Muskel zu aktivieren BEVOR man das "inertia of the weight" überkommt! Ich hab das mal rausgesucht: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Seite 11 der Abshcnitt heißt Preloading |
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#3
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| Ich hab mir das Kapitel mal durchgelesen. Hört sich ziemlich hochtrabend an und leider fehlen auch Beispiele, um das Ganze etwas zu veranschaulichen... ![]() Ich fasse mal zusammen, was ich verstanden habe: - Maximale Leistungsfähigkeit eines Muskels kann man nur dann erreichen, wenn man mit diesem Preloading arbeitet, vor allem, wenn es um hohe Geschwindigkeiten geht. - Preloading erreicht man durch Anspannen der betroffenen Muskeln über den gesamten Bewegungsbereich. Das ist bei isokinetischen Maschinen (und den anderen genannten) nicht möglich. Ist ja logisch, da dort einfach nicht über die gesamte ROM eine ausreichende Anspannung der Muskeln erreicht wird. - "Mein" Fazit: Übungen machen, die über die gesamte ROM gehen, dabei die Muskels in jedem Bereich der Bewegung unter Spannung halten, dannn hat man den besten Effekt. --> Das ist jetzt keine persönliche Wertung, einfach meine Sicht, wie ich den Artikel für mich interpretiere. |
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#4
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| Muskelfasern, die in der Anfangsposition einer Bewegung nicht in optimaler Position zur Kraftentwicklung sind, werden erst später aktiviert und umgekehrt. Wenn eine Muskelfaser ihr "Spezialgebiet" Anfangs hat, kann es sein, dass sie über die gesamte Bewegung passiv bleibt, denn Anfangs ist die Last nicht groß genug und später wäre es ineffektiv sie überhaupt zu aktivieren. Preloading soll die faulen Lenze mitaktivieren, so dass sie auch ihren kleinen Beitrag in Positionen bringen, in denen sie nicht optimal funktionieren. So zumindest meine Interpretation. Allerdings sehe ich nur in sehr spezialisierten Sportarten (genau eine Bewegung wie Gewichtheben, Marathon, usw.) einen wirklichen Verwendungszweck, weil es in den meisten anderen Sportarten etwas Gutes ist, wenn es Spezialisten für bestimmte Bewegungen gibt. Hier ist es dann auch nicht wesentlich mit dem Einsatz einer Muskelfaser mehr den Rekord um 0,001s zu brechen. |
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#5
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| Naja, aber es kann nie von Schaden sein Stärker zu sein! Und wenn in irgendeiner Sportart Kraft eine Rolle spielt, dann sollte man, vor allem bei Spielsportarten dafür sorgen auf alles vorbereitet zu sein. Also á la "Sport is chaos". Kann dich ja auch in ganz ungünstigen Positionen erwischen... Aber so ganz zufrieden bin ich jetzt noch nicht mit den Interepretationen bzw. ich habe noch nicht verstanden was genau Preloading sein soll. Wenn man mal n bisschen googelt kommen ja auch andere Beschreibungen raus... Aber cool das wer geantwortet hat ![]() |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Meine laienhafte Meinung: Preloading entsteht beim Heben von Gewichten ganz automatisch, da der Anfangswiderstand (Trägheitsmoment) überwunden werden muss. Preloading nennt man den Vorgang von der isometrischen Kontraktion bis zum Bewegen des Gewichtes, massgeblicher Parameter ist die zu überwindende Last. Das hängt mit den Rekrutierungsmuster der Muskelfaser zusammen die immer mehr zuschaltet bis der Widerstand überwunden ist. Als Gegenbeispiel hat er isokinetische Maschinen genannt die versuchen eine gleichmässige Kontraktion zu ermöglichen, aber meiner Meinung nach lässt sich preloading nicht vollkommen ausschalten. Die Essenz daraus heisst schwere Gewichte machen stärker als leichte Lasten. Welch eine Erkenntnis! ![]()
__________________ ich fahre rad, weil das der einzige sport ist, bei dem man sitzen, essen und trinken kann! Zucker sparn, grundverkehrt, der Körper braucht's, der Zucker nährt! |
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#7
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| Zitat:
Gerade weil es einen in ungünstigen Positionen erwischen kann und es nicht auf das letzte Quäntchen Kraft in den meisten Sportarten ankommt, halte ich es für sinnvoll hier ausgeruhte, für diese Positionen gut funktionierende Fasern zu haben, als unausgeruhte, weil sie in für sie nicht-optimalen Bewegungen ermüdete, Fasern. |
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#8
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| Ich hätte jetzt eher gedacht, dass die Fasern, die normalerweise in bestimmten Winkelstellungen weniger stark kontrahieren können dann auch mit herangezogen werden können. Also wenn man mit Preloading trainiert (was man ja eh anschienend fast immer macht). Deshalb glaube ich nicht, dass die Muskelfasern dann ermüdet sind, nur weil sie einen größeren Beitrag in den Winkelstellungen leisten als ohne Preloading. Ich finde so ne Alles-oder-nichts Rechnung wie du agst wursti gibt es so gut wie nie im Sport. Als ob jetzt Muskelfasern vollkommen ermüdet sind, nur weil ich sie darauf trainiere auch in ungünstigen Winkeln aktieviert zu werden. Aber trotzdem habe ich jetzt noch nicht evrstanden ob es die isometrische Kontraktion bis zum überwinden des Gewichts ist (königderberge) oder ob es eine vorangegangene Exzentrische Kontraktion ist. Das Preloading. Egal was es ist, jeder von uns wird damit trainieren, und deshalb glaube ich nicht, dass Muskelfasern dadurch schneller ermüden. |
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