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#1
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| Ich bin so eben auf einen interessanten Artikel von Dr. Moosburger gestoßen, vielleicht Stoff für nachfolgende Diskussionen oder Fragen. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#2
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| die argumentation in dem artikel halte ich grundsätzlich für richtig (obwohl ich den herrn moosburger nicht sonderlich mag, da er auch viel unfug erzählt. z.b.: ist bodybuilding für ihn keine sportart, sondern eine zwangsstörung) was die argumentation, die ja auch von anderen seiten so betrieben wird, meinersansicht nach jedoch außen vorläßt, sind die spannungsverhältnisse in der patellasehne, welche sich bei zunehmenden beugungswinkel immer weiter verstärken. wenn man wie ich (patellasehnenruptur) also schoneinmal erhebliche probleme mit der patellasehne hatte, dann sollte man zumindest sehr vorsichtig an die tiefe kniebeuge herangehen und diese erst ausführen, wenn man ordentlich dehnarbeit hinter sich hat. eine alternative bietet natürlich die kniebeuge, welche nichteinmal bis zum 90° winkel ausgeführt wird. meiner ansicht nach sollte man dann aber eine andere übung ergänzen, die eine möglicht komplette bewegungsamplitude aufweist.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#3
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| Zitat:
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#4
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| Aus eigener Erfahrung kann ich zu dem Thema sagen, dass bei mir nicht die Tiefe der Kniebeugen problematisch war, sondern vielmehr die Position der Knie in Bezug auf die Füße. Konkret heißt das: Ich habe jahrelang tiefe Kniebeugen (vorne und hinten) mit den typischen Gewichtheberschuhen trainiert. Im Laufe der Jahre traten immer größere Probleme auf (Enzündung der Patellasehnen). Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Thematik wurde ich dann durch folgende Tatsache stutzig: Kraftdreikämpfer haben im Verhältnis viel weniger Probleme mit den Knien als Gewichtheber, obwohl sie im Verhältnis schwerer beugen als Gewichtheber. Nur warum? Ich habe dann mal ein wenig die Bewegungsabläufe miteinander verglichen und kam zu folgendem Ergebnis: Gewichtheber beugen mit den Gewichtheberschuhen (mit Absatz/Fersenkeil) mit sehr aufrechtem Oberkörper und schieben dadurch die Knie "nach vorne" über die Fußspitzen. Im Gegensatz dazu beugen Kraftdreikämpfer mit flacher Sohle und schieben eher ihren Hintern "nach hinten". Die Belastung auf die Knie ist so auch bei einem Winkel größer als 90° weitaus geringer als bei vorgeschobenen Knien. Ich habe meine Konsequenzen aus der Beobachtung gezogen und beuge seit Beginn 2008 nur noch barfuß im K3K-Stil. Das Ergebnis: KEINERLEI Probleme mit den Knien, obwohl ich mittlerweile von den Lasten an meinem absoluten Maximum angelangt bin. Fazit (für mich): Nicht die Tiefe der Beugen ist entscheidend, die Lage der Knie in Bezug zu den Fußspitzen ist der entscheidende Parameter. weitere Anmerkung: Ich weiß nicht, inwiefern meine Erkenntnisse für den reinen Fitnesssportler relevant sind. |
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#5
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| Kurze Antwort: Nein, solange keine Vorschäden bestehen. In Leistungssport-Intensität (Umfang wie Intensitäten, bei Intensitäten nicht nur an Last, sondern auch an Bewegungsgeschwindigkeit denken) wird das ganze nach einigen Jahren freilich die üblichen Verschleißerscheinungen mit sich bringen, aber das ist eine Folge des Leistungssports, nicht der tiefen KB. Grundsätzlich ist das ein natürlicher Bewegungsablauf, und wenn man mal Kleinkindern zusieht, dann sieht man schon, wie es idealerweise ausgeführt werden sollte (tiefe Front-Kniebeuge mit Last in 'rack position'). (Mit einer KDK-Beuge kommt man nicht so tief wie mit einer Gewichtheber-Beuge und kann somit nicht optimal entlang des Bewegungsablaufs beim Umsetzen und Reissen trainieren; zudem hat man hier eine deutlich höhere Hüft- und Rückenbelastung als beim engen Stand, hoher Hantel, aufrechter Position. Für Freizeitsportler ist nur letzteres relevant.-) Meine eigenen Arthrose-Probleme und Patellageschichten sind weg, seit ich tief (ganz tief) und ab und an schwer (und häufig) beuge. Gewichtheberschuhe sind wieder ein Thema für sich (Kniebelastung steigt, dafür Hüftentlastung und Rückenentlastung durch aufrechtere Beugeposition plus Schulung des physiologisch korrekten aufrechten Beugens). ...im Prinzip kann man hier keine allgemeinen Trainingsempfehlungen aussprechen; das muß individuell abgeklärt werden.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) Geändert von kecks (11.08.2008 um 13:04 Uhr). |
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