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Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

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  #1  
Alt 09.02.2010, 17:29
Benutzerbild von letizia
Stammuser
 
Registriert seit: 25.01.2010
Beiträge: 2.121
Pfeil Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Hallo ihr Lieben,

da ich nun schon an einigen Stellen Fragen bezüglich einer optimalen Ernährung zum Abnehmen gelesen habe, dachte ich, eine aktuelle wissenschaftliche Studie (Quelle; New England Journal of Medicine, 2009) könnte weiterhelfen...

Hauptthema ist die Frage nach einer optimalen Ernährung zum Abnehmen (im Sinne eines aktuellen Diäten-Vergleiches), d.h. bringt z.B. eine kohlenhydratarme Kost mehr Effekt beim Gewichtsverlust als eine fettarme (o.ä.)?

Eingeteilt wurden die 811 Probanden in 4 Gruppen, alle Personen mussten sich 2 Jahre lang nach dem ihrer Gruppe entsprechenden Muster ernähren (alle erhielten die gleichen Nahrungsmitel, nur eben in unterschiedlicher Menge):

G1: 20 % fat / 15 % prot / 65 % KH
G2: 20 % fat / 25 % prot / 55 % KH
G3: 40 % fat / 15 % prot / 45 % KH
G4: 40 % fat / 25 % prot / 35 % KH


die Frage ist nun (u.a): welche Gruppe hat nach 2 Jahren den höchsten Gewichtsverlust zu verzeichnen (BMI arithm.Mittel = 33+-4)?

Das Thema ist super-relevant, da ja jede aktuelle Diät für sich propagiert, wie wichtig es wäre, sich kohlenhydratarm / fettarm / oder generell arm zu ernähren... außerdem ist diese Vergleichsstudie in dieser Form bisher einzigartig in der Wissenschaft.

(Nur wenn's interessiert: Sie erfüllt außerdem viele wissenschaftliche Gutkriterien und ist vor allem perfekt geplant: Randomisierte Stichproben, Ausschluss von potentiellen Verzerrungsfaktoren und vor allem: ein 2-jähriger Längsschnitt mit über 800 übergewichtigen Personen!... das ist schon ne hausnummer oder, nicht?!)

--> FAZIT: die Gruppen unterschieden sich nach den 2 Jahren nicht signifikant (alle TN nahmen im Schnitt etwa 3 bis 4 kg ab), das heißt: es ist vollig gleich, ob man Fett oder KH ohne Ende isst - es kommt eben einzig und allein auf eine negative Kalorienbilanz an!

auch wenn jetzt viele von euch sagen werden: "hab ich doch schon gewusst" - überlegt mal, wie viele leute ihr in eurem Umfeld kennt, die den ganzen Diätenmist glauben... also, meins ist voll davon und aufgrund des phänomens, dass es die ein oder andere diät bei manchen menschen eben wirkt (obwohl die ursache sicherlich nicht in der diät "KH-arm" sondern vielleicht vielmehr in einer unbewussten negativen Kalorienbilanz und einer schnelleren Sättigung durch mehr Eiweiß liegt) finde ich die Studie nochmal ne nummer wichtiger!

Nur noch eine wichtige Anmerkung: die Frage, wie man sich ernähren sollte, wenn man Bodybuilding, Krafttraining oder ähnliches macht, wird in dieser Studie nicht aufgegriffen, es geht einzig und allein um die Körperfettreduktion von übergewichtigen Personen... !!!

Die Studie ist auf Englisch und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] zu finden (kann man dort auch als pdf herunterladen)

Liebe Grüße
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  #2  
Alt 09.02.2010, 17:46
Benutzerbild von ishina
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Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Hallo Letizia,

ich finde es in dem Zusammenhang lustig, dass ich auf meinem Blog gerade [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ].

Ernährung ist individuell. Deshalb ist Low-Carb beispielsweise auch für viele eine echt gute Methode, Gewicht zu verlieren, sich besser zu fühlen und das Gewicht auch zu halten. Für andere wiederum funktioniert die Methoden schlicht gar nicht. Dabei bitte ich, besonders auf die Aussage von Coach Poliquin zu achten, dass Europa hauptsächlich von Carb-sensitiven Menschen bevölkert wird. Abgesehen von ektomorphen Pynknikern, die ohnehin essen können, was und wie viel sie wollen, fühle ich mich durch das, was ich im Alltag sehe, bestätigt, seiner Aussage Glauben zu schenken.

Liebe Grüße
Simon
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  #3  
Alt 09.02.2010, 18:04
Benutzerbild von de-fortis
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Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Zitat:
Abgesehen von ektomorphen Pynknikern
Das ist ein Wiederspruch in sich, zum einen sind es beides Konstitutionstypen, zum anderen 2 grundlegend verschiedene. Der Ektomorphe bezeichnet den auf deine Beschreibung passenden mageren, schlanken Typ, der Pykniker ist dabei das genaue Gegenteil.
Zitat:

es ist vollig gleich, ob man Fett oder KH ohne Ende isst - es kommt eben einzig und allein auf eine negative Kalorienbilanz an!
Diesen Satz, so pauschal er ist, sollte sich jeder Low-Carb Fanatiker hinter die Ohren tätowieren.
Zitat:
Dabei bitte ich, besonders auf die Aussage von Coach Poliquin zu achten, dass Europa hauptsächlich von Carb-sensitiven Menschen bevölkert wird
Empirismus ist wiederrum mit Vorsicht zu geniessen und die Aussage ist meiner Meinung und meiner Erfahrung nach überholt. Also steht es am Ende 1:1, da es so unwahrscheinlich viele Menschen gibt die weder mit Di- noch mit Polysacchariden irgendwelche Probleme haben.

Die einfachste Diät ist deshalb von allem etwas zu reduzieren und sich im Kontext gesund/auagewogen zu ernähren.
__________________
Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig.

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  #4  
Alt 09.02.2010, 18:22
Benutzerbild von ishina
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Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Danke für die Korrektur, forti! Ich hatte den leptosomen Körpertyp im Sinn - die sind bei mir im Kopf irgendwie vertauscht

Empirismus halte ich für das Individuum immer noch für die einzig wirksame Methode. Beobachtungen können keine Kausalität beweisen, das ist wahr. Allerdings können viele Beobachtungen über die Jahre als Leitfaden dienen.

Beweisen lässt sich hier nichts. Auch nicht, dass reduzierte Kalorienaufnahme über längere Zeit zu Gewichtsabnahme und Stabilisierung des Gewichts führt. Hier gibt es meines Wissens nach auch Studien, die das Gegenteil beweisen bzw. führten diese Studien an, dass eine Reduktionsdiät von kaum einem Probanden dauerhaft praktiziert wird. Meist ist die mentale Komponente der Grund. Der Jo-Jo-Effekt war dann oft genug zu beobachten.

Ich denke nicht, dass hier jemals ein verallgemeinerbares Patentrezept gefunden wird. Das Thema bleibt so individuell wie die Menschen
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  #5  
Alt 09.02.2010, 18:30
Benutzerbild von taurus
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Ort: oberfranken
Beiträge: 19.105
Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

grundsatz ist und bleibt: die kalorien haben IMMER das letzte wort!!

welche diätform langfristig praktikabel und für eigene ziele förderlich ist muss jeder selbst

herausfinden.

diät heisst für mich nicht wenig zu essen um gewicht abzunehmen, sondern aus der

aufgenommenen nahrung grösstmöglichen nutzen zu ziehen.

der unterschied dürfte jederman verständlich sein: verzehre ich täglich 2000kal in form

von würfelzucker dürfte ich mich deutlich anders fühlen als wenn ich die selbe energie in

form einer gesunden mischkost aufnehme (welche wiederum durch eine auf´s individium

zugeschnittene high end ernährung getoppt wird).

mit einfachen worten: du bist, was du isst!




gruss taurus
__________________
*.....*.....*.....*.....*.....*.....*


WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN
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Weiterführende Informationen:
  #6  
Alt 09.02.2010, 21:21
Benutzerbild von bedee
Moderator
 
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.991
Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Ich hab jetzt diesen Artikel noch nicht im Orginal gelesen. Nach dem Lesen deines Beitrages, Letizia, komme ich aber vor allem zu diesem Ergebnis:
Diäten sind erschreckend wirkungslos!
Denn was sind denn 3-4 kg in zwei Jahren bei übergewichtigen Menschen? Bei Leuten, die vielleicht 30, 40 oder 50 kg zu verlieren haben? Eigentlich nix, oder?

Außerdem finde ich die Nährstoffverteilungen ziemlich ähnlich: 35 % KH ist nicht wirklich Low Carb und 20 % Fett auch nicht unbedingt fettarm meiner Ansicht nach.

Ich muss zugeben, dass ich auch eher ein Anhänger des Empirismus bin. Was bringt mir denn die schönste wissenschaftliche Studie wenn die nicht "in mein Weltbild passt"? Wenn meine eigenen Erfahrungen was ganz anderes aussagen? Wissenschaftler mussten sich auch schon oft korrigieren, gerade auch in punkto Ernährung. Dabei sollte ja eigentlich alles schon lange bekannt sein da wir ja schon seit der Zeit unserer Pantoffeltierchenvorfahren Nahrung aufnehmen.

Und Taurus, der Spruch gefällt mir:

Die Kalorien haben das letzte Wort.

Aber es fällt mir wesentlich leichter, die Kalorien in Zaum zu halten, wenn ich die Kohlenhydrate in Zaum halte. Nicht, dass ich jetzt behaupte ich hätte mit Di- oder Polysacchariden irgendwelche Probleme (bei Gluten bin ich mir noch nicht so sicher) aber ich kann mich ganz locker an Nudeln und Kuchen überfressen während ich bei Eiweiß und Fett dann halt satt bin oder sogar einen Widerwillen entwickele. Wenn ich das von mir weiß dann kann ich diese Erfahrung doch zum Gewichtsmanagement nutzen unabhängig davon, was irgendwelche Studien aussagen.
__________________
Has anybody seen my Estrogen?
And will someone help me look for it?

(Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard)

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  #7  
Alt 10.02.2010, 00:22
Benutzerbild von letizia
Stammuser
 
Registriert seit: 25.01.2010
Beiträge: 2.121
Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

ich liebe spannende diskussionen
@alle

es steht natürlich außer frage, dass ernährung individuell ist und jeder körper anders auf verschiedene bestandteile in der ernährung reagiert, nichtsdestotrotz ist es am ende so wie taurus sagt... "die kalorien haben immer das letzte wort" - wer mit welcher methode am besten abnimmt ist letztenendes eine ganz andere (individuell relevante) frage.

letztendlich scheinen jedoch die einzelfälle voneinander gar nicht so unterschiedlich zu sein... am ende reden wir von kleinen feinen nuancen, abweichungen vom mittelwert, standardabweichungen, sozusagen... so gilt aber dennoch für jeden: je näher man sich der allgemeinen erkenntnis annähert, desto größer ist die wahrscheinlichkeit, dass es mit dem gewünschten ziel auch klappt. und dass man sich um den mittelwert herum bewegt, das stellt ja keiner in frage...

darüber hinaus ist es mit der erkenntnis "am eigenen leibe" so eine sache, denn schließlich hat man keine identische kontroll-person, die einem "jetzt gerade in diesem moment zeigen könnte, dass es auch auf andere art und weise ginge"... (wer weiß schon, ob es nicht auch anders ginge... nur, weil es einmal nicht geklappt hat, heißt das ja nicht, dass es nie klappt...)

den coach, den du nennst, ishina, kenne ich leider nicht, jedoch möchte ich heraussetllen, dass es nicht schwer ist solche arten von gruppe zu klassifizieren, am ende lassen sich beliebig viele personen gruppieren, egal welchen parameter man scharf stellt und dann wird die ganze sache witzlos...
klar, und auch wissenschaft ist empirismus, allerdings im größeren Stil und unter der Einhaltung vieler strenger regeln und kriterien (wenn sie denn dann auch eingehalten werden), mit größeren Stichproben als N=1 und einer größere allgemeingültigkeit... an vielen einzelergebnisse hätten wir am ende doch gar keinen gewinn... das ist letztendlich der Grund, warum ich forti zustimmen möchte, dass der empirismus in dieser form mit vorsicht zu genießen ist.

und auch, wenn die mentale komponente die ergebnisse des abnehmens verzerrt, ist dies kein richtiges argument gegen die erkenntnisse der studie, denn dass es am ende an der psyche hapert, ist eben wieder einfach eine andere ebene, der in der studie nur indirekt berücksichtigung findet (klar, ich weiß, in der praxis spielt dies alles natürlich eine rolle, aber auf theoretischer ebene ist dies zunächst erst einmal irrelevant.

aber, um eben mal aus der ganzen theorie auszusteigen, sicher, so wie forti sagt, von allem ausgewogen ein bisschen weniger essen scheint der sicherste garant... und natürlich ist es am ende essentiell, dass jeder ernährungstechnisch das tut, was er für richtig hält... (solange er sich nicht gravierend schadet)... ich sehe das ähnlich wie beim placebo-effekt... wenn's denn hilft - why not? völlig egal wie und warum, hauptsache es hilft!

nun noch zu dir, bedee: ... krass oder? ich habe mich auch echt gewundert, dass es nur so wenige kilos waren... allerings haben die TN auch zuerst 6-8 kg abgenommen und dann im laufe der zeit wieder zugenommen... sicherlich, so könnte ich es mir auch vorstellen, ging es den guten wissenschaftlern mehr um die ergebnisse, als um die menschen, so dass keine großen, zusätzlichen hilfsangebote gegeben wurden... hm, erschreckend ist es allemal.
klar, und mir geht es am ende auch so wie dir, eiweiß und fett machen auch ich satt, KH nur kurz (auch nach 250 g vollkornnudeln hab ich nach spätestens 2 stunden wieder einen mega hunger...). ich denke nur, dies ist ein schönes beispiel für die wirksamkeit vom vermeintlichen low-carb

oh mann, jetzt hab ich so viel geschrieben... macht aber auch so spaß

ich hoffe, ihr versteht überhaupt was ich mit all dem dort oben antworten wollte?!

liebe grüße & gute nacht
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  #8  
Alt 10.02.2010, 12:44
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Lächeln AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Hallo letizia,

ich finde die Thematik megaspannend. Zudem sagt mir deine bodenständige Sicht der Thematik absolut zu. Sie ist in etwa konform mit den Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe (welch Wunder ).

Hier kurz meine bisherigen Erfahrungen:

Eine negative Kalorienbilanz ist pauschal das A und O einer Gewichts-/Fettreduktion. Period.
Dogmen bzw. propagierte Systeme (auch die Kämpferdiät) können kurz-, mittel-, und langfristig ansehnliche Ergebnisse hervorbringen.
ABER, es gibt fast beliebig andere Kombinationen, die genauso die gleichen Ergebnisse produzieren können. Natürlich spielt hier das Individuum und sein Umfeld eine gewisse Rolle, die ich aber hier keinesfalls überbewerten möchte.

Wichtig ist es meiner Meinung nach, sich ausgewogen (Makronährstoffe immer wieder etwas variieren von dem Prozentanteil her) und möglichst natürlich zu ernähren.

Mir ist auch klar, daß der Parameter "natürlich" in unseren Breitengraden und vielleicht schon weltweit(?) nicht mehr so unbefleckt sein kann wie noch vor 1000 Jahren. Und vielleicht war da im Grunde die Entwicklung schon so, daß das ursprüngliche "natürlich" so im Reinzustand nicht oder kaum existent ist.

Ein guter Kompromiß ist meines Erachtens Obst und Gemüse aus Bioanbau (natürlich auch nicht streng und auch nicht immer, auch eine Geldfrage oder was man sich leisten möchte) und möglichst unbehandelte und naturbelassene Produkte.

Auf der anderen Seite werde ich mir keine Rohmilch aus Timbuktu (Beispiel) einfliegen lassen, nur damit ich ein natürliches Lebensmittel mehr habe und dabei übersehe dann die Umweltverschmutzung durch den Flieger. Klar, auch was ich jetzt esse, ist in dieser Hinsicht nicht immer einwandfrei. Aber soweit möglich mit vertretbarem Aufwand schaue ich natürlich auf solche Sachen.

Die Zusammensetzung bzw. Kombination der Lebensmittel ist für mich, wenn auch an zweiter oder dritter Stelle schon auch ein beachtenswerter Punkt. So sättigt mich eine große Salatschüssel mit etwas Eiweißeinlage sehr gut, hat viel Volumen und eher weniger Kalorien als eine typische Mischkost (Fleisch mit Nudeln und Tomatensauce z.B.). Klar, die Kalorien sind bei der Mischkost dichter. Und für plausibel erachte ich auch die Theorie/These (?), daß dichte Kohlenhydrate in Verbindung mit viel Fett eher zu Fetteinlagerungen führen. Insofern spielt es meines Erachtens schon eine Rolle, was man mit was ißt. Teilweise sogar, was man wann ißt. Oder besser gesagt, unter welchen Umständen.

Je nach Aktivität werden hier unterschiedliche Ergebnisse produziert. Und da kann ein einfacher Spaziergang eine Menge ausmachen.

Um kurz zu den letzten 6 Wochen meiner Kämpferernährung zu switchen. Abgesehen davon, daß ich unter Umständen vielleicht nicht streng nach der Ernährungsform gegessen habe, so habe ich doch in großen Teilen die notwendigen Parameter befolgt.

So steht mir meines Erachtens keine absolute Aussage zu (wäre mir eh nicht möglich), aber für mich kann ich sagen, daß die Kämpferernährung nicht in gewünschtem Umfang praktikabel ist.

Ich habe Ori Hofmeklers Buch bei mir zu Hause und habe es auch komplett durchgelesen und verstanden.

Abends soviel essen, bis man satt ist, funktioniert bei mir nicht. Das heißt, ich werde schon satt, aber je nach Aktivität unterschiedlich. Und die Ergebnisse nach 6 Wochen unterscheiden sich wirklich absolut nicht signifikant von den Werten, die ich letztes Jahr erreicht habe.

Dabei habe ich Anfang diesen Jahres ungefähr soviel Gewicht gehabt wie Anfang letzten Jahres. Winterzeit heißt bei mir vermutlich (?) Aufspeckzeit. Oder vielleicht ist da auch die Disziplin flöten gegangen. Jedenfalls ist eine Parallele zum letzten Jahr da. So daß ich sagen kann, ich muß keine Kämpferernährung oder andere Dogmen erfüllen, um auf gesunde und nachhaltige Art und Weise abzunehmen.

Dabei möchte ich jedoch keinesfalls die Erfolge anderer Menschen schmälern. Nur denke ich momentan auch, daß viele Wege nach Rom führen und man unbedingt seine eigenen Erfahrungen machen muß, diese angemessen reflektiert und seinen individuellen Weg geht.

Für mich ist das Abnehmen wie vieles ein Prozeß. Ich erwarte keine Wunder (auch wenn ich manchmal welche herbeiwünschen würde ), aber eine Tendenz, eine Richtung muß bestehen bleiben.

So bin ich momentan wesentlich fitter als letztes Jahr bei ungefähr gleichem Gewicht. Also ist beileibe "nicht alles umsonst".

Das sind meine 2 Eurocents zur Thematik.

Liebe Grüße,
Thomas
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  #9  
Alt 10.02.2010, 21:30
Benutzerbild von letizia
Stammuser
 
Registriert seit: 25.01.2010
Beiträge: 2.121
Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

hallo kilghard,

ich finde diese beiden letzten sätze deiner antwort super wichtig und denke grade, dass man diese an dieser stelle unbedingt noch einmal herausstellen muss:

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen

Nur denke ich momentan auch, daß viele Wege nach Rom führen und man unbedingt seine eigenen Erfahrungen machen muß, diese angemessen reflektiert und seinen individuellen Weg geht.

Für mich ist das Abnehmen wie vieles ein Prozeß. Ich erwarte keine Wunder (auch wenn ich manchmal welche herbeiwünschen würde ), aber eine Tendenz, eine Richtung muß bestehen bleiben.
... ich denke, das trifft den nagel auf den kopf (heißt doch so, oder?), viele sichtweisen in unseren welt sind faktoriell, einseitig und starr und nur selten wird bedacht, dass nahezu alles um uns herum ein prozess ist, der eben von unzähligen variablen beeinflusst und verändert wird... die tendenz, oder der kern, jedoch bleibt dennoch.

für mich ein schönes fazit.

lieben gruß!
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  #10  
Alt 12.02.2010, 20:56
MC-Neuling
 
Registriert seit: 12.02.2010
Beiträge: 1
Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Zitat:
Zitat von de-fortis Beitrag anzeigen
es ist vollig gleich, ob man Fett oder KH ohne Ende isst - es kommt eben einzig und allein auf eine negative Kalorienbilanz an!
Diesen Satz, so pauschal er ist, sollte sich jeder Low-Carb Fanatiker hinter die Ohren tätowieren.
Hallo @all,

ich bin der Neue, will aber zu dem Thema was sagen da ich mich schon länger Lowcarb ernähre.
Es kommt doch darauf an was man isst, Fett/Eiweis oder Kohlenhydrate.
Da ich noch dazu seit 14 Jahren Diabetiker Typ1 bin, beschäftige ich mich schon lange mit meiner Ernährung und Ernährung allgemein.
Der entscheidende Unterschied in der Ernährung LowCarb oder LowFat besteht doch in der Wirkung der Nahrung auf den Körper.
Bei einer Enährung mit vielen Kohlenhydraten werden andere Hormone im Körper freigestzt als bei einer LC-Ernährung. Und Insulin ist ein Hormon, das Wachstum verursacht, die Zellen öffnet so das sich die Zellen/Fettzellen mit Energie/Fett füllen können. Was dann wiederrum dazu führt, das sich das Körpergewicht und der Fettanteil des Körpers nicht fallen.
Bei einer LC-Ernährung werden für den Körper günstigere Hormone gebildet. Ich krieg das jetzt aus dem Kopf nicht zusammen, werd das aber gleich noch mal raussuchen.
Aus eigner Erfahrung und Messung am eigenen Körper kann ich die positive Wirkung einer LC-Ernährung nur betonen, der Blutdruck, Blutzucker und Gewicht bewegen sich seit dem in einem normalen Bereich.
Bis dann
thomas
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  #11  
Alt 12.02.2010, 21:13
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Registriert seit: 25.01.2010
Beiträge: 2.121
Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Zitat:
Zitat von tr90 Beitrag anzeigen
Hallo @all,

ich bin der Neue, will aber zu dem Thema was sagen da ich mich schon länger Lowcarb ernähre.
Es kommt doch darauf an was man isst, Fett/Eiweis oder Kohlenhydrate.
Da ich noch dazu seit 14 Jahren Diabetiker Typ1 bin, beschäftige ich mich schon lange mit meiner Ernährung und Ernährung allgemein.
Der entscheidende Unterschied in der Ernährung LowCarb oder LowFat besteht doch in der Wirkung der Nahrung auf den Körper.
Bei einer Enährung mit vielen Kohlenhydraten werden andere Hormone im Körper freigestzt als bei einer LC-Ernährung. Und Insulin ist ein Hormon, das Wachstum verursacht, die Zellen öffnet so das sich die Zellen/Fettzellen mit Energie/Fett füllen können. Was dann wiederrum dazu führt, das sich das Körpergewicht und der Fettanteil des Körpers nicht fallen.
Bei einer LC-Ernährung werden für den Körper günstigere Hormone gebildet. Ich krieg das jetzt aus dem Kopf nicht zusammen, werd das aber gleich noch mal raussuchen.
Aus eigner Erfahrung und Messung am eigenen Körper kann ich die positive Wirkung einer LC-Ernährung nur betonen, der Blutdruck, Blutzucker und Gewicht bewegen sich seit dem in einem normalen Bereich.
Bis dann
thomas
hey, erstmal: welcome

hm, meines wissens nach, treten solche effekte, wie du sie nennst, erst ein, wenn man sich über seinem eigentlichem tagesbedarf bewegt... solange man unter diesem bleibt, werden schließlich die stoffe, die man seinem körper zuführt, vom köper verwertet... ich habe noch von keinen hormonen gehört, die in irgendeiner signifikanten weise für den körper ausschlaggebend sein sollten (und am ende geht es nun ja um signifikante unterschiede und nicht darum, dass gewisse unterschiede existieren...)

nun bin ich weder ernährungswissenschaftler, noch medizinier, aber in der studie, aber ich bin nicht sicher, ob bei einer vorliegenden diabetes manche prinzipen eh' anders funktionieren, aus der studie wurden beispielsweise diabetiker ausgeschlossen, um bestmögliche, nicht verzerrte resultate zu erzielen... vielleicht ist es da dann einfach auch anders?
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  #12  
Alt 13.02.2010, 02:06
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Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Zitat:
Bei einer Enährung mit vielen Kohlenhydraten werden andere Hormone im Körper freigestzt als bei einer LC-Ernährung. Und Insulin ist ein Hormon, das Wachstum verursacht, die Zellen öffnet so das sich die Zellen/Fettzellen mit Energie/Fett füllen können. Was dann wiederrum dazu führt, das sich das Körpergewicht und der Fettanteil des Körpers nicht fallen.
Die physiologischen Grundlagen sind mir durchaus bewusst, aber du als Diabetiker stellst keine Mehrheit unter Sportlern dar. Das ein Typ I Diabetiker da nicht als Regel gelten kann sollte dir ebenso klar sein?! Du musst dir vermutlich Insulin spritzen und kannst die "Mast" schlecht vermeiden.

Letztendlich ist es aber für den gesunden völlig gleich und eine für die breite Masse gut funktionierende Diät ist ganz einfach FDH. Reduziert man Fett oder KHs in deutlichem Maße so rächt sich das. Eine strenge Low-Carb Ernährung ist zusätzlich ungesund und erhöht u.a. das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall = > mehr Fett = > höherer Cholesterinspiegel = > mehr Ablagerungen in Gefäßen.... [1][2][3]

In meinen Augen ist Low-Carb für die breite Masse gesehen eine Fehlernährung, bei Einzelpersonen die allg. schlecht mit Stärke klarkommen, oder an vers. Stoffwechselerkrankungen leiden sei LC nützlich.

Für die meisten Leute... was sag ich: pauschal ist der Diäterfolg von der negativen Kalorienbilanz abhängig. Aber das kann man schon singen und keiner hörts. Ich weiß schon warum ich mich nicht an Ernährungsdiskussionen beteilige... macht einfach kein Sinn weil jeder denkt er hätte das perfekte Mittel für sich gefunden und diese Tatsache weitere Diskussionen eigentlich überflüssig macht.

Mehr Sport und weniger essen, ja es ist wirklich so einfach!



Quellen
[1] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
[2] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
[3] Bonnie J. Brehm, Randy J. Seeley, Stephen R. Daniels and David A. D’Alessio: A Randomized Trial Comparing a Very Low Carbohydrate Diet and a Calorie-Restricted Low Fat Diet on Body Weight and Cardiovascular Risk Factors in Healthy Women [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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  #13  
Alt 13.02.2010, 08:04
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Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Zitat:
Zitat von de-fortis Beitrag anzeigen
Ich weiß schon warum ich mich nicht an Ernährungsdiskussionen beteilige... macht einfach kein Sinn weil jeder denkt er hätte das perfekte Mittel für sich gefunden und diese Tatsache weitere Diskussionen eigentlich überflüssig macht.
Dieser Missstand ist mir in letzter Zeit auch häufig aufgefallen. Insbesondere bei Diskussionen um Training. Die kleinen Formulierungen "Für mich", "ist bei jedem anders" und "individuell" stehen konstruktiven Diskussionen mit einem Ergebnis im Wege, und machen sie eigentlich überflüssig. Denn letztlich kann man so jedes Argument entkäften und abwehren.
Das geht manchmal so weit, dass ich mich Frage warum Person XY eigentlich ne Frage gestellt hat oder eine Diskussion beginnt, wenn am Ende eh immer wieder derselbe Brei bei raus kommt.

Ich bin sicher ein großer Verfechter von Individualität. Es gibt auch viele Situationen in denen die eigene Reaktion auf etwas beachtet werden muss. Aber dennoch gibt es Grundsätzlichkeiten, die auf nahezu jeden zu treffen. Das scheint aber schwer begreiflich.

Da halte ich es wie forti und halt mich lieber raus.


Gruß
__________________
"Train as heavy as possible, as often as possible, while staying as fresh as possible.“
V.M. Zatsiorsky

"Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen."
Hermann Hesse

Solos = Aus Kupfer bestehendes Wurfgerät des antiken Fünfkampfes. Gilt als Ursprungsform des Diskos, dem Vorläufer des heutigen Diskus.
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  #14  
Alt 13.02.2010, 09:49
Benutzerbild von letizia
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Beiträge: 2.121
Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

ergänzend zu fortis und solos statements poste ich nun doch mal noch einen Gedanken, der mir die ganze Zeit schon vorschwebt: die klassische Normalverteilungskurve (wollts eigentlich lassen, aber ist ja ein thread für den bereich Wissenschaft...)

Bei der Analyse von zahlreichen medizinischen, biologischen, psychologischen, kurz: naturwissenschaftlichen Phänomenen, zeigt sich bei einer steigender Anzahl von zu untersuchenden Personen (N), dass die Ausprägung eines Merkmals mit steigender Exaktheit einer Normalverteilung gleicht. Die Standardabweichungen an den jeweiligen Rändern der Verteilung gehören natürlich dazu, bilden aber eben die Ausnahme (die Abweichung von der Norm), in der "Norm" liegen immerhin ca. 68 % der Menschen, die Randverteilungen zu jeweils einer Seite bilden sich aus den übrigen 16 % re und li (und hier sind bereits 2 Sandardabweichungen pro Seite einkalkuliert!).

Diese Kurve zeigt sich gilt bei unzähligen naturwissenschaftlichen Phänomenen, z.B. bei der Wirksamkeit von Medikamenten, Intelligenzmessungen (wobei die auch fraglich sind, nur am Rande), Körpergröße, Ausprägungen von versch. psychologischen Merkmalen, beim Prinzip des Muskelaufbaus, und so weiter.
Warum sollte sie nicht auch beim Abnahmeverhalten zu finden sein?

Wahrscheinlich mag eine solche Sichtweise für die Individualität einer Person frustrierend klingen, allerdings impliziert diese Sicht eben gerade genau das, was solos sagt:

"Es gibt auch viele Situationen in denen die eigene Reaktion auf etwas beachtet werden muss. Aber dennoch gibt es Grundsätzlichkeiten, die auf nahezu jeden zu treffen. Das scheint aber schwer begreiflich."

Ich selbst frage mich manchmal, warum es vielen so schwer fällt, die Realität (unverklärt) für sich anzunehmen... wo ist denn eiegntlich genau das schreckliche daran hm - spannend.
Angehängte Grafiken
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Geändert von letizia (13.02.2010 um 09:50 Uhr). Grund: foto einfügen vergessen
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  #15  
Alt 13.02.2010, 09:51
Benutzerbild von taurus
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Standard AW: Wissenschaftliche Längsschnittstudie zum Vergleich versch. Diäten

Zitat:
Zitat von tr90 Beitrag anzeigen
Hallo @all,

ich bin der Neue, will aber zu dem Thema was sagen da ich mich schon länger Lowcarb ernähre.
Es kommt doch darauf an was man isst, Fett/Eiweis oder Kohlenhydrate.
Da ich noch dazu seit 14 Jahren Diabetiker Typ1 bin, beschäftige ich mich schon lange mit meiner Ernährung und Ernährung allgemein.
Der entscheidende Unterschied in der Ernährung LowCarb oder LowFat besteht doch in der Wirkung der Nahrung auf den Körper.
Bei einer Enährung mit vielen Kohlenhydraten werden andere Hormone im Körper freigestzt als bei einer LC-Ernährung. Und Insulin ist ein Hormon, das Wachstum verursacht, die Zellen öffnet so das sich die Zellen/Fettzellen mit Energie/Fett füllen können. Was dann wiederrum dazu führt, das sich das Körpergewicht und der Fettanteil des Körpers nicht fallen.
Bei einer LC-Ernährung werden für den Körper günstigere Hormone gebildet. Ich krieg das jetzt aus dem Kopf nicht zusammen, werd das aber gleich noch mal raussuchen.
Aus eigner Erfahrung und Messung am eigenen Körper kann ich die positive Wirkung einer LC-Ernährung nur betonen, der Blutdruck, Blutzucker und Gewicht bewegen sich seit dem in einem normalen Bereich.
Bis dann
thomas
willkommen im forum!

da ich selbst auch die low carb - schiene fahre kann ich deinen ausführungen nur zustimmen. der grösste vorteil einer niederkalorischen low-carb ernährung ist und bleibt der vorteil das man sehr energiegeladen durch den tag geht. auch die müdigkeit nach dem essen oder das nachmittagstief sind vergangenheit.

@ forti
quellenangabe nr1 habe ich mal durchgelesen. zu sagen von einer fettreichen ernährung würde man einen hohen cholesterinspiegel, schlaganfall usw bekommen ist natürlich eine pauschalisierung. schliesslich ist bei einer high-fat ernährung auf die fettqualität zu achten.auch die im artikel angesprochenen vitamin und balaststoffmängel kann man so nicht stehen lassen. ich esse gemüse im kg-bereich und geschrotete ölsaaten sind sehr reich an balaststoffen. high-fat ist eine super ernährungsform, aber für die meisten wohl etwas zu kompliziert...




gruss taurus
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WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN
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