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Mediziner der Universität Bonn haben die positive Wirkung des medizinischen Honigs an Wunden, die mit multiresistenten Bakterien infiziert waren, getestet und bestätigt.
BONN - Immer weniger Antibiotika helfen bei der Wundheilung, denn es gibt immer mehr Keime, die gegen Antibiotika resistent sind. Deshalb ist das alte und gut bewährte Hausmittel, der Honig, für die Mediziner wieder interessant geworden. Zwei Dutzend deutsche Kliniken setzen inzwischen den so genannten Medihoney, den medizinischen Honig, zur Wundheilung ein. Die Ärzte der Bonner Kinderklinik setzen diese "Wunderwaffe" schon seit einigen Jahren ein und haben trotz wenig belastbarer klinischen Studien zur Wirksamkeit viele Erfolge verbuchen können. Kai Sofka, Wundpflegespezialist teilte mit, dass abgestorbenes Gewebe schneller abgestoßen wird und dadurch die Wunden schneller heilen. Bei der Produktion des Honigs setzen die Bienen das Enzym Glucose-Oxidase hinzu, was dafür sorgt, dass aus dem Zucker im Honig dauernd in kleinen Mengen Wasserstoffperoxid entsteht. Dies ist ein sehr wirksames Antiseptikum und wirkt so reinigend auf die Wunde. Die Ärzte der Universität Bonn wollen zusammen mit anderen Kollegen ihre Erfahrungen in groß angelegten Studien absichern.
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