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#1
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| ich starte nun wieder einen Versuch sportlich so aktiv zu werden wie vor paar Jahren und natürlich demzufolge auch abzunehmen. Mein Übergewicht ist extrem, dennoch schaffte ich in letzten Jahr 12 Kilos abzunehmen, der Schwerpunkt liegt zur Zeit bei Ausdauersport-... ich weiß, dass man eine Stunde vor dem Sport nichts essen sollte... wie ist es nach den Sport? genauso würde mich interessieren, was passiert während ich Sport treibe... man sagt, dass der Körper erst ab Halbe Stunde anfängt Fett zu verbrennen, daher liegen meine Trainingseinheiten nicht unter 50 Minuten, was verbrennt der Körper aber vorher, und verbrennt der Körper nach den Sport noch etwas, und wenn ja, wie lange noch... danke im Voraus. |
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#2
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| Hallo und herzlich willkommen hier im Forum Kiwi! Um Dir besser helfen zu können wäre es gut, wenn Du Deine Ziele prägnanter formulieren würdest. Da man nicht weiß, wie sportlich aktiv Du vor ein paar Jahren warst, kann man dieses Ziel von Dir schlecht einschätzen. Des Weiteren ist (zumindest für mich) unklar, was Dein (vorläufiges?) Hauptziel ist. So aktiv wie früher zu werden oder abzunehmen? Bezüglich des Ausdauersports: wie sieht der aus? Du schreibst Du bist "extrem übergewichtig", insofern würde ich Dir relativ gelenkschonende Ausdauersportarten wie z.B. Schwimmen und Radfahren ans Herz legen. Auch Rudern (bzw. Ruderergometer) ist eine klasse Sache, falls Du darauf Zugriff hast. Generell ist zusätzlich zum Ausdauersport auch ein Krafttraining anzuraten, um die vorhandene Muskelmasse zu erhalten und auszubauen (Muskelmasse verbraucht auch Energie und "kurbelt den Stoffwechsel an"). Zitat:
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__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#3
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eine Mischung aus beiden, da das Abnehmen ja als Nebeneffekt von viel Sport ist, bzw mit keine Methode hatte ich bis jetzt in meinen Leben so viel Erfolg wie mit Sport, daher, natürlich will ich abnehmen, und irgendwann wieder so "Süchtig" nach endorphinen sein, dass ich automatisch jeden Tag Sport treibe... ![]() Zitat:
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und ich hoffe dass spätestens nach meinen Besuch bei den Ernährungsberater ich besser mit dem Kalorien Zählen umgehen kann.. lg P.s. ich war früher, bzw. vor 3 jahren auch kein Leichtgewicht, hatte 90 -97 KG bei einer Körperlänge von 178...aber es war eine trainierte, gesunde , harte Masse.... dank den vielen Aktivitäten, leider durch gewisse Lebensumstellungen habe ich zugenommen ...und habe diesmal sehr schwer es runter zu bekommen, zum Glück habe ich meine Schilddrüse checken lassen und seit dem ich den Hormon nehme, nehme ich wenigstens nicht mehr zu wie sone Bekloppte.. ![]() Entschuldigung für die Schreib-Fehler, bin keine hier geborene.. ![]() |
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#4
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__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#5
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ja, Ernährungsberatung...hat ja auch super lange gedauert bis ich mich gegen eine Adipositas Operation entschieden habe und nun auf konservativen Wege versuche., thx für den Link, an den Sitze ich schon seit zwei Tagen.... aber ich werde langsam schlauer.was mir jedoch Angst macht ist die Behauptung, dass wenn man den Umsatz bewusst runter fährt, dass der Körper sich irgendwann selbst darauf umstellt, ergo, habe ich schon Angst meinen Stoffwechsel irgendwie kaputt zu machen. |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Hab' jetzt nicht alles gelesen - aber warum zum Geier arbeitest Du bei einem so niedrigen Puls, wenn Dein Ziel nicht Ausdauersport mit Wettkampfambitionen ist? Bei 130 Puls verbrauchst Du kaum Kalorien, und nachdem Du die TE beendest, ist die Kalorienverbrennung auch sofort wieder runter auf Ruheniveau --> lieber öfters mal den Puls ans Limit bringen. Das geht auch ohne große Gelenkbelastungen, zumal Du so den Zeitaufwand minimieren kannst (z.B. Schwimmen, Rudern, Spinning...).
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) Geändert von kecks (11.03.2009 um 12:57 Uhr). |
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#7
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__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#8
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für mich wäre es eigentlich kein Problem mein Puls nach oben zu schrauben, mache ich ja eh wenn ich privat Rad fahre,..... versuche es aber minimal zu halten um nicht contra-produktiv zu arbeiten, aber anscheinend irre ich mich dann doch... ich muss gestehen, dass trotz meiner Adipositas ich sporttechnisch, was die belastung betrifft nicht eingeschränkt bin also herz, Puste etc, nur eben die Gelenke, also Joggen wäre statt Sport eher Mord für mich... lg |
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#9
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| Ja, das ist der alte Mythos vom Fettverbrennungspuls... Ich würde zu einem höheren Puls raten - Du willst ja Fett loswerden und nicht Ultrawettkämpfe bestreiten , und wenn Du eh' sagst, dass Du herztechnisch nicht eingeschränkt bist, dann ist der Benefit aus 30 Minuten Sport bei höherem Puls viel größer. ![]()
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
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#10
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| Wenn Du dementsprechend belastbar bist, ist es wie kecks sagte zum Abnehmen zielführender, höhere Intensitätsbereiche anzustreben. Mit niedrigen Intensitäten wird zwar relativ mehr Energie aus Fettsäuren gewonnen, dafür ist aber der (zum Abnehmen entscheidende) Gesamtenergeiverbrauch deutlich geringer als wenn man "mehr Gas gibt". Zudem kommt noch die von kecks genannte Zeitersparnis dazu, wenn man kürzere Zeit mit höherer Intensität trainiert.
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#11
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| UND Du hättest eine geringe Gelenkbelastung als bei stundenlangem Gehen/langsamen Laufen! Das Ganze läßt sich auch sehr abwechslugsreich gestalten, z.B. mit BWE-Zirkeln oder sonstwas.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
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#12
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| Ich denke Kecks spielt mal wieder auf ihr "geliebtes Tabata" an - und in Bezug auf die Höhe der verbrauchten Energie so wie der damit verbundenen Wirkung auf das "Abnehmen" hat sie auch recht. Allerdings sehe ich das ganze in diesem speziellen Fall (starkes Übergewicht, Schilddrüse, etc..) wie Marmor und würde zunächst gelenkschonende Belastungen in relativ niedrigen Herzfrequenzbereichen mit kombiniertem Krafttraining empfehlen. Nach einiger Zeit der Gewöhnung und mit ärztlicher Absprache können dann ggf. intenisvere Belastungen hinzugenommen werden. Diese jedoch per se von Beginn an und für jeden zu empfehlen halte ich für grob fahrlässig! Nicht jeder ist Leistungssportler oder will es werden. Und unter gewissen Umständen haben eben auch niedrigintensive Methoden ihre Berechtigung bzw. sind sogar angebrachter. Im Krafttraining lässt man ja einen Anfänger ja auch nicht gleich mit 1 er Serien nahe des 1 RM arbeiten.... Gruß
__________________ "Train as heavy as possible, as often as possible, while staying as fresh as possible.“ V.M. Zatsiorsky "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen." Hermann Hesse Solos = Aus Kupfer bestehendes Wurfgerät des antiken Fünfkampfes. Gilt als Ursprungsform des Diskos, dem Vorläufer des heutigen Diskus. |
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#13
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| ...nein, keine Tabatas... Intensität ist relativ zur aktuellen Leistungsfähigkeit. Wenn aber herztechnisch alles ok ist, dann gibt es wirklich keinen Grund, immer nur im niedrigen Bereich zu arbeiten. Gerade die Gelenkbelastung ist doch wohl niedriger, wenn ich 30' Intervalle im Spinning, auf dem Ruderergo oder im Wasser mache, als wenn ich zwei Stunden walke. Dazu noch ein ordentliches Krafttraining mit freien Lasten und komplexen Übungen (viele Reps, genaues Techniktraining, wenig Pause = hoher Puls, viel Stabi, kurze Trainingsdauer, übergehend zu Kraftaufbau - also eigentlich auch ein Intervallprogramm), und die aufgebaute Muskelmasse sollte ebenfalls einen positiven Einfluss auf die ganze Veranstaltung haben (von Gelenkentlastung durch Muskulatur, verbesserten Bewegungsmustern - umso wichtiger, je mehr Masse ständig bewegt werden muss - bis hin zu höherem Ruheumsatz). Dazu noch aerobe UND anaerobe Verbesserungen im Ausdauerbereich, und eine entsprechende hormonelle Reaktion auf die Trainingsreize. Kurz und knapp: Adipös heißt nicht automatisch herzkrank und wenig belastbar. Meiner Erfahrung nach kann man mit intensiveren Belastungen beginnen, sobald die Leute 'trainierbar' sind, d.h. sich einigermaßen schnell von intensiveren Reizen erholen. Meistens ist das der Fall, wenn sie so ca. 30' ganz langsam traben bzw. schnell walken können.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) Geändert von kecks (11.03.2009 um 13:47 Uhr). |
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#14
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| Das hört sich schon viel besser an ![]()
__________________ "Train as heavy as possible, as often as possible, while staying as fresh as possible.“ V.M. Zatsiorsky "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen." Hermann Hesse Solos = Aus Kupfer bestehendes Wurfgerät des antiken Fünfkampfes. Gilt als Ursprungsform des Diskos, dem Vorläufer des heutigen Diskus. |
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#15
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| huch Zitat:
oder sollte ich mich der Suche lieber bedienen? und so wie ich es gerade herausgelesen habe, sollte ich den Muskelaufbau nicht so vernachlässigen? ich habe immer versucht wenig in dem Bereich zu machen, vielleicht nur um etwas zu straffen, da auf Grund meiner höhen Masse, habe ich damals (also bei ersten Mal als ich durch Sport viel abgenommen habe und sportlich wurde).. ich noch mehr masse hatte, nicht die Kilo masse, aber zum Beispiel meine Oberschenkel, natürlich waren sie big, viel Fett viel big, nach einen Jahr waren die schenkel zwar etwas schmaler, aber die waren nach wie vor big, allerdings es waren richtige Muskel Keulen, hat mich zwar relativ wenig gestört,.... aber es war für mich ein Phänomen das ich nicht erklären konnte, als ob mein Fett nicht weggegangen wäre sondern gleich sich im Muskeln umgewandelt hätte. Auch jetzt merke ich eindeutige Beulen in meinen Oberschenkeln...seit ich wieder was mache.. die werden nicht kleiner, die werden einfach nur härter.... |
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| ausdauer, fettverbrennung, kaloriien |
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