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KDK Techniken

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  #1  
Alt 30.10.2009, 21:45
MC-User
 
Registriert seit: 30.09.2009
Beiträge: 1.692
Standard KDK Techniken

Hi,
fangen wir mit den Kniebeugen an:
Heute hat mir ein ehemaliger KDK'ler dazu geraten tiefer zu gehen, als ich gehe. Prinzipiell schonmal gut aaaaaber ich bin meiner Meinung nahc imme rparallel gegangen, er meint aber, ich soll ab parallel mich ein bisschen fallen lassen und diesen bump der dabei entsteht mit in die aufwärtsbewegung nehmen. Es geht hierbei um höchstens 10cm. Sprich ich geh parallel und dann 10cm shcnelle abwärtsbewegung mit deutlicher Rundung im unteren Rücken und dann explosiv wieder hoch.
Mal abgesehen davon, dass ich viel weniger Gewicht bewegen kann, kommt mir die Belastung für den Rücken krass vor (Ich hab relativ lange Beine/Arme und nen langen Oberkörper)
Meine Grundlegende Frage ist, lohnt es sich so tief zu gehen, wenn ich Kniebeugen für meine eigentliche Sportart Football machen will? Oder ist das die offizielle KDK Technik die nur gewertet wird?

Zweites Problem war das Bankdrücken, er meinte mit langen Armen sollte man trotzdem relativ eng greifen, das weite greifen bringts nur bei kurzen Armen um ne kleine Amplitude zu haben. Ich glaube er meinte damit, dass die hebel bei langen Armen zu ungünstig sind, als das du davon was hättest, indem die Amplitude geringer wird.
Und dann meinte er noch, ich sollte die Hantel deutlich unterhalb der Brustwarzen den Oberkörper berühren lassen, bei krassem Hohlkreuz natürlich.

Generell bin ich den ganzen Sachen ja nicht abgeneigt, und verstehe teilweise auch den Sinn dahinter, aber lohnt sich das auch für mich

Danköööö, Jonas
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  #2  
Alt 31.10.2009, 08:18
Benutzerbild von Berbisdorfer
MC-User
 
Registriert seit: 29.01.2009
Beiträge: 1.521
Standard AW: KDK Techniken

Ob es sich für dich lohnt mußt du selber wissen, hängt ja von deinen Zielen ab.
__________________

Zitat:
Zitat von Shaun Beitrag anzeigen
Eins muss ich mal klarstellen: ICH bin der einzig würdige Träger des Titels "Klugscheisser"! Alle anderen sind nur Trittbrettfahrer
Zitat:
Zitat von Muahaha Beitrag anzeigen
Ich versuche jetzt dafür mit Untertraining ans Ziel zu kommen
Equipmenttests
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  #3  
Alt 31.10.2009, 10:32
Benutzerbild von Mr. Freeman
MC-User
 
Registriert seit: 13.05.2009
Beiträge: 740
Mr. Freeman eine Nachricht über ICQ schicken
Standard AW: KDK Techniken

Ich bin jetzt eher aus der Bodybuilding Ecke, kenn ich mit K3k also nicht so gut aus.

Um trotzdem meinen Senf dazu zu geben Rat ich dir Folgendes:


Kniebeugen:
Es ist meiner meinung nach sinnvoll Kniebeugen möglichst tief auszuführen. Dadurch steigt die Beweglichkeit, die Koordination und durch die höhere ROM auch der Trainingseffekt. Mit dem Rundrücken wär ich aber vorsichtig, wie gesagt mit K3K kenn ich mich nicht aus, Rundrücken würde ich aber versuchen zu vermeiden. Ich würde dir Empfehlen durch geziehltes Dehnen deine Beweglichkeit so zu verbessern um tiefe Sqauts mit graden Rücken zu machen.

Trainings Empfehlungen:

[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]


Explosivität zu Trainieren ist als Football spieler sicherlich nicht falsch, ich würd es aber in getrennten Sätzen trainieren. Man könnte z.b. nach den normalen Squats nach ein paar sätze Jumpsquats machen.

Ich könnte mir auch gut vorstellen das die Kombination "Explosivität + Rundrücken" zimlich in die Hose (oder besser gesagt in die Wirbelsäule) gehen kann.



Bankdrücken:

Die beschriebene Tecknik mit dem Hohlkreuz nennt man meines Wissens "Brücke". Richtig ausgeführt ermöglicht diese Technik wohl durch die höhere Rückenspannung mehr Gewicht zu bewegen.

Da du aber kein K3Kler bist und es dir daher auf den Trainingseffekt und weniger auf das bewegt Gewicht ankommt (vermute ich zumindest). Würde ich auch hier von der K3K-Technik abraten. Die Gewichts steigerung mit der "Brücke"-Technik ist vermutlich minimal dafür aber die Verletzungsgefahr wesentlich höher und Trainingeffekt kann man damit sicher auch nicht viel mehr rausholen.

Was die Griff weite angeht hab ich gelernt das um so enger man greift um so mehr trainiert es in den Triezeps. Bei weiteren Griff ist die Beteiligung der Brust höher.



Grüße Freeman

Geändert von Mr. Freeman (31.10.2009 um 10:34 Uhr).
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  #4  
Alt 31.10.2009, 10:46
Benutzerbild von Solos
Moderator
 
Registriert seit: 29.01.2009
Beiträge: 3.027
Standard AW: KDK Techniken

Zitat:
Zitat von Jon.ass Beitrag anzeigen
Hi,
fangen wir mit den Kniebeugen an:
Heute hat mir ein ehemaliger KDK'ler dazu geraten tiefer zu gehen, als ich gehe. Prinzipiell schonmal gut aaaaaber ich bin meiner Meinung nahc imme rparallel gegangen, er meint aber, ich soll ab parallel mich ein bisschen fallen lassen und diesen bump der dabei entsteht mit in die aufwärtsbewegung nehmen. Es geht hierbei um höchstens 10cm. Sprich ich geh parallel und dann 10cm shcnelle abwärtsbewegung mit deutlicher Rundung im unteren Rücken und dann explosiv wieder hoch.
So wie beschrieben: NEIN!

Bei Kniebeugen grundsätzlich die Abwärtsbewegung ruhig und geführt gestalten. Das in den Umkehrpunkt "bumpen" oder krachen lassen oder wie auch immer ist auf Dauer ein absoluter Kniekiller. Extreme Kraftspitzen die dort auftreten kombiniert mit erhöhter Gefahr technisch unsauber zu arbeiten. Runder LWS - Bereich geht natürlich gar nicht!

Explosiv aufstehen kannst du auch bei geführter Abwärtsbewegung, ist meiner Meinung nach sogar für das was du erreichen möchtest (maximaler Kraftanstieg durch Schulung entsprechender neuromuskuläre Mechanismen) effektiver. Reaktive Fähigkeiten lieber über entsprechende Sprünge schulen, der Übertrag durch "reaktive" Kniebeugen ist eh sehr gering und rechtfertigt in meinen Augen nicht das bei solcher Ausführung deutlich höhere Verletzungsrisiko.

Nicht vergessen: Übungen wie Kniebeugen sind für Schnellkraftsportler als Voraussetzungen schaffenden Übungen zu sehen. Je nach Saison kann man damit z.B. den Muskelquerschnitt so wie die IK und damit die Basisfähigkeit Max-Kraft und zu einem gewissen Teil "die" (allg.) Schnellkraft entwickeln. Letztere ist aber noch Aufgabenspezifischer (Bewegungsmuster/Technik,zu überwindende Widerstände, Bewegungsgeschwindigkeit..) als die Max-Kraft (siehe deine Erfahrung mit den isometrischen Tests). Deshalb ist eine transformation der allg. Fähogkeiten in spezielle durch entsprechende Maßnahmen eh unumgänglich, was in meinen Augen noch mehr dafür spricht potentiell "gefährliche" Übungen bw. Ausführungen zu meiden. Dazu gehören meiner Meinung nach auch Sprungkniebeugen ab einer gewissen Zusatzlast.

Zitat:
Zitat von Jon.ass Beitrag anzeigen

Meine Grundlegende Frage ist, lohnt es sich so tief zu gehen, wenn ich Kniebeugen für meine eigentliche Sportart Football machen will? Oder ist das die offizielle KDK Technik die nur gewertet wird?
Wenns sauber geht empfehle ich Tiefkniebeuge zur grundsätzlichen Kräftigung. In und kurz vor der Saison kanns auch mal ne halbe mit entsprechend explosiver Ausführungeng (konzentrische Phase) sein.

Ich persönlich habe da jedoch immer mehr von explosivem Umsetzen, Reißen und Stoßen profitiert.

Zitat:
Zitat von Jon.ass Beitrag anzeigen
Zweites Problem war das Bankdrücken, er meinte mit langen Armen sollte man trotzdem relativ eng greifen, das weite greifen bringts nur bei kurzen Armen um ne kleine Amplitude zu haben. Ich glaube er meinte damit, dass die hebel bei langen Armen zu ungünstig sind, als das du davon was hättest, indem die Amplitude geringer wird.
Und dann meinte er noch, ich sollte die Hantel deutlich unterhalb der Brustwarzen den Oberkörper berühren lassen, bei krassem Hohlkreuz natürlich.
Eine Brücke ist meiner Ansicht für einen Nicht-Powerlifter nicht nötig. Stabile Position mit Füßen auf dem Boden ist ausreichend.
Hantel sollte aber schon im unteren drittel des Brustbeines abgelassen werden. Nur so kannst du mit den Oberarmen einen Winkel zum Körper <90 Grad erreichen, welcher sicher Gesünder für das Schultergelenk ist.

Gruß
__________________
"Train as heavy as possible, as often as possible, while staying as fresh as possible.“
V.M. Zatsiorsky

"Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen."
Hermann Hesse

Solos = Aus Kupfer bestehendes Wurfgerät des antiken Fünfkampfes. Gilt als Ursprungsform des Diskos, dem Vorläufer des heutigen Diskus.
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  #5  
Alt 31.10.2009, 11:08
Benutzerbild von königderberge
MC-User
 
Registriert seit: 24.07.2009
Ort: out of Rosenheim
Beiträge: 1.459
Standard AW: KDK Techniken

Seh ich wie solos, das "bumpen" wie es solos nennt machen KDKler weil sie sich in den Anzug plumpsen lassen und dessen Spannung und die Bandagen nutzen um den Tiefpunkt zu überwinden.
Für ander Sportarten nicht gewinnbringend.
Ansonsten dehnen um eine ausreichende Tiefe unter parallel kontrolliert und mit geradem Rücken ausführen zu können.
Die Ausführung der von solos genannten Gewichtheberübungen kann ich fürs Football unbedingt empfehlen.

Bankdrücken siehe solos, wobei ich da wesentlich mehr variieren würde wie ein PL, also ruhig mal Dips, Schrägbank oder KH Bankdr. machen.
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