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#1
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| Hi Leute, bin heute durch Zufall bei diesem Thema gelandet. Es wird in anderen Foren behauptet, dass aufrechtes Rudern eine unnatürliche Bewegung ist, und damit generell schädlich, und speziell für Schultern und Handgelenke. Wurde so auf eine Stufe mit Nackenziehen und -drücken gestellt. Ich selber habe die Übung bei mir mit drin, und habe keine Probleme. Ok, habe vielleicht auch nicht so hohe Gewichte (bin bei 40kg), merke die Übung zwar schon heftig in den genannten Bereichen, aber das soll ja das Ziel sein. Damit es keine Missverständnisse gibt, es handelt sich um folgende Übung: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Besteht vielleicht ein Unterschied zwischen dem Hanteltyp (LH oder SZ)? Danke & Grüße Marco |
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#2
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| Habe die Übungen auch eine Zeit lang gemacht. Mit der SZ-Hantel taten mir dabei die Handgelenke weh, bei der graden LH ging es problemlos. |
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#3
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| Ich finde die Übung ziemlich gut und von der Bewegung her ist sie wieder unnatürlich oder schädlich. Mein Favorit für den Schulter-/Nackenbereich ist das Umsetzen. |
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#4
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| Man muss natürlich klar differenzieren, habe ich recht schwächliche/anfällige Handgelenke, besitze ich wohl noch dazu ein Engpasssyndrom der Schulter (sog. Impigement-Syndrom) oder hab ich allg. Probleme Lasten im engen Griff zu ziehen, ist die Übung natürlich nicht unbedingt empfehlenswert. Im Gegensatz dazu, kann das Nackenziehen bzw. Nackendrücken auch beim Gesunden Athleten, erst recht in Verbindung mit unrechter Ausführung und/oder Übertreibung zu Problemen führen. Die Bewegung ist natürlich, auch wenn sie im Alltag eher seltener vorkommt und für den nnormalen Athleten mit moderaten Gewichten, besteht meiner Meinung nach kein höheres Schädigungs- bzw. Verletzungspotential als bei anderen Schulterübungen. Zu eng würde ich allerdings nicht greifen und die Variante mit 2Khs ist da schonender fürs Handgelenk. Und wenn man nach meiner Meinung fragt: eine Übung die ähnlich wie Shruggs eigentlich unnötig ist, Frontdrücken oder Lh-Rudern decken ähnliche Bereiche ab und dies noch effektiver. Umsetzen ist natürlich außen vor. Zitat:
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#5
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| Ich hatte bei der SZ Stange derb Probleme, mein rechtes Handgelenk klinkte da irgendwie aus. Ich weiß nicht, wie ich das beschreiben soll... |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Zitat:
= > Bandagen = > Griffkraft/Stabi-Training von Unterarmen und Hand = > 2 Khs als Alternative
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#7
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| Naja, schlussendlich habe ich mich von dieser Übung distanziert. Es gab auch keine Schmerzen, eine Abduktion trifft die Beschreibung schon ganz gut. Mit Bandagen habe ich jahrelang den Fehler gemacht, grundsätzlich welche zu tragen (mit Handschuhen zusammen). Dadurch hingen die Unterarme und die Handgelenke nach- aus Fehlern lernt man. Wollte mich auch noch sofern einbringen, dass mir das Problem nicht unbekannt ist und ich es selbst habe (bzw. hatte)- ich denke, mein aktuelles Kettlebelltraining beugt dem recht gut vor. Was ich zusätzlich noch aus Erfahrung sagen kann ist, dass diese Übung durchaus austauschbar ist. Bei mir jedenfalls hat diese Übung nie wirklich viel gebracht. |
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#8
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| Ich habe die Übung auch schön öfters trainiert. Allerdings war es bei mir genau umgekehrt. Ich hatte bei der geraden Langhantel Probleme mit den Handgelenken und bei der SZ Variante keinerlei Probleme mehr. Ich habe auch schon öfters gelesen, dass die Übung schädlich sein kann. Im Grunde genommen, kann jede Übung bei falscher Technik gefährlich sein, aber wieso Übungen benutzen die ein höheres Verletzungspotenzial haben, als andere. Ich denke Shrugs und Seitheben sind beispielsweise bessere Alternativen. Ich denke auch, dass man mit dieser Übung kurzfristig keine Probleme bekommt, aber wie das dann auf lange Sicht in aussieht, ist eine andere Sache.
__________________ "My goal when I come in everyday is to make sure if someone beats me, it's not because they outwork me" - Layne Norton |
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#9
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| Ich wüsste jetzt nicht, was an dieser Übung großartig "unnatürlich" oder "schädlich" wäre. Man kann's ohnehin nie jedem recht machen, irgendwem tuts immer weh oder so. Zur Argumentation "unnatürliche Bewegung": Dies ist mMn eher ein Scheinargument. Wenn eine Bewegung per se für die Gesamtheit der Menschen schädlich ist, warum richtet es die Natur dann ein, dass diese Bewegung möglich ist? Ich wasge zu Behaupten, dass so ziemlich alle erdenklichen Bewegungen im Alltag unserer Vorfahren im Alltag mal vorgekommen sind. Nur weil diese heutzutage vielleicht seltener vorkommen, sind sie dann gleich "unnatürlich"? Klar, ich hab den Begriff (leider) auch des öfteren benutzt, doch als alleiniges "Argument" halte ich es für unzulässig. Inzwischen würde ich eher von "grenzwertigen Bewegungen" Sprechen (beispielsweise beim altbekannten "Nackendrücken", wo bei einem Großteil der Bevölkerung die Schultergelenke für einen Großteil der Bewegung am Anschlag und Ausweichbewegungen der HWS nötig sind, was u.U. langfristig zu problemen führen kann). Doch in welchen Extrempositionen finden sich Schultergelenke bein aufrechten rudern? Ich kann keine erkennen. Generell: Eine Garantie hat man nie. Weder dass man bei "unnatürlichen" oder "grenzwertigen" Übungen Probleme entwickelt noch dass man von solchen verschont bleibt, wenn man immer nur "natürliche" oder "sichere" Bewegungen durchführt. Das hängt einfach von zu vielen Faktoren (auch einigen beeinflussbaren) ab. Mal etwas Off-Topic: Diese in Mode gekommenen willkürlichen Einteilungen in "unnötige Übugen" und andere (im Umkehrschluss dann "nötige Übungen" oder was?) halte ich im übrigen für eine große Unsitte. Wer will schon von sich behaupten zu wissen, welche Vorgehensweise oder Übung für Andere aus allen möglichen Betrachtungswinkeln "nötig" oder "unnötig" sei. Gerade die Vielfalt an Übungsmöglichkeiten trägt mMn zum interessanten und abwechslungsreichen Charakter des Krafttrainings (incl. Unter- und verwandten Formen) bei, und die Möglichkeit, das Training nach belieben und äußerst individuell gestalten zu können, ist für mich ein großer Pluspunkt in den vielen Anwendungsbereichen (sei es jetzt Leistungs-, Breiten-, Reha- oder Was-auch-immer-sport).
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) Geändert von MarmorStein (22.10.2009 um 10:46 Uhr). |
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#10
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| @ Matten: Da gebe ich Dir zum Großteil recht. Nur wenn ich beim Beispiel Nackendrücken, als Variante Frontdrücken mit LH bzw. mit KH habe, nehme ich doch diese Alternativen, da sie die gleichen Muskeln belasten. Wenn ich keinerlei Alternativen für eine Übung hätte, würde ich es einsehen, aber wenn es doch genug andere Alternativen gibt, wieso die riskante Übung benutzen?
__________________ "My goal when I come in everyday is to make sure if someone beats me, it's not because they outwork me" - Layne Norton |
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#11
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| Rocky, meinst Du mich? (Matten hat in diesem Thread (bisher) nicht gepostet). Zitat:
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#12
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| Oh sorry, hab ich eure Namen verwechselt ![]() Ich halte die Übung für nicht optimal, aus den oben genannten Gründen von de-fortis. a) Handelenkgsprobleme b) Schulterprobleme (Impigementsyndrom) Ich stimme Dir auch zu, dass es für gesunde Leute keine Probleme darstellen sollte. Wie es natürlich langfristig aussieht, ist eine andere Sache. Die meisten Probleme entstehen ja nicht sofort, sondern erst nach längerem Training.
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#13
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| Zitat:
Punkt a) kann man ohne Weiteres mit entsprechendem Equipment (z.B. SZ-Stange, Kurzhanteln) beikommen (je nachdem, ob man eben z.B. mit LH- oder SZ-Stange besser zurecht kommt). Wenn man dann individuell dennoch nicht mit der Übung zurecht kommt, ist das ja okay, aber dann zu sagen "die Übung ist generell und für alle schädlich" halte ich für äußerst unfundiert. Zitat:
Darauf kann ich nur antworten: Wer lebt, der stirbt.
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#14
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| @MarmorStein: Die letzten 3 Beiträge sind super und unterschreibe ich! ![]()
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| aufrechtes rudern, langhantel, rudern, schultern |
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