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#1
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| Zitat: Das habe ich mal in einem anderen Forum gefragt und nie eine Antwort darauf erhalten. Entweder hat das niemanden interessiert oder keiner wusste was dazu zu sagen. Es würde mich aber immer noch brennend interessieren, ob es nur die Meinung dieses Herrn Thibaudeau ist, dass Frauen mehr Wiederholungen und mehr Sätze brauchen, oder ob das auch noch anderswo so propagiert wird. Es ist mir schon klar, dass Frauen nicht zwangsläufig anders trainieren müssen als Männer. Haben ja ebenso zwei Arme und zwei Beine und nach meinen bescheidenen anatomischen Kenntnissen auch die gleichen Muskeln an derselben Stelle . Aber „der kleine Unterschied“ kann dann doch nicht geleugnet werden (hab mal ein paar Aussagen gesammelt): Frauen haben durchschnittlich einen um 10 % (so viel?) höheren KFA und 1/3 (nur?) weniger Muskelmasse als Männer (Binsenweisheit. Aber trotzdem: die Welt ist ja so uuuungerecht!) Der Leistungsunterschied zwischen Männern und Frauen ist bei den Ausdauersportarten weniger gravierend als beim Kraftsport (sind Frauen dann eher Ausdauertiere? Siehe nächste Behauptung) Frauen haben einen größeren Prozentsatz an Slow-Twitch-Fasern, die vorzugsweise mehr Fett verbrennen. Frauen speichern im Muskel mehr Fett (intramuskuläre Triglyceride). Frauen verbrauchen beim Training mehr Fett und weniger Glykogen als Männer. Frauen verarbeiten Kohlenhydrate biologisch anders als Männer (hä?) Es ist meine Überzeugung, dass die individuellen Unterschiede (Genetik, Stoffwechsel) schon bei Leuten desselben Geschlechts sehr viel größer sind und bisher ganz allgemein unterschätzt werden. Die Wissenschaft hat die ganze Vielfalt mMn noch nicht mal annähernd erforscht. Auch auf dem Gebiet der geschlechtsspezifischen Unterschiede werden wohl noch einige neue Erkenntnisse zu erwarten sein. Gibt es noch weitere Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein (und ich meine jetzt nicht die Offensichtlichen, gelle!?) und in welchen Dingen (Kraftentwicklung, Reaktion aufs Training, Stoffwechsel usw.) reagieren beide Geschlechter genau gleich? Was ist in dieser Hinsicht noch nicht ausreichend erforscht und welche neue Erkenntnisse könnte die Zukunft bringen? Ihr könnt ja auch ruhig ein bisschen spekulieren.....
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#2
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| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zudem: Hier würde ich gerne die Frage in den Raum stellen, worauf die Unterschiede beruhen. MMn sind viele der Unterschiede hormoneller Natur (z.B. höherer KFA, geringere Muskelmasse, weniger Behaarung, ...). Was lässt sich von den genannten Unterschieden dadurch erklären? Diese "reversiblen" Unterschiede würde ich dann anders einordnen als aus bestimmten Gründen "irreversible" Unterschiede (breiteres Becken, etc., wobei dieses wohl auch aufgrund der Hormonunterschiede so gewachsen ist). Des Weiteren waren mir einige der Behauptungen (noch) nicht bekannt ... wäre interessant, diese "weiter auszulatschen" ... VG, MarmorStein
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#3
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| Zitat:
kürzere extremitäten, daran habe ich zweifel!
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#4
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| Zitat:
VG, MarmorStein
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#5
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| aber doch nicht jede frau mit breitem becken hat x-beine. genauso wie nciht jeder mann o-beine hat. erst im januar hat mir mein orthopäde eine 1-A beinachse bescheinigt (und das trotz muskulärer dysbalancen)viel mehr ins gewicht fallen da imho anders proportionierte extremitäten, wie z.b. längere oberschenkel - die dann tatsächlich andere übungen bzw anderen übungsablauf notwendig machen. (siehe kniebeugen)
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| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Zitat:
Da sich die oben zitierte von bedee gestellte Frage: Zitat:
Da Frauen i.A. ein breiteres Becken als Männer aufweisen, ist auch bei ihnen die Tendenz zum X-Bein größer. Lässt sich hier vielleicht ein gewisser "Trend" der heutigen Zeit herauslesen, oder trügt mich meine Wahrnehmung, dass scheinbar die Hüftbreite der Frauen immer mehr schwindet, parallel zur Körbchengröße? ![]() Zudem wäre es mir neu, dass beim Mann eine physiologische O-Bein-Stellung vorhanden wäre ... das Trifft wohl eher Schwerpunktmäßig auf die Fußballspieler zu, und ob das dann noch physiologisch ist lasse ich mal im Raum stehen ![]() VG, MarmorStein
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#7
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| Tendentiell stimmt das wohl schon, ist in der Praxis bewährt - die meisten (Gewicht-)Hebetrainer sagen, daß sie ihre Athletinnen im Schnitt weniger Intensität, mehr Umfang arbeiten lassen (und die Umfänge sind im Gewichtheben als Leistungssport eh extrem hoch, 2 TE/Tag sind normal). Das sind aber Unterschiede, die IMHO für den Freizeitsport überhaupt gar keine Relevanz haben, oder wenigstens so gut wie gar keine.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
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#8
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| Zitat:
Zitat:
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#9
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| Da hab ich gleich noch mal eine Behauptung: Frauen sind beweglicher. Dass das von den Hormonen kommt, hab ich schon mal gehört. Sind Männer mit einem hohen Östrogenspiegel dann auch beweglicher? Mir scheint, Sumoringer sind ja auch nicht die Unbeweglichsten.... Wenn aber Frauen wirklich mehr langsam zuckende Muskelfasern haben sollten (bestimmt nicht alle, es gibt ja auch Sprinterinnen genauso wie Ultramarathonläufer), dann wäre das doch angeboren. Sowas kann man doch wohl nicht durch einen veränderten Hormonstatus beeinflussen? Zitat:
Zitat:
Zitat:
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#10
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| Gibts ne kurze Antwort zur Ausgangsfrage? |
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#11
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#12
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