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wie "merkt" sich der körper gewichte?

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  #1  
Alt 04.01.2006, 21:42
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Standard wie "merkt" sich der körper gewichte?

eigentlich steht das was ich wissen will (ne absolute noob-frage ) ja schon im subject. wills nochmal erläutern.

sagen wir, jemand trainiert ein halbes jahr auf hypertrophie und baut auch ordentlich auf, erlebt nun ein plateau und schiebt 1-2 monate kraftausdauer ein (geringeres gewicht). danach startet er wieder ht und probiert sich an den gewichten, die er vorher gestemmt hat. in der regel dürfte es ja sein, dass seine leistung durch die ka-wochen geschwächt ist. allerdings, da er ja weiter trainiert hat, dürften sich die muskeln nicht groß zurückbilden. nun hebt er, sagen wir seine 20 kilo (welche übung auch immer), welche er vorher bequem 10x heben konnte nur noch 6x (beispiel ist vielleicht schlecht gewählt). da er bis zum mv geht, hat der muskel ja den reiz, zu wachsen, oder (den er ja vorher nicht mehr hatte, er hätte das gewicht steigern müssen)?

so, treiben wirs auf die spitze ... er trainiert 2 monate ht, 1 monat ka, immer im wechsel ... dann dürfte er auf diese weise doch selbst mit geringen gewichten ordentlich aufbauen ... oder begh ich jetzt nen denkfehler? bestimmt, sonst würde es ja jeder so machen.

aber wie merkt sich der muskel dann das gewicht?!?
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  #2  
Alt 04.01.2006, 21:48
Benutzerbild von de-fortis
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Ort: Sachsen-Anhalt
Beiträge: 10.433
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Der Muskel merkt sich nicht das Gewicht, sondern den Reiz der ausgelöst wird, dabei unterscheiden wir aufbauende *und abbauende Reize, die aufbauenden setzen die Reizschwelle nach oben und die abbauenden nach unten.
Gehe ich von HT auf KA bekommt der Muskel allein dadurch einen Reiz, er muss sich umgewöhnen.
Durch KA baust du allerdings nicht wirklich effektiv auf, es gibt auch kein "Verfallsdatum" für HT also keine feste Wirkungsdauer, deshalb sollte nicht zwingend an der Kraftart geschraubt werden, aller paar Monate mal, aber willst du Veränderung ins Training bringen und somit neue aufbauende Reize erzeugen welche auch eher sporradischer Natur sein sollten, so musst du andere Paramter verändern, auf Dauer nur das sture Gewichtssteigern führt früher oder später auch nur zur Stagnation *

Der Muskel merkt sich also nur den Reiz, den das Gewicht und die Intensität und viele andere Parameter ausgelöst haben.
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  #3  
Alt 05.01.2006, 07:38
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Du bist doch nicht tatsächlich nach einer Kraftausdauer-Phase leistungsschwächer im HT-Bereich?

Also das habe ich noch nie erlebt, auch Kraftausdauer steigert Kraft und Muskelmasse, nur eben nicht schwerpunktmäßig. Ich habe bisher oft Perioden mit reiner Kraftausdauer eingebaut und danach HT-Bereich sogar gesteigert fortgesetzt.
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  #4  
Alt 05.01.2006, 08:01
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Zitat:
Du bist doch nicht tatsächlich nach einer Kraftausdauer-Phase leistungsschwächer im HT-Bereich?
hm. dochdoch. erscheint mir sogar logisch, da sich ja der körper wieder an die leichteren gewichte (mit mehr wdhlg.) gewöhnen muss.
hab das aber mit forti schon in pm's geklärt ...
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  #5  
Alt 05.01.2006, 13:58
Benutzerbild von El_Ron
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Beiträge: 115
Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Zitat:
aber willst du Veränderung ins Training bringen und somit neue aufbauende Reize erzeugen welche auch eher sporradischer Natur sein sollten, so musst du andere Paramter verändern, auf Dauer nur das sture Gewichtssteigern führt früher oder später auch nur zur Stagnation *
und wie verändere ich sie, wenn "nur" Gewichtssteigerungen auch zur stagnation führen ?
Nach wievielen Monaten, Jahren,... ist das der Fall, dass ich was verändern muss ?

Ich trainiere jetzt schon nach einem Plan ( GK ), ungefähr seit nem guten halben Jahr. Ist der jetzt zu monoton, muss ich was verändern ?
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  #6  
Alt 05.01.2006, 14:10
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Zitat:

und wie verändere ich sie, wenn "nur" Gewichtssteigerungen auch zur stagnation führen ?
Nach wievielen Monaten, Jahren,... ist das der Fall, dass ich was verändern muss ?

Ich trainiere jetzt schon nach einem Plan ( GK ), ungefähr seit nem guten halben Jahr. Ist der jetzt zu monoton, muss ich was verändern ?

Andere Parameter sind z.B.: Trainingsart(HIT,SS,DFT), Intensität, Häufigkeit, Planart, Übungen, Kadenz, die erwähnte Kraftart, Technik, Volumen uvm.

Anfangs ist ein GK über ein halbes Jahr nicht weiter tragisch, doch solltest du zwischendurch mal ein paar Übungen auswechseln und die Wiederholungen von KA auf HT reduzieren.



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  #7  
Alt 05.01.2006, 14:18
Benutzerbild von El_Ron
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Beiträge: 115
Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Zitat:
Anfangs ist ein GK über ein halbes Jahr nicht weiter tragisch, doch solltest du zwischendurch mal ein paar Übungen auswechseln und die Wiederholungen von KA auf HT reduzieren.
Mache nur 8-12 Wiederholungen, das ist doch HT. KA ist doch von 15 aufwärts, oder ?
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  #8  
Alt 05.01.2006, 14:20
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Zitat:

Mache nur 8-12 Wiederholungen, das ist doch HT. KA ist doch von 15 aufwärts, oder ?
Dann mach mal weiter so und reduziere auch mal mit der Zeit auf 6-10reps.



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  #9  
Alt 05.01.2006, 16:40
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Zitat:

Dann mach mal weiter so und reduziere auch mal mit der Zeit auf 6-10reps.
aber dafür die Gewichte in die Höhe ?
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  #10  
Alt 05.01.2006, 16:42
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

Zitat:

aber dafür die Gewichte in die Höhe ?


Das Trainingsgewicht wird dem Wiederholungsbereich angepasst.
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  #11  
Alt 05.01.2006, 16:47
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Standard Re: wie "merkt" sich der körper gewichte

vielen Dank
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