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#1
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| Hallo alle zusammen, in den letzten Monaten habe ich beim Training ein paar Sachen festgestellt die ich gerne noch ändern möche um effektiver und sauberer zu trainieren. 1) Motivation Womit motiviert ihr euch jede TE doch wieder genauso hart zu trainieren wie in der letzten? (Mal abgesehen vom Blick in den Spiegel. )2) Konzentration Mir persönlich fällt es oft schwer abzuschalten und einfach den Kopf freizubekommen, um sich einfach nur auf die richtige Ausführung der Übung zu konzentrieren. Die richtige Musik hilft, aber halt nicht immer. Was habt ihr hier für "Patentrezept"? Grüße, Golem |
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#2
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| zu 1) eine motivierende umgebung + musik + unstillbarer ehrgeiz zu 2) siehe oben ![]()
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#3
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| Also bei mir ist das vor allem das Ziel in den Hauptlifts stärker zu werden. Ich weiß z.b., wenn ich heute mit dem und dem Gewicht nicht x WH schaffe, muss ich es nächste Woche wieder verwenden. Also konzentrier ich mich bei jedem rep so gut es geht, um alles rauszuholen. Die Motivation... naja, einerseits macht es Spass und andererseits steckt da auch eine Portion Disziplin dahinter. Also von wegen du musst jetzt motiviert sein. fertig aus. Gibt natürlich auch hin und wieder mal Tage, wo das nicht klappt. Und vielleicht tut auch mein tagebuch hier sein Übriges, will ja nicht mit einer konstanten Stagnation bestechen .Mfg
__________________ Zitat:
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#4
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| 2.) Konzentration: Ich höre normal keine Musik beim Training. Daheim eh nicht und im Studio läuft halt irgendeine Mucke, stört mich nicht. Wenn ich vor meiner Hantel/Klimmzugstange stehe, gibt es einfach nichts anderes mehr. In den Pausen laufe ich hin und her und schaue dabei entweder auch auf Hantel/Stange oder ich guck' mir auf die Füße. 1.) Motivation: Jedes mal, wenn ich irgendwo irgendwie mehr schaffe, will ich das nächste mal noch mehr schaffen. Außerdem schau ich mir immer andere Logs an und rede mir ein, dass ich das auch bald schaffe. Feindbildmentalität hilft mir da am meisten, wenn ich denn mal nicht 120% von mir überzeugt sein sollte... Und ich schätze dies Faktoren sind auch für die Konzentration verantwortlich.
__________________ Be what you would seem to be, or if you'd like it put more simply: Never imagine yourself not to be otherwise than what it might appear to others that what you were or might have been was not otherwise than what you had been would have appeared to them to be otherwise. |
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#5
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| 1. Motivation ... zum Training ist eigentlich immer da. Ich brauche den Sport, um abzuschalten, nicht mehr unruhig zu sein. Ich habe generell einen enormen Bewegungsdrang und mit Training kann ich diesen auf einem sozial verträglichen Pegel halten .... zur nächste TE: mehr als letztes Mal schaffen. Sich dem Ziel, das man sich gesetzt hat, ein Stück weiter annähern. 2. Konzentration Konzentration beginnt zwei Meter vor der Hantel. Stange mit den Augen fixieren, alles andere visuell verschwimmen lassen, im Kopf nur noch einen Gedanken haben, nämlich das Gewicht zu bewältigen. Das ist, glaube ich, das wichtigste. Außerdem: einen routinierten Ablauf haben, der den Lift einleitet (atmen, o.ä. nichts wildes) -> signalisiert dem Körper, dass es jetzt losgeht und alles andere Nebensache ist. Dann ran an die Hantel und nicht lange warten. Konzentration fällt mir nicht so leicht, wenn das Gewicht (oder die Aufgabe) leicht ist. Wenn das Gewicht (oder die gesetzte Aufgabe) schwer ist, dann ist konzentrieren einfacher. Wenn ich im Studio trainiere, dann nur mit Musik, um nicht in Gespräche verwickelt zu werden.
__________________ hier geht's zum log... |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Motivation; teilweise Spaß, aber großteils den Fokus auf gewisse Ziele, Wettkämpfe legen und alles dafür machen, was der Plan vorsieht. Konzentration fällt mir im Training auch sehr schwer. Maximale Konzentration erreiche ich nur im Wettkampf. Zum Thema hatten wir beim letzten Trainingslager ne Diskussion, wobei mein Kollege und ich der Meinung waren, das Abschalten zwischen den Sätzen und Smalltalk sehr wichtig ist. Und die volle Konzentration immer erst kurz vor dem Versuch aufgebaut werden sollte. Die Trainer meinten dabei, dass man beim ganzen Training bei der Sache sein sollte und genau dieser Smalltalk uns Wettkampfsportler von Fitnesssportler unterscheiden sollte. Private Gespräche haben im Training laut ihnen nichts verloren. Wir haben uns dann geeinigt, lieber als Fitnessportler bezeichnet zu werden ![]() |
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#7
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| Zitat:
Spass, Ehrgeiz, Ziele setzen und erreichen, persönliches Limit erreichen und verschieben usw... Konzentration: Kommt von alleine, da ich ein vollgepacktes Leben habe, kann ich es mir nicht erlauben, im Training rumzuhampeln
__________________ mein Log:http://www.muscle-corps.de/forum/f76...tml#post111311 |
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#8
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| Motivation: siehe oben, kommt meist von alleine. falls doch nicht: trainingskollegen, ansonsten das wissen, was die konkurrenz gerade macht (trainieren). und freilich das wissen, dass nur arbeit dich weiterbringt. letztendlich muss jede/r selber wissen, was er/sie will oder nicht will. ("entweder du willst das, oder du willst das nicht.") ganz oder gar nicht, du musst dich entscheiden (um mal den deutschen schlager zu bemühen). Konzentration: schwierig. oft gar kein problem, an manchen abenden fast unmöglich, vor allem bei viel betrieb im verein. rituale helfen (siehe letizia). vorsicht: nicht übertreiben, schnaufen und ein "kurz und schmerzhaft" als motto helfen ganz gut .
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
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#9
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| motivation: den kopf leer machen. gibt da nichts besseres als sport und sich anstrengen. kicker spielen geht ähnlich gut, wenn man in den flow kommt. konzentration: einfach auf die aufgabe fokussieren - das ist eine sache die man lernen kann. der trainingseffekt bezieht sich halt nicht nur auf die körperliche ebene, sondern auch auf die mentale - wenn man sich etwas abverlangt, dann wird an darin auch besser. gespräche zwischen den sätzen sind für mich kein problem, wenn es sich nur um small talk handelt. wenn es an den arbeitssatz geht passt das ganze.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#10
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| Danke für die vielen Antworten und Anregungen! Jetzt geht es an's ausprobieren. ![]() |
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#11
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| Motivation ist in meinen Augen das falsche Wort. Motivation ist irgendwie immer fremdbestimmt. Das man Dinge tut, die man so eigentlich nicht tun will. Zb schneller zu arbeiten, lernen oder eben solche Dinge. Dann gibt es andere Dinge, die tut man einfach. Steht doch auch jeder automatisch zur Arbeit auf. Egal ob man jetzt will oder nicht. Man ist da. Mit dem Training sollte das auch so sein. Man geht eh immer, egal was ist. Aber das Training wird nicht getan weil man es im Vergleich zum arbeiten tun muss, sondern weil man will. Man WILL, und wenn man etwas will muss man sich nicht motivieren. Da tut man und es muss nur aufgepasst werden, dass diese Energie in die richtigen Bahnen gelenkt wird. Inspiration ist das richtige Wort. Man macht etwas weil man will, weil man kann und dafür muss ich mich nicht jedes mal überwinden. Inspiration kommt von Innen, von der Flamme welche in einem brennt. Wer etwas mit Leidenschaft tut, kann auch andere anstecken. Wer nur motiviert ist, nicht. Zum Thema Konzentration. Wenn einem Sorgen plagen ist es natürlich schwer, aber es gibt viele, gerade Anfänger, die denken jeden Tag an Training. Und im Traning denken sie an alles mögliche. Es ist in meinen Augen eine generelle Fehlentwicklung, dass man sich nicht auf den Augenblick konzentiert. Man muss mit wollem Bewusstsein bei dem sein, was man gerade tut. Nicht irgendwo abschweifen. Je mehr man lernt den Fokus auf den Augenblick zu legen und da dann das nötige zu machen, umso mehr werden andere Probleme auf lange Sicht verschwinden, weil man immer alles zur rechten Zeit getan hat. Wenn ich im Training bin, dann bin ich da. Da tue ich ohne mich extra fokusieren zu müssen. Das ist eine generelle Einstellungssache, wie man durch den Alltag geht. Wer lernt bei einer Sache zu sein, und dann wenn diese vorbei ist die nächste anzugehen, der muss sich über konzentrationsstörungen keine Sorgen machen. Was aber auch dazu fürhen kann, wer im Alltag alle möglichen Probleme hat, der sollte die erst mal in den Griff bekommen. |
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#12
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| Zitat:
üblicherweise unterscheidet man bei der motivation bezüglich der quellen der selbigen in der mehr oder weniger aktuellen wissenschaftlichen diskussion unterschiedliche intrinsische und extrinsische begründungszusammenhänge, wobei erstere dann auch nicht oder zumindest nicht unmittelbar fremdbestimmt sein können. natürlich bleibt es dir vorbehalten ein anderes verständnis des begriffes motivation zu verwenden, allerdings erschwert es die kommunikation doch sehr, wenn man sich nicht an gewisse intersubjektive vereinbahrungen bezüglich des allgemeinen sprachgebrauches hält. boah, genug schlausprech für heute. ![]()
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#13
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| Die Verkürzung ist bewusst gewählt worden. Meine Inspiration entspricht in etwa der intrinsischen Motivation. Was ich aber bemerke, oder zumindes glaube zu bemerken, das viele immer nach äußeren Antrieben suchen, welche sie davon überzeugen sollen, doch ins Training zu gehen und sich anzustrengen. Ich lese öfters von Leuten, die nach irgendwelchen Zauberformeln suchen, welche sie dazu verleiten sollen, konzentrierter und bewusster zu Trainieren. Mit Leidenschaft ins Training zu gehen. Ich bin aber der festen Überzeugung, entweder man hat das in sich und es kann geweckt werden, oder man hat es nicht. Mit Leuten zweiter Art möchte ich mich nicht abgeben da es nicht nur Zeitverschwenung, sondern am Ende noch belastend ist. Wer das Feuer in sich hat, kann und muss lernen es zu kontrollieren. Wer es nicht hat, bleibt im dunkeln. Aber wie heißt es so schön frei nach Brecht: "Die einen stehen im Dunkeln, die andern stehen im Licht. Man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht!" |
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#14
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| ja, ich denke ich weiß wohl worauf du hinaus willst und wenn dir der begriff inspiration lieber ist, ist das ja auch vollkommen ok so. ich denke auch, daß man langfristig wesentlich besser fährt, wenn man da etwas in sich hat aus dem man schöpfen kann als wenn man außerhalb seiner selbst nach motivation(squellen) sucht. einzig und allein das mit dem abgeben mit leuten ohne dieses "innere feuer" sehe ich anders, denn bei jedem brennt etwas anderes. nur ganz wenige meiner freunde können sich z.b. für das sporttreiben begeistern, haben dann aber doch auch anderes zu bieten oder anders ausgedrückt, in denen brennt ein anderes feuer und manchmal brennt es halt auch nicht so hell. was jedoch das abgeben mit leuten angeht, wenn es sich nur um training geht, da sehe ich es ähnlich. wenn da im inneren nichts ist was geweckt werden kann oder auch schon brennt, dann lohnt es sich nicht da irgendetwas zu investieren.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#15
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| Jeder hat seine Stärken und Schwächen, und nicht jeder kann die Begeisterung für Sport aufbringen, oder gar für die Krönung des Sports - Kraftsport. ![]() Bezog das mehr darauf, wenn Leute kommen, die erzählen sie wollten am liebsten abnehmen, stärker werden, etwas an ihrem Körper verändern. Und dann merkt man, da ist nichts, kein Wille und man muss diesen Leuten ständig in den Hintern treten damit die etwas machen, und wenn man nicht aufpasst, machen die wieder was ganz anderes. Das frustiert einen nur selbst. Deswegen gleich einen Riegel vorschieben. Auch endlos Diskussionen über Training oder Ernährung, kann man in meinen Augen in der Regel vergessen. |
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