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#1
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| Hallo, habe mich grad viel durch andere Beiträge gewühlt und interessante Dinge erfahren. Dennoch habe ich ein "besonderes" Problem, auf das ich noch keine Antwort gefunden habe. Ich trainiere nun seit ein paar Monaten nach einem Dreiersplit. 1. TE: Brust / Trizeps 2. TE: Rücken / Bizeps 3. TE: Schultern, Bauch, unterer Rücken (Beine auf Grund von massiven Knieproblemen nur beim cardio) Das Problem ist, dass mich die Brust / Trizeps TE immer für 3 Tage komplett lahm legt. Ich habe sehr starken Muskelkater in der Brust und das nach jedem Training. Es wird auch nicht besser/weniger. Steigern tu ich mich aber stetig. Im Prinzip ist das ja nicht weiter schlimm, mein Problem ist nur die Regenerationszeit. Ich muss zwischen TE 1 und TE 2 mind. zwei Tage komplett pausieren, da ich sonst beim latzug zum Beispiel zu starke Schmerzen in der Brust habe wegen dem noch immer andauerndem Muskelkater vom Brusttraining. Da ich solch starken Muskelkater in keinem anderen Muskel als in der Brust habe (in allen anderen Muskeln spüre ich höchstens am Tag danach dass ich was getan hab, aber keinen Muskelkater und ich denke dass ich alles mit gleicher Intensität trainiere) wundere ich mich und glaube, dass das nicht so richtig stimmen kann... mein Brusttraining sieht wie folgt aus: normales LH Bankdrücken: 2x 20 Wdh Aufwärmsätze mit max. halbem Arbeitsgewicht 4x8-11 Wdh mit maximalem Gewicht nach dem 3. und 4. Satz jeweils einen Nachsatz mit 15wdh (5 schnell 5 langsam 5 schnell) mit halbem Arbeitsgewicht Butterfly am Seilzug o. Maschine: 3x8-11Wdh mit maximalem Gewicht nach dem 3. Satz ein doppelten Nachsatz: 1x 12Wdh 2/3 des Arbeitsgewichtes und 2x 15wdh (5 schnell 5 langsam 5 schnell) mit halbem Arbeitsgewicht Liegestützen: 3x12wdh um nochmal alles rauszukitzeln, wenns nicht mehr geht die (nicht böse gemeinten) "Frauenliegestützen" auf den Knien. Insgesamt ca. 45min Trainingszeit für die Brust und das einmal die Woche. Am Trainingsvolumen kann es doch nicht liegen oder? 45min Brusttraining pro Woche dürfte doch nicht zu viel sein... eher zu wenig oder? Was kann man gegen den Muskelkater tun? Aminosäuren schlucken? Irgendwie spezielle Dehnübungen vorher nachher? lg,ALex |
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#2
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| 45 Minuten Brusttraining? In 45 Minuten schaff ich fast ne ganze Oberkörper-TE. Viel hilft nicht viel und wenn du für die paar Sätze 45 Minuten brauchst machst du was falsch. Liegestütze würde ich völlig weglassen, ein vernünftiges Brusttraining sieht nebenbei erwähnt z.B. so aus: 3x Lh-Bankdrücken 3x Dips 2x Pullover oder 3x Kh-Schrägbankdrücken 3x Dips 2x Fliegende Wenn die Sätze intensiv ausgeführt werden und du vernünftig steigerst, reichen auch 2 Übungen vollkommen: Bankdrücken und Dips wären hier die sinnvollsten. Das Bankdrücken dann immer mal abwechseln in Variante Schräg, Flach, Negativ / Lh/ Kh. Dein Problem lässt sich simpel lösen: 2er Split = > Oberkörper/Unterkörper TE 1: Rücken/Brust/Arme/Schulter TE 2: Beine/Bauch/unterer Rücken Zack schon haste 3 Tage Erholung wenn du eine TE jeden zweiten Tag nach diesem Schema durchführst: TE1/Pause/TE2/Pause... Zitat:
Zitat:
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#3
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| Hi, ich bin ebenfalls geschockt von Deinem Brusttraining. MMn sind 45min deutlich zuviel. Außerdem hast Du mMn viel zu viele Übungen drin bzw. ein viel zu hohes Volumen. (Btw: bei mir dauert ein GK-Training ca. 30min!) Wenn Du immer einen starken Muskelkater hast, der Dich für 3Tage außer Gefecht setzt, machst Du definitiv zuviel. Muskelkater ist ein Zeichen zu starker Belastung/Überlastung. Ein vllt. leichtes Muskelziehen oder eine gewisse "Muskelmüdigkeit" am Tag nach dem Training ist normal und mMn nichts Negatives. Aber Schmerzen sind ein Zeichen dafür, daß Du zuviel gemacht hast. Was heißt zuviel? MMn entstehen Mikrotraumata (die mMn in großem Ausmaß zu Muskelkater führen) durch die Kombination Trainingsgewicht x Volumen (bitte nicht mathematisch auffassen, ja?). Um für weniger Muskelkater zu sorgen bzw. für eine vernünftige Belastung solltest Du das Volumen drastisch zurückfahren und wohl auch beim Gewicht. Vereinfacht gesagt steuerst Du über das Gewicht, wieviele Muskelfasern Du einbeziehst, und über das Volumen (Gesamt-WH) das Ausmaß der Mikrotraumata. Da dieses offenbar zu stark ist, empfiehlt sich eine deutliche Volumenreduktion. Zusätzlich kannst du auch das Trainingsgewicht absenken. Eine sinnvolle Belastungsgrößenwahl sind mMn ein Gewicht, mit dem Du 10-20WH machen kannst und ca. 15-30 Gesamt-WH. Wobei Du mehr Gesamt-WH machen kannst, je niedriger das Gewicht ist. Wie Du die Gesamt-WH ausführst -- sprich: in unmittelbarer Folge oder aufgeteilt in jeweils wenige oder gar Einzel-WH mit kurzen Pausen dazwischen, ist mMn für Hypertrophie egal. Evtl. entstehen mehr Mikrotraumata bzw. solche mit größerem Ausmaß durch ein gewisses Maß an Übersäuerung bei durchgehenden WH. Aber diesen "Vorteil" kann man mMn bei kleinen clustern/Einzel-WH durch ein etwas höheres Volumen problemlos ausgleichen. Der Vorteil hierbei ist, daß das Nervensystem deutlich weniger belastet wird und auch die Energiesysteme. Just my 2 cents. @forti: Deinen Vorschlag für ein Brusttraining halte ich sowohl generell als auch bei der hier geschilderten Symptomatik für deutlich zu umfangreich. Grüße Doc
__________________ Autor von Workshop Muskelaufbau |
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#4
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| @Frottee: da stimme ich einigen Punkten nicht mit dir überein, 10-20 reps pro Satz sind mir pauschal zu viel. Wir reden vom Bodybuilding oder? Und da gilt auch gut und gerne die empirische Regel: schweres Gewicht für große Muskeln. Je schwerer ein Gewicht, desto mehr MTs provoziert es, bei über 12 reps erreiche ich nicht den Effekt, den ich mit 6-12 habe. Ich weiß nicht warum du immer so viele Reps pro Satz empfiehlst. 10-20 reps gern für Anfängern, aber später noch mit so vielen Wiederholungen zu trainieren ist verschenktes Potential. Wichtig für MTs ist in erster Linie die Höhe des Widerstandes und die Höhe der Spannung. 10-20 reps brennen, aber brennen ist nur ein subjektives, rudimentäres Gefühl, genauso wie der Schmerz des Muskelkaters. Zitat:
Zitat:
PS: ha und ich habs ohne "m.M.n." geschafft
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#5
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| @forti: Ich schaff's nicht ohne "mMn" -- will ich auch gar nicht. ![]() Zitat:
Insofern teile ich Deine Aussage nicht. Es werden fortschritte in punkto Muskelaufbau sowohl mit dem 5RM als auch dem 20RM gemacht -- und das sogar bei weit fortgeschrittenen Profi-BB (s. Serge Nubret). Ebenfalls werden Fortschritte gemacht mit einem so geringen Volumen wie einem einzigen Satz pro Muskel (ca. 8-15Gesamt-WH) als auch mit 100-250 Gesamt-WH pro Muskel (s. Arnolds Pläne im Großen BB-Buch). Wenn wir also von empirischen Faustregeln reden wollen, müßten sie heißen: Nimm ein Gewicht irgendwo zwischen dem 3RM und 20RM (oder sogar 25RM?) und mach damit 8-250 Gesamt-WH. MMn regelt die Höhe des Gewichts nicht das Ausmaß der Mikrotraumata auf Muskelfaserebene -- sondern auf Faserebene ist mMn das volumen (Gesamt-WH) ausschlaggebend. Denn das "Alles-oder-Nichts"-Prinzip besagt, daß eine Faser entweder kontrahiert oder nicht. Und die Kontraktion scheint ja der ausschlaggebende Punkt für Mikrotraumata zu sein bzw. die Häufigkeit der Kontraktion. Über das Gewicht wird geregelt, wieviele Muskelfasern zum Einsatz kommen. [Ich setze hier voraus, daß alle anderen Parameter bei der Betrachtung gleich bleiben. Will sagen: daß die Bewegungsgeschwindigkeit bzw. Kadenz gleich bleibt, daß der Bewegungsumfang gleich bleibt etc.] Insofern hat die aussage: Schwere Gewichte für dicke Muskeln natürlich insofern ihre Berechtigung, da bei schwererem Gewicht mehr Muskelfasern eingesetzt werden und somit in mehr Muskelfasern Mikrotraumata erzeugt werden (können) als bei leichterem Gewicht -- gleiches Volumen (Gesamt-WH) vorausgesetzt. Allerdings kann man ein gleiches oder ähnlich hohes ausmaß mMn ohne weiteres durch ein höheres Volumen bei niedrigerem Gewicht hervorrufen. Entweder werden dabei weniger Fasern belastet, diese aber dafür länger, was zu größerem ausmaß bei den belasteten Fasern führt. Und/oder: die belasteten Fasern ermüden (aufgrund des höheren Volumens) so daß weitere frische Fasern mit eingesetzt werden. Das wären dann die Fasern, die man auch mit höherem Gewicht erreicht hätte. Für diese ist allerdings wiederum ein gewisses Mindestvolumen nötig, um Mikrotraumata in einem gewissen ausmaß zu erzeugen. Allerdings kann man mMn hier nicht mit einer mathematischen Gleichung arbeiten á la Mikrotrauma-ausmaß=Gewicht*Volumen. aus meiner Erfahrung heraus scheint es eher so zu sein, daß eine 5% Gewichtserhöhung bei gleichem Volumen ungefähr das gleiche bewirkt wie eine ca. 20%-ige Volumenerhöhung bei gleichem Gewicht. Das aber auch nur in der recht engen Spanne des 10-20RMs. Außerdem empfehle ich nicht immer und jedem, mit dem 20RM zu arbeiten. Ich schreibe immer (meistens?) 10-20RM. In sämtlicher mir bekannter sportwissenschaftlicher Literatur wird der Bereich von ca. 8-15RM angegeben als am besten Hypertrophie-stimulierend. Halte ich aber auch für nicht richtig, da es aus logischer Sicht keinen sinn ergibt, wieso ein konstantes Volumen (z.B. 30WH) mit dem 5RM zu weniger Mikrotraumata und damit Hypertrophie führen soll(te) als mit dem 8-15RM ausgeführt. Zitat:
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Bei der anderen BB-relevanten Geschichte (Fettabbau) allerdings kann das mMn ein sehr wirkungsvoller Helfer sein durch den besseren Zugriff auf's Körperfett in den Depots. Zitat:
Viele Grüße Doc
__________________ Autor von Workshop Muskelaufbau |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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Ein weiteres Argument für die Verwendung von etwas weniger reps und höheren Gewichten ist die Hormonwirkung, trainiere ich mit höheren Gewichten, provoziere ich auch einen höheren anabolen Effekt als mit Vergleichsweise weniger Widerstand den ich ja benötige um auf meine über 10 reps zu kommen. Zitat:
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Achja, statt mit mir hier zu diskutieren, solltest du mal lieber meine Beugeleistung und später die mit 50 Kg pro Bein ausrechnen ![]()
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#7
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| @Doc&Forti Meiner Meinung ist der funktionierende Wdh.-Bereich immer abhängig von der jeweiligen Genetik, insbesondere die jeweilige, individuelle Faserverteilung ist mMn ( ) hierbei entscheidend!!!Ich denke deswegen gibt es auch immer wieder Profis die aus dem Rahmen fallen, wie z.B. Serge Nubret, der nur leicht trainierte... Meiner Erfahrung nach kann die Faserverteilung sogar von Körperteil zu Körperteil varieren, so dass z.B., wie bei mir der Fall, Oberschenkel vorzüglich auf niedrige Wdh.-Zahlen ansprechen und ich meine hier wirklich niedrig (3-5 Wdh.), Waden hingegen bei mir mehr Wdh. brauchen... Ich bin der Meinung, dass NIEMAND daran vorbei kommt, seine eigenen Erfahrungen zu sammeln und logische Anpassungen vorzunehmen... Gruß Eisi
__________________ "Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde." Geändert von Eisenfresser (11.06.2009 um 20:03 Uhr). |
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#8
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Jedoch halte ich nichts von Fasertyp-spezifischem Training. Man sollte an dieser Stelle in jedem Fall Erfahrung mit Theorie verbinden.
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#9
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super-netter Typ (41 Jahre alt) und `ne richtige Kante (1,75/100 Kg, durchtrainiert )...er war auch schon auf der Bühne, sah man auch...Er war auch der Meinung, dass die Faserverteilung nicht unwichtig ist bzw. das Training darauf abgestimmt werden sollte... Auch das augenscheinlich versch. Muskelgruppen eine andere Faserverteilung vorweisen hat er bei sich festgestellt... Er hatte sogar bei sich festgestellt, dass bestimmte Muskelgruppen auf eine langsamere Wdh.-Ausführung besser ansprachen und andere hingegen auf eine schnellere... Er war übrigens auch der Meinung bzw. war das seine Erfahrung, dass sich der Körper auch im Laufe der Jahre verändern kann und Dinge die früher funktionierten, es plötzlich nicht mehr tun, wenn man älter wird... Interessant war, dass er sein Training super einfach hält, einen einfachen Split, eine handvoll Übungen und immer abwechselnd schwere und leichte Phasen... Er trainiert jetzt seit den 80igern und kannte nur Volumen und HIT von Mentzer, von HST, Cluster, GVT etc. hatte er noch was gehört... ![]() Sein Lieblingsspruch war "...der Muskel wächst in den Pausen, also keine Angst vor Pausen..." Er setzte u.a. auch auf reichlich Cardio und trainiert Kampfsport, fand eine ausgeglichene Entwicklung als das entscheidene Ziel...insgesamt eine grundsolide Einstellung... Ich meine letzendlich ist es ja auch egal, ich bin eh lieber ein Praktiker und höre dabei auf meinen Körper bzw. auf die Signale...was mMn der entscheidene Punkt ist!!! Gruß Eisi
__________________ "Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde." Geändert von Eisenfresser (11.06.2009 um 20:18 Uhr). |
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#10
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Eisi ich gebe dir mit den Dingen wie "halte das Training simpel" recht, aber wenn man versucht mit Erfahrung etwas hintergründig zu belegen, dann klappt das meist nicht so. Die Erfahrung die du durch jahrelanges Training hast, ist allerdings um einiges mehr wert als jede Studie oder jedes Buch, weils für dich einfach nur richtungsweisend ist. Du kennst deinen Körper und weiß was er braucht, in gewisser Weise mag jeder Körper anders sein im Bezug auf Hormonniveau oder Erholung, oder dem Wachstum der Waden... das meiste aber funktioniert bei jedem gleich, überspitzt gesagt = > schweres Gewicht paar mal vernünftig bewegt = > Muskelaufbau und Kraftzunahme... Von zu viel Theorie halte ich nichts, aber wer sich dafür interessiert, der kann damit natürlich auch bis ins unendliche Diskutieren, wie Frottee und ich ![]() Wir rutschen vom Thema ab, Vagabond möge es uns verzeihen, aber ne Rückmeldung scheint es von ihm auch nicht zu geben.
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#11
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| @Forti Nochmal ein kurz off-topic...aber irgendwie gehört es ja noch zum Thema bzw. kann Vagabond von unserem Dialog trotzdem profitieren.... Du hast natürlich recht, alle Aussagen von ihm sind subjektiv, geht ja auch nicht anders, er hat das vor Ort auch genau so ausgedrückt, also das es seine rein subjektiven Erfahrungen sind... Das mit dem DFT habe ich auch gedacht, mußte da auch an dich denken und grinsen... ![]() Ansonsten hast du ja schon ein gutes Schlusswort gegeben... Zitat:
Gruß Eisi |
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#12
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Wenn Du meine Aussage so verstanden haben solltest, daß ich gesagt hätte mehr WH mit leichterem Gewicht würden mehr Mikrotraumata erzeugen als wenige WH mit schwerem Gewicht -- dann entspricht das nicht dem, was ich gesagt habe und sagen wollte. Denn bei der eben getätigten Aussage wurde auch am Gewicht gedreht. Damit ist so ohne Weiteres keine Aussage in der eben getätigten Form möglich (zumindest nicht in dem Kontext, in dem wir uns gerade bewegen). Zitat:
Das, was bei hohen Gewichten (6-12RM; mMn sogar bis zum rund 20RM) eintritt, ist, daß ALLE Fasern einbezogen werden -- und das ab rund 80% des 1RM von Beginn an. Damit sind wir aber wieder beim Thema: Anzahl der Fasern, in denen aufgrund ihres Einsatzes überhaupt Mikrotraumata entstehen können. Das Ausmaß hängt dann aber wieder vom volumen (Gesamt-WH) ab. Mit 1-3WH mit dem 10RM wirst Du kaum Mikrotraumata hervorrufen können -- zumindest nicht, wenn Du trainiert bist. Mit 20-30 Gesamt-WH (mit dem 10RM) wirst Du höchstwahrscheinlich Mikrotraumata hervorrufen. Mit 70-100Gesamt-WH (mit dem 10RM) wirst Du Mikrotraumata in höherem Ausmaß hervorrufen. Zitat:
Grüße ![]() Doc [1]: Ehlenz/Grosser/Zimmermann/Zintl: "Krafttraining", BLV 1995, S.22 [2]: Thews/Mutschler/Vaupel: "Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie des Menschen", WVG Stuttgart 1999, 5. Auflage, S.587
__________________ Autor von Workshop Muskelaufbau |
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#13
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Ich stelle nicht in Frage das wir beide das "Alles - oder nichts Gesetz" kennen, jedoch halten wor uns hierbei nur an Begrifflichkeiten auf und ich muss wohl eingestehen das der Muskel nicht zwingend folgt, für mich eine Kontraktion mehrerer Fasern bzw. eine Aktivierung einer/mehrerer mE auch gleichzeitig eine Kontraktion darstellt. Ich gebs zu: ich hab mich verzettelt. Zitat:
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[1] Keough, J.W.L., G.J. Wilson, and R.P. Weatherby. A cross-sectional comparison of different resistance training techniques in the bench press. J. Strength Cond. Res. 13(3):247-258. 1999. [2] Sportmedizin, Peter Markworth, 20. Auflage Juni 2006
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#14
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| Hi Vagabond! Um zu beurteilen, warum Du möglicherweise mehr MK nach dem Brusttraining hast als nach den anderen Einheiten, wäre es notwendig, dass Du uns auch die anderen Einheiten darlegst. Neben dem hohen Volume würde ich folgendes als heißen Kandidaten für die Problematik einschätzen: Zitat:
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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