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#1
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| Moin zusammen! Für alle, welche den löblichen Vorsatz haben, etwas für ihre Gesundheit zu tun und ihr eventuell vorhandenes Übergewicht zu reduzieren, nehme ich mal mich als schlechtes (oder besser: schlechtestes) Beispiel, auch wenn die Zahlen auf den ersten Blick vielleicht einen anderen Eindruck vermitteln. Ich habe von Juni 2006 bis Ende Oktober 2006 mein Gewicht von 132,5kg auf 74kg reduziert, bei 1,84m Körpergröße. Nein, das ist kein Witz und nein, ich war nicht krank. Das soll auch kein Ansporn für andere Forums-Teilnehmer zur schnellen Gewichtsreduzierung werden - das Gegenteil ist die Intention meines Threads. Angefangen hat es damit, daß ich schon längere Zeit mit meiner Gesundheit und meiner Figur mehr als unzufrieden war. O.g. Gewicht bei 1,84m, kein Sport, Bluthochdruck mit ACE-Hemmer-Medikation, Schweißausbruch bei der kleinsten Anstrengung, Kurzatmigkeit und von der äußerlichen Erscheinung mal abgesehen... Ein dreiviertel Jahr vorher wurde einem Familienmitglied (meinem Vater) Bauchspeicheldrüsenkrebs diagnostiziert, mit 57 Jahren. Dies alles führte zu dem Entschluß: so geht es nicht weiter! Da ich in meiner Jugend Maienblüte schon einmal sportlich aktiv gewesen bin (Ju-Jutsu & Kickboxen), hatte ich mir schon grob zurechtgelegt, mit welchen Methoden ich mich wieder an den Sport herantasten wollte. Da ich selbstständig bin, steht mir meist nur der Abend bzw. das Wochenende als freie Zeit für die körperliche Ertüchtigung zur Verfügung. Also habe ich mich jeden Abend erst einmal auf das Ergometer gesetzt und gestrampelt. 15km, 20km, 25km... Anschließend wurde mein alter Sandsack mit Schlägen und Tritten bearbeitet, bis mir der Schweiß aus allen Poren quoll. Gleichzeitig hatte ich die vermeintlich tolle Idee: 2 Scheiben Schwarzbrot mit Quark zum Frühstück und ein paar Nudeln oder Kartoffeln mittags bringen dich schon über den Tag. Vielleicht noch etwas Obst dabei... Mit dieser Einstellung bin ich - ungelogen - die ersten 6 Wochen ununterbrochen beim sich ständig steigernden Training geblieben. Am WE habe ich teilweise 2-3 TEs eingelegt. Bis zu 70km täglich auf dem Ergometer, der Sandsack bestand mittlerweile nur noch aus Tape und die ersten Kurzhanteln lagen auch schon im Homegym. Die Kilos purzelten nach kürzester Zeit. Gleichzeitig - und das ist meiner Meinung nach ein häufig unterschätzter Faktor - stieg die mentale Belastung durch die Krebserkrankung in meiner Familie drastisch an. Neben der Selbstständigkeit (60h-Woche Minimum) kam dann noch das Hin- und Her mit Chemotherapien, OPs und natürlich dem zwischenmenschlichen Streß innerhalb der Familie (zur Anmerkung: Bauchspeicheldrüsenkrebs wird meist viel zu spät diagnostiziert, ist im Spätstadium zu 99,9% inoperabel und man gab uns max. 3 Monate, wir hatten aber schon 10 Monate geschafft). Diesen Druck gönne ich meinem ärgsten Feind nicht... Nach den ersten 6-8 Wochen machte sich mein Körper dann das erste Mal höflich bemerkbar. Morgens sah ich manchmal Sternchen oder brauchte 3-4 Tassen Kaffee Marke Herztod, schob das natürlich nicht auf meine Mangelversorgung, sondern auf zu wenig oder schlechten Schlaf oder den Druck allgemein. Und weiter gings. Abends wieder aufs Ergo, danach Sandsack, danach Hanteltraining. Mittlerweile erhöhte ich die Dauer der täglichen TE auf bis zu 2,5(!)h bis spät in die Nacht hinein. Wenn ich tagsüber auf Tour war, fragten mich meine Kunden bereits, ob ich krank sei. Meine Gesichtsfarbe sähe doch etwas bleich aus und mein Gesicht wirke etwas eingefallen. Aber ich fand, daß ich doch gut aussähe, vor allem immer schlanker. Anfang September war ich schon lange unter die UHU (unter hundert kg) Marke gefallen. Wenn es beim morgendlichen Wiegen mal "nur" ein kg Gewichtsverlust war, wurde ich schon mißtrauisch. Mitte September hatte ich dann auch eine Schrägbank gekauft nebst LH & SZ-Stange und größeren Gewichten. Eine Klimmzugstange hing auch im Raum. Meine Blutdruckmittel hatte ich eigenmächtig abgesetzt bzw. mich Stück für Stück "rausgeschlichen". Meine Hausärztin habe ich natürlich nicht besucht, die hätte mich höchstwahrscheinlich direkt dabehalten. Mein Training war zu diesem Zeitpunkt mehr als bescheuert - ehrlich gesagt krank. Warm-up mit dem Ergo, 25km "Pflicht", gerne mehr. Danach Liegestütze, Bankdrücken, Curls in allen Variationen, Kreuzheben, Kniebeugen, eigentlich alles, was richtig weh tut. Da ich aber in der ganzen Zeit so gut wie nix Anständiges gegessen habe, hat das alles natürlich in keinster Weise etwas gebracht, außer Raubbau an meinem Körper und kaum bzw. gar kein Muskelzuwachs, eher noch Abbau. Mitte Oktober mehrten sich dann die Warnsignale. Tagsüber extrem müde, Konzentrationsprobleme, Muskelkrämpfe und ich sah aus wie der berühmte "Schluck Wasser in der Kurve". Als die Waage eines Morgens 74kg zeigte und ich nach dem Duschen in den Spiegel geschaut habe, mit Augenringen bis nach Meppen und hervorstechenden Schulterknochen, kamen mir (endlich) selbst Zweifel an meinem Handeln. Bekannte und Verwandte hatten mich natürlich schon häufiger vorher darauf angesprochen. Aber davon wollte ich nix wissen. Auch, daß Kunden mich teilweise nicht mehr erkannt haben, gab mir zwischenzeitlich keine Denkanstöße. Vier Tage später gabs den ersten Kreislaufdämpfer. Morgens im Bad gestanden und klack, gingen die Knie weg. Als ich mit Blick auf den Duschvorhang aufgewacht bin, hatte es engültig Klick gemacht. Seitdem habe ich mich wieder in ein Normal-Level eingependelt und esse vor allem wieder richtig und auch gesund, entsprechend meinem Kalorienbedarf und auch meiner Neigung. Zwar vertrage ich seitdem keine fettige Kost mehr - insbesondere kein Fastfood wie McD, Döner & Co - aber ich esse auch gerne mal etwas Süßes ohne Reue. Daß es damals hart an der Grenze war und schon in die Magersucht driftete, mußte ich mir eine Zeit lang immer wieder bewußt machen. Meine jetzigen 84kg habe ich mir mit viel gesundem Essen und Krafttraining wieder "angehäuft". Heute fühle ich mich wohl, brauche keine Blutdruckmittel mehr und meine Hausärztin wird bei meinen Blut- und Blutdruckwerten immer neidisch (BD nach dem Halbmarathon ist meist bei 120/65 bei einem Puls von max. 75) So sieht mein wöchentliches Training mittlerweile aus (nur grob unterteilt): 3x wöchentlich Krafttraining, jeweils max. 60min 2x Halbmarathon (+X km, je nach Laune) mit max. Puls von 140 während des Laufens (Bestzeit: 92 Minuten) Ich möchte mit meinem Beitrag nur deutlich machen, daß man nicht schnell abnehmen und gleichzeitig noch Muskeln aufbauen kann - die berühmte Umwandlung. Voraussetzung für eine Transformation ist auch die entsprechende Ernährung. Und dieser Prozeß kann mitunter sehr lange dauern. Nichts oder wenig/falsch zu essen ist Raubbau am Körper. Langzeitschäden habe ich gottseidank nicht davongetragen, wären aber durchaus möglich gewesen. In diesem Sinne... Mahlzeit! ![]() |
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#2
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| tolle geschichte. ich denke beim abnehmen muss jeder seinen eigenen weg gehen. wichtig ist am ende die kurve zu nehmen, hin zum stabilen körpergewicht und gesundem lebensstil. gruss taurus (selbst von 97 auf 69 in 5 monaten, jetzt stabil bei 73,5)
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#3
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| Hallo Andi! ich denke mal, der Vorname aus Deinem zusammengesetzten Nickname ist "echt"(?) Jau ... von der Nordseeküste ... gerade letzte Woche aus Duhnen zurück! Aber das nur nebenbei! Ich freue mich das es Dir heute besser geht. Und dieser Beitrag zeigt deutlich, das man bei allem Fitnessgedanken sehr sorgsam mit sich umgehen sollte. Danke dafür. Sollten viele mal lesen, die sich von heute auf morgen gleich "möglichstallesganzschnell" in Form bringen wollen. Und ich glaube auch, das Du in der Zeit die Du beschreibst förmlich Dein Leben riskiert hast! ![]() Aber es ist ja nochmal gutgegangen! Gruss vom Hatti (knappe 100km von der Küste wech)! |
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#4
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| Hallo Hatti! Nein, mein Nick ist nicht mein echter Name Die damalige Zeit war wirklich gefährlich, wie Du schon angemerkt hast - besonders die Mischung aus Abnehmwille und psychischer Belastung. Ich denke heute, daß es ohne diesen Druck, der einen 24h am Tag belastet hat, nicht so weit gekommen wäre. Enormer Streß ist nicht zu unterschätzen in Verbindung mit körperlicher Belastung. 2 Nebeneffekte habe ich vergessen zu erwähnen: Positiv: ich trinke seit damals keinen einzigen Tropfen Alkohol mehr und vermisse das auch nicht. Dabei gönne ich jedem anderen Mitmenschen - wenn er mir denn nicht gerade lallend und sabbernd ins Ohr grölt - seinen Rausch oder Glas Wein/Bier. Negativ: die schnelle Reduzierung hat mir bis heute eine etwas labbrige Haut an einigen Körperstellen beschert. Das werde ich auch nicht mehr wegbekommen, laut Aussage von Ärzten und Physios. @ Hatti: Niedersachse? Raum Oldenburg? *grübel* Also mich hats in das magische Dreieck AUR-NOR-EMD verschlagen , da wo die in beige und im Partnerlook gekleideten Rentner Urlaub machen und Kühe schöner sind als Frauen (sorry Mädels , aber den mußte ich nochmal bringen).LG Christof |
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#5
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| Hallo Christof, Niedersachse? Raum Oldenburg? Nein, alles falsch! Darfst noch mal raten. Das mit der Haut ... No body is perfect und muss er auch nicht sein! Du bist das enorme Körpergewicht los, hast Deine Mörderkur überlebt. Das zählt! Ein Körper der Güteklasse A ist ok wenn man ihn bekommt. Aber die Wahrheit ist: Wenige schaffen es auch wenn er noch so ackert! Warum das so ist ... würde jetzt zu viel werden! Und es ist nicht alles im Leben. Bei mir war es eher umgekehrt: Musste beruflich immer von Montag bis Donnerstag nach Hamburg und dort jeweils 10 Stunden ackern. Ich war abends echt kaputt und pendeln kam nicht in Frage. Viel zu müde und dadurch nicht ungefährlich auf der Autobahn und mit der Bahn viel zu lange unterwegs von Haustür Arbeit zu Haustür zuhause! So war ich in einem Hotelzimmer untergebracht das die Größe hatte ... äh Einzelhaft! Ich wurde innerlich immer trauriger, immer mehr Leere und Sinnlosigkeit bekam meine Gedanken in den Griff. Das hatte ich vorher noch nie in meinem Leben. Und weil es sich so unbekannt anfühlte machte es noch mehr Angst! Es war wohl was man eine echte Depression nennen konnte. Lange Rede kurzer Sinn: Ich nahm immer meine 16er Kettlebell mit und wenigstens das Training half mir ein wenig von den Stresshormonen zu verbrennen (das musste sehr konzentriert gehen, die Größe des Zimmers .... und dann so eine Abrissbirne). Ich will nicht zu dick auftragen indem ich sage das Training mir das Leben gerettet hat, aber es war etwas woran ich mich etwas festhalten konnte. Ich blieb wenigstens einigermaßen fit und konnte dann irgendwann an einem KB-Powertag eine Entscheidung fällen! Raus aus dem Job, raus aus Hamburgs engem Hotelzimmer, ehe ich keine Luft mehr bekomme! Das war nach einem geilen Workout und in der Dusche sagte ich STOPP und teilte es dann den entsprechenden Entscheidern mit. Heute schaue ich meine 16-er Kugel fast verliebt an und die dunklen Wolken sind fast wie weggeblasen! P.S.: Die Lösung heisst: Bremen |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Das mit der Haut stört mich auch nicht wirklich oder nicht mehr. Sie läßt einen insbesondere am Bauch nicht gerade definiert aussehen, but who cares . Meiner Holden gefällts trotzdem ![]() Die Belastung mit Deinem Job kann ich sehr gut nachvollziehen. Gepaart mit solch einer Unterbringung wäre ich wahrscheinlich irgendwann auch "bescheuert" geworden (ich habe mal in einem dieser Studentenwohnheime gewohnt, auf 9,35qm, das hat mir gereicht - nie wieder!). Der Sport als Ausweg bzw. Ausgleich war die wohl beste Entscheidung, die Du treffen konntest . Viele Menschen wählen leider andere Wege und betäuben ihren Frust, Probleme oder Ängste mit Alk oder anderen Mittelchen. Und - wie Du ebenfalls geschrieben hast - macht er nicht nur körperlich stark. Fast alle Sportler, die ich kenne, haben mit ihrem Training auch ihr Selbstbewußtsein gestärkt (Discopumper und Pillenfresser in Dauerpose auf dem Mc-Donaldsparkplatz mit tiefergelegten Karren mal ausgenommen, die zählen mangels Hirn meiner Meinung nach nicht). Auch wenn ein Beruf/Job heute lebenswichtiger ist als früher (nicht nur in finanzieller Hinsicht, auch in Hinblick auf die gesellschaftliche Akzeptanz): noch wichtiger ist die eigene Gesundheit. Ich habe es ja nicht nur in der eigenen Familie gesehen, was die ewige Klotzerei im Beruf teilweise anrichten kann. Innerhalb von 2-3 Jahren sind von 10 Leuten zwischen 50 und 60 allein sechs(!) verstorben, alles Klassiker wie Infarkt, Schlaganfall und Krebs. Alles typische Workaholics (wenig Schlaf, Kaffee, Alkohol, Streß, etc.). Und was hats gebracht? ![]() Dann lieber auf ein paar Euro verzichten und gesund und zufrieden durchs Leben gehen. ![]() @ Hatti: Bremen? Da wollte ich am Samstag mal wieder hin, Shoppen mit der Weiblichkeit in den Outlets *grins* |
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#7
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| Andi, danke für dein Posting! Es ist auch ein guter Denkanstoß für mich und mein weiteres Vorgehen. |
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#8
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| Interessante Geschichte. Dürfte so ungefähr die Kalorienbilanz eines Bergarbeiters von 1870 simuliert haben, vermutlich sogar schlimmeres (was ich jetzt nicht ausschreiben will). Aber ich kenne diese Art von Trainingswahn, wenn auch nicht in der Intensität. Ist irgendwo beeindruckend und schockierend zugleich. ![]() |
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#9
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| ein eindrucksvoller, ehrlicher bericht. respekt! zum glück hast du die warnsignale deines köpers richtig interpretiert... vielen gelingt das lange nicht - oft gar nie.
__________________ hier geht's zum log... |
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#10
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| ...wobei ich persönlich oft nur 2 Extreme erlebt habe, entweder die Leute die nur immer quatschen und dann, wenn überhaupt, nur eine halbherzige Aktion starten, dann aber schnell alles wieder hinschmeissen oder die Durchdreher, die es ernst meinen, extrem sind, aber eben auch Erfolg haben!!! ...einen Mittelweg erlebt man eher selten, jedenfalls sind das meine bisherige Erfahrungen... ...letzendlich gibt es auch weitaus schlimmere Dinge als "Sportsucht"!!! ...das obige Bsp. zeigt natürlich, neben den negativen Aspekten, auch sehr deutlich das von nix eben auch nix kommt!!! Die Probleme sind das gestörte Essverhalten, das krasse Kaloriendefizit und die gestörte Wahrnehmung... ...es ist aber möglich diese extreme Abnehmwut zu kontrolliere, in die richtige Richtung zu lenken, aber das ist nicht leicht, das gebe ich zu... Es ist oft eine Gradwanderung, erleben das auch gerade bei mir, aber dieses Risiko ist es mir wert!!! Ich meine gesund ist Beides nicht, fett bleiben oder auf einem krassen Weg abzunehmen, die Chance das man auf dem 2. Weg irgendwann die Kurve bekommt ist und sich dann auf den gesunden Weg begibt ist groß!!! ...was mir in deiner obigen Geschichte fehlt, was ich aber z.B. bei mir erlebt habe, sind die positiven Kommentare, die sich dann ab einem bestimmten Grad des Erfolges einstellen und einen so wahnsinnig motivieren, einen fast um den Verstand bringen vor Glück, das muss ja bei einem richtig dicken Menschen noch krasser sein!!! Ich persönlich kam nur von 97 Kg, aber als ich so die 85er Marke nach unten durchbrach hagelte es Kommentare, leider natürlich auch negative, das bleibt NIE aus, aber ich habe gelernt selbst solche Kommentare zu nutzen, selbst solche Kommentare motivieren mich!!! Gruß Eisi |
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#11
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| sehe ich etwas anders und ich habe da auch ein paar gute bespiele für sehr kontollierte herangehensweisen kennengelernt. teils professionell begleitet, teils aus eigenen antrieb heraus. klar gibt es die extreme wie hier geschildert, doch betreffen die meist leute mit einem sehr stark ausgeprägten übergewicht und ich muß sagen 132,5 kg auf 1,84 gehört für mich eigentlich noch nicht wirklich in den bereich. lässt sich natürlich immer schlecht sagen, weil ja noch andere faktoren dazu kommen, wie z.b. der körperliche aktivitätslevel vor dem abnehmen uswusf. 130kg sind bei einem hauptsächlich sitzenden menschen natürlich etwas anderes als bei einem körperlich schwer arbeitenden menschen. klar gibt es natürlich auch den fall, den Eisi beschrieben hat, wo außer worten nie was kommt... aber gerade dann, wenn das übergewicht noch moderat ist und man schon vor dem abnehmen sport treibt und es gewohnt ist auf sein körpergefühl zu achten und bestimmte leistungen zu erbringen hat man meiner ansicht nach die besten chancen einen solchen prozess kontrolliert und mit verstand anzugehen. wenn man von vornherein außer der waage auch die sportliche leistungsfähigkeit als kriterium zur beurteilung seines eigenen zustandes heranzieht, dann hat man zwei gute eckpunkte innerhalb derer man sich bewegen kann. leuten mit extremen übergewicht, die es nicht gewohnt sind sport zu treiben würde ich immer dazu raten sich professionelle hilfe zu holen. es gibt da mittlerweile wirklich gute einrichtungen, die eine enorme hilfe darstellen können, wenn es darum geht das ganze in kontrollierte bahnen zu lenken oder aber den prozess auch erst in rollen zu bringen. edit: wirklich ein sehr interessanter bericht! wollte ich eigentlich als erstes hinschreiben, hatte es dann aber vergessen.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein Geändert von matten (24.07.2011 um 11:48 Uhr). |
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#12
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| Zitat:
mit 'krassem weg' meinst du 'mit ungesunden lebensmitteln' oder 'schnell' abnehmen?? weil, schnell abnehmen ist meiner meinung nach zwar anstrengend und schwächt auch den körper, ist aber nicht ungesund (in der geläufigen wortefinition).
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#13
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| Zitat:
kontrolle ist für mich da das wichtigere stichwort.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#14
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| Zitat:
allerdings finde ich mein Vorgehen konsequent!!! Gruß Eisi |
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#15
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| warum meinst du dann dies sei nicht gesund?
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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