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Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

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  #1  
Alt 29.04.2009, 16:07
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Beitrag Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Wie geht man bei der Fettreduktion optimal vor?

Bitte jetzt posten . Ich hoffe, das Thema wird nicht gleich gelöscht und entsprechend heiß diskutiert. Lerne gerne.
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  #2  
Alt 29.04.2009, 16:14
Benutzerbild von Herwig
MC-User
 
Registriert seit: 29.01.2009
Ort: Aachen
Beiträge: 517
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Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Auch wenn ich bei Eisis Log nicht gepostet hab, dazu hier meine kurze Stellungnahme.

Zu aller erst sollte man lernen, wieviel man essen kann, ohne zu zunehmen. Dafuer sind 2 Dinge nuetzlich. 1. Man macht Sport regelmaessig und es sind keine grossen Schwankungen am Volumen vorhanden. 2. Man teilt seine Mahlzeiten von der Energie immer gleich auf.

Dann geht man so vor, dass man entweder das Training erhoeht und gleich viel isst oder das Training gleich bleibt und man weniger isst.

Ganz einfach also.
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  #3  
Alt 29.04.2009, 16:51
Benutzerbild von epic
MC-User
 
Registriert seit: 23.04.2009
Beiträge: 532
Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Hallo,
Fettreduktion und Diät. Heikel. Hatte letztens versucht etwas über die Historizität dieses Themas herauszufinden und fand ein interessantes Buch: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]. Heutiges Standardwerk ist wohl eher der [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ].
Ich halte es KISS: gute und gesunde Nahrungsmittelauswahl, großes Frühstück, normales Mittag- und Abendessen und zwei Snacks. In der Reduktionsdiät dann immer den Tisch mit dem Wunsch noch mehr zu essen verlassen. Alternativ kann man sich mit Gemüse vollstopfen, aber naja... ist eben Gemüse.
Wie trainiere ich optimal? Das ist viel interessanter. Man möchte ja eine Art Hypermetabolismus erreichen (nicht den aus der Pathologie, den aus der Metaphorik), dazu müssen prinzipiell einfach nur alle Möglichkeiten physischen Stress auszulösen genutzt werden. Gute Artikel auf T-Nation sind sehr rar geworden, [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] trifft den Nagel jedoch auf den Kopf. Für den geneigten Durschnittssportler würde ich noch einige Modifikationen vornehmen. Ich sehe zum Beispiel keinen Grund für einen Splitplan. Frequenz geht bei relativ geringem Load meiner Meinung nach immer vor. Ich würde dann eher zu zwei unterschiedlichen Ganzkörpereinheiten tendieren und die dritte nach Bedarf gestalten. Ich weiß natürlich, dass die meisten inzwischen so anfangen und es irgendwann langweilig wird. Dann wäre die goldene Mitte einen Versuch wert: einfach eine Oberkörpereinheit, gefolgt von einer Unterkörpereinheit und einer Ganzkörpereinheit. Just in diesem Moment fällt mir ein, dass ich eigentlich Deinen Blog durchschauen wollte, um direkt etwas spezifischer zu werden (und das vorangegangen Gespräch im anderen Thread sowieso). Aber das essenzielle steht hier schon.

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  #4  
Alt 29.04.2009, 17:25
Benutzerbild von Eisenfresser
Moderator
 
Registriert seit: 29.01.2009
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Beiträge: 22.765
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Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Ich denke der wichtigste Punkt, neben dem was schon angesprochen wurde, ist die Individualität!!!

Nicht alles funktioniert für jeden gleich gut!!!
Und was bei Sportler X funktioniert, muß es nicht zwingend auch bei Sportler Y!!!

Für mich ist in einer "Abnehmphase", neben der strikten Ernährung, das exessive Cardiotraining von enscheidener Bedeutung!!!
Je exessiver, umso mehr kann ich bei der Nahrungsaufnahme schummeln...

Krafttraining erfüllt für mich in diesen Phasen eigentlich nur noch den Zweck des Muskel- und Krafterhalts...
Natürlich verbrennt Krafttraining auch einiges an Kalorien, auch der Nachbrennereffekt ist nicht zu unterschätzen...
Sicherlich kommt es auch manchmal zu einem Muskelaufbau, trotz Kaloriendefizit...





Gruß Eisi



P.S.: Für mich ist das ALLERWICHTIGSTE immer das FEELING, das muß einfach stimmen!!!
Dafür ist die Konzentration/der Fokus enorm wichtig...

Aus diesem Grund fallen für mich Standard-Ganzkörperpläne raus, alternierende Ganzkörperpläne funktionieren ganz gut...
__________________
"Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde."

Geändert von Eisenfresser (29.04.2009 um 18:29 Uhr).
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  #5  
Alt 29.04.2009, 17:26
MC-Neuling
 
Registriert seit: 17.02.2009
Beiträge: 18
Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Hallo Kilghard!

1. Frage: Wieso Off-Topic? ist doch ein sehr relevantes Thema bspw. im Bodybuilding.

Zur Vorgehensweise:

zuerst musst Du natürlich wissen, wieviel Kcal Du über den Tag verteilst verbrauchst. Dazu gibt es auf muscle-corps.de eine Beschreibung wie man diesen Wert theoretisch ermittelt.
Eine andere Möglichkeit ist -wie mein Vorredner bereits erwähnte- das praktische Ausprobieren. Da mMn keine der beiden Methoden 100%ig genau ist, ist eine Mittelwert aus beiden Methoden zur Bestimmung des kcal-Umsatzes ein Kompromiss.

Um Fett abzubauen benötigst Du eigentlich "nur" ein kcal-Defizit. Also mehr kcal verbrauchen, als zuzuführen.

Der erhöhte Verbrauch sollte mMn durch eine Reduktion der kcal und eine gleichzeitige Erhöhung des Trainingspensums erfolgen.
Wichtig ist hierbei v.a. das Krafttraining nicht zu vernachlässigen, denn bei einer reinen kcal-reduzierten Diät baust Du neben Fett auch immer Muskelmasse ab. Mit abnehmender Muskelmasse sinkt auch Dein täglicher kcal-Verbrauch, was die Diät erschwert. Ergo: mMn mind. 2xWoche Krafttraining.

Grundsätzlich ist mehr -aber auch nicht weniger- aus meiner Sicht nicht nötig! Dies sind sozusagen die wichtigsten Stellhebel.

Positiv auf Deine Diät und damit weitere Stellhebel sind:

1. Richtige Auswahl der Nahrungsmittel: gesunde Fette, evtl. KH-arm, meiden von tierischen Fetten, viel Gemüse etc. (das übliche ;-))

2. Refeed-Tag/Woche: ist kein Muss, aber hilft mir psychologisch ungemein. Aber aufpassen, an diesem Tag nicht zu viel zu essen! Das war mein Fehler am Anfang. Optimal ist es wohl, leicht über seinen Verbrauch zu essen (bis 30%).

3. Intervalltraining. Sehr effektiv, aber auch sehr schlauchend.

4. KH morgens und abends meiden.

Dies sind persönliche Erfahrungen. Ich befinde mich gerade in einer Diätphase. Vll. sind die ein oder anderen Empfehlungen nicht wissenschaftlich begründet (bspw. der Refeed-Tag), aber ich habe mir diese Empfehlungen angelesen und erziele Erfolge damit.

Empfehlen kann ich Dir auch, genau Buch über die konsumierten Lebensmittel zu führen. Man glaubt manchmal gar nicht, was man alles "zwischendurch" ist und womit man dann doch eine hohe täglich kcal-Zufuhr hat. Das Führen eines solchen Tagebuchs diszipliniert mich.
Über das Internet kann man sehr leicht rausfinden, wieviel kcal in den einzelnen Lebensmitteln enthalten ist. (Eine Küchenwaage -grammgenau- darf natürlich nicht fehlen).

ich kann Dir empfehlen die gemachten Ratschläge zu beherzigen, mir bringen sie Erfolg. Das beste ist: die Diät fällt mir nicht besonders schwer. Im Gegenteil, ich verspüre seltens ein Hungergefühl. Jedoch hat es auch bei mir 1-2 Wochen gedauert, bis sich der Körper an die Diät "gewöhnt" hat.

Viel Erfolg wünsche ich Dir!
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Weiterführende Informationen:
  #6  
Alt 29.04.2009, 17:47
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Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

@Kilghard

Du kannst mir ja mal per PN deine EMail-Adresse zukommen lassen,
dann sende ich dir mal meine Excell-Tabelle zu, mit der ich meine Ernährung kontrolliere/überwache...

Das ist im Prinzip eine ständig wachsende Nährwert-/Kalorientabelle,
in die ich alles eintrage was ich am Tag so konsumiere...

Im Prinzip ist Abnehmen eine reine Addition bzw. Subtraktion, es kommt einzig und allein auf die Gesamtkalorien an,
die prozentuale Nährstoffverteilung bzw. Ernährungsweise richtet sich dann einzig und allein nach den jeweiligen Vorlieben,
wobei eine Low-Carb-Variante sehr zu empfehlen ist...

Um den Kalorienbedarf zu errechnen, nutze ich die uralte und einfache Formel Körpergewichtx24 x Aktivitätslevel in Prozent...

Das heißt für mich, mit derzeit ca. 84 Kg, wären das 84x24=2016 kcal. Grundumsatz,
dazu würde jetzt noch das Aktivitätslevel in Prozent dazukommen, bei mir 20%=403 kcal.,
was in der Summe ca. 2500 kcal. ergeben würde...

Das Ganze ist natürlich nur ein grober Richtwert...

Für mich sind 2500 kcal. sogar zuviel, mit 90 Kg Körpergewicht kam ich damit gut hin,
jetzt benötige ich eher ca. 2200 kcal. um langsam und gleichmäßig abzunehmen...





Gruß Eisi
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  #7  
Alt 29.04.2009, 18:00
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Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Zitat:
Zitat von Eisenfresser Beitrag anzeigen
Nicht alles funktioniert für jeden gleich gut!!!
Dieses Statement würde ich vielleicht sogar noch ausweiten:
Nicht alles funktioniert für Jede/n und zu jeder Zeit gleich gut.
Der Mensch verändert sich ja im Laufe des Lebens und was einmal die richtige Vorgehensweise war, kann ein paar Jahre später nicht mehr funktionieren.

Und was die Trainingspläne anbetrifft (kenne jetzt die Vorgeschichte nicht, schreib halt mal zuerst und mach mich hinterher schlau ): dass ich ein Fan von GK-Plänen bin, ist vielleicht bekannt. Höchstens noch UK/OK-Split oder dieses in Kombination mit GK. Häufige Variationen der Übungen und Umfänge funktionieren für mich am Besten.
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  #8  
Alt 29.04.2009, 18:09
Benutzerbild von bedee
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Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Zitat:
Zitat von Eisenfresser Beitrag anzeigen
Im Prinzip ist Abnehmen eine reine Addition bzw. Subtraktion, es kommt einzig und allein auf die Gesamtkalorien an,
die prozentuale Nährstoffverteilung bzw. Ernährungsweise richtet sich dann einzig und allein nach den jeweiligen Vorlieben,
wobei eine Low-Carb-Variante sehr zu empfehlen ist...
Wenn dem so wäre, warum schaffen das so viele Leute nicht? Können die denn alle nicht rechnen? Und warum funktioniert eine Bier-Diät oder eine Schokoladentortendiät in den wenigsten Fällen?

Im Moment hab ich für mich den Eindruck, dass durch KH-Exzesse der Blutzuckerspiegel Achterbahn fährt (--> Heißhungerattacken) und es mich dann immer etliche Tage kostet, den wieder einzufangen.

Die Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, EAAs und EFAs) spielen mEn auch eine große Rolle. Liegt da irgendwo ein Mangel vor, dann wird das mit der KFA-Reduktion ausgesprochen schwierig.
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  #9  
Alt 29.04.2009, 18:37
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Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Zitat:
Zitat von Eisenfresser Beitrag anzeigen
Nicht alles funktioniert für jeden gleich gut!!!
Freilich. Aber das hilft ja nicht bei der Methodendiskussion.

Ich behaupte: das was man am nicht kann, fordert den Körper am meisten und hat den entscheidenden Einfluss auf die Lipolyse. Adaption ist mein Feind, wenn mein Körper weiß was kommt, dann wird er zu effektiv. Wie trainiere ich also? Was will ich erreichen und wie viel Zeit kann ich investieren? Wir könnten ja Kilghards Parameter nehmen und mal etwas exemplifizieren.

(Ok, mir ist schon relativ langweilig.)

Zitat:
Für mich ist in einer "Abnehmphase", neben der strikten Ernährung, das exessive Cardiotraining von enscheidener Bedeutung!!!
Je exessiver, umso mehr kann ich bei der Nahrungsaufnahme schummeln...
Sollst ja auch nicht schummeln!

Zitat:
Natürlich verbrennt Krafttraining auch einiges an Kalorien, auch der Nachbrennereffekt ist nicht zu unterschätzen...
Ich vermute hier inzwischen, dass bei vielen die Intensität zu gering ist, als das die strukturellen Schäden einen großen Einfluss auf die Energiebalance haben. Eventuell passiert da noch etwas durch Akkumulation, aber beim Durchschnittsstudiobesucher sieht es eher düster aus.

Zitat:
Zitat von Eisenfresser Beitrag anzeigen
Im Prinzip ist Abnehmen eine reine Addition bzw. Subtraktion, es kommt einzig und allein auf die Gesamtkalorien an,
die prozentuale Nährstoffverteilung bzw. Ernährungsweise richtet sich dann einzig und allein nach den jeweiligen Vorlieben,
wobei eine Low-Carb-Variante sehr zu empfehlen ist...
So einfach ist's ja eben nicht. Nur weiß man es derzeit nicht besser. Wenn dieser Standpunkt zitiert wird, dann ist das schlussendlich nur der aktuelle, sichere Kenntnistand der normalen Wissenschaft. Die Nutrigenomik wird hier für einen Paradigmenwechsel sorgen. Solange heißt es ausprobieren. Richtig ist natürlich, dass eine Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr, besonders im Hinblick auf die Insulinsensitivität, den Ausgangspunkt darstellen sollte.

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  #10  
Alt 29.04.2009, 18:49
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Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
Wenn dem so wäre, warum schaffen das so viele Leute nicht? Können die denn alle nicht rechnen? Und warum funktioniert eine Bier-Diät oder eine Schokoladentortendiät in den wenigsten Fällen?

Im Moment hab ich für mich den Eindruck, dass durch KH-Exzesse der Blutzuckerspiegel Achterbahn fährt (--> Heißhungerattacken) und es mich dann immer etliche Tage kostet, den wieder einzufangen.

Die Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, EAAs und EFAs) spielen mEn auch eine große Rolle. Liegt da irgendwo ein Mangel vor, dann wird das mit der KFA-Reduktion ausgesprochen schwierig.
Natürlich hört sich theoretisch alles immer super leicht an...

Theorie und Praxis sind oft 2 Paar versch. Schuhe...

Trotzdem kann ich deine ersten beiden Fragen beantworten...

...weil viele einfach keine Übersicht über ihre Kalorienmenge haben
und einfach mehr Kalorien zu sich nehmen, als sie denken...

Wenn man mal Buch führt, staunt man oft, wieviel man eigentlich täglich so einschauffelt...




Gruß Eisi
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  #11  
Alt 29.04.2009, 19:05
MC-Neuling
 
Registriert seit: 17.02.2009
Beiträge: 18
Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Ich möchte Eisenfresser beipflichten.

Die meisten wissen gar nicht wieviel kcal sie täglich zuführen. auch mir ist das bei der Führung eines Tagebuchs erstmalig aufgefallen. Über viele Sachen denkt man einfach nicht nach.
Das ist mMn der erste Grund warum viele scheitern.

Außerdem scheitern viele in der Praxis, weil sie einfach kein Krafttraining absolvieren. Krafttraining sorgt für Muskelerhalt bzw. verminderten Muskelabbau in der Diät. Denn es geht neben Fett, auch immer Muskelmasse verloren. Das Krafttraininig dient dazu den Muskelabbau zu verringern.
Wozu führt Muskelabbau? zu verringertem Grundumsatz. was nach einer Diät, nach der die meisten wieder alles wie gewohnt in sich reinstopfen (eine dauerhafte Essenumstellung findet nicht statt) zum bekannten jojo-Effekt führt.

und in der Praxis ist es doch oft so, dass menschen -etwa durch FDH- durchaus kurzfristig abnehmen, nur das Gewicht dann zu halten ist die Kunst.

Ich glaube auch, dass Fettabbau in erster Linie kcal-Defizit verbunden mit Krafttraininig ist.
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  #12  
Alt 30.04.2009, 00:23
Benutzerbild von epic
MC-User
 
Registriert seit: 23.04.2009
Beiträge: 532
Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Naja, ich dachte ja eher, dass nicht benannt wird was zu tun ist, sondern diskutiert wird wie es zu tun ist.

Die Basics sind sowieso vorhanden, nur eine Annäherung an den optimalen Weg zum Ziel ist schwierig.

Noch zur praktikablen Seite der Ernährung: Ein Ernährungstagebuch führen ist gut und schön, aber auch endlos nervig. Ich will behaupten, dass die Notwendigkeit nur besteht, wenn man erstens keine smarte Nahrungsmittelauswahl trifft, und oder ein unzureichendes, respektive defektives Körpergefühl hat.
Noch allgemein zu Girondas acht mal acht: Das ist definitiv kein Anfängerplan. Je länger man trainiert, desto mehr wird man von diesem Plan profitieren. Auf Schmerzen stehen sollte man vorzugsweise auch. Wenn man natürlich wieder etliche Modifikationen einführt und daraus am Ende nur ein Satz-Wiederholungsschema macht und die Rahmenbedingungen des Programms in den Wind schießt, dann ist es auch egal. In der Regel sollte man nach einer acht mal acht Einheit, erstmal kotzen, dann beim Versuch zu trinken ein Glas fallen lassen und auf dem Nachhauseweg mit dem Fahrrad in Graben fahren, so ungefähr. Das Programm deckt die kraftsportliche Seite sicher ganz nett ab, wobei man hier auf die Regeneration achten sollte. Dieses Programm ist so effektiv, weil die wenigsten so einen Wahnsinn gewohnt sind. Aber ob es auch ein angemessener Weg ist für diejenigen, die weniger masochistich veranlagt sind?

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  #13  
Alt 30.04.2009, 09:16
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Lächeln AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Nur kurz, werde aber nach Möglichkeit später () noch genauer drauf eingehen.

Offtopic in Sport allgemein deshalb, weil ich keine andere Sparte passend fand. Dachte an den Schwerpunkt Training und daran, daß epic diesbezüglich eine andere Meinung kundtun wird. Und das hat er ja auch getan .

@Herwig: Kann Dir nicht beipflichten. Wenn das (Sport-)Volumen relativ gleich bleibt, erfolgt mittelfristig eine Anpassung. Und eine gleichmäßige Aufteilung der Energiemenge kann ich nicht als zweckdienlich sehen. Warum sollte das gut sein?

@epic: Ich bin kein Anfänger mehr im eigentlichen Sinne. Mir ist von den GK-TEs auch nicht langweilig. Hatte immer wieder Ausfälle von TEs, teils welche aus Faulheit, teils wegen schlechtem Gefühl, teils wegen Kränkeln. Was ich daran positiv sehen kann, daß sich die Anpassung mit mir sehr schwer tut . Den T-Nation-Artikel muß ich noch lesen.

Nur Splits habe ich noch nicht oder nur geringfügig probiert. Von daher und wegen der Regeneration interessiert es mich. Ob ich die 8x8 packe, sehe ich dann, wenn ich sie ausführe. Ich möchte mal behaupten, daß ich größtenteils intensiv im Fittie trainiere. Ob das dann effektiv für den Fettabbau ist, sollten wir hier rausfinden. Hast Du mein Log schon gelesen? Ein klein wenig bin ich anscheinend schon masochistisch veranlagt, aber sicher nicht so wie z.B. wursti. Mir ist durchaus klar, daß ein Kaffeekränzchen dem Fettabbau eher nicht dient (obwohl Kaffee ja eine Super Wirkung auf den Stoffwechsel haben soll, grins). Ich bin auch schon ein paar Mal auf die Schnauze gefallen, weil ich wahrscheinlich übertrieben habe oder die Umstände für ein optimales Training äußerst ungünstig waren.

Deshalb möchte ich auch ein wenig darüber sinnieren, wie ich mein Trainingsverhalten hinsichtlich eines Fettabbaus (bei weitgehendem Muskelerhalt) und einer ausreichend guten Regeneration hinbekomme.

@eisi und bedee: Es ist nicht jeder gleich, das stimmt. Mir reicht es jedoch schon, wenn wir im Moment einfach mal mich als Beispiel nehmen (harharhar). Seit ich im November 2007 mit Schwimmen und dann später im Mai 2008 hier im Forum tätig wurde (dank forti, das war das beste, was mir passieren konnte) und mit Krafttraining wieder mal begann und diesmal ernsthaft, habe ich nach und nach Erfolge erzielt. Und das trotz moderater bis sogar schlechter Ernährung.

Versteht mich nicht falsch, ich sehe eine ausgewogene, weitgehend gesunde Ernährung auch als sehr wichtigen Faktor neben dem Sport- und Bewegungsprogramm an. Aber für diese Zeit für mich kann ich sagen, daß ich nachhaltig abgenommen habe, und zwar Fett. Daß das nicht nur Fett war, ist mir ebenfalls klar. Die Richtung paßt also schonmal.

Kalorien zählen ist einfach nicht mein Ding. Das ist mir zu anstrengend. Naja, vielleicht laß ich mich zwischendurch breitschlagen und führe mal wieder Buch.

Was wahrscheinlich einige nicht gutheißen oder als Quatsch ansehen: Ich wiege mich so gut wie jeden Tag. Anfangs dachte ich noch: Warum mache ich das? Die passende Erklärung bekam ich vor kurzem und mir ging ein Licht auf (wieder mal, grins).

Ich weiß so ziemlich genau, ob ich zu- oder abgenommen habe. Weil ich zusätzlich noch weiß, wann ich Stuhlgang habe (jaja, jetzt wird's intim, grins) und den Spiegelblick nicht vernachlässige. So kann ich auch überprüfen, ob die Kalorienmenge einigermaßen passend war.

Meine Ernährung ist mit den Jahren (grins) immer besser geworden. Aber ich sündige nach wie vor. Nur mache ich das mittlerweile viel bewußter. Das macht es um einiges leichter, auch um anschließend wieder gegenzusteuern.

Das mit dem Kotzen, dem Glas Wasser und dem Fahrrad könnte sich schwierig gestalten: Ich fahre mit dem Auto zum Fittie. Schaun mer mal...

So, das wärs mal fürs erste von meiner Seite. epic, wenn Dir immer noch langweilig ist, freue ich mich auf Deine Analyse meines Logs. Ich habe mich bisher in umfassender Weise dafür gedrückt .
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  #14  
Alt 30.04.2009, 09:43
Benutzerbild von Herwig
MC-User
 
Registriert seit: 29.01.2009
Ort: Aachen
Beiträge: 517
Herwig eine Nachricht über ICQ schicken
Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Hi Kilghard,
ich meinte das anders, als du es verstanden hast.
Die Mahlzeit immer gleich aufteilen mein ich damit, dass man z.B. jeden Morgen eine Schüssel Müsli + 2 Brote isst. Das Obst im Müsli, den Belag, das Müsli selber, das Brot usw. kann man ja alles varrieren. Wenn man das mit jeder Mahlzeit macht, bekommt man viel leichter einen Überblick was man essen kann. Abendbrot und Mittag kann man ja auch super gegeneinander austauschen, das würd ich beim Frühstück für mich selber natürlich nicht wollen.
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  #15  
Alt 30.04.2009, 10:36
Benutzerbild von bedee
Moderator
 
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.998
Standard AW: Optimale Vorgehensweise bei der Fettreduktion

Hi Thomas,
dann möchtest du in diesem Thread eher
"Optimales Training zur Fettreduktion" besprechen?

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Kalorien zählen ist einfach nicht mein Ding. Das ist mir zu anstrengend. Naja, vielleicht laß ich mich zwischendurch breitschlagen und führe mal wieder Buch.
Da kann ich voll und ganz zustimmen. Kalorienzählen ist voll ätzend und wer immer das mal für 1-2 Wochen durchgehalten hat verdient meinen vollsten Respekt. Das ist natürlich schon hilfreich, da geht einem so manch Licht auf wo und mit welchen Lebensmitteln denn die Kalorienbilanz gesprengt wird.
Nur Buch führen (ohne Kalorienrechnen und Abwiegen) hilft auch schon weiter. Da überleg ich mir nämlich, ob ich jetzt gerne den Schokocroissant aufschreiben möchte oder nicht und wenn an einem Tag 5 davon im Buch stehen, ohooooh.....

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Was wahrscheinlich einige nicht gutheißen oder als Quatsch ansehen: Ich wiege mich so gut wie jeden Tag. Anfangs dachte ich noch: Warum mache ich das? Die passende Erklärung bekam ich vor kurzem und mir ging ein Licht auf (wieder mal, grins).
Ach, meinen Segen hast du , bin auch Täglichwieger. Warum auch nicht, tut ja nicht weh. Mit der Zeit kriegt man ein Gefühl für die normalen Gewichtsschwankungen und wird nicht jedes Mal , wenn man mal ein Pfund zugenommen hat.

Zitat:
Zitat von epic Beitrag anzeigen
Naja, ich dachte ja eher, dass nicht benannt wird was zu tun ist, sondern diskutiert wird wie es zu tun ist.
Hmmmm, da hast du auch wieder recht, das ist meistens der Knackpunkt. Jeder hier kennt wohl die Basics und hat wohl auch eine gewisse Erfahrung, was für ihn/sie funktioniert. Nur die regelmäßige und langfristige Umsetzung ist schwierig, für mich vor allem im Bereich Ernährung.

Hab ich mich zu irgendeiner, nennen wir es mal "Diät" verpflichtet, dann wird ja meistens auch ein Motivationspaket mitgeliefert. Da fällt mir dann das kontrollierte Essen überhaupt nicht schwer, hab ich ja bei der ED am Anfang des Jahres gemerkt. Sobald aber der Motivationsschub nachlässt falle zumindest ich ganz leicht wieder in das ursprüngliche Ernährungsverhalten zurück. Ich glaube, ich brauche vor Allem die richtige Einstellung und nen Satz Motivationskärtchen oder so für den Rest meines Lebens in puncto Ernährung auf dem richtigen Weg zu bleiben.

@Herwig:
Jetzt ist auch mir klar, wie du das meinst. Das hab ich auch schon oft gemacht und sowas ist eigentlich recht erfolgreich:
Abendessen = Riesenportion Gemüse + ein Stück Eiweiß
Ob das jetzt grüne Bohnen und ein Rindersteak, Backofengemüse und Putenbrust oder Brokkoli-Blumenkohlpfanne mir Fisch ist, die Möglichkeiten der Variation sind grenzenlos.
Wenn ichs mir geanu überlege, könnte man ja auch ein gewisses Cycling für Sport- und Sportfreie Tage einführen: einfach ne Portion KH dazu oder eben weglassen. Wenn man mal die Portionsgrößen im Kopf hat, dann wäre solch ein Ernährungsplan recht praktikabel, denk ich.

Mir scheint, die Diskussion hier hilft auch mir gerade bei meinen Planungen weiter.
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(Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard)

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