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Erfahrungen mit der elimination diet

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  #1  
Alt 27.01.2009, 22:59
Benutzerbild von bedee
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Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.842
Standard Erfahrungen mit der elimination diet

OK, ich gebs zu: Ich bin mal wieder auf Diät (die 3. in meinem Leben, wenn man die zwei Fastenkuren vor ewigen Zeiten nicht mitrechnet).
Gegen Ende des letzten Jahres hab ich ja mal wieder heftigst zugelegt. Bauchspeck, nicht Muskelmasse. Letzteres wäre ja willkommen gewesen.
Am 1. Januar bin ich dann im Net über die [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] gestolpert. Das Konzept hat mich gleich so begeistert, so dass ich sofort damit angefangen habe. Ist ja gut, dass einem diese Diät 2 Vorbereitungstage eingesteht, den ersten Kaffee des neuen Jahres hatte ich da nämlich schon im Bauch.

Für 30 Tage wird nach der ED auf folgendes verzichtet:

  • Alkohol
  • Koffein
  • Zucker
  • Milchprodukte außer Butter und "lebendigem" Naturjoghurt
  • Weizenprodukte
  • alles an Fast Food und Fertigprodukten, keine E-Nummern und so Zeug. Auch keine Sojaprodukte, die zählen zu den stark verarbeiteten Produkten und haben zudem ein hohes Allergiepotenzial.
  • keine Pflanzenöle, da diese zu stark verarbeitet seien. Erlaubt sind Olivenöl, Leinöl und Kokosöl
  • rotes Fleisch nur in Bioqualität, Schwein für mich gar nicht (habe schon mal empfindlich auf Schweinefleisch reagiert)
  • Mikrowelle
Zudem ist viel Trinken (Wasser oder nicht aromatisierte Kräuter- und Früchtetees) angesagt, ein guter Liter pro 25 kg Körpergewicht ist Pflicht. Hungern ist auch nicht, von den erlaubten Lebensmitteln soll man sich satt essen und das auch noch ca. alle 3 Stunden.

Nach den 30 Tagen fängt man dann nach und nach wieder an, Nahrungsmittel von der verbotenen Liste zu essen und beobachtet die Reaktionen. Eventuelle Unverträglichkeiten wird man dann recht schnell feststellen.

Die Theorie hinter dem Ganzen ist, dass der Körper Gifte, die er nicht ausscheiden kann, im Fettgewebe und in überflüssigem Wasser einlagert. Gibt man ihm die Chance, den Müll loszuwerden, dann kommt es zu einem zügigen Gewichtsverlust (und in Zukunft nenne ich meinen Bauchspeck „Zwischenlager“!).

Der Koffeinentzug war schon heftig, nach 24 h ohne Kaffee lag ich für einen Tag mit rasenden Kopfschmerzen und Übelkeit flach. Aber ansonsten komm ich ganz gut zurecht, auch wenn mich zwischendurch mal der Frust packt, wenn ich entdecke, dass es saumäßig schwierig ist, Gemüsebrühe und Senf ohne Zucker zu finden und meine Oliven auch Konservierungsmittel ohne Ende enthalten.
Das Ganze lässt mich halt mehr Zeit in der Küche verbringen, was mir gelegentlich halt auch lästig ist. Eigentlich habe ich kein körperliches Bedürfnis nach „Kohlenhydrateskapaden“, also Bäckerteilchen und Co und ich frag mich, ob das eh nicht immer eine Art emotionaler Hunger ist.

Im Moment bin ich bei Tag 25 (Vorbereitungstage nicht mitgezählt) und habe 3 Kilos weniger sowie einen deutlich flacheren Bauch. Der KFA ist von 20,2 % auf 17,1 % runter, wenn ich meiner billigen Fettwaage trauen darf. Am 1. Februar wären meine 30 Tage rum, aber ich glaube, ich hänge noch 10 Tage dran. Mal sehen, was passiert. Und außerdem ist mein Essen ja auch recht lecker!

So, das wars für heute. Mit dem TB bin ich jetzt fast auf dem Laufenden.
Auf deinem Post, lieber Simon, antworte ich morgen
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Geändert von bedee (07.01.2010 um 11:15 Uhr). Grund: Link aktualisiert
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  #2  
Alt 12.02.2009, 10:57
Benutzerbild von bedee
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Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.842
Standard AW: bedee-Training

40 Tage habe ich nun "verzichtet".
Kein Koffein, kein Zucker, keine Weizenprodukte, keine Michprodukte (außer Butter und Naturjoghurt), keinen Alkohol, keine Sojaprodukte, keine verarbeiteten Nahrungsmittel mit all ihren leckeren Aroma- und Konservierungsmitteln.

Ich habe mein Futter nicht abgewogen, denn es gab ja keine Kalorienbeschränkung. Ich habe die Kohlenhydrate nicht reduziert (--> Reis, Kartoffeln, Quinoa, Hirse, Hafer etc) und auch nicht fettarm gelebt (öööhm, frag mich mal einer nach Nüssle). Ich habe einfach nur auf die Dinge verzichtet, auf die viele Leute mit Unverträglichkeiten regieren. Eine richtige Eliminationsdiät, wie von Ärzten bei akuten Symptomen angewendet, war das aber nicht. Die sind nämlich noch sehr viel restriktiver (2 Kolleginnen haben sowas schon mal durchgemacht wegen Ekzemen).

Und was hat sich jetzt verändert bis zum Tag 40?
  • Ich kann definitiv besser schlafen (länger und ohne dauerndes Aufwachen. Kann Koffein der Grund sein?)
  • Das Gewicht ist um fast 4 kg gesunken (von 57,4 auf aktuell 53,5 kg)
  • Meine Taillenweite ist um beachtliche 6,7 cm geschrumpft (von 73,7 auf 67 cm)
  • Mein Gesamtcholesterin* ist von 269 im Nov. 2008 auf für mich erstaunliche 209 gesunken (so ein niedriger Wert wurde beim mir noch nie gemessen!) *: mir ist schon klar, dass das Gesamtcholesterin nicht so viel aussagt. Ich wollte nur einen groben Anhaltspunkt, da ich ja jeden Tag 1-3 Eier gegessen habe. Ganze, und nicht nur das Eiklar!
  • Und am Blutdruck gabs die letzten Wochen auch nix zu meckern (immer so 130-120/70-80)

Ich fühl mich überhaupt fantastisch und vom körperlichen her vermisse ich seit den Koffeinentzugserscheinungen in den ersten Tagen überhaupt nichts. Dass mich manchmal Speisen von der "verbotenen" Liste dennoch anmachen ist nicht auf körperliche Bedürfnisse zurückzuführen sondern hat eher soziale und emotionale Gründe: die Kollegen versammeln sich zu Kaffee und Fasnachtsküchle (und ich grenze mich da mit meinem Kräutertee und Joghurt deutlich aus), das Glas Wein als Abschluss der Arbeitswoche.......

In den letzten 40 Tagen hab ich wieder sehr viel übers Essen gelernt:
Die Zeit in der Küche fängt an, mir Spaß zu machen. Aber eigentlich nur das Zubereiten meines Futters, denn da betreibe ich sog. intuitives Kochen. Das heißt, es muss nicht das gut aussehenede, wohlschmeckende Gericht im gewohnten Geschmack dabei rauskommen ( wie meine Familie es immer von mir erwartet), sondern es darf auch mal "vergroate" (schwäbisch für misslingen), komisch ausehen oder ungewohnt schmecken.

Ich habe einige neue Nahrungsmittel ausprobiert und durch die Bank alle als schmackhaft empfunden.

Ich hab den Geschmack für einfache Sachen (wieder?) entdeckt: Naturjoghurt (den mach ich inzwischen in rauhen Mengen selber), Orangen mit roten Zwiebeln, Brokkoli gedünstet mit ein wenig Salz und Butter, Fisch mit nem Hauch Pfeffer in Butter gebraten usw. Wer braucht denn schon übersüß oder die ganzen Geschmacksverstärker? Ich glaube, wenn ich das erste Mal wieder Zucker esse, kriegen meine Geschmacksknospen wohl nen Schock.

Ich könnte eigentlich ohne Problem auf jede der "verbotenen" Sachen auch auf Dauer verzichten. Es bleibt noch genug übrig für den Genuss am Essen und Trinken, eigentlich sind ja so viel mehr schmackhafte Dinge dazugekommen. Denn wenn ich mir mal die "Verbotsliste" angucke, dann waren das ja genau die Nahrungsmittel, die vorher den Hauptteil meiner Ernährung ausgemacht haben und durch ihre Präsenz dem Rest den Platz weggenommen haben.

Und wenn jetzt einer Problem mit dem Verzichten und den Verboten hat (klingt ja auch so nach Kerker mit Wasser und Brot, ne?): es ist ein Unterschied, ob mein Mann nur noch 6 Tassen Kaffee macht, weil er denkt, ich würde zu viel Kaffee trinken oder ob ich mich selber entscheide, auf den Kaffee zu verzichten. Darum steht "verboten" auch immer in Anführungszeichen. Es muss die eigene, bewusste Entscheidung sein, auf etwas zu verzichten. Und dann fällt es vielen leichter, die Schokolade z.B. ganz wegzulassen als gelegentlich ein Stück zu essen. Dieses Vorgehen ufert nämlich oft aus, vor allem bei Nahrungsmitteln mit Suchtpotential (schnelle Carbs, Alkohol)

So, heute kommen also die ersten Sachen wieder zurück auf den Speiseplan. Ich fange mit Milchprodukten an, die hab ich am meisten vermisst. Ob das jetzt zuerst der Hüttenkäse wird oder eine Portion Quark, weiß ich noch nicht. Dann werd ich sehen, wie mir das bekommt und ob mir später dann z.B. der Kaffee überhaupt noch schmeckt. Gespannt bin ich schon auf evtl. Reaktionen auf glutenhaltige Getreide und Zucker. Ich denke aber, auf Brot werde ich wohl weiterhin verzichten.

Was ich aber immer noch nicht verstehe:
Wie komm ich eigentlich durch diese Art von Ernährung vor allem am Anfang zu solch einem schnellen Gewichtsverlust (2 kg in den ersten 10 Tagen)? Bei Low Carb wäre mir das ja klar, entleerte Glykogenspeicher. Ich vermute mal das waren hauptsächlich Wasser und Darminhalt. So langsam denke ich nämlich, dass dieses Ernährungsprinzip eher in Richtung Darmsanierung geht. Die verminderte Taillenweite ist nämlich definitiv nicht nur auf weniger Speck zurückzuführen, der flachere Bauch kommt eher von innen (komische Formulierung, ist halt weniger aufgebläht). Oder vielleicht hab ich einfach zu viel Joghurt gegessen? War aber nicht der aus der Werbung
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  #3  
Alt 12.02.2009, 11:17
Kilghard
Gast
 
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Daumen hoch AW: bedee-Training

!!! Du machst mich neugierig. Sollte ich diese Eliminations"diät" auch mal probieren? Schaffe ich das überhaupt? Natürlich erst, wenn ich wieder gesundet bin...

Falls ich es wirklich mal versuche, kann ich Dich dann mit der einen oder anderen Frage anhauen

Was mich schonmal interessiert: Wo hast Du die ganzen Sachen eingekauft? Ist es überhaupt noch möglich, Zusatzstoffe und manipulierte Nahrungsmittel zu meiden? Ist die Eli für Diabetiker geeignet?

Hattest Du Hunger? Sind Nüsse nicht auch ein Problem vieler Allergiker?

Wenn Du jetzt so gut durch die 40 Tage gekommen bist, wieso ißt Du dann wieder anderes? Um die "schlechten" Nahrungsmittel rauszufinden?

*Interessiert*
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  #4  
Alt 12.02.2009, 11:53
Benutzerbild von bedee
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Registriert seit: 25.01.2008
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Standard AW: bedee-Training

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Schaffe ich das überhaupt?
Keine Frage, das wird eine harte Sache. Ich selber hatte ja den Vorteil, dass ich schon wusste, dass ich z.B. mit nem Teller grüne Bohnen und einem Stück Eiweiß drauf gut zurechtkomme. Ich muss mein Essen auch nicht warm haben (Microwelle ist auch "verboten"). Der Nachteil war, dass ich immer noch für die Familie kochen musste (siehe abschmecken, nachher alles ausspucken!) und immer mit den entsprechenden Lebensmittel hantieren musste. Wenn man die Küche leerräumen kann, dann ist das Ganze leichter. Ich habs halt auch als Übung in Selbstdisziplin gesehen: Wer ist jetzt stärker? Mein Wille oder die Macht der Gewohnheit?
Und klar, wenn du das versuchen willst, kannst du mich jederzeit anhauen.

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Was mich schonmal interessiert: Wo hast Du die ganzen Sachen eingekauft? Ist es überhaupt noch möglich, Zusatzstoffe und manipulierte Nahrungsmittel zu meiden? Ist die Eli für Diabetiker geeignet?
Ich hab eigentlich ganz normal eingekauft. Etwas mehr im Reformhaus (den meisten Joghurt sowie Reis- und Hirseflocken) und auf dem Markt. Aber nicht nur Bio, das wäre dann noch mal ne Stufe extremer gewesen.
Ja, es ist schon schwer, die ganzen Zusatzstoffe draußen zu halten. Man muss sich das Essen jedes Mal aus den Einzelteilen basteln, wie Tochtern so schön sagt. Es hat mich sehr viel Sucherei gekostet, bis ich einen Senf und Brühwürfel ohne Zucker gefunden habe. Es gibt scheinbar nur scharfen Senf ohne Zucker und die Brühwürfel kamen dann von Rapunzel.

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Hattest Du Hunger? Sind Nüsse nicht auch ein Problem vieler Allergiker?
Hunger hatte ich keinen. Es war aber manchmal nicht einfach, den Hunger von Appetit zu unterscheiden wenn z.B. jeder Bäckerladen seinen Backduft auf die Straße bläst. So nach 14 Tagen hätte ich fast mal ganz aufgegeben als ich meiner Mutter beim Umzug das Essen für die Umzugshelfer besorgen musste.
Ja, viele Leute sind auch gegen Nüsse allergisch aber die wissen das in der Regel. Die Symptome bei Nussallergie bestehen meistens aus Atembeschwerden und weniger wenn überhaupt im Verdauungsbereich.

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Wenn Du jetzt so gut durch die 40 Tage gekommen bist, wieso ißt Du dann wieder anderes? Um die "schlechten" Nahrungsmittel rauszufinden?
Genau. Ich werde eventuelle Auswirkungen (plötzliche Gewichtszunahme, Kopfschmerzen, Blähungen, sonstige komische Veränderungen im Befinden) genau beobachten. Dann kann ich die problematischen Sachen bewusst vermeiden und muss mit dem Rest nicht mehr ganz so strikt umgehen. Bevor ich für den Rest meines Leben also auf mein gelegentliches Glas Dornfelder verzichte, muss schon was ganz ungeheuerliches passieren.

Andrerseits bin ich aber Anfang der 90-er auch nur durch den Verzicht auf Schweinefleisch aus einer Laune heraus (weil was entsprechendes im Reformhausblättle gelesen) darauf gekommen, dass Schwein damals für meine häufigen Migräneanfälle verantwortlich war.
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  #5  
Alt 12.02.2009, 12:16
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Einen wunderschönen Tag wünsche ich dir!
Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
40 Tage habe ich nun "verzichtet".
Kein Koffein, kein Zucker, keine Weizenprodukte, keine Michprodukte (außer Butter und Naturjoghurt), keinen Alkohol, keine Sojaprodukte, keine verarbeiteten Nahrungsmittel mit all ihren leckeren Aroma- und Konservierungsmitteln.
Ich freue mich richtig, deine Ergebnisse jetzt lesen zu dürfen.
Zitat:
Zitat von bedee
Ich habe mein Futter nicht abgewogen, denn es gab ja keine Kalorienbeschränkung. Ich habe die Kohlenhydrate nicht reduziert (--> Reis, Kartoffeln, Quinoa, Hirse, Hafer etc) und auch nicht fettarm gelebt (öööhm, frag mich mal einer nach Nüssle). Ich habe einfach nur auf die Dinge verzichtet, auf die viele Leute mit Unverträglichkeiten regieren. Eine richtige Eliminationsdiät, wie von Ärzten bei akuten Symptomen angewendet, war das aber nicht. Die sind nämlich noch sehr viel restriktiver (2 Kolleginnen haben sowas schon mal durchgemacht wegen Ekzemen).
Diese Art der Ernährung gefällt mir gut, auch wenn die Milchprodukte etwas sind, auf das zu verzichten auch mir schwer fallen würde, kommen wir aber zu den Ergebnissen.
Zitat:
Zitat von bedee
Und was hat sich jetzt verändert bis zum Tag 40?
  • Ich kann definitiv besser schlafen (länger und ohne dauerndes Aufwachen. Kann Koffein der Grund sein?)
Das Koffein kann absolut der Grund sein, wenn man sich davon entwöhnt hat. Der Körper erwartet dann keinen Koffeinschock mehr und läuft harmonischer, ohne die Spitzen, die das Koffein induziert.
Zitat:
Zitat von bedee
  • Das Gewicht ist um fast 4 kg gesunken (von 57,4 auf aktuell 53,5 kg)
  • Meine Taillenweite ist um beachtliche 6,7 cm geschrumpft (von 73,7 auf 67 cm)
Sehr zu deiner Freude, oder? So eine Abnahme hast du ja seit Monaten nicht mehr erlebt.
Zitat:
Zitat von bedee
  • Mein Gesamtcholesterin* ist von 269 im Nov. 2008 auf für mich erstaunliche 209 gesunken (so ein niedriger Wert wurde beim mir noch nie gemessen!) *: mir ist schon klar, dass das Gesamtcholesterin nicht so viel aussagt. Ich wollte nur einen groben Anhaltspunkt, da ich ja jeden Tag 1-3 Eier gegessen habe. Ganze, und nicht nur das Eiklar!
Damit ist einmal mehr widerlegt, dass Eier zu einem hohen Cholesterinwert führen. Du musst nicht 15 Eier essen, wie Jürgen Reis das in einem seiner Podcasts mit einem großen Omlett gemacht hat, aber bei Eiern gibt es keine wirkliche Obergrenze. So lange sie schmecken, so lange ist es gut.
Zitat:
Zitat von bedee
  • Und am Blutdruck gabs die letzten Wochen auch nix zu meckern (immer so 130-120/70-80)
Das war zu erwarten - der Körper sollte sich nicht beschweren, wenn man ihm etwas nimmt, das ihn belastet hat.
Zitat:
Zitat von bedee
Ich fühl mich überhaupt fantastisch und vom körperlichen her vermisse ich seit den Koffeinentzugserscheinungen in den ersten Tagen überhaupt nichts. Dass mich manchmal Speisen von der "verbotenen" Liste dennoch anmachen ist nicht auf körperliche Bedürfnisse zurückzuführen sondern hat eher soziale und emotionale Gründe: die Kollegen versammeln sich zu Kaffee und Fasnachtsküchle (und ich grenze mich da mit meinem Kräutertee und Joghurt deutlich aus), das Glas Wein als Abschluss der Arbeitswoche.......
Es ist toll, dass du dich trotz 'Einschränkungen' großartig fühlst!
Das ist eine wichtige Erkenntnis - Essen hat oft mit sozialem Druck zu tun und weniger damit, was man selbst möchte. Diesen sozialen Druck umschiffen ist nicht immer einfach, wird früher oder später aber akzeptiert. Dann bist du halt die mit dem Kräutertee.
Zitat:
Zitat von bedee
In den letzten 40 Tagen hab ich wieder sehr viel übers Essen gelernt:
Die Zeit in der Küche fängt an, mir Spaß zu machen. Aber eigentlich nur das Zubereiten meines Futters, denn da betreibe ich sog. intuitives Kochen. Das heißt, es muss nicht das gut aussehenede, wohlschmeckende Gericht im gewohnten Geschmack dabei rauskommen ( wie meine Familie es immer von mir erwartet), sondern es darf auch mal "vergroate" (schwäbisch für misslingen), komisch ausehen oder ungewohnt schmecken.
Das Herumexperimentieren ist ja gerade das Schöne am Kochen! Ich kaufe auch immer wieder gerne einfach einmal etwas ein, das ich noch nie gekauft habe und sehe dann, wie es sich optisch, haptisch und olfaktorisch macht, ehe ich es dann auch verkoche. Roh koste ich kaum etwas.
Zitat:
Zitat von bedee
Ich habe einige neue Nahrungsmittel ausprobiert und durch die Bank alle als schmackhaft empfunden.
So soll es sein. Gerade im Bereich der pflanzlichen Ernährung finden sich so gewaltig viele Juwelen, die man sonst übersehen hätte.
Zitat:
Zitat von bedee
Ich hab den Geschmack für einfache Sachen (wieder?) entdeckt: Naturjoghurt (den mach ich inzwischen in rauhen Mengen selber), Orangen mit roten Zwiebeln, Brokkoli gedünstet mit ein wenig Salz und Butter, Fisch mit nem Hauch Pfeffer in Butter gebraten usw. Wer braucht denn schon übersüß oder die ganzen Geschmacksverstärker? Ich glaube, wenn ich das erste Mal wieder Zucker esse, kriegen meine Geschmacksknospen wohl nen Schock.
Die Geschmacksknospen zeigen sich unglaublich adaptiv, nach eigener Erfahrung - als würde man ihnen endlich die Pause gönnen, die sie sich schon sehr lange verdient haben.

Auf deine Erfahrung mit den süßen Speisen bin ich ebenfalls gespannt - ich finde an Kuchen und dergleichen mittlerweile zwar noch Gefallen, möchte davon aber selten sehr viel essen - es sei denn, die Süße stammt von Früchten (frisch oder verkocht) - dann bin ich meist unersättlich.
Zitat:
Zitat von bedee
Ich könnte eigentlich ohne Problem auf jede der "verbotenen" Sachen auch auf Dauer verzichten. Es bleibt noch genug übrig für den Genuss am Essen und Trinken, eigentlich sind ja so viel mehr schmackhafte Dinge dazugekommen. Denn wenn ich mir mal die "Verbotsliste" angucke, dann waren das ja genau die Nahrungsmittel, die vorher den Hauptteil meiner Ernährung ausgemacht haben und durch ihre Präsenz dem Rest den Platz weggenommen haben.
Es sind keine wirklichen Verbote, vielmehr handelt es sich um eine bewusste Entscheidung für etwas anderes, statt sich gegen etwas zu entscheiden. Man entscheidet sich einfach um, statt sich etwas zu verbieten.
Zitat:
Zitat von bedee
Und wenn jetzt einer Problem mit dem Verzichten und den Verboten hat (klingt ja auch so nach Kerker mit Wasser und Brot, ne?): es ist ein Unterschied, ob mein Mann nur noch 6 Tassen Kaffee macht, weil er denkt, ich würde zu viel Kaffee trinken oder ob ich mich selber entscheide, auf den Kaffee zu verzichten. Darum steht "verboten" auch immer in Anführungszeichen. Es muss die eigene, bewusste Entscheidung sein, auf etwas zu verzichten. Und dann fällt es vielen leichter, die Schokolade z.B. ganz wegzulassen als gelegentlich ein Stück zu essen. Dieses Vorgehen ufert nämlich oft aus, vor allem bei Nahrungsmitteln mit Suchtpotential (schnelle Carbs, Alkohol)
Natürlich muss es deine eigene Entscheidung sein - wer könnte diese Entscheidung treffen, wenn nicht du selbst? Oder gehörst du zu der Sorte passiver Menschen, die einfach essen, was ihnen kredenzt wird, ohne sich darüber Gedanken zu machen? Negativ, ich sehe dich in der proaktiven Position, selbst zu entscheiden.

Im Übrigen: Kerker mit Wasser und Brot? War Gluten nicht verboten?
Zitat:
Zitat von bedee
So, heute kommen also die ersten Sachen wieder zurück auf den Speiseplan. Ich fange mit Milchprodukten an, die hab ich am meisten vermisst. Ob das jetzt zuerst der Hüttenkäse wird oder eine Portion Quark, weiß ich noch nicht. Dann werd ich sehen, wie mir das bekommt und ob mir später dann z.B. der Kaffee überhaupt noch schmeckt. Gespannt bin ich schon auf evtl. Reaktionen auf glutenhaltige Getreide und Zucker. Ich denke aber, auf Brot werde ich wohl weiterhin verzichten.
Ich bin auf deine Reaktionen auf Milchprodukte sehr gespannt. Die größten Probleme wirst du erfahrungsgemäß mit Käse und Frischmilch haben, Hüttenkäse und Quark sind beide fermentiert und damit weniger problematisch.

Kaffee und Getreide/Zucker? Warum noch einmal in den Speiseplan aufnehmen? Siehst du dafür irgend einen operativen Grund? Schwerlich vorzustellen, dass dir diese Nahrungsmittel noch einmal etwas Gutes geben.
Zitat:
Zitat von bedee
Was ich aber immer noch nicht verstehe:
Wie komm ich eigentlich durch diese Art von Ernährung vor allem am Anfang zu solch einem schnellen Gewichtsverlust (2 kg in den ersten 10 Tagen)? Bei Low Carb wäre mir das ja klar, entleerte Glykogenspeicher. Ich vermute mal das waren hauptsächlich Wasser und Darminhalt. So langsam denke ich nämlich, dass dieses Ernährungsprinzip eher in Richtung Darmsanierung geht. Die verminderte Taillenweite ist nämlich definitiv nicht nur auf weniger Speck zurückzuführen, der flachere Bauch kommt eher von innen (komische Formulierung, ist halt weniger aufgebläht). Oder vielleicht hab ich einfach zu viel Joghurt gegessen? War aber nicht der aus der Werbung
Die Frage habe ich mir bis zum Schluss aufgehoben. Die Antwort darauf lautet Schlacken, die sich im Körper hartnäckig einlagern. Vor allem Milchprodukte werden verdächtigt, bei manchen Menschen stark zu verschleimen und eben zu diesen zusätzlichen Kilos zu führen, die du verloren hast. Selbiges gilt auch für Gluten, was sich aber eher auf den Darminhalt bezieht, der dann nicht mehr an den Rändern festklebt.

Jetzt habe ich - im Gegenzug - auch noch ein paar Fragen an dich:
  • Wie hat es bei dieser Diät mit deinem Fleischkonsum ausgesehen?
  • Welche Fettquellen hast du bevorzugt verwendet?
  • Wie war die Verteilung Fett/Kohlenhydrate und hast du auch kombiniert nach Lust und Laune?
  • Wie stellt man Naturjoghurt her?
  • Welche Getreidesorte hat dir am meisten zugesagt?

---

Um auf die Fragen des lieben Thomas auch noch einzugehen, hänge ich noch ein paar Zeichen an.
Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
!!! Du machst mich neugierig. Sollte ich diese Eliminations"diät" auch mal probieren? Schaffe ich das überhaupt? Natürlich erst, wenn ich wieder gesundet bin...
Wenn du es wirklich willst, dann schaffst du das. Ich empfehle es dir genauso wie jedem anderen - es ist gut zu wissen, welche Nahrungsmittel einem nicht bekommen und diese aus dem Speiseplan streichen zu können - es führt zu Gewichtsverlust, mehr Wohlbefinden und besserer (Darm)Gesundheit.
Zitat:
Zitat von Kilghard
Falls ich es wirklich mal versuche, kann ich Dich dann mit der einen oder anderen Frage anhauen
Ich bin nicht bedee, möchte mich aber auch dafür anbieten.
Zitat:
Zitat von Kilghard
Was mich schonmal interessiert: Wo hast Du die ganzen Sachen eingekauft? Ist es überhaupt noch möglich, Zusatzstoffe und manipulierte Nahrungsmittel zu meiden? Ist die Eli für Diabetiker geeignet?
Zusatzstoffe und manipulierte Nahrungsmittel lassen sich doch recht einfach meiden? Die Getreide im Handel sind nicht manipuliert, das meiste Obst/Gemüse auch nicht, Butter schon gar nicht. Auf der Eliminiation Diet würde ich persönlich einfach weiter dort einkaufen, wo ich schon eingekauft habe - vielleicht einen Zacken bewusster auf die Qualität der pflanzlichen Nahrung schauen.
Zitat:
Zitat von Kilghard
Sind Nüsse nicht auch ein Problem vieler Allergiker?
Erdnüsse sind hochallergen, allerdings auch eine Hülsenfrucht und keine Nuss. Es gibt Nüsse, die mehr oder weniger allergen sind. Während gegen Wal- und Haselnüsse noch sehr viele Menschen allergisch sind, gibt es praktisch niemanden der gegen süße Mandeln oder (noch mehr) Cashewnüsse allergisch ist. Cashewnüsse sind die inallergensten Nüsse von allen, so ziemlich jeder verträgt sie - außerdem schmecken sie himmlisch.
Zitat:
Zitat von Kilghard
Wenn Du jetzt so gut durch die 40 Tage gekommen bist, wieso ißt Du dann wieder anderes? Um die "schlechten" Nahrungsmittel rauszufinden?
Genau das soll der Sinn der Sache sein.

Bottom line: Ich bin interessiert, es auch auszutesten. Momentan habe ich einen vergleichsweise hohen Milchproduktkonsum und beziehe meine Proteine hauptsächlich aus Käse (~40g Protein täglich bei 200g Käse) und habe schon eine empfindliche Problematik mit Milchprodukten bei mir feststellen müssen (jeden Morgen bin ich schrecklich verschleimt). Wenn es bedee so gut damit gegangen ist, kann ich auch nur profitieren, zumal bei mir kaum etwas weg fallen würde.

Liebe Grüße und vielen Dank
Simon
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  #6  
Alt 12.02.2009, 13:23
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Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
Ich bin auf deine Reaktionen auf Milchprodukte sehr gespannt. Die größten Probleme wirst du erfahrungsgemäß mit Käse und Frischmilch haben, Hüttenkäse und Quark sind beide fermentiert und damit weniger problematisch.
Bin auch mal gespannt.
Frischmilch mag ich eher weniger, den Käse würde ich wohl mehr vermissen. Allerdings kann ich ja auch meinen Joghurt durch ein Küchenhandtuch filtrieren. Den festen Anteil kann man zu einer Art Frischkäse verarbeiten (mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen äußerst lecker) und die Molke kann man trinken, z.B. mit frisch gepresstem Orangensaft.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
Kaffee und Getreide/Zucker? Warum noch einmal in den Speiseplan aufnehmen? Siehst du dafür irgend einen operativen Grund? Schwerlich vorzustellen, dass dir diese Nahrungsmittel noch einmal etwas Gutes geben.
Ich möchte einfach mal probieren ob es mir noch schmeckt und ob ich darauf in irgendeiner Weise reagiere. Sowas ist ja gut zu wissen. Und sonst bin ich gerade dabei meine Vorratsschubladen entsprechend umzuräumen: Eine Schublade nach ED, die andere mit dem restlichen Futter.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
  • Wie hat es bei dieser Diät mit deinem Fleischkonsum ausgesehen
An Fleisch gab es vorwiegend Huhn und Pute. Biorindfleisch, Lamm und Wild wären auch erlaubt gewesen. Die Häufigkeit: täglich ein bis zwei Portionen. Ich muss aber sagen, dass die Portionsgröße gegen Ende hin geringer geworden ist. Das Gemüse war weg und Fleisch war noch übrig. Und Fisch (Lachs, Forelle, also eher die fetteren Sorten) gabs so ca 3-4 mal die Woche. Auch da wurden die Portionen kleiner.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
  • Welche Fettquellen hast du bevorzugt verwendet?
  • Wie war die Verteilung Fett/Kohlenhydrate und hast du auch kombiniert nach Lust und Laune?
Hm, das Fett kam vorwiegend aus Eiern, Fisch, Butter und Olivenöl. Der Joghurt war ebenfalls Vollfettstufe (die ganze fettarme Milch sei zu sehr verarbeitet). Das Geflügelfleisch war ja eher fettarm.
Über die Nährstoffverteilung kann ich nichts sagen, hab ich nämlich nicht ausgerechnet. Schade eigentlich, würde mich im nachhinein auch interessieren.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
  • Wie stellt man Naturjoghurt her
Das ist eigentlich ganz einfach: Man rührt 100 g lebenden Naturjoghurt aus dem Laden (sind fast alle, aufs Etikett gucken: wenn wärmebehandelt oder pasteurisiert draufsteht, dann wird das nix) oder eine Joghurtstarterkultur in einen Liter Milch. Nicht pasteurisierte Milch muss vorher aufgekocht werden. Dann stellt man das ganze für 10 bis 12 Stunden in einen Joghurtbereiter. Ich habe einen ohne elektrischen Strom, eigentlich nur eine Isoliergefäß, welches mit einem dreiviertel Liter kochendem Wasser gefüllt wird.
Alternativ kann man die Milch auch vorher auf 42 °C erhitzen (Thermometer, bei höheren Temperaturen sterben die Joghurtkulturen ab) und das Ganze warmhalten (Isoliergefäß, in Decke einwickeln, Backofen niedrgste Stufe).
Ich bin noch am Experimentieren, wie ich einen stabileren und stichfesten Joghurt hinkriege. Wenn man durch Zugabe von Magermilchpulver den Eiweißgehalt der Milch erhöht, dann würde das besser klappen. Dummerweise muss ich immer 10 Stunden warten, bis ich das Resultat begutachten kann.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
  • Welche Getreidesorte hat dir am meisten zugesagt?
Da muss ich nicht lange überlegen: Quinoa, dicht gefolgt von Hirse.
Hast du übrigens gewusst, dass es auch rote Quinoa gibt? Auch eine ganz leckere Variante.
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  #7  
Alt 13.02.2009, 02:35
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Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
Bin auch mal gespannt.
Frischmilch mag ich eher weniger, den Käse würde ich wohl mehr vermissen. Allerdings kann ich ja auch meinen Joghurt durch ein Küchenhandtuch filtrieren. Den festen Anteil kann man zu einer Art Frischkäse verarbeiten (mit verschiedenen Kräutern und Gewürzen äußerst lecker) und die Molke kann man trinken, z.B. mit frisch gepresstem Orangensaft.
Der Käse ist etwas, das mir ungemein fehlen würde, wenn er nicht mehr da wäre. Aber alles lässt sich substituieren, wenn man nur ausreichend sucht. Hülsenfrüchte sind ein toller Proteinlieferant und Nüsse und Öle gute Fettquellen, alles pflanzlich und verschleimt nicht. Eier darf ich nicht vergessen.
Zitat:
Zitat von bedee
Ich möchte einfach mal probieren ob es mir noch schmeckt und ob ich darauf in irgendeiner Weise reagiere. Sowas ist ja gut zu wissen. Und sonst bin ich gerade dabei meine Vorratsschubladen entsprechend umzuräumen: Eine Schublade nach ED, die andere mit dem restlichen Futter.
Prinzipiell gebe ich dir recht: Trial and Error. Es soll nur nicht wieder Usus werden, dass du etwas isst, dass dir nicht gut tut - das würde dann unter die Kategorie: Handeln wider besseren Wissens fallen und das ist meiner Meinung nach ein Verbrechen.
Zitat:
Zitat von bedee
An Fleisch gab es vorwiegend Huhn und Pute. Biorindfleisch, Lamm und Wild wären auch erlaubt gewesen. Die Häufigkeit: täglich ein bis zwei Portionen. Ich muss aber sagen, dass die Portionsgröße gegen Ende hin geringer geworden ist. Das Gemüse war weg und Fleisch war noch übrig. Und Fisch (Lachs, Forelle, also eher die fetteren Sorten) gabs so ca 3-4 mal die Woche. Auch da wurden die Portionen kleiner.
Insgesamt klingt es nach Fisch oder Fleisch an jedem Tag in einer Mahlzeit oder mehr - insgesamt sehr viel. Ist es durch die Elimination Diet weniger oder mehr geworden, total, nicht an der Portionsgröße gemessen? Vegetarisch stelle ich mir den Proteinbedarf ohne Fleisch und Getreide sehr schwer zu decken vor - wobei Getreide ja nicht vollständig gestrichen wäre bei mir.
Zitat:
Zitat von bedee
Hm, das Fett kam vorwiegend aus Eiern, Fisch, Butter und Olivenöl. Der Joghurt war ebenfalls Vollfettstufe (die ganze fettarme Milch sei zu sehr verarbeitet). Das Geflügelfleisch war ja eher fettarm.
Danke für die Auflistung. Hast du durch die Beschränkungen mehr Öl verwendet, um die Sache 'aufzufetten' oder hat sich das nicht angeboten?

Avocados und Nüsse erwähnst du nicht - hast du sie nicht auf dem Plan gehabt?
Zitat:
Zitat von bedee
Über die Nährstoffverteilung kann ich nichts sagen, hab ich nämlich nicht ausgerechnet. Schade eigentlich, würde mich im nachhinein auch interessieren.
Sehr schade, ja, weil es Aufschluss über deine Makroernährung geben könnte.
Zitat:
Zitat von bedee
Das ist eigentlich ganz einfach: Man rührt 100 g lebenden Naturjoghurt aus dem Laden (sind fast alle, aufs Etikett gucken: wenn wärmebehandelt oder pasteurisiert draufsteht, dann wird das nix) oder eine Joghurtstarterkultur in einen Liter Milch. Nicht pasteurisierte Milch muss vorher aufgekocht werden. Dann stellt man das ganze für 10 bis 12 Stunden in einen Joghurtbereiter. Ich habe einen ohne elektrischen Strom, eigentlich nur eine Isoliergefäß, welches mit einem dreiviertel Liter kochendem Wasser gefüllt wird.
Alternativ kann man die Milch auch vorher auf 42 °C erhitzen (Thermometer, bei höheren Temperaturen sterben die Joghurtkulturen ab) und das Ganze warmhalten (Isoliergefäß, in Decke einwickeln, Backofen niedrgste Stufe).
Ich bin noch am Experimentieren, wie ich einen stabileren und stichfesten Joghurt hinkriege. Wenn man durch Zugabe von Magermilchpulver den Eiweißgehalt der Milch erhöht, dann würde das besser klappen. Dummerweise muss ich immer 10 Stunden warten, bis ich das Resultat begutachten kann.
Ich habe heute mit meiner Mutter über die Herstellung von Naturjoghurt gesprochen und sie wird mir helfen, da sie früher schon einmal selbst Joghurt gemacht hat. Wir werden jetzt die alten Gefäße heraus kramen und das Joghurt im Warmwasserbad machen. Ich bin schon gespannt!
Zitat:
Zitat von bedee
Da muss ich nicht lange überlegen: Quinoa, dicht gefolgt von Hirse.
Hast du übrigens gewusst, dass es auch rote Quinoa gibt? Auch eine ganz leckere Variante.
Roten Quinoa habe ich hier noch nirgendwo käuflich gesehen, was mich eigentlich traurig stimmt, da es mir farblich gefallen würde, welchen zu essen. Quinoa ist auch mein Spitzenreiter, die Hirse sagt mir nicht so zu. Was war mit Hafer und seinen Produkten?

Liebe Grüße und danke für deine Antworten
Simon
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  #8  
Alt 15.02.2009, 13:42
Kilghard
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Super, daß der Thread ausgelagert wurde! Habe mich eh schon gefragt, ob ich nicht einen neuen aufmachen sollte. Aber das hat sich jetzt mal erledigt.

Mache mir bereits Gedanken über die Ausführung. Teilweise lebe ich sowieso schon danach. Da empfiehlt es sich doch mal, für eine gewisse Zeitspanne etwas weiter zu gehen. Bis dahin grabe ich mir noch ein paar Infos ab .

Z.B. Wo gibt's Senf ohne Zucker? Im Discounter konnte ich bisher keinen finden.
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  #9  
Alt 15.02.2009, 14:00
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Bioladen? Reformhaus? Sonst mal im Netz suchen, irgendwer versendet ja meistens was Passendes.
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Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht)
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  #10  
Alt 15.02.2009, 14:12
Kilghard
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Das wär mir dann als nächstes eingefallen. Aber da bedee ja schon einen Senf ohne Zucker gefunden hat, hab' ich's halt auf die bequeme Art versucht .
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  #11  
Alt 15.02.2009, 14:25
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Notfalls finden sich im Internet gewiss auch Anleitungen, wie man Senf selbst herstellen kann, ohne Zucker zu verwenden.
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  #12  
Alt 15.02.2009, 22:36
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Hi Thomas,
bei dem zuckerfreien Senf handelt es sich um [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Bei den mittelscharfen Senfsorten, die ich mir angeguckt habe, ist jedesmal Zucker dabei. Die o.g. Sorte besteht der Zutatenliste nach aus Senfsaat, Brantweinessig, Trinkwasser und Salz. Ohne Konservierungsstoffe, das ist extra angegeben.
Eine andere scharfe Senfsorte von einer Firma, von der ich noch nie gehört habe, war mir wegen dem Verdickungsmittel Xanthan und "Naturaroma" dann doch etwas suspekt.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
Insgesamt klingt es nach Fisch oder Fleisch an jedem Tag in einer Mahlzeit oder mehr - insgesamt sehr viel. Ist es durch die Elimination Diet weniger oder mehr geworden, total, nicht an der Portionsgröße gemessen?
Ja, es gab recht häufig Fleisch/Fisch. Muss mir mal meine Notizen genauer angucken, ob ich die fehlenden Milchprodukte nicht zum Teil mit Fleisch ersetzt habe. Andrerseits: wenn ich mir ne Suppe koche mit 2 Hühnerbeinen und davon 5 mal esse, dann hab ich zwar häufig Fleisch gegessen, aber nicht viel. Wäre ja auch kein Problem gewesen, die 2 Hähnchenschenkel auf einmal zu verdrücken.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
Danke für die Auflistung. Hast du durch die Beschränkungen mehr Öl verwendet, um die Sache 'aufzufetten' oder hat sich das nicht angeboten?

Avocados und Nüsse erwähnst du nicht - hast du sie nicht auf dem Plan gehabt?
Ich habe nicht gezielt mehr Öl eingesetzt, ich denke, die Ölmenge war auch ohne "Extraschluck" ausreichend.
Nüsse hab ich vergessen zu erwähnen, die Nussportionen waren reichlich. Avocados haben ich in dieser Zeit nur eine gegessen weil die mir beim Einkaufen in letzter Zeit nicht aufgefallen sind und ich nicht speziell danach gesucht habe.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
Ich habe heute mit meiner Mutter über die Herstellung von Naturjoghurt gesprochen....
Bin gespannt, wie das bei euch klappt. Ihr sitzt ja wirklich an der Milchquelle.

Zitat:
Zitat von ishina Beitrag anzeigen
Roten Quinoa habe ich hier noch nirgendwo käuflich gesehen, was mich eigentlich traurig stimmt, da es mir farblich gefallen würde, welchen zu essen. Quinoa ist auch mein Spitzenreiter, die Hirse sagt mir nicht so zu. Was war mit Hafer und seinen Produkten?
Ich hab roten Quinoa bei Alnatura gefunden, wir haben da einen großen Laden exklusiv mit Biosachen. Vielleicht hat der nächste DM ja auch die rote Variante im Angebot oder die würden dir das bestellen. Haferflocken gabs auch gelegentlich zum Frühstück oder wenn ich sonst mal Carbs wollte, aber meist in Abwechslung mit Reis- und Hirseflocken.
__________________
Has anybody seen my Estrogen?
And will someone help me look for it?

(Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard)

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  #13  
Alt 15.02.2009, 23:31
Kilghard
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Hab' mir den Artikel nochmal durchgelesen und bin jetzt a bisle durcheinander:

Chicken, Turkey: Ist das nicht das Zeug (Hähnchen- und Putenfleisch), das mit Hormonen nur so vollgepumpt wird?

Meeressalz ist ok, aber das Standard-Salz nicht?

Was ist mit Bananen? Kann man auch Bananen essen? Fructose ist nicht erlaubt, aber Obst schon? Wahrscheinlich nur konzentrierte Fructose...

Roggen ist erlaubt? Enhält aber auch Gluten (Kleber, Klebereiweiß). Bin da wie schon gesagt, etwas durcheinander.

Was ist mit Hafer?

Sorry für die vielen Fragen.
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  #14  
Alt 16.02.2009, 07:05
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Chicken, Turkey: Ist das nicht das Zeug (Hähnchen- und Putenfleisch), das mit Hormonen nur so vollgepumpt wird?
Ja, gell das ist komisch. Hab mir da auch schon gelegentlich Bio-Geflügel gekauft, das kostet aber gleich 4-mal soviel. Bin da auch ein bissle im Zwiespalt.
Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Meeressalz ist ok, aber das Standard-Salz nicht?
Die meisten "normalen" Salzqualitäten enthalten Rieselhilfen. Jod- und Fluorzusätze sind scheinbar auch nicht erwünscht. Und das Meersalz enthielte nicht nur NaCl sondern auch zusätzliche wünschenswerte Mineralien.

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Was ist mit Bananen? Kann man auch Bananen essen? Fructose ist nicht erlaubt, aber Obst schon? Wahrscheinlich nur konzentrierte Fructose...
Obst ist erlaubt, auch Bananen. Keine Fructose bezieht sich auf Zusätze in Fertigprodukten, es werden also die sog. Diabetikersachen gebannt. Allerdings soll man, wenn das Ziel v.a. Abnehmen ist, mit dem Obst nicht übertreiben und deutlich mehr Gemüse essen.

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Roggen ist erlaubt? Enhält aber auch Gluten (Kleber, Klebereiweiß). Bin da wie schon gesagt, etwas durcheinander.

Was ist mit Hafer?
Die meisten Leute würden empfindlicher auf Weizengluten reagieren. Ich hab Roggen auch weggelassen, kommt ja eh nur im Brot. Wenn schon eine Glutenempfindlichkeit bekannt ist, dann ist Roggen natürlich tabu. Hafer enthält eigentlich auch eine Art Gluten (Gluteline), allerdings unterscheiden sich die Aminosäuren von denen anderer Getreidesorten und deshalb soll Hafer verträglicher sein.
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  #15  
Alt 16.02.2009, 14:19
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Standard AW: Erfahrungen mit der elimination diet

Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
Eine andere scharfe Senfsorte von einer Firma, von der ich noch nie gehört habe, war mir wegen dem Verdickungsmittel Xanthan und "Naturaroma" dann doch etwas suspekt.
Naturaromen sind lediglich Aromen aus natürlichen Quellen, aber nicht weniger verarbeitet. Xanthan wäre für mich ein Grund, das Produkt in der ED nicht zu benutzen.
Zitat:
Zitat von bedee
Ja, es gab recht häufig Fleisch/Fisch. Muss mir mal meine Notizen genauer angucken, ob ich die fehlenden Milchprodukte nicht zum Teil mit Fleisch ersetzt habe. Andrerseits: wenn ich mir ne Suppe koche mit 2 Hühnerbeinen und davon 5 mal esse, dann hab ich zwar häufig Fleisch gegessen, aber nicht viel. Wäre ja auch kein Problem gewesen, die 2 Hähnchenschenkel auf einmal zu verdrücken.
Fazit: Du hast oft Fleisch/Fisch gegessen, aber dann immer nur wenig davon. Da ich bei der ED das Protein aus dem Käse irgendwie ersetzen muss, bin ich gerade im Zwiespalt, wie ich das anstellen soll - eventuell mit einer großen Menge Hülsenfrüchte?
Zitat:
Zitat von bedee
Ich habe nicht gezielt mehr Öl eingesetzt, ich denke, die Ölmenge war auch ohne "Extraschluck" ausreichend.
Nüsse hab ich vergessen zu erwähnen, die Nussportionen waren reichlich. Avocados haben ich in dieser Zeit nur eine gegessen weil die mir beim Einkaufen in letzter Zeit nicht aufgefallen sind und ich nicht speziell danach gesucht habe.
Avocados wären allerdings sicher in Ordnung, nicht? Ich muss zugeben, sie heiß zu lieben.

Das mit den Nüssen kann ich mir gut vorstellen. Wie hast du sie eingesetzt? Hast du sie zu Low-Carb-Gerichten gegessen oder auch zu High-Carb-Gerichten?
Zitat:
Zitat von bedee
Bin gespannt, wie das bei euch klappt. Ihr sitzt ja wirklich an der Milchquelle.
Erfahrungsberichte folgen.
Zitat:
Zitat von bedee
Ich hab roten Quinoa bei Alnatura gefunden, wir haben da einen großen Laden exklusiv mit Biosachen. Vielleicht hat der nächste DM ja auch die rote Variante im Angebot oder die würden dir das bestellen. Haferflocken gabs auch gelegentlich zum Frühstück oder wenn ich sonst mal Carbs wollte, aber meist in Abwechslung mit Reis- und Hirseflocken.
Roten Quinoa suche ich mir beim nächsten DM, wo ich den Quinoa meist kaufe, aber dort finde ich meist nur die klassische Version. Nach dem roten frage ich dann - wenn sie ihn mir bestellen bin ich schon zufrieden.
Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
Ja, gell das ist komisch. Hab mir da auch schon gelegentlich Bio-Geflügel gekauft, das kostet aber gleich 4-mal soviel. Bin da auch ein bissle im Zwiespalt.
Ist das bei euch generell so? Ich weiß nur, dass biologisches rotes Fleisch bei uns ca. 20-30% mehr kostet als reguläre Ware, bei Geflügel weiß ich das gar nicht. Nicht-Bio-Fleisch ist durch die Bank stark belastet und ist meiner Meinung nach keine gute Nahrung.
Zitat:
Zitat von bedee
Die meisten "normalen" Salzqualitäten enthalten Rieselhilfen. Jod- und Fluorzusätze sind scheinbar auch nicht erwünscht. Und das Meersalz enthielte nicht nur NaCl sondern auch zusätzliche wünschenswerte Mineralien.
Steinsalz ist auch in Ordnung, nehme ich an?
Zitat:
Zitat von bedee
Die meisten Leute würden empfindlicher auf Weizengluten reagieren. Ich hab Roggen auch weggelassen, kommt ja eh nur im Brot. Wenn schon eine Glutenempfindlichkeit bekannt ist, dann ist Roggen natürlich tabu. Hafer enthält eigentlich auch eine Art Gluten (Gluteline), allerdings unterscheiden sich die Aminosäuren von denen anderer Getreidesorten und deshalb soll Hafer verträglicher sein.
Für den maximalen Effekt würde ich alle Glutenquellen weg lassen und mich auf Pseudogetreide wie Quinoa, Amaranth und Hafer beschränken.
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