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Ernährungsmythen

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  #1  
Alt 25.02.2007, 12:47
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Standard Ernährungsmythen

-Fett macht fett
-Supps = Wundermittel
-Aufbau mit negativer Kalorienbilanz nicht möglich
-Alkoholkonsum wirft um Wochen zurück
...
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Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig.

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  #2  
Alt 25.02.2007, 13:03
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Standard Re: Ernährungsmythen

- nach 18 Uhr essen macht dick
- während einer Diät sollte man viel Reis und Obst essen
- WARMES essen macht dick
__________________
Was manche Menschen sich selber vormachen, das macht ihnen so schnell keiner nach...
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  #3  
Alt 25.02.2007, 21:10
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Standard Re: Ernährungsmythen

-warme Nahrung ist essentiell
-Eier erhöhen die Cholesterinwerte
-frisches Obst und Gemüse besitzt mehr Nährstoffe als Tiefkühlkost
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  #4  
Alt 04.03.2007, 19:30
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Standard Re: Ernährungsmythen

Der Klassiker:

-Der Körper verbrennt keine Kalorien während dem Schlaf
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  #5  
Alt 12.05.2007, 12:35
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Standard Re: Ernährungsmythen

-Aufbau mit negativer Kalorienbilanz nicht möglich

Ich hab das bis jetzt immer geglaubt Ist das echt nicht so? Also muss man gar nicht soviel in sich reinstopfen um Muskeln aufzubauen?
Grüße Apple
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Weiterführende Informationen:
  #6  
Alt 12.05.2007, 13:34
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Standard Re: Ernährungsmythen

Zitat:
Zitat von Cinamon.Apple
-Aufbau mit negativer Kalorienbilanz nicht möglich

Ich hab das bis jetzt immer geglaubt Ist das echt nicht so? Also muss man gar nicht soviel in sich reinstopfen um Muskeln aufzubauen?
Grüße Apple
Nicht die zugeführte Energie, sondern der Stickstoffwechsel íst entscheident. Deckst du deinen Eiweißbedarf passt das eigentlich schon, mit einem zu krassen Kaloriendefizit baut es sich dennoch nicht so toll auf, das Immunsystem wird hierdurch u.U. geschwächt und die Kraft kann durch fehlende Energie darunter leiden.
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  #7  
Alt 12.05.2007, 14:18
Wursti
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Beiträge: n/a
Standard Re: Ernährungsmythen

Was bei einem Kaloriendefizit (Energiemangel) passiert ist unter anderem, dass T4 nicht in dem Maße zu T3 dejodisiert wird, sondern sich das Verhältnis zum wirkungsarmen reversen T3 verschiebt. So senkt der Körper den Grundumsatz. So ist es schwerer ein Defizit aufrecht zu erhalten. Außerdem hat T3 (und T4) einen wichtigen Beitrag zur Proteinsynthese (unter anderem über GH-Effektivität), so dass auch die Stickstoffbilanz zum schlechten hin beeinflusst wird, wenn Kalorien fehlen.

Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben sind:
1. niedriges Kaloriendefizit
2. Hohe Trainingsintensitäten (hohe Gewichte, kurze Pausen)
3. Dauer einer Trainingseinheit bis 45min, weil dann der Cortisolspiegel anfängt stark zu fallen
4. Höhere Trainingsfrequenz um das niedrigere Volumen auszugleichen (z.B. lange Trainingseinheiten auf mehrere splitten)
5. Nach dem Training 45-60min mit dem Essen warten, weil erst dann die mit dem Laktatspiegel zusammenhängende GH-Sekretion abfällt

Weitere Mittel zur Generation eines günstigen hormonellen Feldes:
Laktat!!!
So kann man seinen Körper dazu veranlassen viele lypolytisch (=Weg mit dem Fett) wirkende Hormone auszuschütten:
Katecholamine (Steigen mit der Trainingsintensität; Noradrenalin ab 50% V02max und Adrenalin ab ~75%)
GH
Kortisol (eigentlich egal, weil es sowieso bei allen intensiven Sachen dabei ist)

Gruß
Wursti
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  #8  
Alt 12.05.2007, 17:43
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Registriert seit: 21.04.2007
Beiträge: 18
Standard Re: Ernährungsmythen

danke mal für die Antwort(en)! Ich denke, das dürfte dann wohl der mit Abstand meist verbreitete Mythos im BB sein
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  #9  
Alt 12.05.2007, 17:45
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Beiträge: 23
Standard Re: Ernährungsmythen

Zitat:
Zitat von Wursti
Was bei einem Kaloriendefizit (Energiemangel) passiert ist unter anderem, dass T4 nicht in dem Maße zu T3 dejodisiert wird, sondern sich das Verhältnis zum wirkungsarmen reversen T3 verschiebt. So senkt der Körper den Grundumsatz. So ist es schwerer ein Defizit aufrecht zu erhalten. Außerdem hat T3 (und T4) einen wichtigen Beitrag zur Proteinsynthese (unter anderem über GH-Effektivität), so dass auch die Stickstoffbilanz zum schlechten hin beeinflusst wird, wenn Kalorien fehlen.

Die Konsequenzen, die sich daraus ergeben sind:
1. niedriges Kaloriendefizit

Warum nicht hohes Kaloriendefizit über kurze Zeiten?

2. Hohe Trainingsintensitäten (hohe Gewichte, kurze Pausen)
3. Dauer einer Trainingseinheit bis 45min, weil dann der Cortisolspiegel anfängt stark zu fallen

Gilt das nicht auch schon als Mythos?

4. Höhere Trainingsfrequenz um das niedrigere Volumen auszugleichen (z.B. lange Trainingseinheiten auf mehrere splitten)
5. Nach dem Training 45-60min mit dem Essen warten, weil erst dann die mit dem Laktatspiegel zusammenhängende GH-Sekretion abfällt

Und auch das? Ich dachte die GH-Ausschüttung kann man per Ernährung praktisch überhaupt nicht beeinflussen?

Weitere Mittel zur Generation eines günstigen hormonellen Feldes:
Laktat!!!
So kann man seinen Körper dazu veranlassen viele lypolytisch (=Weg mit dem Fett) wirkende Hormone auszuschütten:
Katecholamine (Steigen mit der Trainingsintensität; Noradrenalin ab 50% V02max und Adrenalin ab ~75%)
GH
Kortisol (eigentlich egal, weil es sowieso bei allen intensiven Sachen dabei ist)

Gruß
Wursti
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  #10  
Alt 13.05.2007, 11:09
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Standard Re: Ernährungsmythen

Nach zu langen, zu starken Belastungen(Stress für den Körper) steigt der Cortisolspiegel automatisch, der Mythos bezieht sich darauf die Trainingszeit so kurz wie möglich zu halten, das aber nicht zwingend aus Gründen der vermehrten Bildung von Glukokortikoiden, denn intensiv = kurz. Cortisol ansich ist katabol, nicht umsonst Stresshormon, bedeutsamen Einfluss hat dies dann nach längerer Trainingszeit, inwieweit es sich suboptimal ab gewisser Trainingszeit auswirkt ist nicht zu pauschalisieren, Fakt ist das zu lange Trainingszeiten aus vorher genanntem und diesem Grund zu vermeiden sind. Wobei wenn ich noch etwas abschweife auch hinzufügen muss, das zu kurze Pausen den Cortisol und Corticosteron- Spiegel ebenso abhängig ansteigen lassen.

Zitat:
5. Nach dem Training 45-60min mit dem Essen warten, weil erst dann die mit dem Laktatspiegel zusammenhängende GH-Sekretion abfällt
___________
Und auch das? Ich dachte die GH-Ausschüttung kann man per Ernährung praktisch überhaupt nicht beeinflussen?
Die Hormonausschüttung wird nahezu immer auch von der Ernährung beeinflusst. CN hatte mal einen Link zum Abfall und Anstieg von HGH in Verbindung mit Glukosekonsum gepostet:
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  #11  
Alt 13.05.2007, 11:28
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Standard Re: Ernährungsmythen

Zitat:
Zitat von de-fortis
Nach zu langen, zu starken Belastungen(Stress für den Körper) steigt der Cortisolspiegel automatisch, der Mythos bezieht sich darauf die Trainingszeit so kurz wie möglich zu halten, das aber nicht zwingend aus Gründen der vermehrten Bildung von Glukokortikoiden,

[...]

Das meinte ich
Zitat:
5. Nach dem Training 45-60min mit dem Essen warten, weil erst dann die mit dem Laktatspiegel zusammenhängende GH-Sekretion abfällt
___________
Und auch das? Ich dachte die GH-Ausschüttung kann man per Ernährung praktisch überhaupt nicht beeinflussen?
Die Hormonausschüttung wird nahezu immer auch von der Ernährung beeinflusst. CN hatte mal einen Link zum Abfall und Anstieg von HGH in Verbindung mit Glukosekonsum gepostet:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Das ist bekannt, aber über den Tag verteilt bleibt die GH-Menge ja trotzdem konstant, soweit ich informiert bin.
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  #12  
Alt 13.05.2007, 11:39
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Standard Re: Ernährungsmythen

Konstant kann der Wachstumshormon Spiegel schon aus Gründen des schwankenden Wertes der Stresshormone nicht sein(wenn wir das Thema von oben gleich als Beispiel verwenden) die am frühen Morgen und nach Belastungen Spitzenwerte erreichen und somit u.a. auch Regeleinfluss auf Testosteron und HGH besitzen. Einen konstanten Spiegel der vers. Wachstumshormonen kann es es nicht geben, die HGH Ausschüttung erreicht beispielsweise im Tiefschlaf ihren Höhepunkt, nach dem Training oder anderen Belastungen fällt er in den Keller, er regelt sich zwar aber das hat mit Konstantheit nichts zu tun. Oder hab ich dich missverstanden?
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  #13  
Alt 13.05.2007, 12:31
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Standard Re: Ernährungsmythen

Zitat:
Zitat von de-fortis
Konstant kann der Wachstumshormon Spiegel schon aus Gründen des schwankenden Wertes der Glukokortikoiden nicht sein(wenn wir das Thema von oben gleich als Beispiel verwenden) die am frühen Morgen und nach Belastungen Spitzenwerte erreichen und somit u.a. auch Regeleinfluss auf Testosteron und HGH besitzen. Einen konstanten Spiegel der vers. Wachstumshormonen kann es es nicht geben, die HGH Ausschüttung erreicht beispielsweise im Tiefschlaf ihren Höhepunkt, nach dem Training oder anderen Belastungen fällt er in den Keller, er regelt sich zwar aber das hat Konstantheit nichts zu tun, denn haben sehr viele Faktoren hier einen Einfluss. Oder habe ich dich missverstanden?
Ich glaube ja. Ich meinte konstant auf größere Zeiträume betrachtet, also z.B. pro Tag/Woche
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  #14  
Alt 13.05.2007, 12:40
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Standard Re: Ernährungsmythen

Je nach Gentik und Lebenstil.
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  #15  
Alt 13.05.2007, 13:41
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Beiträge: 23
Standard Re: Ernährungsmythen

??

Ich meinte, dass die GH-Gesamtausschüttung pro Tag durch Essverhalten praktisch unbeeinflussbar ist (nicht aber Peaks).
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