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#76
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| Ich wollte euch eigentlich Folgendes klar machen: Selbst im Spitzensport wird wegen der PWN nicht ewig rumgeredet oder geplant (Dr_Frottee hat das in seinem Anwortpost imho recht gut dargestellt). Und die Aussage mit der Genetik gilt nicht: Die messen sich ja auch nicht mit durchschnittlichen Sportlern, sondern mit denen auf ihrem Niveau. Von sämtlichen kann man also davon ausgehen, dass sie für ihren Sport Talent, Begabung, gute Genetik besitzen. Da das Niveau der Leistungen aber hoch ist, sind die Steigerungen nur mehr in kleineren Bereichen möglich. Also zählt jede Steigerung. Dass Leistungssteigerungen aber durch gute Trainingsplanung (und vor allem viel Training^^) erreicht werden sollen und nicht durch perfekte PWN, spricht meiner Meinung nach für sich. Btw: Manche Ausdauerathleten machen auch öfters Krafttraining, z.B. die Triathleten. Mesomorph hätte ich aber von denen dort keinen eingeschätzt.
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#77
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| Zitat:
Wenn die Post-Workout-Nutrition tatsächlich derart wichtig wäre, würde es im Spitzensport zumindest in den Kraftdisziplinen (um eine Vergleichbarkeit mit BB zu haben) angewendet werden. Da das nicht der Fall ist, scheint es keine allzugroßen Vorteile zu bieten -- um nicht zu sagen: gar keine. (Danke Sportsfreund, daß Du einmal aus erster Hand berichtest, was im Spitzensport gemacht wird bzw. was nicht!) Mit PWN meine ich jetzt speziell irgendwelche Shakes mit irgendwelchen Pillchen und Pülverchen nach dem Training. Daß eine gezielte Ernährung in den Stunden (nicht Minuten) nach dem (Kraft-)Training Einfluß hat, bestreitet sicherlich niemand. Auch ist mir kein Spitzen-BB bekannt, der sich mal/jemals zu PWN geäußert hat. Ronnie Coleman z.B. sieht man in seinen Videos nach dem Training nichts essen oder trinken (Shake), sondern ins Steakhouse fahren. Dieser ganze Hype ist -- soweit ich das richtig mitbekommen habe -- mit durch Bryan Haycock im Gefolge seines HST als HSN (hypertrophy specific nutrition) hochgekocht. So sehr ich Bryan und seine Arbeit schätze -- der HSN-Geschichte kann ich nichts abgewinnen. Mir persönlich hat sie erstens schlechtere Ergebnisse gebracht, als wenn ich sie nicht befolgt hätte; und zweitens war mir davon immer nur übel -- speziell nach dem Pre-workout-Shake vor dem Training. Mittlerweile halte ich es mit der alten "Train-Eat-Rest-Grow"-Regel. Oder wie Karsten Pfützenreuter (PITT) zu sagen pflegt (sinngemäß): Wenn das Training vernünftig und gut war, wird Dein Körper sich schon melden und die Nährstoffe verlangen, die er braucht. (Bitte richtig verstehen: Das ist jetzt keine Aussage pro PITT, sondern die Aussage als solche bzgl. eines vernünftigen Trainings lesen -- wie auch immer das Training im Einzelfall aussehen mag.) Grüße Doc |
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#78
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| Ich bin der Meinung, dass sich jeder der hobbymäßig was im BB oder Kraftsport erreichen will, etwas Dextrose nach dem Training geben sollte. Das ist immer noch das sinnvollste und effektivste Mittel um die Regeneration positiv zu beeiflussen und aus dem katabolen Loch mittels "Insulinschock" zu kommen. Sich Proteinshakes direkt nach dem Training zu gönnen, ist ein festgefahrenes Ritual an dem man als Anfänger leider kaum herum kommt. Erst später begreift man meist, dass es eigentlich keinen Unterschied macht und weiss evtl. auch das der Körper kurz nach Beendigung der Belastung mit Eiweiß eh nicht viel anfangen kann. In meinen Augen sollte man als naturaler Sportler mit dem Ziel Masse- und Kraftaufbau ganz einfach nicht auf die "schnellen" carbs nach dem Training verzichten, zusätzlich die Deckung des Eiweißbedarfs, sowie Anpassung der Energiemenge und es ist genug optimiert. Da braucht man dann auch nichts mehr zu verkomplizieren. Wer den Groschen noch über hat, kann evtl nach den Jahren mal zu Creatin und/oder Glutamin greifen, den wohl einzigen Supps die annährend Sinn machen. Zitat:
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#79
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| Hey forti, im Prinzip bin ich da bei Dir. Und ja, Ronnie hat eine ausnahmegenetik und sicherlich auch einen ziemlich großen Medizinschrank. Trotzdem würde er, wenn diese ganze "ausgeklügelte PWN Geschichte" wirklich so toll und wirksam wäre, wie sie verkauft wird, würde sich auch ein Ronnie trotz Genetik und Medizinschrank sich diesen Vorteil sicherlich nicht entgehen lassen. Denn was für Naturals wirkt, ist bei "medizinverwendenden genetischen Freaks" sicherlich nicht schädlich oder hemmend. Falls ich mich vorher unklar ausgedrückt habe -- ich denke, es sind nur wenige dinge zu beachten:
Und ehrlich gesagt: Mein Körper sagt mir sehr deutlich, was er nach einem Training haben will. Wenn ich nichts zuführe, kriege ich innerhalb von 30 min einen solchen Hunger, daß Kühlschrank und vorratskammer nach meiner Freßattacke leer sind. ![]() Grüße Doc |
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#80
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| Grundsätzlich hast du Recht, allerdings wollte ich auf die Tatsache hinaus, dass es jetzt einfach kaum noch einen Unterschied macht ob er sich den Zucker jetzt einschmeisst oder nicht, da er etliche Vorteile oder besser: mehr Asse im Ärmel hat als der Naturale... Beim Naturalen bringt es auf eine gewisse Art einfach mehr, da ihm einige "Asse" fehlen.
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| Weiterführende Informationen: |
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#81
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| hallo leute! das war eine echt interessante diskussion. bin selbst arzt, aber mit diesen aspekten der physiologie/biochemie habe ich mich bisher kaum beschäftigt (sportmedizin kommt im studium kaum vor) oder vieles schon wieder vergessen. ihr kennt euch jedenfalls wirklich gut aus, respekt. hab mir heute jedenfalls schon mal eine packung dextrose gekauft .schöne grüße johnny |
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| Stichworte |
| ernährung, essen, glykogenresynthese, proteineinnahme, timing, trainingsernährung |
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