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#1
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| Ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin und ihr das Thema nicht schon mehr als genug durchgenudelt habt Aber ich versuch´s mal.Wie ich in meinem Trainingstagebuch schon geschrieben habe, würde ich gerne etwas Gewicht im Sinne von Fett reduzieren. Irgendwie finde ich nur nicht den richtigen Weg für mich ![]() Vor vielen Jahren habe ich geweightwatchert (was für ein deutsch) und das hat mir auch ca. 10 kg weggebracht (und das Gewicht habe ich bis zu einem Auslandsaufenthalt auch gut gehalten). Nun würde ich wieder an die aufgestockten KGs gehen, aber ich glaube, dass ich nicht unbedingt wieder Punkte zählen möchte, zumal mir da auch die ausreichende Eiweißversorgung schwer fällt. Natürlich kenne ich die Grundtipps (mehr Eiweiß, gesunde Fette, weniger KHs, kaum Alkohol, viel Bewegung). Aber trotzdem schaffe ich es nicht konsequent Gewicht zu reduzieren. (mir würden ja schon 5 kg reichen) Ich finde keinen Mittelweg zwischen genügend Eiweiß und trotzdem einer negativen Energiebillanz. Zudem tendiere ich gerne dazu, etwas 1-2 Wochen konsequent durchzuziehen und dann wieder "Ausnahmen" ohne Ende zuzulassen. Wäre irgendeine Art "Programm" für mich sinnvoll? Kennt ihr Ernährungsmethoden, die einem einen festen Rahmen bieten (z.B. Uhrzeiten, Mahlzeitgrößen, etc....), aber die dennoch Platz für eine gesunde und ausgewogene Ernährung haben? Liebe Grüße, Estrella |
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#2
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| Mir hat Intermittent Fasting sehr weitergeholfen. Einmal in der Form von ein bis zwei mal in der Woche einfach 24 Stunden nichts zu essen, das andere Mal, nur Abend zu essen (Warrior Diät). Letzteres hatte für mich den Nachteil, daß Abends sehr viel Zeit fürs Essen und die Zubereitung drauf geht und, daß der soziale Aspekt des Essens während des Tages etwas zu kurz kommt. Der erste Ansatz ist relativ einfach zu handhaben. Ausserhalb der Fasttage achte ich auch auf kohlenhydratarme Ernährung mit viel Gemüse mit bewussten Ausnahmen. Momentan will ich nicht mehr unbedingt viel abnehmen und mache nur noch einen Fasttag pro Woche. Das hat den Vorteil, dass ich mich die restlichen Tage nicht so viel mit Kalorienzählen beschäftigen muss.
__________________ I was born with nothing - I still got most of that -------------------------------------------------------------------------------------- I'm an old man, and I've had many troubles, most of which have never happened |
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#3
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| Zitat:
...nur so wird man auch längerfristig Erfolg haben!!! ...ich halte absolut gar nichts für Extrem-"Diäten" bzw. -Ernährungsformen, jedenfalls nicht für die meißten der normalen Bevölkerung!!! Was gut funktioniert und eigentlich recht einfach umzusetzen ist, wäre der Low-Carb-Ansatz (du erwähntest ihn ja schon), in all seinen Formen, was einen großen Spielraum für individuelle Anpassungen lässt... Ich persönlich empfehle IMMER, erstmal etwas aufwendiger zu beginnen, nämlich mit Kalorien- und Nährstoffzusammensetzung-zählen, was sich schlimm und kompliziert anhört, es aber überhaupt nicht ist... ...hierzu kann ich dir folgende Seite empfehlen... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] ...du kannst dich dort anmelden, musst du aber nicht, ich z.B. ziehe dort nur die einzelnen Nährwerte raus und erweitere Schritt für Schritt meine selbst erstellte Excell-Tabelle... ...dann ernährst du dich erstmal 2-3 Wochen "nornmal" weiter und schaust, wieviel Kalorien du täglich konsumierst, wie die Nährwertverteilung aussieht und wie sich dein Körpergewicht evtl. verändert... ...danach werden Anpassungen vorgenommen, vorher bringt eine weitere Planung noch nicht so viel... ...die erste Anpassung die du aber schon mal vollziehen kannst, nur noch Wasser, Tee und Kaffee trinken bzw. andere kalorienfreie oder zumindest extrem kalorienarme Getränke... ...wenn dann die 2-3 Wochen rum sind, kann man an den einzelnen Stellschrauben drehen, der Kalorienmenge, der Nährstoffverteilung und der zeitlichen Aufnahme, die 3 wichtigsten Komponenten!!! ...grundsätzlich empfiehlt es sich dann, wenn die Ernährung steht, auch immer, alle paar Tage (in der Regel alle 7-9 Tage) einen sog. Refeedtag oder einfach einen Schummeltag einzulegen, der den Sinn hat, deinen Stoffwechsel und deine Phsyche auf Trab zu halten... Gruß Eisi
__________________ "Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde." Geändert von Eisenfresser (27.08.2011 um 13:24 Uhr). |
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#4
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| Super, danke für die schnellen Antworten, ihr beiden. @ Doschi: Das klingt ziemlich extrem. Wie kommst du denn mit dem Hunger dann klar? Und, falls du trainierst (?): Fehlt dir dann nicht irgendwie die Energie dafür? Legst du dann an den anderen Tagen wert auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung? Klingt, als hättest du gute Erfolge damit verbucht, aber zugegebenermaßen hört es sich schon nach einer drastischen Maßnahme an ![]() Die "Warrior-Diät" kenne ich teilweise. Allerdings bin ich ein wirklicher Grummelgriesgram, wenn ich hungrig in den Tag starte und mir fällt das Trainieren schwer. Ich brauche meistens ein gutes Frühstück, um in die Puschen zu kommen, deswegen scheidet diese Methode für mich aus. @ Eisi: Ich werde mir das gleichmal anschauen. Ich hatte sowas schonmal angefangen, aber irgendwann entnervt aufgegeben, weil mir das alles nix gesagt hat und mich ganz besonders dieses Ábwiegen nervt! Thema Getränke: gibt es bei mir ohnehin keine zuckerhaltigen außer ab und zu süßstoffgenährte Säfte (0,2 l in 1 l Wasser, weil ich sonst zu wenig trinke) und natürlich Milchkaffee (mit Milch 1,5%). Ansonsten Tee, Wasser & Cola light (selten) Thema extreme Diäten: halte ich auch gar nix von. Irgendwie sollte man doch ein bisschen leben und wie kann man das, wenn man seinen Körper (und die Psyche) unnötig belastet und ihn in irgendwelche Mangelerscheinungen reinzwingt?!? Was ist denn ein "Refeedtag"? Sollte ich mir den auch in allen Einzelheiten aufschreiben? Geändert von Estrella (27.08.2011 um 14:01 Uhr). |
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#5
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| Zitat:
einfach deine täglichen Kalorien ermitteln und die Nährstoffverteilung (wieviel Gramm Eiweiß, wieviel Gramm Kohlenhydrate und wieviel Gramm Fett) ...was im übrigen reine Mathematik ist, denn diese 3 Nährstoffe ergeben zusammen die Gesamtkalorien, ist eine echt einfache Rechnung...1g Eiweiß und 1g Kohlenhydrate ergeben jeweils 4 Kalorien, 1g Fett ergibt 9 Kalorien, d.h. wenn man nur die Mengen dieser 3 Nähwerte hat kann man auch so einfach die Gesamtkalorien bestimmen... Bps.: hat man 200g Eiweiß, 100g Kohlenhydrate und 50g Fett am Tag konsumiert, liegt man bei 200x4 + 100x4 + 50x9 = 1650 kcal. Zitat:
denn ich habe das gleich Problem und trinke sonst zu wenig, da ich Wasser pur nicht so gerne trinke... ![]() Zitat:
je nach dem in welche Richtung sich deine Ernährung entwickelt, wenn du z.B. in Richtung Low Carb gehst, könnte man am Refeedtag einfach mal mehr Kohlenhydrate essen... ...ansonsten werden am Refeedtag einfach mal mehr Kalorien insgesamt zugeführt und auch mal Sachen gegessen, die man sich sonst verkneift, wie z.B. einen Eisbecher oder Alkohol (in welcher Form auch immer, Bier, Cocktail etc.) oder man geht an diesem Tag einfach mal richtig schön essen, mit allem drum und dran!!! Gruß Eisi
__________________ "Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde." Geändert von Eisenfresser (27.08.2011 um 13:54 Uhr). |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Ah Eisi, der Rechner gefällt mir (obwohl da die Waage wieder ins Spiel kommt *g*). Ich versuche das mal eine Weile durchzuziehen und poste die Ergebnisse im Tagebuch ![]() |
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#7
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| Zitat:
-> haben diese Sirups nicht auch meistens Süßstoffe drin? |
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#8
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| Zitat:
![]() Ja, aber da ich nur ein Spritzer auf 1,5l gebe, kann man das vernachlässigen... ![]() Gruß Eisi |
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#9
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| Bevor du dir "etwas gönnst" aká sündigst, schreib' es dir auf einen Zettel und stapel die. Einen Tag in der Woche suchst du dir drei Stunden raus und isst dann all das, worauf du verzichtet hast.
__________________ Get rid of all excess in life. The more you own, the more that owns you. Strip yourself of all things, and leave nothing but brain, muscles and cock. That is life. Leben ist Grenzerfahrung durch Grenzüberschreitung. Man kann nur die eigene Vervollkommnung wollen (Kant) und das Mittel dazu ist die Selbstübwindung zum Übermenschen (Nietzsche). |
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#10
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| Zitat:
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__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#11
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| @ wursti: danke. das klingt irgendwie gut. habe nur ein bisschen bedenken, dass der "aufgeschobene hunger" dann vll umso größer ist, als wenn man der lust nachgibt und sich dafür aber vll nur kleinere mengen gönnt. ich werde da mal drüber sinnieren ![]() @ taurus: ... schade eigentlich ![]() |
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#12
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| @Taurus: Man muss nur wollen. ![]() @Estrella: Das ist nicht schlimm. Wenn du wirklich nur einmal die Woche sündigst, fällt das nicht ins Gewicht.
__________________ Get rid of all excess in life. The more you own, the more that owns you. Strip yourself of all things, and leave nothing but brain, muscles and cock. That is life. Leben ist Grenzerfahrung durch Grenzüberschreitung. Man kann nur die eigene Vervollkommnung wollen (Kant) und das Mittel dazu ist die Selbstübwindung zum Übermenschen (Nietzsche). |
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#13
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| Zitat:
Mit dem ein oder zweimal 24 Stunden Fasten in der Woche ist auch kein Problem. Ich bin damit recht flexibel und trainiere mal am Ende der Fastenphase mal am Anfang. Hungergefühl gibts meist erst kurz vor Ende einer Fastenphase. Extrem finde ich beide Ansätze nicht. Bei der Warriordiät fand ich halt die Masse an Essen in einem relativ kurzen Zeitraum auf Dauer recht anstrengend und zeitintensiv. Und es ist relativ viel Erklärungsbedarf da, wenn man halt nicht mit anderen zu "normalen" Zeiten essen kann oder rein haut wie ein Scheunendrescher, wenn man abends mit anderen zusammen isst. Das mit dem Erklärungsbedarf fand ich letztendlich nicht so schlimm, weil ichs eh irgendwann aufgegeben habe, das zu erklären. Aber auf der anderen Seite machts halt doch manchmal Spaß mit anderen zusammen zu essen..... Während der normalen Essenstage ernähr ich mich weitestgehend lowcarb, mach mich aber auch nicht verrückt mit dem Essen und der Kalorienzählerei (was ich eigentlich gar nicht mehr mache). Für mich sind die Fastentage ne praktische Sache, die ich wohl problemlos langfristig beibehalten kann und werde.....
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#14
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| Das hört sich an, als hättest du deinen eigenen Weg gut gefunden. Finde ich gut ![]() |
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