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#1
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| Schönen guten Morgen, ich eröffne diesen Thread für Diskussionen rund um das Thema des Fastens, wobei ich hier das Fasten als Fasten im strengen Sinn behandeln möchte (90%+ Abstinenz von Nahrung, vollständiges Weglassen fester Nahrung). Ich hätte das Thema sonst im Warrior-Diet-Thread aufgebracht und denke, dass es ausgelagert besser seinen Platz findet. Liebe Grüße Simon
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#2
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| Hallo Bettina, Zitat:
Mental habe ich schon die größten Wunderdinge von Fastenphasen gehört - da gingen die Aussagen sogar bis in Richtung Erleuchtungen und extreme Vergeistigung der Existenz. Wenn du mir ein wenig davon erzählen möchtest, würde ich mich freuen. Liebe Grüße Simon
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#3
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| Ich bin zwar nicht Bettina, schreib aber auch mal was dazu. Ich habe in meinem Leben bereits 2 Fastenkuren gemacht, aber jeweils nicht länger als 1 Woche incl. Entlastungstag. Dazu gekommen bin ich durch [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ], bin halt recht leicht durch solche Bücher zu beeinflussen (immer noch, darum überlege ich mir ganz genau was ich lese) Hunger hatte ich nach den ersten 1,2 Tagen keinen mehr. Das hängt wohl auch von der richtigen Vorbereitung ab (Abführen). Ich habe die Kuren gemacht als ich alleine war und Urlaub hatte. Wenn man nicht einkaufen, kochen und essen muss, dann bleibt einem in so einer Situation unglaublich viel Zeit. An eine gewisse Euphorie kann ich mich auch noch erinnern und manchmal kommen mir die Statements der WD-Anhänger ganz ähnlich vor. Was hab ich aus dem Ganzen gelernt? - Man kann erstaunlich lange ohne Essen auskommen, nach der einen Woche war ich als Leichtgewicht auch noch lange nicht an der Grenze. Irgendeine dauerhafte Umstellung des Körpers wurde dadurch auch eingeleitet, wie ich jetzt zurückblickend behaupten möchte: nach den Fastenerfahrungen zählte eine ausgelassene Mahlzeit nicht mehr zu meinen Migräneauslösern. - Essen ist ein soziales Event. Ich kann mich an einen Besuch bei meinen Schwiegereltern erinnern, die wussten nicht, dass ich faste. Ein heißer Sommertag, mehr als 30 °C im Schatten. Ich hab nur Wasser getrunken, was meine Schwiegermutter nun gar nicht akzeptieren konnte. Die Situation hat sich so aufgeschaukelt, dass zum Schluss beide um mich herumgewuselt sind und versucht haben, mich zum essen zu bewegen als hinge ihr eigenes Überleben davon ab. Und dabei war mein Schwiegervater in dieser Hinsicht eher ein ruhiger und toleranter Mensch. Wenn einer fastet, dann sollte er soziale ZUsammenkünfte genau planen. - Essen ist allgegenwärtig. In der freien Zeit damals hab ich viel gelesen und auch mal den Fernseher angeschaltet. In jedem Buch führte der Held die Heldin zum essen aus, sobald der Bildschirm an war, haben die Leute gemampft. Kam mir grade so vor, als hätten die nichts anderes zu tun..... Werde ich nochmals fasten? Nein. Grund: been there, done that. Ich muss diese Erfahrung nicht wiederholen und wüsste im Moment nicht, was ich mit einer weiteren Fastenkur erreichen wollte. Als Instrument zur Veränderung der Körperzusammensetzung erscheint mir Fasten ungeeignet, vor allem weil ich ja immer darauf aus bin, meinen Stoffwechsel am Laufen zu halten. Und außerdem hätte ich viel zu viel Angst 5 g meiner geliebten Mukkis zu verlieren ![]() Zur Suche nach Erleuchtung? Ich glaube, die suche ich auch lieber anders als über einen leeren Verdauungstrakt.
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#4
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| Lieber Simon gerne berichte ich dir von meinem Fasten. (Auch allen Anderen die es interessiert) .Motivation? Ich war damals an einem Punkt, wo mir mein Essen einfach nicht mehr schmeckte. Das Gefühl, als nähme ich Karton in den Mund. Eine komplette Abgestumpftheit der Sinne,meiner Wahrnehmungen. Meine Kinder waren noch klein, 6 und 7, ich war 37 Jahre und privat an einem Punkt, wo ich ahnte, bald kommte eine große Umwälzung auf mich zu. Mein geliebter Vater war gestorben und hinterließ eine große Lücke in meinem Leben. Ich hatte auch bereits , wie Renate, Lützners Buch gelesen, aber immer schon indische Heilige bewundert,andere Kulturen, in denen das Fasten als Katharsis gilt. So war meine Neugier geweckt. Ich machte damals eine Mutter-Kind-Kur an der Nordsee und die Jungs waren essenmäßig versorgt,hatten Schule dort und ich war ein paar Std.für mich und unbelastet. Das Fasten begann ich mit einem Tag, an dem ich nur trank und eine Gemüsesuppe aß, gegen 17.00. Danach das berühmte Abführen mit Glaubersalz, grauseliger Geschmack, den der dortige Kurarzt mir mit einem Rat leichter machte: Das Glaubersalz in einem halben Becher Apfelsaft auflösen, dann in einem Ruck hinunterstürzen und viel Wasser hinterhertrinken.Es ging, urghhhhh. Kurz danach begann ein Rumoren im Gedärm, als wären da Tsunamis und Erdbeben gleichzeitig am Werke .Ohne dies jetzt hier episch ausführen zu wollen, hatte nicht ahnen können, wieviel in den Därmen drin ist und wieviel weggeht. Nach circa 2 Stunden war alles gereinigt ud eine wunderbare Leere entstand im Körper.Auch mental. Ich schlief herrlich. Am nächsten Tag gab es zum Frühstück Tee,etwas Molke (wer mochte). Ich saß mit den Anderen zusammen,ja da spürte ich noch Lust zu essen. Mittags ein Teller Bühe, die aber fast nur Wasser war, mit einem erahnbaren Gemüsegeschmack, Tee,Wasser.....meine Jungs akzeptierten, als ich sagte ich wäre nicht krank, sondern würde sein wollen, wie ein indianischer Häuptling .So ging es weiter! Am 2.Tag war der Hunger wundersam komplett weg. Der Kaffee gehlte mir etwas aber ich trank viel Tee.Ging stundenlang am Strand spazieren. Am 3.Tag kam eine tiefe Ruhe über mich.Ich fühlte eine Stärke, Klarheit und einen tiefen Frieden.Sprach mit meinem Vater, dankte ihm..... Von da an Simon, gab es keinen Hunger mehr.Wie leicht das war.Herrlich. Der Körper war nicht mit Arbeit-Verdauen-beschäftigt,und mein Geist war frei.. DA lag die Gefahr bei mir. Eine Abgehobenheit.Sich besser fühlen, als die Masse, die aß. Gereinigt.Irgendwie heilig.Einer puren Kaste zugehörig. Für sowas bin ich anfällig.Zu Extremen neigen.Im Sport und körperlich. Wenn ich etwas will, wirklich will,lege ich mir harte Bandagen an. Aber so wohl körperlich hab ich nie mehr gefühlt, wie damals. Ich hätte noch eine Woche dranhängen können. Man könnte süchtig werden danach, und ich kann Anorektiker verstehen, denen das Essen einfach nicht fehlt. Unglaublich, wie lange der Körper von seinen Reserven leben kann. Am 3.Tag hatte ich starken Körpergeruch, duschte mehrmals, aber dann, keinen Geruch,alle 3 Tage ein bißchen Verdauung, wenig, geruchlos..... Was der Körper alles leisten kann!!! Es könnte süchtig machen, den Geist so pur und klar erleben,Visionen und Träume.... Leistungsfähig war ich auch...machte Gymnastik und joggte 30 min.täglich! Mehr durfte ich nicht, vom Arzt her! Ich nahm 5 Kilo ab.Aber das war nicht mein Ziel gewesen. Sondern das mentale "Abnehmen", Ballast abwerfen. Ich fühlte mich göttlich, in allen Sinnen.Kein Wunder, daß das Fasten einen solch hohen Stellenwert bei Religionen einnimmt! Am 14.Tag war das Fastenbrechen angesagt.Fast tat es mir leid. ![]() Ich bekam einen Apfelschnitz....lutschte daran...aß ein kleines Stückchen.... So einen klaren Genuß habe ich seither nicht mehr erlebt! An diesem Tag gab es nur eine kräftige Gemüsesuppe..... dann ein allmähliches Anschleichen an alle Lebensmittel...... Abschließend kann ich sagen: Eine wunderbare Erfahrung! Ich möchte es irgenwann nochmals wiederholen.Es ist wie ein RESET für den Körper und die Sinne,den Geist. Zm Abnehmen taugt es mM nach nicht.Ich verlor - sichtbar- Muskelmasse, wurde hager.....Ein hartes KT hätt ich nicht gepackt, auch keine Stunde laufen..... Es ist etwas Mentales, ein Sich-Herausziehen aus Allem.Ja, eine Art Vegeistigung! Ein Verlassen des Körpers!!! Doch ich fand es wunderbar und werde es noch einmal tun. Bin mir aber der Gefahr bewußt, daß es mir zu gut gefallen könnte..... Lieber Gruß Rina Geändert von Rina (11.07.2009 um 12:16 Uhr). |
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#5
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| Das ist ja hochinteressant, was hier diskutiert wird! Ich habe nie länger als 24 Stunden ohne irgendeine Form von Nahrung zugebracht, kann mir aber den kathartischen Effekt des Fastens nur allzu gut vorstellen. Es muss erhebend, befreiend und ungemein erleichternd sein. Aber ich denke, es bedarf hierzu einer klaren Motivation, einer guten physischen Verfassung und eingehender Vorbereitung, da es ansonsten nur allzu schnell auf eine erhebliche Überlastung des Organismus hinausläuft. In gewisser Hinsicht bringt uns das Fasten einem "vegetabilen" Zustand näher: Man lebt von Wasser, Sonnenlicht, Luft und Mineralstoffen. Die Absenz fester Nahrung klärt den gesamten Körper. Es ist nicht verwunderlich, dass auch während der komplexen Initiationsriten von Naturvölkern häufig gefastet wurde (man betrachte die Visionssuchen der Prärieindianer oder die Fastenkuren, die indigene Schamanen antreten um sich für den Gebrauch heiliger Pflanzen zu läutern). Ich für meinen Teil sehe momentan keine Notwendigkeit für eine lange Fastenperiode, jedoch tut mir das tägliche Klären und Entgiften im Rahmen meiner WD ausgesprochen gut. Gerade jetzt am Wochenende, wo ich morgens mehr Muße habe, unterstütze ich diesen Prozess mit harnreinigenden, reinigenden Kräutertees (vorzugsweise Brennesseltee). Ich denke, ich kann meinen Körper so auf länger Zeit effektiv entschlacken und viel Ballast loswerden. Ich fühle mich tagsüber ja auch von kristalliner Präsenz und enormer Leistungsbereitschaft. @ rina: Dein Bericht ist wirklich sehr schön und eindrücklich, ich finde deine Beschreibungen sehr nachvollziehbar. Längeres Fasten halte ich jedoch nicht mehr für körperdienlich- ab einem gewissen Punkt wird es eine rein mentale Angelegenheit. Auch dass du schreibst, Anorektiker verstehen zu können, kann ich nachvollziehen. Das Problem des Anorektikers ist nicht, dass er die Schönheit und Klarheit des Nahrungsverzichts erlebt hat. Sein Problem ist die Ausflucht in dieses Extrem. Das andere Extrem- die pure Lust an der Stärkung durch gute, kraftbringende und wohlschmeckende Nahrung- ist genauso wichtig. Zwischen diesen beiden Extremen- der Askese und dem puren, animalischen Verlangen- müssen wir unseren eigenen Weg finden.
__________________ Fehlendes Bewusstsein ist die Mutter von Ignoranz, physischer und mentaler Schwäche sowie der Keim alles verzehrenden Hasses. Wo Bewusstsein herrscht, dort ist der Weg... ihn zu gehen ist die höchste Würde jedweden Wesens. |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Vielen Dank für eure Erfahrungswerte! Es war von Anfang an jeder herzlich dazu eingeladen, sich hier mitzuteilen, so freue ich mich auch über deinen Bericht, liebe Renate. Auch matten hat schon einmal erwähnt, dass er eine Fastenkur hinter sich gebracht hat, also scheinen es gar nicht so wenige zu sein, die diese Erfahrung gut kennen. Ich finde die Greifbarkeit und Emotionalität in Bettinas Bericht sehr inspirierend - sehe aber auch die Gefahr, die sie aufzeigt. Allerdings frage ich mich, ob die Askese als solche wirklich ein schlechter Zustand ist: Was spricht gegen eine extreme geistige Klarheit und Verständesschärfe? Sind das nicht Tugenden, nach denen zu streben, eine wertvolle Aufgabe ist? Ich verstehe den Kritikpunkt der Abgehobenheit, sehe aber gerade darin die Herausforderung an einen gefestigten Geist, sich auch in einem Zustand geistiger Höhe in Demut und Verbundenheit zu üben. Mich würde demnach interessieren, warum dieses 'Extrem' negativ beschrieben wird. Für mich trifft in diesem Fall nicht unbedingt das Modell der Polarität zu, in dem es nur zwei Extreme gibt und man sich in der Mitte bewegen sollte. Ich sehe hier vielmehr ein Modell, das sich um ein Zentrum anordnet, wobei die richtige Richtung auf das Zentrum zu ist, nicht davon entfernt. Ich sehe die Erfahrungen, die im Zustand des Fastens erlebt werden, als Rückverbindung mit diesem Zentrum - die Rückkehr zum natürlichen Urzustand, die Wiedererfahrung der ursprünglichen göttlichen Natur des Wesens (wenn ich es schon so weit spirituell werden lassen möchte - ja, es ist für mich auch eindeutig ein Instrument zur spirituellen Suche). Damit kann ich mich irren, für mich fühlt sich dieses Modell aber richtiger an. Ich bin auf eure Meinungen gespannt. Liebe Grüße Simon
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#7
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| @Rina GEIL, wirklich sehr geil zu lesen, vor allem so offen und ehrlich, wunderbar!!! Du wirst mir immer symapthischer, unbekannterweise... ![]() Vor allem das mit den Extremen...so bin ich auch..."...entweder ganz oder gar nicht!!!" ![]() Gruß Eisi P.S.: Wo warst du denn an der Nordsee? Ist zwar schon ein paar Jährchen her, aber meine Schwester arbeitet auch in so einer "Mutter-Kind-Klinik"...an der Nordsee... ![]() Gruß Eisi |
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#8
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| Hallo Ihr Lieben, danke für Eure Rückmeldungen!!! Ich denke, daß ich es in diesem Forum "darf", etwas persölnlicher zu schreiben! Zudem geht es beim Fasten um sehr persönliche Erfahrungen!!! Ishyros, du hast recht, der Anorektiker hat andere "Ziele". Bei mir war es ein Übersättigtsein von Allem! Geistig,körperlich....kennt ihr das Gefühl, daß man glaubt, man äße Karton? So ging es mir. Das Fasten war, als zöge man eine Notbremse. Ishina, ich gebe dir recht! Insofern, daß eine Vergeistigung und Abgehobenheit des Geistes erstrebenswert ist und per se nichts Schlechtes. Für mich liegt die Gefahr darin, daß es mir so gut gefiel - der Verzicht auf Nahrung und die damit verbundene Euphorie,daß ich Sorge hätte, ich käme nicht mehr da raus. Meine Persönlichkeit wurde in den letzten Jahren immer klarer.Daß ich keine faulen Kompromisse mehr eingehe.Körperlich und privat.Kann es schlecht beschreiben. Und da die Jungs aus dem Hause sind, und ich praktisch frei in meinen täglichen Entscheidungen bin, wäre die Gefahr, daß ich mich in diesem vergeistigten, nahrungslosen Zustand zu wohl fühlen würde, nicht mehr aufhören könnte!!!! Ich kann es allzu gut verstehen, daß der Fastende sich komplett aus allem herauszieht und in sich ruht. Der Friede, den ich fand, die tiefe Ruhe in mir, das könnte süchtig machen! Der Verzicht, das Loslassen, das gefiel mir zu gut. Und warum nur 2 Wochen ohne, keine 3 oder 4?? Verstehst du ![]() DA liegt die Gefahr.Für mich! Eisi! Danke für deine Anmerkungen!!!! Betrachte es als ermutigendes Lob! Ja, ich neige zu Extremen.Und wenn ich mich einer Sache, einem Ziel verschreibe, dann von ganze Herzen und verläßlich! Training? Entweder 100% in meinem Leben oder nichts! Verantwortung tragen meiner alten Mama gegenüber,meinen Kindern und Tieren, ganz!!!! Da liegt die Gefahr, daß ich dem Fasten oder dem Verzicht zu sehr anhängen könnte. Wenn ich täglich trainiere, dann ist es für mich, als wäre ich in einem Wettbewerb mit mir selbst....ein Ziel....das ist nie ein Training mal nur so.... Ich muß manchmal bewußt üben, loslassen zu können.... Mal meine Ansprüche gegen mich selbst runterzufahren... Danke, Eisi für deine Anerkennung und virtuelle Freundschaft. P.S. Das Kurheim lag neben Jever,etwas mit " D " , ich erinnere mich grad nicht mehr.....ist 15 Jahre her....Nachbarort von Bahlsens Keksfabrik... Liebe Grüße Rina! |
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#9
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| Wirklich sehr Interessant. Die längste Zeit, wo ich nichts gegessen habe, waren drei Tage. Danach habe ich wie Rina nur am Apfelstück gelutscht und einen kleinen Bisen gegessen. So ein intensiver Geschmack, Wahnsinn. @Rina Hast du während deiner Fastenzeit Einläufe gemacht, damit der Darm nicht kolabiert? Ist es denn sinnvoll einmal jahrlich eine Woche oder zwei zu Fasten? Viele Grüße Fit-4-Life |
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#10
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| @Fit-4-Life Nein, keine Einläufe, nichts.Das regelte sich von alleine. Auch wenn ich nur trank, Wasser,Tee,etwas Molke, hatte ich alle 2,3 Tage etwas Verdauung!Warum sollte der Darm kollabieren? Ob ich es rate? Ich weiß es nicht! Bei mir war es aus einem inneren Zustand heraus,aus seelischer Not.Eine Klärung des Geistes, ein psychisches Reset! Das war keine Turbodiät.Nicht zum Abnehmen, ich verlor nur Muskelmasse. Aber eine tolle Erfahrung und ich werde es sicher noch einma wiederholen. Werde spüren, wenn ich es brauche. Raten kann ich generell nicht.Jeder ist anders. Liebe Grüße Rina! |
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#11
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| Habe gelesen, dass wenn man fastet und keine Einläufe macht, der Darm sich verknotet und eine Art Stillstand hat. Wenn alles schief läuft, muss der wieder operativ auf Vordermann gebracht werden. Wenn man allerdings Einläufe macht, soll es den Darm entschlacken und Sachen rauskommen - grüne Sachen - die den Darm tief reiningen. Die Schlacke soll bestialisch stinken... Ich will durch das Fasten nicht abnehmen, wenn ich etwas Muskelmasse verliere, wäre es mir auch egal. Ich will den Bezug zum Essen, zum normalen Essen wieder herstellen, wieder erkennen, wie wichtig gesunde Lebensmittel sind usw. Soll man das Fasten mit einem Arzt besprechen? Viele Grüße Fiti |
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#12
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| Hallo, liebe Freunde! Ich habe mich heute entschlossen, die Woche ab dem 17.August, Montag, nocheinmal zu fasten. Zum Einen möchtre ich wissen, ob ich jetzt, fast 15 Jahre danach, nocheinmal die mentale Stärke dazu aufbringe. Zum Zweiten möchte ich wissen, ob diese einmalige Klarheit des Geistes, diese Gedankenfreiheit und Leichtigkeit wieder eintritt. Zudem quälen mich seit 1,2 Monaten 2 Entscheidungen, die anstehen und ich mir nicht sicher bin.Eine organisatorischer Art, eine privater Natur. Und nicht zuletzt:Den neuen Lebensabschnitt,Menopause, möchte ich mit gebührendem Repekt begrüßen!Wie ein Art indianische Initiation. Sei willkommen, neuer Lebensabschnitt!Katharsis.Enstsagung.Entgiftung. Ich will wissen, ob mir das Fasten weiterhilft. ![]() Werde wieder Sonntag, den 16.8. nur Obst essen, dann abends mit Glaubersalz (würg, schüttel,igitt) entleeren und abführen. Dann nur - wie damals - Molke, Tees, Wasser,Gemüsebrühe. Erstmal eine Woche, dann mal weitersehen. Freue mich irgendwie.Ist wie geistiger Urlaub.Weit weg ![]() Da ich noch den ganzen August Urlaub habe, kann ich meine Kräfte ganz auf mich konzentrieren. Sport möchte ich natürlich machen, mal gucken was geht. LG Rina! ![]() |
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#13
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| Wirst du detailliert dokumentieren, Bettina? Mich würde interessieren, welche Erfahrungen du dabei machst - du hast ja bereits gemerkt, dass mich das Thema sehr fasziniert. Ich wünsche dir, dass du die Klarheit und Reinheit erlangst, die du für neue Entscheidungen brauchst. Liebe Grüße Simon
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#14
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| Ich wünsche Dir auch viel Erfolg und gute Erfahrungen. Wenn es mal negativ wird, probier Dich mal von Aussen zu beobachten. Ein bisschen Selbstdistanz ist immer gut. Neue Lebensabschnitte besonders zu würdigen und sich ihnen zu nähern, finde ich auch eine sehr gute Sache. Viel zu oft lässt man Dinge mit sich geschehen, ohne groß drüber nachzudenken. Klar "passieren" so Dinge wie die Menopause halt. Es kommt halt immer drauf an, welche Einstellung man zu wirklich nicht selbst änderbaren Dingen wählt. Diese Wahl der Einstellung scheint mir ein wichtiger Teil der menschlichen Freiheit zu sein. Beste Grüße Dominik
__________________ I was born with nothing - I still got most of that -------------------------------------------------------------------------------------- I'm an old man, and I've had many troubles, most of which have never happened |
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#15
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| @Ishina Ja, Simon, ich möchte detailliert dokumentieren...in meinem "Mixed" Tagebuch....sowohl Sport als auch meine Fastenzeit.....wer mag darf mitlesen,wer nicht mag, muß nicht! Freue mich aufs Fasten! Hoffe, mein Geist funktioniert wie damals!@Doschi Danke, alter Hundekumpel! Ja, ich stehe dem neuen Anschnitt absolut positiv gegenüber.....möchte mich einer Initiation unterziehen, und das Fasten hat was Reinigendes für Körper und Seele! Bin gespannt, wie es auch sportlich laufen wird! ![]() LG Rina |
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| entgiftung, fasten, fasting |
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