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#1
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| Hallo, in vielen Fat-Loss-Ratgebern wird ja davor gewarnt nicht zu stark unter seinen Kalorienbasisverbrauch zu gehen und lieber(!) zusätzlich Sport zu machen. Aber was ist denn wenn man durch die Kombination dann insgesamt wieder ein grosses Defizit hat? Also z.B. Ich verbrauche normalerweise 2900 Kalorien, spare jetzt 500 über die Nahrung ein, gehe aber jeden Tag anderhalb bis zwei Stunden joggen und verbrauche so, sagen wir mal 1200 Kalorien extra. Dann bin ich bei einem Verbrauch von 4100 und nehme nur 2400 zu mir. Passt sich dann mein Körper nicht auch ganz schnell an? Wäre also der viele Sport in dem Fall kontraproduktiv? Oder funktioniert der Spar-Modus des Körpers bei hohem Verbrauch durch Sport nicht? Gruß, Bill |
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#2
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| Hallo BB, wenn die 2900kcal sich auf den Gesamtumsatz beziehen, sind Anstrengungen wie Laufen, Sport, Gehen etc. schon miteinberechnet. Du kannst bei vielen Rechnern auch deine Tätigkeit eingeben, auch vom Sport abhängig. Grundsätzlich sollten dann die 3000kcal ein Richtwert sein, also sind 2600kcal dann schon passend. Du machst bzw. solltest ja nicht jeden Tag Sport machen. Ich würde das sowieso auf die Woche berechnen, ist auch einfacher, da du dann weißt, wie lange du brauchst, bis du gesamt ca. 4000kcal eingespart hast, um wirklich Fett abzubauen. |
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#3
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| Hab mal wo gelesen ich glaub in nem Strunz-Buch...dass es nur gefährlich ist wegen "Stoffwechsel-Sparmodus" wenn man großes Kaloriendefizit hat und sich nicht bewegt. Wenn man brav sportelt hält das den Stoffwechsel auch bei Kaloriendefizit in Schwung. Abgesehen davon: Der Sportler hat halt einen höheren Bedarf an verschiedenen Nährstoffen(ich mein jetzt nich Kalorien sondern, Vitamine,Mineralstoffe, Spurenelemente usw) den er durch erhöhten Kalorienverbrauch durch mehr gesundes Essen decken darf/kann/soll. ![]() LG
__________________ Ein Krieger des Lichts befolgt die wichtigste Lehre des I Ging: »Die Beharrlichkeit ist günstig.« |
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#4
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| Hallo BillyBob Zitat:
Ja, es ist sinnvoller, ein Kaloriendefizit Sport zu erreichen. Und wer Sport macht, darf und soll auch mehr essen. Schon alleine, um wie Auris angedeutet hat, den Mehrbedarf an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen zu decken. Von der ganzen Kalorienrechnerei (hab ich jetzt ein Defizit von 500 Kcal oder huch, von 520?) halte ich eigentlich nicht so sehr viel. Am Anfang eines Abnehmprogrammes ist das zwar ganz sinnvoll um mal die Mengen zu checken und ein Gefühl für die Nahrungsmittel zu kriegen. Was tu ich mir mit 2 Litern Cola kalorientechnisch an und was mit der fettfreien Tüte Gummibärchen? Aber jeder, der für mehr als 2 Wochen sein Futter aufs Gramm genau abwiegt, hat meine vollste Bewunderung. Und auch der wird herausfinden, dass die Gewichtsabnahme ziemlich unberechenbar ist. Mal geht unheimlich viel mehr und dann mal wieder gar nix weg. Weiß ja keiner so genau, was sein Körper so braucht. Und was man bei einer bestimmten Menge Sport verbraucht, kann einem auch kein Rechner so genau sagen. Wers zur Motivation braucht (750 Kcals verbrannt, toll bin ich heute!) kann das gerne nutzen, sollte halt dann auch wissen, dass er das nicht direkt in Fettverlust umrechnen kann. Der Körper passt sich an Sport an und benötigt mit der Zeit für dasselbe Pensum immer weniger Energie. Wenn du jeden Tag eine Stunde aufs Laufband oder das Spinningrad gehst, kann dein Körper immer energiesparender laufen oder radeln. Das ist dann noch kein Runterfahren des Stoffwechsels, sondern der Körper lernt, sich ökonomischer zu bewegen. Wenn du also eine bestimmte Zeit lang Sport treiben willst zum Zweck des Fettabbaus, dann ist es sinnvoll, dass du sehr abwechslungsreich trainierst und auch mal die Sportarten wechselst. Zitat:
Und noch mal ne Frage: Zitat:
Ich würde mir jetzt nicht so viele Gedanken um die Größe des Kaloriendefizites machen, sondern 1. beim Essen die Portionsgröße an das Sportpensum anpassen (nicht zu wenig aber auch nicht zu viel. Man überschätzt den Kalorienbedarf einer Sporteinheit auch mal gerne )2. aufs Sättigungsgefühl achten (übermäßiges Hungern soll nicht sein, Vollstopfen weil man sonst nach der Berechnung ein zu großes Kcal-defizit hätte aber auch nicht) 3. auf den Energielevel achten (wenn ich immer müde und schlapp bin ist das ein Zeichen für zu wenig oder auch die falsche Nahrung, oder eben auch Schlafmangel wegen Party) 4. Gewichtsverlauf oder besser noch KFA bzw. Körperumfänge beobachten. Wenn die Hosen weiter werden, ist man auf dem richtigen Weg.
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#5
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| Zitat:
Danke fürs Korrigieren bedee - nicht, dass das ein junges Mädchen(oder junger Bursch) liest und sich daraufhin todhungert und -sportelt ![]()
__________________ Ein Krieger des Lichts befolgt die wichtigste Lehre des I Ging: »Die Beharrlichkeit ist günstig.« |
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#6
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| Zitat:
Letztes Jahr auf Trainingslager in der Aufbauphase haben wir jeden Tag 2-3h Ausdauer gemacht, Intensität über die Dauer immer steigernd.... zusätzlich noch bissl Stabilisationstraining, mal Schwimmen und oft auch Werfen dazu. Insgesamt heizt das den Stoffwechsel irrsinnig an und die meiste Zeit habe ich auch irrsinnig gefuttert. Irgendwann nach knappen 2 Wochen bin ich allerdings zum Essen gegangen, ohne Hungergefühl, hab 4 große Teller mit Nudeln/Fisch/Fleisch/Erdäpfel/Gemüse gegessen und mich danach ca. genau so gefühlt wie vor dem Essen. Nach paar Nachspeisen hab ich mich dann satt gefühlt. War auf jeden Fall ein komisches Gefühl, weil ich überhaupt kein starkes Verlangen nach Essen hatte. Fazit: Also sollte man glaub ich schon aufpassen, wenn man eine Zeit lang ein hohes Pensum fährt, dass man genug isst! Und es genießt ![]()
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#7
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| Wieder zwei Daumen hoch für dein Posting, Renate! Die Kalorien zu zählen bringt am Ende gar nichts. Eine Strategie anwenden und dann messen, ob man damit Erfolg hat - das ist alles. Problematisch ist beim Kalorien zählen immer, dass es zu viele Unbekannte gibt:
Kalorien sind nicht gleich Kalorien, das ist mir die letzten Jahre unmissverständlich bewusst geworden. Auf mich bezogen heißt das, dass ich praktisch keine Möglichkeit habe, mit fett- und eiweißbetonter Kost viel an Körperfett zuzulegen und meine Gewichtsreduktion praktisch alleine auf die Reduktion an weißem Zucker und später an Weißmehl zuzuschreiben war - gegessen habe ich weiter, wie es mir mein Hunger bestimmt hat (und das ist über die Maßen reichlich!). Das Zählen bringt am Ende nur Frust, da es sich nie genau berechnen lässt, wie viel man zu sich nimmt und wie viel der Körper verbraucht. Es empfiehlt sich daher, auf seinen Körper zu hören und die Signale zu verstehen. Das ist lohnender als jede Berechnung. Liebe Grüße Simon
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
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#8
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| Wenn ich noch hinzufügen darf.....generell ungefähr zu wissen was das Ding das man da gerade in sich reinschaufle enthält ist für mich schon wichtig. Und meine Anfänge von Horrorernährung zu gesunder Ernährung hat auch mit Kalorienzählen begonnnen - ungefährem, ohne jedes Fuzerl abzuwiegen - somit hab ich mich mit den Nahrungsmitteln auseinandergesetzt. In weiterer Folge hat es dann begonnen, dass ich zu den Kalorien und dem KH,EW und Fettgehalt (wobei ich sagen muss den Fettgehalt weiß ich am ungenauesten - nur welche Art von Fett ) auch noch weitere Nährstoffe zumindest ungefähr intus hatte. Jetzt achte ich auch nicht mehr aktiv auf die Kalorienbilanz habe aber trotzdem die ganzen Werte eben ungefähr im Hinterkopf...weil bei mir setzt es an wenn ich einige Tage lang deutlich positive Bilanz habe - klar irgendwie - Ob das tatsächlich funktionieren würde wenn ich mit einer carbfreien(armen) Ernährung (die ja mittlerweile ganz brav bei mir klappt), wie Simon zb, mit einer deutlich positiven Bilanz, trotzdem nicht Fett würde, weiß ich nicht. Weiß aber auch nicht ob ich es probieren will ![]()
__________________ Ein Krieger des Lichts befolgt die wichtigste Lehre des I Ging: »Die Beharrlichkeit ist günstig.« |
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