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#1
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| Betreibst du also auch eine Art "Warrior Diet", Wursti? Diese baut schließlich auch stark auf den Prinzipien des Over- and Undereatings auf, die ganz natürlich für den Menschen sind. Ich kann nur Daumen hoch dafür sagen und empfehle es wärmstens weiter. Die Übergangsphase könnte etwas knifflig sein, aber danach ist eine Befreiung von annähernd allen Zwängen, die einen ernährungstechnisch stören. Tagsüber nicht viel und abends so viel man möchte.
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#2
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| @Wursti Mich lässt das Gefühl nicht los, dass deine Ernährungsweise zwar bei schlanken Menschen wie dir und Ishina funktionieren kann, aber bei Menschen mit Hang zu Adipositas eher kontraproduktiv ist. Da in diesem Fall die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit durch übermäßige Kalorienzufuhr zu begründen ist, wäre eine "Warrior-Diät"-ähnliche Ernährungsweise meines Erachtens eher Himmel und Hölle für den Probanden und würde sich eher negativ aufs Gewicht auswirken (Heisshunger, Fressattacken)... |
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#3
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| Das ist durchaus ein guter Einwurf @Tox. Ich kann schlussendlich nur für mich sprechen, aber weder ich noch Wursti können von sich behaupten, von Natur aus besondere Gewichtsprobleme zu haben. Tendenziell sind wir wohl beide eher ektomorphe Typen, wobei ich bei Kilghard sehe, dass er vom Körpertyp her nicht in diese Kategorie fällt. Trotzdem würde ich dieser Ernährungsform zumindest die 14 Tage geben, die der Körper als Eingewöhnung für gewöhnlich benötigt - wenn danach immer noch Probleme auftreten, die keinerlei Lösung auffindbar machen, dann ist das Signal deutlich genug, dass dieser Weg der falsche ist. Es läuft in Sachen Ernährung wohl auf ein klasssiches Trial & Error - Verfahren hinaus, da jeder Mensch anders ist - ungeachtet dessen, dass die Chemie gleich abläuft.
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#4
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| Grundsätzlich praktiziere ich auch eher "probieren geht über studieren", allerdings wäre ich da an Kilghards Stelle (BMI über 34) eher vorsichtig und würde step by step die Ernährung bzw. die Qualität der Lebensmittel ändern. An der regelmässigen Zufuhr von Kalorien würde ich momentan nichts ändern. |
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#5
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| Das Ding ist, dass man bei allen gewünschten Veränderungen des Körpers tiefgreifend in die System eingreifen muss. Die ständige Kalorienzufuhr und das vorhandene Fettgewebe kombinieren sich in fataler Weise: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/1...t=AbstractPlus Deswegen halte ich das intermittierende Fasten gerade für Übergewichtige für ein gutes Mittel um die Homöostase in Richtung "gesünder" zu verschieben. Die Veränderungen sind ja nicht so unglaublich massiv. Es ist ja nur bis 12h und Abends verkürzt es sich ja praktisch nicht. Die Umstellung bleibt natürlich eine Herausforderung, aber die Vorteile sind es IMHO wert. |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Zugegeben, mein englisch könnte besser sein, aber ich sehe jetzt keinen Zusammenhang zwischen dem Artikel und der Warrior-Diät. Ist das Risiko für das metabolische Syndrom und kardiovaskuläre Komplikationen (Herz und Gefäßsystem betreffend) nicht höher wenn man die Nahrungskadenz erhöht? |
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#7
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| Argh, falsche Information: http://www.proteinpower.com/drmike/i...better-health/ Zitat:
@ishina: Ja, von der Idee her gehört alles irgendwie zum IF. |
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#8
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| Schönen guten Abend, die Diskussion ist hier ja bereits im vollen Gang. Ich habe in meinem vorigen Posting ja bereits beschrieben, dass Kilghard es nur für sich selbst heraus finden kann, wenn wir auf ihn bezogen bleiben. Sein Posting bestätigt das für mich nur noch. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Bei der Warrior Diet kann man die große Mahlzeit als Bodensatz des Feuers sehen. Tagsüber wird mit kleinen Eiweißsnacks das Feuer dann am Brennen gehalten, ehe es neuerlich eine Ladung Nahrung bekommt. Zitat:
So viel von mir zum Thema, ich möchte keinen Glaubenskrieg vom Zaun brechen. Ich adaptiere das Prinzip schließlich für mich auch so, wie es mir gut tut.
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#9
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| Soweit ich gelesen habe, wurde ein Versuch an Laborratten gemacht in welchem die einen jeweils einen Tag fressen konnten was sie wollten und am anderen Tag fasten mussten. Ihre "Kollegen" konnten indes normal fressen. Meine Fragen: -Kleinsäuger bis zu 10Kg besitzen meines Wissens nach vorallem braunes Fettgewebe, welches ein erwachsener Mensch nur noch sehr spärlich hat, er besteht vorallem aus weissem. Ist der Organismus einer Ratte unter diesen Umständen bezüglich der Nahrungsaufnahme wirklich brauchbar identisch mit dem eines Menschen? -Was für eine "Leistung" musste eine Ratte in dieser Zeit bringen? -Kann man die "Belastung" einer Ratte auf den Menschen hochrechnen? -Ist nicht gerade die Entwicklung der menschlichen Intelligenz und Individualität schuld am Umstand dass wir ziemlich unberechenbar sind? -Wurde das Ganze anschliessend noch mit Menschen in einem grossangelegten Feldversuch erprobt? (Habe nicht bis zuletzt gelesen) Und zu guter Letzt: Hatten die Ratten einen Kühlschrank den sie plündern konnten wenn ihr Magen nach essen geschrien hat? Was im ersten Moment lustig tönt ist für mich der Kern des Abnehmproblems: Die Psyche... |
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#10
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| Puh, ich muss mal die Humanversuche suchen (gibt es natürlich auch). Der Einwand mit der Übertragbarkeit von Tierversuchen ist natürlich hoch berechtigt. Zitat:
![]() Zitat:
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#11
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| Zitat:
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#12
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| alzu groß sind die genetischen unterschiede wirklich nicht: Zitat:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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#13
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| Aha, interessant, danke! Kann mir auf die Schnelle allerdings kaum erklären, warum.
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#14
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| Ich habe kurz nachgeschlagen und bin auf aktuelle Zahlen von 20.000 bis 25.000 Gene im menschlichen Genom gestoßen. Bei einer Variabilität von 0.3 % ergäbe dies 60-75 unterschiedliche Gene. Wenn man die Fakultät dieser Möglichkeiten (also alle möglichen Kombinationen) heranzieht, kommt man auf folgende Anzahl an Variabilitätskombinationen: 24809140811395398091946477116594033660926243886570 122837795894512 655842677572867409443815424000000000000000000 [110 Stellen] Von daher scheint es uns sehr weit gefächtert, was an Unterschieden möglich ist.
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#15
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| Zitat:
@ishina: Ich hoffe doch inständig, dass ich mich hochgradig von so diversen Spackos in meinem Umfeld unterscheide. ![]() Aber relativ zu den Unterschieden innerhalb anderer Arten bin ich für diese nicht vom Spacko zu unterscheiden. (Ich kann intuitiv auch keine Tiger unterscheiden) |
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