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Macht Fett doch fett?

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  #1  
Alt 19.12.2008, 10:37
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Macht Fett doch fett?

http://www.dge.de/pdf/ws/EU_50_2003_..._Fett_fett.pdf

Also macht Fett doch fett

Geändert von MarmorStein (19.12.2008 um 12:12 Uhr). Grund: Nichtssagender Titel geändert
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  #2  
Alt 19.12.2008, 12:01
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Liest sich interessant

In diesem Zusammenhang auch recht aufschlußreich:

http://www.deutsche-rentenversicheru...essen_sachtext
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  #3  
Alt 19.12.2008, 13:19
Benutzerbild von ishina
MC-Veteran
 
Registriert seit: 23.09.2007
Ort: Freistadt/OÖ/AUT
Beiträge: 5.024
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Standard AW: Macht Fett doch fett?

Schönen guten Tag, Kilghard,

ich habe den zweiten Link nicht gelesen, kann mich also nur auf die Studie des ersten Links beziehen. Darin finde ich nichts, was ich konkret widerlegen könnte, jedoch sind das alles nur Studien, die auf eine gewisse Menge an Menschen angewendet wurde und ich habe keinen Einblick, wie sie die Nahrung kombiniert haben.

Nahrungsfett wird in Körperfett umgewandelt, wenn der Körper sich durch einen erhöhten Insulinspiegel gezwungen sieht, die Fettsäuren aus dem Blut zu ziehen und einzulagern, so viel habe ich bisher lernen können. Deshalb kombiniere ich hochglykämische Lebensmittel nicht mit fettreichen Lebensmittel, wodurch ich dieses Problem großteils umgehen kann.

Erfahrungsgemäß konnte ich kaum jemals so viel Fett essen, dass es mich krank gemacht hätte. Wenn ich darauf geachtet habe, den Insulinspiegel niedrig zu halten, war der Konsum von fettreichen Lebensmitteln nie ein Problem, so lange ausreichend Obst, Gemüse und Protein dazu konsumiert wurde - das Nahrungsvolmen sinkt durch das Fett schließlich. Mir kommt das als 'Kämpfer' sogar entgegen - meine Nahrungsaufnahme konzentriert sich auf eine große Mahlzeit am Tag und diese wird - wenn kohlenhydratreich - oft zu hochvoluminös, um auf die Kalorien zu kommen - 200 Gramm Käse sind etwas anderes als 200 Gramm trockene Nudeln, die gekocht wurden.

Mein Schluss aus der Studie ist der, dass es darauf ankommt, wie ich die Nahrung kombiniere, wenn es darum geht, ob die Energie in Körperfett resultiert. Zu viel Energie wird als Körperfett gespeichert, das ist mir bewusst. Allerdings verbraucht der Körper dieses auch wieder, wenn er es benötigt. Von daher wird es nur durch chronische Überzufuhr wirklich dauerhaft mehr. Daher auch meine Empfehlung einer zyklischen Ernährung - einem Energieüberschuss darf ein Energiedefizit folgen und der Körper wird das Fett gerne verbrennen. Und ehe er sich an das Defizit gewöhnt, erfolgt die nächste hochkalorische Spitze. Allerdings geht das jetzt über das Thema hinaus.

Ich habe also weiterhin kein schlechtes Gewissen, wenn ich abends eine gute Portion Käse zu mir nehme, mich dann noch an einer Avocado gütlich tue und zum Abschluss Rohmilch mit Mandeln nasche. Mir tut das gut und daran kann keine Studie etwas ändern.

Für sich herausfinden muss es allerdings jeder selbst.

Liebe Grüße
ishina
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  #4  
Alt 21.12.2008, 15:06
Benutzerbild von bedee
Moderator
 
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.998
Standard AW: Macht Fett doch fett?

Hallo Kilghard,
nach Studium deines ersten Links hab ich mir ne ganze Weile überlegt, was der Prof. Wolfram denn nun eigentlich gegen Fett hat. Sein Hauptargument gegen Fett ist v.A. die hohe Kaloriendichte und er propagiert eigentlich eine Art Volumendiät: Kalorienarme Nahrung mit viel Volumen.

Meiner Ansicht nach vernachlässigt der Artikel aber ein paar wichtige Dinge:
- Fett ist lebensnotwendig, mit einem Mangel an essenziellen Fettsäuren funktioniert auch das Abnehmen nicht optimal.
- Manche Vitamine können nur durch Fett aufgenommen werden.
- Eine fettarme Kost ist extrem unbefriedigend. Ich kann mich z.B. mit Salat vollstopfen bis kurz unter die Gurgel, aber "gesättigt" bin ich dann trotzdem noch nicht, auch wenn nix mehr reinpasst.

Meiner Meinung nach schießt der Artikel zu einseitig gegen Fett im Allgemeinen und bringt nur unzureichend auf den Punkt, um was es beim Abspecken eigentlich geht: mit weniger Kalorien satt und zufrieden zu sein und den Körper mit allen notwendigen Bausteinen zu versorgen. Und dazu gehört eben nun auch mal das "böse, böse" Fett. Das Fazit: esst fettarm und macht Ausdauersport möchte ich so auch nicht unterschreiben.

Bei deinem 2. Link dacht ich zuerst: ach, der ist vom Pudel, den mag ich nicht. Erst nach den ersten Zeilen bin ich drauf gekommen, dass ich ja nichts gegen den Herrn Pudel habe, sondern gegen einen anderen Herrn P. Bin noch nicht durch, das sind ja etliche Seiten. Ein Kommentar dazu kommt nach.
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  #5  
Alt 21.12.2008, 15:15
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Macht Fett doch fett?

Zitat:
Meiner Ansicht nach vernachlässigt der Artikel aber ein paar wichtige Dinge:
- Fett ist lebensnotwendig, mit einem Mangel an essenziellen Fettsäuren funktioniert auch das Abnehmen nicht optimal.
- Manche Vitamine können nur durch Fett aufgenommen werden.
- Eine fettarme Kost ist extrem unbefriedigend. Ich kann mich z.B. mit Salat vollstopfen bis kurz unter die Gurgel, aber "gesättigt" bin ich dann trotzdem noch nicht, auch wenn nix mehr reinpasst.
Nun, es wird ja hauptsächlich ein Zuviel des Fetts angeprangert, von Fett komplett weglassen kann ich da nicht direkt etwas lesen. Die Aussage, die ich aus diesen Artikeln rauslesen kann, ist: Fett ja, aber nur in Maßen. Für mich, der ich sowieso viel zu fett esse (egal ob gesunde oder andere Fette) bin weg...
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Weiterführende Informationen:
  #6  
Alt 21.12.2008, 16:01
Benutzerbild von bedee
Moderator
 
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.998
Standard AW: Macht Fett doch fett?

Mmmmh, da sieht man mal, wie unterschiedlich so ein Artikel rüberkommt. Der schreibt ja auch 30% des Energiebedarfs als Fett sei "moderat". Fettarm, das sind für mich vielleicht so 10 bis 20 g pro Tag, da sind Nüsse, Avocados und Eier dann aber komplett gestrichen.

Wie viel Fett isst du denn so am Tag wenn du sagst, du isst zu viel?
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  #7  
Alt 22.12.2008, 09:57
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Macht Fett doch fett?

Vorgestern wars z.B. eine ganze Tüte Chips. Daß ich zuviel Fett intus habe, merke ich vor allem daran, daß dann meine Stirn fettig wird (ohne Schmarrn!).

Ich habe bisher noch nicht nachgezählt (deshalb möchte ich ja auch für einen gewissen Zeitraum mein Kalorien und auch die Verteilung beobachten), aber es ist in jedem Fall zuviel (Wurst, Käse, Junkfood, Schokolade etc.). Genauere Daten stehen erst aus, wenn ich zu zählen beginne. Da möchte ich aber schon halbwegs anständig essen.

Wobei ich mir jetzt schon Sorgen mache, ob ich überhaupt noch "normal" essen kann. Vor allem, wenn ich mir jetzt wieder einbilde, ich könnte zu wenig bekommen. Auch deshalb finde ich eine Aufzählung ganz interessant.

Mal sehen.
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  #8  
Alt 22.12.2008, 10:08
Benutzerbild von Rocky
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Registriert seit: 15.10.2005
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Beiträge: 759
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Standard AW: Macht Fett doch fett?

Habe mich auch gewundert dass er bei moderat 30 % des Tagesbedarfs schreibt. Moderat wäre bei mir 15-20 %.

Ich denke aber was er damit sagen will ist, dass eine ausgewogene Ernährung mit moderatem Fettanteil ausreichend ist um abzunehmen.

Es ist klar, dass man von Salat nicht unbedingt satt wird, aber Salat ist auch nicht gerade ballaststoffreich. Ich denke da eher an Gemüse, Broccoli, Blumenkohl, Karotten, etc. Und natürlich Vollkornprodukte. Es ist schon richtig, dass Vollkornprodukte viel schneller sättigen als Weißmehlprodukte und keine große Wirkung auf den Insulinspiegel haben.

Ich denke irgendeine Diät ala Low Carb oder Low Fat wäre auf Dauer eh nicht das richtige. Es gibt keine Langzeitstudien über diese Form der Ernährung und die wenigsten Leute können es lebenslang durchhalten. Ich esse momentan auch mehr KH, sagen wir mal so 55-60 % Kohlenhydrate, 20-25 % Eiweiß, 20 % Fett. Mein Fettanteil ist nicht gestiegen und ich fühl mich wohl damit.

Aber das wichtigste in Sachen abnehmen ist immer noch die negative Energiebilanz.
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  #9  
Alt 23.12.2008, 11:51
Benutzerbild von ishina
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Standard AW: Macht Fett doch fett?

@Kilghard:

Die Sachen, die du ansprichst, sind nicht wegen ihres Fettanteils problematisch, sondern deswegen, weil sie in suboptimalster Weise hochglykämische Kohlenhydrate mit Fett kombinieren - eine Kombination, die praktisch auf dem direkten Weg zu Körperfett führt (was kein Problem ist, so lange dieses rasch wieder verbrannt wird - wenn das allerdings nicht geschieht, wird es mehr und mehr), da durch das Insulin die Verstoffwechselung des Fetts erst einmal verzögert ist.

Hat von euch jemand schon einmal ein Bild von jemandem gesehen, der von zu viel Nüssen oder Avocados übergewichtig geworden wäre? Ich spreche davon, diese Dinge entweder mono oder mit niederglykämischen Lebensmitteln zusammen zu essen.

Auch wenn Fett eine hohe Energiedichte hat, so ist es - zusammen mit einer guten Menge Protein - so unglaublich zufriedenstellend und sättigend, dass man sich daran meiner Meinung nach schwerlich so überessen kann, dass es auf Dauer zu Übergewicht führt, da diese Mahlzeiten eine halbe Ewigkeit vorhalten und daher die nächste Mahlzeit nach hinten verschieben - in der Zeit ist auch das Fett wieder metabolisiert.

Studie habe ich zu dem Thema allerdings keine angestellt.

Liebe Grüße
ishina
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  #10  
Alt 23.12.2008, 15:43
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Macht Fett doch fett?

Nun, ich sehe die Sache eher pragmatisch. Ich esse oft Fette gemischt mit Kohlenhydraten. Nur Nüsse oder Avocados sind mir zu einseitig. Nur Fette (Atkins und Co.) ist mir zu einseitig.

Für mich funktioniert Mischkost schon, nur die Menge + zuviel an Süßem und Junkfood bereitet mir Probleme. Hier den Fett- und den Zuckeranteil zu reduzieren, macht bei mir in jedem Fall Sinn.
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  #11  
Alt 23.12.2008, 16:18
Benutzerbild von MarmorStein
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Registriert seit: 05.09.2007
Beiträge: 1.438
Standard AW: Macht Fett doch fett?

So, hab mir den Artikel nun auch mal durchgelesen ...

Zitat:
Zitat von bedee
nach Studium deines ersten Links hab ich mir ne ganze Weile überlegt, was der Prof. Wolfram denn nun eigentlich gegen Fett hat.
Nichts ... mMn ist der Artikel falsch betitelt, denn im Endeffekt geht es gar nicht wirklich darum. Das hast Du (und z.B. auch Kilghard) auch erkannt:
Zitat:
Zitat von bedee
Sein Hauptargument gegen Fett ist v.A. die hohe Kaloriendichte und er propagiert eigentlich eine Art Volumendiät: Kalorienarme Nahrung mit viel Volumen.
Zitat:
Zitat von Kilghard
Nun, es wird ja hauptsächlich ein Zuviel des Fetts angeprangert, von Fett komplett weglassen kann ich da nicht direkt etwas lesen.
Im Endeffekt sagt der Artikel aus, dass man mit positiver Kalorienbilanz zunimmt, mit negativer ab, und dass es einfacher (bzw. auch unbemerkt einfacher) ist, eine positive Kalorienbilanz mittels Konsum fettreicher Ernährung zu erreichen.

Zitat:
Zitat von bedee
Meiner Ansicht nach vernachlässigt der Artikel aber ein paar wichtige Dinge:
- Fett ist lebensnotwendig, mit einem Mangel an essenziellen Fettsäuren funktioniert auch das Abnehmen nicht optimal.
- Manche Vitamine können nur durch Fett aufgenommen werden.
- Eine fettarme Kost ist extrem unbefriedigend. Ich kann mich z.B. mit Salat vollstopfen bis kurz unter die Gurgel, aber "gesättigt" bin ich dann trotzdem noch nicht, auch wenn nix mehr reinpasst.
Ich denke, mit 30% Energieanteil aus Fetten kann man ohne Weiteres die Aufnahme fettlöslicher Vitamien sowie essentieller Fettsäuren decken. Was den persönlichen Geschmack angeht ist das natürlich individuell ...
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Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich.

Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt.
Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth)
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  #12  
Alt 24.12.2008, 02:24
Benutzerbild von ishina
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Registriert seit: 23.09.2007
Ort: Freistadt/OÖ/AUT
Beiträge: 5.024
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Standard AW: Macht Fett doch fett?

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Nun, ich sehe die Sache eher pragmatisch. Ich esse oft Fette gemischt mit Kohlenhydraten. Nur Nüsse oder Avocados sind mir zu einseitig. Nur Fette (Atkins und Co.) ist mir zu einseitig.

Für mich funktioniert Mischkost schon, nur die Menge + zuviel an Süßem und Junkfood bereitet mir Probleme. Hier den Fett- und den Zuckeranteil zu reduzieren, macht bei mir in jedem Fall Sinn.
Ich halte von einseitigen Ernährungsformen genau gar nichts. Meine Ernährung besteht jeden Tag aus einer guten Menge Kohlenhydrate. Das Einzige, worauf ich konkret schaue ist, dass ich im Rahmen einer Mahlzeit keine Killerkombinationen fahre - also kein Zucker mit Nüssen oder anderen Fetten kombiniert, Nudeln o.Ä. mit Käse und dergleichen sind zwar lecker, aber für mich auch vermeidbar.

Allerdings ist die Trennung nicht ganz so streng. Obstsalat mit Vollfettquark und etwas Nüssen ist etwas, das ich absolut gerne esse und ich denke, hier spricht auch die Qualität der einzelnen Nahrungsmittel dafür, dass die Kombination nie zu einem Killer ausartet.
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  #13  
Alt 25.12.2008, 13:32
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Macht Fett doch fett?

Zumindest läßt sich bei mir erahnen, daß ich mir nach und nach einen "Killerstoffwechsel" ranzüchte . Das Gewicht ist einigermßen stabil. Ein Turbo wäre nicht schlecht (gesund natürlich ).
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  #14  
Alt 26.12.2008, 09:55
Benutzerbild von Rocky
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Registriert seit: 15.10.2005
Ort: Schweinfurt
Beiträge: 759
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Standard AW: Macht Fett doch fett?

Ich denke, dass wie Ishina schon gesagt hat die besonders ungünstigen Kombinationen aus Einfachzuckern und Fetten, im schlimmsten Fall noch Transfettsäuren bestehen. Das wäre dann das typische Fast Food Restaurant Menü oder Sahne und Kuchen, etc.

Aber günstige Kombinationen wie Vollkornprodukte in Verbindung mit magerem Protein und guten Fetten, haben keinen starken Einfluss auf den Insulinspiegel und führen auch nicht zur Fetteinlagerung. Es kommt auch in Sachen Glykämischen Index darauf an, wieviel wir von dem jeweiligen Lebensmittel zuführen. Wenn ich z. B. eine handvoll Rosinen ohne alles esse, wird diese bestimmt schneller vom Körper verwertet als wenn ich noch einen Quark mit Leinöl dazuesse, da Fett die Aufnahme der Nährstoffe etwas verzögert und schwerer verdaulich ist. Ich denke in diesem Bereich muss die Ernährungswissenschaft erst noch genauer forschen, da in Sachen Verdauung und Nährstoffe ja so viele verschiedene Dinge mit einfließen
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