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#1
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| Hallo, ich hab seit heute eine Ernährungsumstellung vorgenommen.. von Kohlenhydratreich auf Eiweiß. Bei der Metabolen gibt es Ernährungspläne für 100,2000 und 3000 kcal. Persönlich muss ich sagen das ich mich so oder so nicht zu 100% daran halten kann da ich unter der Woche in einem quasi Studentenheim wohne und nur Kantinenfutter habe. Macht die Metabole eigentlich Sinn wenn man auch viel Cardio macht? Meine Ausdauereinheiten sind ja ach lang und teilweise intensiv, ob ich da mit dieser Ernährung glücklich werde? Nebenbei bin ich ja im "Massenaufbau" sozusagen, wenn man bei einer Frau davon reden kann. Ich hab mich nun mal auf 2000 kcal festgesetzt (1,71 groß,70 kg hab ich im Moment) .. ich denke das ist ausreichend, oder? lg |
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#2
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| ob du mit 2000kal richtig liegst hängt natürlich von deinen zielen ab. wenn du in den nächsten tagen dein gewicht beobachtest, kannst du gg. die kalorienzufuhr anpassen. bei 2000 tageskalorien würde ich die zick zack methode integrieren. 1800 und 2200 kal. im wechsel. das hält den stoffwechsel in schwung. da die metabole diät (wie viele andere) eine erprobte sporternährung darstellt, kannst du auch bei ausdauertraining mit leistungserhalt oder gar leistungssteigerungen rechnen. der erfolg steht und fällt mit der einhaltung der diätvorgaben. gruss taurus
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#3
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Zitat:
Was ist überhaupt der Grund, weswegen du MD einsetzen willst, was versprichst du dir davon? Wenn deine bisherige Ernährung KH-reich war, dann wäre es ja schonmal eine Verbesserung, KH durch Eiweiß auszutauschen - ohne die Vorgaben einer Metabolen Diät. Gruß |
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#4
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| Zitat:
gruss taurus
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#5
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| ...als ich meinen Beitrag abgeschickt habe, ist mir aufgefallen: "das mit dem KH durch Protein ersetzen" könnte man auch falsch verstehen... Was ich damit sagen wollte: einen Teil der KH durch Protein ersetzen, je nachdem wie man dies handhaben kann (entsprechend den Rahmenbedingungen). Ob die Grenze der Proteinaufnahme unbedingt schon bei 2 g/kg KG liegen muss, wage ich zumindest im Kontext einer Reduktionsdiät zu bezweifeln. Für mich besteht eine gute Ernährung aber auch aus dem Grundgerüst Protein + gute Fettsäuren (plus Gemüse+Obst) und KH als Goodies (evtl. Frühstück, vor dem Training, nach dem Training, wenn erhöhte Leistungsfähigkeit gefragt ist...) Gruß |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Als kleiner Einwurf: auch unter derben Diätbedingungen sind 2g/kg alles andere als notwendig [1][2][3][4]. Soll kein Dogma werden, aber die Leute sollten ihrer Gesundheit zu liebe einfach mal weg von der durch die Supp-Industrie induzierten Proteinmast. Quellen: [1] Biesalski, H.K. “Taschenatlas der Ernährung”. Thieme Verlag (1999) [2] Leistungsphysiologie – Tomasits Haber – Springer Verlag 3. Auflage [3] Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) – [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [4] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] - Muscle-Corps
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#7
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| ...wobei durch einen höheren Proteinkonsum der Anteil an KH während einer Reduktionskost reduziert werden und der thermogene Effekt der Ernährung erhöht werden kann. Hinzu kommt ein verbesserter Sättigungseffekt von Eiweiß während hypokalorischer Ernährung. Aber was die Protein-Mast generell betrifft (welche ohne Zweifel durch Supp-Unternehmen gefördert wird) stimme ich mit dir überein - das was oftmals in BB/Kraftsport-Kreisen propagiert wird (v.a. im nordamerikanischen Bereich) liegt jenseits von gut und böse. Eine temporär erhöhe Proteinzufuhr kann aus meiner Sicht aber hinsichtlich Körperfettreduktion positive Effekte haben. Gruß |
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#8
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| Zitat:
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#9
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| Ich habe festgestelllt das mir das eiweißreiche irgendwie absolut nicht tut, alleine vom Blutzuckerspiegel der gestern abend vollkommen im Keller war ... Endeffekt hab ich 1 1/2 Schokolade in mich reingestopft damit ich schlafen konnte. ![]() Da mein Gewicht nur mehr steigend ist (Dezember 67,5, Jänner 69,7, Februar (heute) 70,4) will ich das Fett runter bekommen weil ich mich einfach nicht mehr wohl fühle..absolut nicht mehr. |
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#10
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| Zitat:
Ehrlich gesagt, frag ich mich immer wie die Leute sich eine Ernährungsumstellung vorsttellen. Schon das Wort klingt für mich so einfach nach Schalter umlegen und klick, hat man ein völlig anderes Ernährungskonzept. Jede Veränderung der Ernährungsgewohnheiten benötigt eine Anpassungsphase die nicht nur im Kopf abläuft sondern auch körperliche Reaktionen hervorruft. Will einer von einer Weißmehl-/Zuckerkost auf Vollkorn und komplexe KH umstellen, dann hat er u.U. am Anfang mit Unverträglichkeiten im Magen-Darmbereich zu kämpfen (z.B. Blähungen) weil der Körper die ungewohnte Nahrung noch nicht so effektiv verarbeiten kann. Jemand, der auf Low Carb setzt (weiß jetzt grade nicht, wieviele KH die metabole Diät erlaubt) und möglicherweise vom High-Carb-Ende herkommt, hat Schwierigkeiten zuerst einmal den Heißhunger auf die nächste Zuckermahlzeit zu überwinden und dann die Energie aus Fett zu gewinnen. Die Herstellung von Ketonkörpern (die das Gehirn anstatt Glukose verstoffwechseln kann) benötigt auch Zeit, da die entsprechenden Enzyme erst gebildet werden müssen. Zwischendrin gehts eienm richtig dreckig. Wenn man als Kaffeetrinker von jetzt auf nachher aufs Koffein verzichtet, dann kann man einen richtigen Entzug durchmachen und durchaus mit tagelangen Kopfschmerzen rechnen. Ist natürlich nicht bei jedem gleich. Manche haben einfach Glück und nur wenig Probleme. Also kalkuliere bei einer Ernährungsumstellung gleich welcher Art eine Umstellungsphase mit ein. Die kann 3 Tage, eine Woche oder bis zu 3,4 Wochen dauern. Im Allgemeinen ist aber nach einer Woche das Schlimmste überstanden. Warum soll es überhaupt diese metabole Diät sein?
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#11
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| Zitat:
ich kann das aus eigener erfahrung bestätigen! die umstellung auf high fat/low carb ist eine grosse mentale herausforderung. am anfang, mit nur 3 broteinheiten pro tag, hat soger das gehirn stillgestanden (ohne glukose 'summt' es nur im schädel, wenn man versucht zu denken). nach 14 tagen eisernen durchhaltens, lief es allerdings bestens. ich fühle mich besser den je und 'ärgere' mich manchmal das andere nicht einfach mal 'reinschnuppern' können in low carb. ich will davon absehen alle vorteile aufzuzählen, es wundert mich allerdings nicht das soviele low carb anhänger, voller überschwang, ein buch zum thema schreiben (müssen). gruss taurus
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#12
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| Sehr schöner "runder" Beitrag Beedee - stimme da mit dir überein. Viele scheinen zu denken, eine Ernährungsumstellung sei eins-fix-drei in den Alltag implementiert - aber sowohl körperliche Effekte als auch psychische und auch die liebgewonnenen Ernährungsgewohnheiten stellen große Probleme dar. Eine Diät dagegen ist zeitlich befristet und bietet im Gegensatz zur Ernährungsumstellung (die ja einen dauerhaften Charakter besitzt) damit psychisch den Vorteil der (zeitlichen) Begrenzheit. @Taurus: Meine Erfahrungen im LC Bereich waren zwar von leichten "Entzugserscheinungen" geprägt, jedoch litt die Leistungsfähigkeit (körperlich wie geistig) auch in der Umstellungsphase nicht darunter. Aber ich glaube die Umstellung auf LC ist eine sehr individuelle Geschichte, da spielen nunmal sehr viele Faktoren mit rein. @Camourflage: Kann es sein, dass du von einem recht hohen KH-Anteil auf einen recht niedrigen umgestiegen bist? Solche krasse Einschnitte erzeugen eine entsprechend krasse Reaktion des Körpers (und auch des Geistes). v. Löffelholz empfielt aus diesem Grund bspw. eine langsame Umstellung von High Carb auf Low Carb, über mehrere Stufen (die teilweise Wochen dauern und auch schon zu deutlichem Fettverlust führen). Gruß |
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#13
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| @uhu: Da ich vom Ausdauersport her komme und beruflich auch sehr eingespannt bin bzw das zumeist ins Körperliche ausartet (mit Masse noch dazu in der frischen Luft) war mein Körper einen gewissen Anteil an KH in der Ernährung gewohnt. Auch bei uns in der Arbeit (Kantine) gibt es mit Masse nur Kohlenhyrate. Darum tu ich mich auch relativ schwer. Bin schon gespannt wie es übernächste Woche wird wenn ich 9 Wochen im Ausland unterwegs bin. Vor allem auch in Bezug auf das Training..... da muss ich vollkommen auf TRX und Kurzhanteln umstellen (das kann man ja überall mit hin nehmen). @bedee: Ja, es waren 1 1/2 Tafeln. In meiner besten Zeit im Ausdauerbereich, wenn ich nen Mangel an KH hatte sind gar 300 gr Tafeln gefallen ... das ist aber schon sehr lange her *g* Der Körper muss es gebraucht haben, denn seit dem lässt mein Body mich mit Heißhungerattacken vollkommen aus. Bis auf Freitag wo es kurz nen Red Bull und nen kleinen Kuchen gab, hatte ich die gesamte Woche keinen Heißhunger mehr. Trotz allem sinds über die letzten Wochen wieder 1,3 kg mehr gewonnen. Tages kcal Zufuhr war bei 2000 kcal, manchmal sogar weniger. Wobei ich nach dem Training am Freitag das wirklich auf Massewachstum schiebe denn gemäß Trainingspartner ging einiges bei mir weiter, vor allem beim Lat und bei den Armen, auch bei den Oberschenkeln (komm in meine alte Jean kaum noch rein von der Breite her). Trotz allem...da mir schon schon über die Jahre verteilt angeraten wurde mal was in dem Bereich zu machen würde ich nächstes oder übernächstes Jahr gern mal nen Wettkampf machen ( ganz abgesehen davon das es bei mir um den Kraftaufbau für den Beruf geht). Mich reizt einfach mal der Vergleich, wobei ich dank meinem Trainingspartner gute Voraussetzungen habe dass das was wird. Mein Problem ist das ich noch nen recht hohen KFA habe und den mit der metabolen auf 10% über Wettkampfgewicht halten will.. wobei ich vorerst (da ich ja mein WKG noch nicht kenne) auf die Körpergröße gehe. Sprich nicht mehr als die Körpergröße. lg |
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