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#1
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| Hallo liebe Forenleser! Hier mal ein kleiner Selbstversuch von mir. Anlass dafür war die Aussage eines Users in einem anderen Forum: Zitat:
Meine Ansicht: Da Insulin bedarfsgerecht ausgeschüttet wird, und bei körperlicher Belastung akut der Blutzuckerspiegel sinkt [2], sollte unter Belastung auch der Insulinspiegel sinken (vgl. [2][3]). Dieser Überlegung zufolge hätte hat also ein hoher Seruminsulinspiegel vor der Belastung nur einen geringen Effekt auf die Freisetzung von Fettsäuren während einer Belastung haben, da mit Eintritt der Belastung der Seruminsulinspiegel wieder absinkt. Kleines relevantes Tidbit zum Insulin (aus [1]): Zitat:
Utensilien: - Accu-Chek Dextro O.G-T. Trinklösung für oralen Glukosetoleranztest - Ascensia Contour Blutzuckermessgerät - Ascensia MICROFILL Sensoren Vorgehen: Das Kriterium, in den drei vorhergegangenen Tagen mind. 150g KH/d konsumiert haben zu müssen war erfüllt. Die vorangehende Nüchternperiode betrug in etwa 11,5 Stunden. Erste Messung (Nüchternblutzucker) war um 07:30h. Sofort danach habe ich innerhalb von 3min die gesamte Lösung getrunken. Um das Kriterium „keine Belastung“ zu erfüllen habe ich mich ins Bett gelegt (bzw. bin gar nicht wirklich aufgestandenm, auser zum Blase entleeren) und DVD gesehen. Aus Neugierde habe ich zwei Messungen zwischendrin zusätzlich gemacht. Ergebnis: 07:30h 74 mg/dl (nüchtern) 08:00h 110 mg/dl 08:30h 99 mg/dl 09:30h 80 mg/dl Diskussion: Mein Blutzucker war nach bereits 30min nach Einnahme der Trinklösung wieder im Normalbereich (80-110 mg/dl), und das bei Bettlägrigkeit ca. 10h vor und während des Testes. Ein möglicher bias könnte sein, dass ich am Tag zuvor (Nachmittag) mittelschwer trainiert habe. Allerdings hab ich mir danach Pommes mit Cola gegönnt und so weit ich mich erinnere noc hein paar Kartofflechips. Die durch das Training verbrauchten KHs waren also definitiv wieder drin. Als weiterer Kritikpunkt ist laut Beipackzettel der Accu-Chek Glukoselösung ein Handmessgerät zur Patienten-Selbstkontrolle ungeeignet und der Blutzuckerwert in einem Labor mit venösem Blut zu bestimmen. Nun zum aktuellen Selbstversuch: Ziel ist die Erörterung, wie mein Blutzuckerspiegel (und damit wohl auch der Seruminsulinspiegel) akut auf Trainingsbelastung reagiert. Heute gibt’s erst mal die Ausgangsdaten, welche der folgenden Fallstudie zu Grunde liegen sollen. Proband: 26 Jahre, männlich, 70kg, 176cm, regelmäßige sportliche Aktivität Ausgangsbedingungen: - vor Nüchternblutzuckermessung mind. 10h Nüchternperiode - mind. drei Tage vor der Messung mind. 150g KH/d konsumiert - Nüchternblutzuckermessung vor 09:00h - keine Belastung vor und während des Tests Utensilien: - 400 ml Freeway Orange - Ascensia Contour Blutzuckermessgerät - Ascensia MICROFILL Sensoren - Ascensia MICROLET Stechhilfe mit Ascensia MICROLET Lanzette Vorgehensweise Hier nochmal ein gewisser Glukosetoleranztest zur Bestimmung der Ausgangsbedingungen. Weil ich nicht jedes mal eine Trinklösung aus der Apotheke für 5€ kaufen möchte (die Sensoren für das BZ-Messgerät sind schon teuer genug), nehme ich ein ein Getränk zur Hand, das jedem mit einem Lidl in der Umgebung zur Verfügung steht: Freeway Orangenlimonade. Dies ist auch alltagsnäher, da die normale Ernährung selten aus reinen Einfachzucklerlösungen besteht. Dabei habe ich willkürlich 400ml (entspricht 40g KH in Form von Zucker) als Trinkmenge festgelegt (die Menge, die ich grade so in 4min runter krieg ohne mich übergeben zu müssen). Es erfolgte eine Nüchternblutzuckermessung (um 8:32h), welche fortan als „Zeitpunkt 0“ bezeichnet werden wird. Die weiteren Zeiten werden als „Zeitpunkt +x“ angegeben, wobei x den seit Zeitpunkt 0 vergangenen Minuten entspricht. Nach der Nüchternblutzuckermessung habe ich die 400ml Freeway orange innerhalb von 4min getrunken, die erste Kontrollblutzuckermessung erfolgte zum Zeitpunkt +5, also 1min nachdem der Trinkvorgang abgeschlossen war. Ergebnis: Hier die Messergebnisse in tabellarischer Form: Zeitpunkt BZ-Wert (mg/dl) Zeitpunkt 0 91 Zeitpunkt +5 91 Zeitpunkt +15 132 Zeitpunkt +30 142 Zeitpunkt +45 120 Zeitpunkt +60 95 Zeitpunkt +90 73 Diskussion Der Blutzuckerwert ist auch eine Minute nach Einnahme der Trinklösung auf Nüchternniveau. Das hat mich etwas überrascht, da nach meinen Informationen auch bereits Zucker durch die Mundschleimhaut ins Blut aufgenommen wird. Nicht zuletzt wird deshalb in entsprechender Literatur [2] sowie in meiner Ausbildung bezüglich metabolischer Stoffwechselerkrankungen empfohlen, aufgrund von Hypoglykämie bewusstlosen Diabteikern Würfelzucker o.ä. in die Backentaschen zu schieben. In den folgenden zehn Minuten erfolgt ein rascher Blutzuckeranstieg, welcher bis mindestens Zeitpunkt +30 anhält. Aufgrund des wieder deutlich niedrigeren Wertes zum Zeitpunkt +45 scheint etwa bei Zeitpunkt +30 das Maximum der Blutzuckerkurve erreicht zu sein. Bereits nach einer Stunde sind schon fast wieder Nüchternwerte erreicht. Nach 90min ist eine deutliche Senkung des Nüchternblutzuckerspiegels erkennbar (welche aber in etwa dem Nüchternblutzuckerspiegel bei meinem ersten Versuch entspricht). Ausblick: Im Laufe der nächsten Woche (werde wohl zeitlich erst so gegen Ende jener dazu kommen) werde ich einen ähnlichen Versuch unternehmen, jedoch mit einer dosierten Belastung während des Tests, um die akute Reaktion meines Blutzuckers auf diese Belastung zu untersuchen. VG, Anonymous Literatur: [1] Deetjen P., Speckmann E.J., Hescheler J. (2005). Physiologie. 4.A. Elsevier Urban & Fischer: München - Jena [2] Behrmann R., Weineck J. (2001). Diabetes und Sport. 2.A. Spitta Verlag: Balingen [3] Sukkar M.Y., Hunter W.M., Passmore R. (196 . The effect of a protein meal with and without subsequent exercsie on plasma insulin and growth hormone. Q J Exp Physiol Cogn Med Sci, 53, 206-218 Edit: kleiner Spellcheck
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#2
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| Sehr interessant, bin gespannt... ![]() |
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#3
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| Proband: 26 Jahre, männlich, 70kg, 176cm, regelmäßige sportliche Aktivität Ausgangsbedingungen: - vor Nüchternblutzuckermessung mind. 10h Nüchternperiode - mind. Die drei Tage vor der Messung mind. 150G KH/d konsumiert - Nüchternblutzuckermessung vor 09:00h Utensilien: - 400 ml Freeway Orange (frisch geöffnete Flasche) - Ascensia Contour Blutzuckermessgerät - Ascensia MICROFILL Sensoren - Ascensia MICROLET Stechhilfe mit Ascensia MICROLET Lanzette Anmerkung: Auch beim ersten Versuch war die Flasche Freeway Orange für den Versuch frisch geöffnet (das ist wichtig, da Kohlensäure im Getränk die Resorption der Kohlenhydrate beeinflusst. Vgl. [1]). Vorgehensweise Zeitpunkt 0 ist wieder die Nüchetrnblutzuckermessung, die vor 09:00h erfolgte. Alle anderen Messungen werden wieder in Zeitpunkt +x angegeben, wobei x die seit Zeitpunkt 0 vergangene Zeit in Minuten darstellt. Nach der nüchternblutzuckermessung wurden wieder innerhalb von 4min die 400ml Freeway Orange vertilgt. Zeitpunkte zur Messung und der Belastung sind dem Ergebnisteil zu entnehmen. zwischen den Zeitpunkten +34 und +50 erfolgte eine Ruhephase (sitzend). Belastungsregime: Als Belastung wurde ein Drei-Übungs-Zirkel aus Body-Weight-Exercises (Chinups, Dips, Kniebeugen) durchgeführt. Es erfolgten zwei Durchgänge mit anschließender BZ-Messung, danach nochmals zwei Durchgänge mit anschließender BZ-Messung. Belastungs- und Pausendauer war jeweils 30sec, also jede Belastungseinheit dauerte somit (mit den Pausen dazwischen) 5,5 min. Jede Übung wurde mit einer Kadenz von 2-1-2 durchgeführt, so dass pro Belastungsphase 6 Wiederholungen geleistet wurden. Die 30sec Pause wurden mit leichtem Auslockern verbracht. Die Reihenfolge der Übungen wie folgt: 1. Chinups: Untergriff, eng, Bewegung über volle ROM (im untersten Punkt gestreckte Arme, im oberen Punkt Kinn deutlich über der Stange), Haltephase im oberen Umkehrpunkt. Körpergewicht entspricht bei dieser Kadenz dem 10RM. 2. Dips: Bewegung über große ROM (Absenken bis knapp unter 90°, oben Arme durchstrecken, Haltephase in der unteren Position), Körpergewicht entspricht bei dieser Kadenz dem 10RM. 3. Kniebeugen: Ass-to-Grass, Haltephase im unteren Umkehrpunkt. Beinstellung parallel hüftbreit. Habe das xRM nicht ausgetestet, bei 40 hab ich wegen Rückenschmerzen aufgehört ;-) Ergebnis: Hier die Messergebnisse in tabellarischer Form: Zeitpunkt BZ-Wert (mg/dl) 7:30:00 Zeitpunkt 0 95 7:45:00 Zeitpunkt +15 106 7:50:00 Zeitpunkt +20 114 7:51:00 Belastungsbeginn 7:56:30 Belastungsende 7:57:00 Zeitpunkt +27 111 7:58:00 Belastungsbeginn 8:03:30 Belastungsende 8:04:00 Zeitpunkt +34 87 8:20:00 Zeitpunkt +50 79 Diskussion: Es lässt sich erkennen, dass der Blutzuckerspiegel bereits nach der ersten Belastungsphase (Zeitpunkt +27) wieder eine abfallende Tendenz aufweist, welche nach der zweiten Belastungsphase sehr deutlich erkennbar ist. Auch 16min nach Belastungsende ist der Blutzuckerspiegel weiter abgesunken. Im Vergleich zum ersten Versuch ist die Normalisierung des Blutzuckerspiegels deutlich früher erreicht, was darauf hinweisen kann, dass durch Nahrungsaufnahme akut erhöhte Insulinspiegel durch die körperliche Belastung relativ schnell wieder ausgeglichen werden können, und diese bis auf den Belastungsbeginn somit keinen nennenswerten Einfluss auf die Verfügbarkeit von Depotfett bei körperlicher Belastung ausüben. Allerdings entsprach der Blutzuckeranstieg zum Zeitpunkt +15 bei diesem Versuch nicht dem des ersten Versuches, so dass man die beiden Versuche nicht effektiv vergleichen kann. Weitere Versuche sind also notwendig. Des Weiteren sind nach Expertenauskunft Blutzuckermessgeräte für den Heimgebrauch doch recht ungenau, da beipielsweise das Kapillarblut wenn überhaupt nur Zeitverzögert den tatsächlichen Blutzuckerspiegel im Organismus wiederspiegelt. VG, MarmorStein Literatur: [1] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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#4
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| Kleiner Spontanversuch: Nahrungskarenz ca. 7-8h Zeitpunkt 0: Nüchternblutzuckermessung (97 mg/dl) Zeitpunkt 0 - +3: Verzehr von 250ml Coca Cola und danach einer Handvoll Kartoffelchips Zeitpunkt +3 - +7: Zwei Durchgänge (kurze Pausen) 10 Chinups (Kadenz 1-0-1), 10 Dips (Kadenz 1-0-1), 20 Ausfallschrittkniebeugen (nach jeder einzelnen umgesprungener Beinwechsel) Zeitpunkt +25: Kontrollblutzuckermessung (99 mg/dl) Zeitpunkt +40: Kontrollblutzuckermessung (120 mg/dl) Diskussion: Der Blutzuckeranstieg fand verzögert statt. Da die Cola zuerst verzehrt wurde, erscheint es mir unwahrscheinlich, dass die Passagezeit dieser durch den Magen aufgrund der Fette in den Kartoffelchips verzögert wurde. Demzufolge vermute ich die körperliche Belastung beugte einem akuten Blutzuckeranstieg vor. Somit stellt sich mir die Frage: Worauf beruht der zum Zeitpunkt +40 gemessene Blutzuckeranstieg? Meine Theorie: Die direkt nach der Nahrungsaufnahme erfolgte Belastung wirkte präventiv gegen den akuten Blutzuckeranstieg durch die Cola. Doch reichte die Belastungsintensität bzw. der Umfang möglicherweise (oder mit ziemlicher Sicherheit) nicht aus, um: - die gesamten KH der Cola zu verstoffwechseln bzw. aufzunehmen - dem Blutzuckeranstieg aufgrund der Kohlenhydrate der nachfolgenden Kartoffelchips (evtl. verzögerte Passagezeit durch Magen wegen Fett) vorzubeugen Klar, ist kein ernsthafter und wissenschaftlicher Versuch, mich hat's aber mal interessiert (weil irgendwie, wenn ich mir mal was hochgezuckertes reinpfeif, hau ich oftmals prophylaktisch ein Paar Klimmzüge und Dips weg, in dem Glauben, meinen Blutzucker hauts dann nicht so nach oben). Wie steht Ihr zu dem Thema? Was ist Euer Wissen/Glauben dazu, was habt Ihr für Erfahrungen? VG, MarmorStein
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#5
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| Mein Wissen/Glauben bezieht sich darauf, dass Zucker - wie auch Eiweiß, Koffein, etc.. - durch den gleichzeitigen Konsum einer gewissen Menge Nahrungsfett in seiner Resorption durchaus verzögert wird. Dass die Verzögerung durch den Sport stattfand, halte ich für keine plausible Theorie, da der Sport selbst die schnellen Kohlenhydrate gerne als Treibstoff heran zieht. So gesehen müsste die Zuckerkurve durch den Sport recht rasch wieder auf einen Normalwert sinken. Ich schiebe es auf die Kartoffelchips. Für einen nächsten Test kannst du versuchen, 250 ml Cola mit einem Esslöffel pflanzlichem Öl zu konsumieren. Auf die Ergebnisse wäre ich gespannt, da ich von der Fett-Theorie überzeugt bin. Für Koffein gilt sie zum Teil, wie ich selbst erfahren habe. Liebe Grüße ishina
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#6
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| Fette verzögern die Resorption im Magen, das entspricht auch meinem Wissensstand. Das sollte dann auch Koffein betreffen. Zitat:
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Wenn ich die anderen beiden Versuche betrachte, dann komme ich zu dem Schluss, dass die Belastung da einerseits den Zucker verbrauchte und andererseits den Anstieg verzögerte. Hinzu kommt das Fett von den Chips. Allerdings nur viel Spekulation .Zitat:
- aber ich denke, da wird hauptsächlich (und selbst das nur dann relevant, wenn du einiges machst) der Zucker verbraucht und nur sehr kleinspurig einem Anstieg vorgebeugt. Zitat:
![]() Aber nochmals zu den Versuchen: ![]() mfg
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#7
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1. erhöhte Insulinsensitivität zumindest der arbeitenden Muskulatur 2. Verbrauch von Glykogen in der arbeitenden Muskulatur 3. erhöhte Körpertemperatur und damit generell erhöhten Energieverbrauch Zitat:
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![]() Naja, was mir meine Versuche bisher auf jeden Fall nahe gelegt haben: Weniger Cola und Chips konsumieren (das wird hart) ![]() VG, MarmorStein
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#8
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Wenn ich nochmal drüber nachsinne, könnte ich mir doch vorstellen, dass der Sport da eine relevante verzögernde Wirkung generiert und stimme dir da auch zu: Zitat:
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#9
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![]() VG, MarmorStein
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#10
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| Beim vegetativen NS: Sympathikus - Parasympathikus Bei Belastung überwiegt *korrekten Ausdruck such* die "Beanspruchung" des Symp., der ja für aktive Dinge zuständig ist, wie z.B. Herzschlag, Pumpleistung, Sauerstoffzufuhr, etc. erhöhen. Verdauung und passive Aufgaben sind dem Parasymp. zugeorndet, welcher heruntergefahren wird, während der Symp. läuft - es dauert denke ich ne Weile, bis der wieder auf Normalniveau zurückgekehrt ist und schließlich dann die Verdauung beginnen lässt. Hormonausschüttung: Der Körper wirds denke ich nicht so wichtig finden, Insulin zu produzieren, um Glukose einzuschleusen, während er eben dieselbe direkt aus dem Blut braucht, um Energie für die Belastung zu gewinnen. Ich glaube da an so ne gewisse temporäre "Sperre" und die Hormone werden auch ein bisschen brauchen, bis sie sich wieder "beruhigt" haben. Das ist aber sehr spekulativ meinerseits. Last but not least: Zitat:
--> Theorien bitte! (jetzt hab ich sicher selbst nen Fehler)mfg
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#11
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... wenn Du aber jeden Rechtschreib- und Flüchtigkeitsfehler in meinem Posts korrigieren willst, musst Du aber ganz schön Zeit mitbringen ![]() Und ja, Du hast auch einen in Deinem Text ... Stichwort „zugeorndet“Zitat:
Zitat:
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Literatur: [1] Behrmann R., Weineck J. (2001). Diabetes und Sport. 2.A. Spitta Verlag: Balingen
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#12
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| Ok, dann lassen wirs wieder mit den Fehlern! ![]() Zitat:
Dann wird wohl insgesamt hauptsächlich der Verbrauch selbst und die Verringerung des Insulinspiegels die Verzögerung durch den Sport ausmachen. Ich persönlich denke immer noch, die Chips haben hier den überwiegenden Effekt geliefert. So dann bin ich mal gespannt, falls du weitere Messungen machst! mfg
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#13
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| Ich hab jetzt keinen edit gemacht, weil ich nicht weiß, obs dann als neue Antwort gewertet wird. Letztens gelesen (muss wieder rauskramen, wo ): Während dem Training kann der Körper Zucker nicht einlagern, sondern nur direkt verwenden, weil er kein/zu wenig Insulin ausschüttet (oder es in Folge mit den Transportern happert, das würde ich eher denken).mfg
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