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Der WD-Diskussions-Thread

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  #1  
Alt 10.07.2009, 11:36
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Standard Der WD-Diskussions-Thread

Hier ging die Diskussion los...

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...hier geht sie weiter...





Gruß Eisi
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"Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde."

Geändert von Eisenfresser (10.07.2009 um 17:45 Uhr).
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  #2  
Alt 10.07.2009, 11:38
Kilghard
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Standard AW: Der WD-Diskussions-Thread

Ich dachte, Du schiebst schonmal einen Teil des "Spams" hier rüber? Nicht?

EDIT: Nachricht erhalten, vorherige Posts bleiben und hier gehts weiter. Danke.

Geändert von Kilghard (10.07.2009 um 11:56 Uhr).
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  #3  
Alt 10.07.2009, 11:43
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Standard AW: Der WD-Diskussions-Thread

@Kilgi

Du hast natürlich recht, es sind mehrere Faktoren schuld daran,
dass es immer mehr übergewichtige Menschen gibt...

Ich denke aber das zuviel Essen, vor allem das "Falsche"
in Kombination mit Bewegungsmangel die entscheidenen Punkte sind!!!

Ein sehr wichtiger, oft vergessener, Punkt ist die Bewegung,
um den Soffwechsel erstmal wieder anzukurbeln...

Das Schöne an der WD, man durchbricht erstmal den Teufelskreis der regelmäßigen Nahrungszufuhr,
die bei den meißten Kalorien-/Kohlenhydatemast bedeutet...

Man lernt durch die WD einfach bewußter zu essen, denn bei einer Hauptmahlzeit am Tag,
überlegt man sich 3x was man sich zubereitet, ist ja der Höhepunkt des Tages!!!




Zu mir, NÖ, ich will gar nichts wissen, trainiere nur gerne auf nüchternen Magen,
bin da am leistungsfähigsten, weswegen ich halt bis zum Training, nachher, nicht esse...

Nach dem Training gibt es dann ja gleich ein Hefe!!!




Gruß Eisi
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Geändert von Eisenfresser (10.07.2009 um 11:47 Uhr).
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  #4  
Alt 10.07.2009, 11:45
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Standard AW: Der WD-Diskussions-Thread

Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Ich dachte, Du schiebst schonmal einen Teil des "Spams" hier rüber? Nicht?
Ich habe keine Berechtigung für den Bereich des WD-Threads...

Ein MOD der sie hat oder der Chef, kann ja dann die besagten "Spam-Post`s" in meinen obigen Post reinziehen...

Wobei ich die Post`s jetzt nicht unbedingt als "Spam" empfand...ich würde sie drin lassen und einfach hier weitermachen...





Gruß Eisi
__________________
"Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde."
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  #5  
Alt 10.07.2009, 11:56
Kilghard
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Standard AW: Der WD-Diskussions-Thread

Zitat:
Ich denke aber das zuviel Essen, vor allem das "Falsche"
in Kombination mit Bewegungsmangel die entscheidenen Punkte sind!!!
Bin mir da nicht sicher. Ich lernte früher Elektriker am Bau und aß teilweise sehr ungesunde Sachen. War trotzdem schlank. Danach ging ich weiter auf die Schule und bewegte mich nicht mehr soviel und mußte auch nicht schwer arbeiten.

Das trug wohl auch zum Fettwerden bei. Neben den Frauen . Nene, schuld an der Misere bin ich natürlich selbst.

Zitat:
Das Schöne an der WD, man durchbricht erstmal den Teufelskreis der regelmäßigen Nahrungszufuhr,
die bei den meißten Kalorien-/Kohlenhydatemast bedeutet...

Man lernt durch die WD einfach bewußter zu essen, denn bei einer Hauptmahlzeit am Tag,
überlegt man sich 3x was man sich zubereitet, ist ja der Höhepunkt des Tages!!!
Ich weiß noch nicht viel über die WD, aber darauf baue ich. Daß man sensibler und verantwortungsbewußt mit Lebensmitteln umgeht bzw. diese konsumiert. Z.B. bin ich mittags oft in der Bredouille, wo ich denn jetzt was essen soll. Und ungesunde Möglichkeiten gibt es genug (ich betrachte das übliche Fastfood nicht als gesund).

Achja, heute als Meilenstein haben wir ein betriebsinternes Sommerfest mit allerlei Happihappi. Da kann ich gleich mal die Zusatzwaage für zwei Personen rauskramen . Vielleicht komme ich da einigermaßen heil raus, entgehen lassen möchte ich mir das nicht.

Z
Zitat:
u mir, NÖ, ich will gar nichts wissen, trainiere nur gerne auf nüchternen Magen,
bin da am leistungsfähigsten, weswegen ich halt bis zum Training, nachher, nicht esse...

Nach dem Tarining gibt es dann ja gleich ein Hefe!!!
Ach so, und das Hefe ist dann alkoholfrei oder? (aua, au, nicht schlagen )
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Weiterführende Informationen:
  #6  
Alt 10.07.2009, 12:11
Rina
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O toll! Der Warrior - Thread!!Zu jütig,zu jütig!

Werd heut abend schreiben, muß gleich weg, ab wenig Zeit! Danke Freunde!!!

Eure Rina!
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  #7  
Alt 10.07.2009, 13:03
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Zitat:
Zitat von Eisenfresser Beitrag anzeigen
Ich habe keine Berechtigung für den Bereich des WD-Threads...

Ein MOD der sie hat oder der Chef, kann ja dann die besagten "Spam-Post`s" in meinen obigen Post reinziehen...

Wobei ich die Post`s jetzt nicht unbedingt als "Spam" empfand...ich würde sie drin lassen und einfach hier weitermachen...
Ich denke, wenn das C-hoernschen die Posts nicht in seinem Thread haben will, dann sollte er die Mods des BB-Unterforums darum bitten, diese hierher zu verschieben. Ansonsten sehe ich das wie du, Eisi (die könnten auch dort bleiben). Ich würde aber vielleicht in deinem ersten Post darauf hinweisen, so dass auch später zur Diskusion gekommene User den Ursprung dieser Debatte nachverfolgen können.

Ansonsten find ich die Beiträge wirklich sehr interessant und wenn ihr so weiter macht, dann bekehrt ihr mich auch noch zur WD.
__________________
Has anybody seen my Estrogen?
And will someone help me look for it?

(Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard)

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  #8  
Alt 10.07.2009, 13:19
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Durch diesen Thread hab ich mir jetzt auch mal die Diskussion angesehen (diese findet sich [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]).

Eine Aussage ist mir spontan aufgefallen:
Zitat:
Zitat von Eisenfresser
Was mich an der Empfehlung ...g pro Kg Körpergewicht stört (störte im Übrigen auch schon Mike Mentzer),
dass nicht der gesamte Organismus Eiweiß zum Leben braucht, Wasser wäre da eher wichtiger,
macht ja auch den größten Teil der Körpermasse aus, auch Körperfett und Knochen brauchen kein Eiweiß...

Muskeln brauchen Eiweiß, Sehnen und Bänder warscheinlich wiederum nicht,
habe da aber keine Ahnung von bzw. mich damit noch nicht beschäftigt...
Slebstverständlich braucht der gesamte organismus Eiweiß. Sehnen, Bänder, Knochenmatrix, etc. bestehen aus Eiweißstrukturen (z.B. Kollagen), die roten Blutkörperchen, Enzyme, Transportproteine, ... alles (zumindest anteilsmäßig) Proteine, Peptide, (chemisch veränderte) Aminosäuren, ...

Ohne Proteine kein Leben, ohne Wasser kein Leben ... ich denke, es erübrigt sich die Diskussion, was denn nun wichtiger sei.
__________________
Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich.

Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt.
Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth)
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  #9  
Alt 10.07.2009, 17:13
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Hallo Thomas,

nach der Verschiebung der Diskussion möchte ich mich hier deinem Posting widmen. Ich habe darin noch ein paar Aspekte gefunden, auf die ich etwas sagen möchte.
Zitat:
Zitat von Kilghard Beitrag anzeigen
Für mich ist die Ernährungssache immer wieder verwirrend. Wirklich jede/r propagiert etwas anderes. Die WD trägt auch nicht gerade dazu bei, diesen Zustand bei mir besser zu machen.
Ich bin mir dieses Problemes bewusst und daher auch etwas sensibel, wenn ich die Warrior Diet empfehle. Natürlich empfehle ich sie, wenn ich damit gute Erfahrungen gemacht habe, aber es ist sicher nicht die einzige Waffe, die gut funktioniert. Marty Gallagher schreibt in seinem (sehr empfehlenswerten) Buch The Purposeful Primitive sogar darüber, Diätsysteme zyklisch einzusetzen. Er propagiert dort als zwei Extreme den Ernährungsansatz von John Parillo und den Ansatz der Warrior Diet - wobei man beide Ansätze so gegenüberstellen kann: 7 Mahlzeiten pro Tag vs. 7 Mahlzeiten pro Woche.

Es gibt keine Ernährungsform, die besser als eine andere ist. Es gibt immer nur Werkzeuge, die für etwas gut sind. Und je nach Zielsetzung wird man sein Werkzeug wählen.
Zitat:
Zitat von Kilghard
Hmm, wieder verwirrend. Tierisches Eiweiß soll doch eine höhere biologische Wertigkeit haben, also besser zu verwerten sein. Oder liege ich da falsch?
Ich halte von der Bezeichnung der biologischen Wertigkeit nicht so viel und bin damit sehr unwissenschaftlich auf dem Weg, zugegeben. Aber mir ist die Wissenschaft dahinter so lange egal, so lange funktioniert, was ich tue. Wenn ich dann das zugrundeliegende Muster der Frage, warum etwas funktioniert, auch noch ergründne kann, dann ist es mir sehr recht. Aber in erster Linie muss etwas funktionieren. Und ich bin überzeugt, dass die Rohkosternährung funktioniert, wenn Menschen sie anwenden und damit gut leben können.
Zitat:
Zitat von Kilghard
Ich finde es gut, daß Du das Thema "Elite" hier ansprichst. Denn immer wenn jemand von Elite spricht, poppt bei mir ein Fenster der Anerkennung auf und ein anderes Fenster "Arroganz, Selbstverblendung,etc." überdeckt dies auf eine bittere Art und Weise.

Wahrscheinlich liegt es in der Natur von uns Menschen, besser als andere sein zu wollen. Es ist meines Erachtens gut, wenn man seine Leistungen als solche würdigt und ggf. vor lauter Stolz und Freude auf ein Podest stellt. Man darf und soll zu sich selbst stehen.

Aber es ist eine andere Sache, sich als besser als andere darzustellen, weil man glaubt, den ultimativen Ernährungsweg gefunden zu haben. Diese Einstellung finde ich kurzsichtig und extrem kontraproduktiv gegenüber den Weg der Liebe (ja, genauso meine ich das), den vor allem ishina und ishyros eingeschlagen haben.

Es kann natürlich auch gut sein, daß mein Warnsystem ein paarmal zu sensibel reagiert hat und ich selbst meine für mich geschaffenen Richtlinien auf andere übertrage (aber machen wir das nicht alle).

Aber vielleicht möchte ich auch nur, daß man darüber nachdenkt, ob man sich als Elite darstellen möchte und im gleichen Zuge Andersdenkende und Praktizierende als Unterschicht. Oft gibt es mehrere Wege.

Nix für ungut, das lag mir auf dem Herzen.
Danke, dass du diesen Punkt angesprochen hast, Thomas. Es ist wirklich wichtig darüber zu sprechen, in diesem Bereich, denn Proponenten von Ernährungssystemen sind immer sehr eifrig damit, das eigene System als besser als alles andere hinzustellen und darüber hinaus sich selbst als Elite zu sehen, die sich vom 'Rest vom Schützenfest' qualitativ abhebt.

Dies ist eine Fehlannahme, die die Menschen dazu führt, sich emotional voneinander zu trennen und sich für Neues zu verschließen, was ich als Mensch, der die Harmonie und das Miteinander sehr schätzt, nur schade finden kann. Von einem jeden Menschen kann ich noch Neues lernen, so habe ich beispielsweise von dir schon so Einiges lernen können, lieber Thomas.

Es hat mich gerührt, dass du mir attestierst, den Weg der Liebe zu beschreiten. Genau auf diesem Weg möchte ich mich auch bewegen, wenngleich ich in der Realität, wo ich nicht noch einmal reflektieren kann, was ich jetzt von mir gebe, ehe ich es tue, oft dazu neige, meine eigenen Wege sehr stark als den Königsweg hinzustellen. Ich möchte nur Gutes weitergeben, aber ein anderer Mensch sieht die Dinge anders als ich. Meinen besten Freund konnte ich zum Beispiel noch nicht von durchwegs gesunder Ernährung überzeugen. Er ist Genussmensch und das ist in Ordnung so - so wird er nie die Perspektive meiner Person annehmen. Wenn ich das nicht akzeptieren könnte, was für ein Freund, ja was für ein Mensch wäre ich dann?

Das geht jetzt über die Warrior Diet hinaus, musste aber auch gesagt werden.

Liebe Grüße
Simon
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  #10  
Alt 10.07.2009, 17:39
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So dann hänge ich mir hier mal ran.
Es sind verschiedene Punkte die mir, wenn ich Warrior Diät lese durch den Kopf gehen.
  • steckt ein finanzielles Interesse dahinter? Ich glaube schon, zumindest in Form der Bücher
  • es wurde immer wieder die "Eiweißmast" angesprochen. Bis heute gibt es anscheinend noch keine Belege das bei einem gesunden Menschen die Zufuhr bis 2,5g EW/kg Körpergewicht negative Auswirkungen auf die Nieren, oder sonstige Funtionen hat. Was mir nicht klar ist, wie es sich mit der Verteilung des EW über den Tag verhält...damit komme ich zur WD..nächster Punkt.
  • ist es besser, wenn wir nun das EW als Hauptelement der Ernährung sehen, diesen Nährstoff über den Tag verteilt zu "nehmen"...oder wirklich so viel besser in einer Portion 80% seines EW-Bedarfes abzudecken? ->Führt diese Art der Ernährung nicht zwangsläufig zu Problemen? EW-Abbau über den Tag, verteilt in kleinen Portionen vs. BBäämmm einen Haufen Eiweiß der verstoffwechselt werden muss??
  • Wie verhält sich das mit dem Fett...auch da stelle ich mir die Frage, isst es sich besser seine Fette über den Tag verteilt zu essen, und zu verstoffwechseln....oder BBäämm mit einem Essen??
Ich habe mich bisher noch nicht mit der Warriordiät auseinandergesetzt, vielleicht Fragen die in dem Buch beantwortet werden, oder Fragen die ihr Euch auch gestellt habt, oder gibt es schon Untersuchungen?
....
Persönlich halte ich den Weg nach Lust und Instikt zu essen und dabei auf die Qualität zu achten für den...nun nicht besseren...aber einleuchtenden Weg.

Die Ergebnisse die mit der WD erreicht werden können, will ich hier nicht in Frage stellen!! Sie wirkt, keine Frage.
Nur wie lange kann der Körper das machen?
__________________

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  #11  
Alt 10.07.2009, 17:49
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Zitat:
Zitat von MarmorStein Beitrag anzeigen
Durch diesen Thread hab ich mir jetzt auch mal die Diskussion angesehen (diese findet sich [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]).

Eine Aussage ist mir spontan aufgefallen:

Slebstverständlich braucht der gesamte organismus Eiweiß. Sehnen, Bänder, Knochenmatrix, etc. bestehen aus Eiweißstrukturen (z.B. Kollagen), die roten Blutkörperchen, Enzyme, Transportproteine, ... alles (zumindest anteilsmäßig) Proteine, Peptide, (chemisch veränderte) Aminosäuren, ...

Ohne Proteine kein Leben, ohne Wasser kein Leben ... ich denke, es erübrigt sich die Diskussion, was denn nun wichtiger sei.
Cool, siehst`e ich schrieb ja...das ich da nicht wirklich Ahnung habe
bzw. mich noch nie damit richtig beschäftigt habe...danke!!!

Trotzdem denke sind die gängigen Empfehlungen bezüglich der Eiweißzufuhr einfach überhöht...

Denn wie schon gesagt, der Körper besteht zum größten Teil aus Wasser
und Wasser braucht kein Eiweiß!!!

Selbst wenn man nur das Körperfett heranzieht, sind ja bei den meißten auch 10-20%,
macht das schon recht viel aus und Körperfett braucht garantiert kein Eiweiß!!!




Oder wie siehst du das...?







Gruß Eisi
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Geändert von Eisenfresser (10.07.2009 um 17:57 Uhr).
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  #12  
Alt 10.07.2009, 18:11
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Zitat:
Denn wie schon gesagt, der Körper besteht zum größten Teil aus Wasser
und Wasser braucht kein Eiweiß!!!
Stimmt, aber Eiweiß braucht Wasser.

Zitat:
und Körperfett braucht garantiert kein Eiweiß!!!
Die Lipolyse (bereitstellen von Fettsäuren zur Verstoffwechslung) benötigt z.B. auch Enzyme die wiederrum aus Aminosäureverbindungen bestehen. Ohne Eiweiß funktioniert im Körper fast gar nichts.

Natürlich sind die allgemeinen Empfehlungen von 1,8-2g/Kg BW zu hoch angesetzt, jedoch muss man gewisse Abstriche machen wenn der Sportler sich im negativen Kalorienniveau befindet und/oder viel Cardio betreibt und noch dazu vielleicht überwiegend pflanzliche Proteine zu sich nimmt. Nix gegen Pflanzenproteine und wenn ich an dieser Stelle weiterrede bekomme ich sicherlich Feuerwerk von Ishina , auf diese Diskussion lasse ich mich aber nicht ein. Dies war nur ein Extrembeispiel, ich bin der Meinung das man mit 1,5-1,7g/Kg BW ganz gut und recht gesund fährt.
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Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig.

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  #13  
Alt 10.07.2009, 19:36
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Schönen guten Abend alle zusammen!

Erst einmal zu Daniel:
Zitat:
Zitat von DanHan Beitrag anzeigen
  • steckt ein finanzielles Interesse dahinter? Ich glaube schon, zumindest in Form der Bücher
Ja, natürlich steckt ein finanzielles Interesse dahinter. Ori Hofmekler lebt von seinen Produkten in diese Richtung (auch wenn er mit anderen Berufen sicher schon ausreichend Geld verdient hat) und hat auch eine eigene Supplementelinie, die er empfiehlt. Das finde ich nicht schlimm, ich würde auch Dinge, die ich selbst produziere und für besser als alles am Markt befinde, empfehlen.
Zitat:
Zitat von DanHan
  • es wurde immer wieder die "Eiweißmast" angesprochen. Bis heute gibt es anscheinend noch keine Belege das bei einem gesunden Menschen die Zufuhr bis 2,5g EW/kg Körpergewicht negative Auswirkungen auf die Nieren, oder sonstige Funtionen hat. Was mir nicht klar ist, wie es sich mit der Verteilung des EW über den Tag verhält...damit komme ich zur WD..nächster Punkt.
Es ist noch nicht belegt, dass es zu Problemen führen kann, das ist richtig. Ich denke auch nicht, dass es in Zukunft einmal belegt sein wird, dass es zu Problemen führt. Nichtsdestotrotz ist es eine - meiner Meinung nach - unnötige Zusatzbelastung der Nieren, so viel Eiweiß zu konsumieren.

Für mich stellt sich in der Sache nämlich nicht die Frage, wie viel noch gesund ist, sondern wie viel überhaupt nötig ist. Warum sollte ich mir mehr Eiweiß hinein stopfen, als ich mit normaler Ernährung zu mir nehme, wenn ich es gar nicht benötige?
Zitat:
Zitat von DanHan
  • ist es besser, wenn wir nun das EW als Hauptelement der Ernährung sehen, diesen Nährstoff über den Tag verteilt zu "nehmen"...oder wirklich so viel besser in einer Portion 80% seines EW-Bedarfes abzudecken? ->Führt diese Art der Ernährung nicht zwangsläufig zu Problemen? EW-Abbau über den Tag, verteilt in kleinen Portionen vs. BBäämmm einen Haufen Eiweiß der verstoffwechselt werden muss??
Das hängt meiner Meinung nach damit zusammen, wie du den Körper siehst. Ich sehe den Körper als eine biochemische Maschine, die mit Zwischenspeichern arbeitet. Diese Zwischenspeicher sind die Reservoirs, aus denen die lebensnotwendigen Stoffe kommen, wenn es keine exogenen Quellen für sie gibt - bis sie eben leer sind. Der Körper kann darüber hinaus endogen sehr viele Stoffe umbauen, wodurch er flexibel ist.

So gesehen ist es in meinen Augen kein Problem für den Körper, ihm eine große Menge Lebensmittel vorzusetzen - er wird sie in Stücken verstoffwechseln und die Speicher dann bis zur nächsten Ration verwenden.
Zitat:
Zitat von DanHan
  • Wie verhält sich das mit dem Fett...auch da stelle ich mir die Frage, isst es sich besser seine Fette über den Tag verteilt zu essen, und zu verstoffwechseln....oder BBäämm mit einem Essen??
Hier gilt die selbe Antwort. Das Fettreservoir ist groß genug, er hat kein Problem damit, sich länger daraus zu ernähren. Gleichzeitig nimmt er sich auch die Zeit für die Verdauung von größeren Mengen Nahrungsfett. Dazu hat er immerhin die ganze Nacht, im Fall der Warrior Diet.
Zitat:
Zitat von DanHan
Ich habe mich bisher noch nicht mit der Warriordiät auseinandergesetzt, vielleicht Fragen die in dem Buch beantwortet werden, oder Fragen die ihr Euch auch gestellt habt, oder gibt es schon Untersuchungen?
Ich hoffe, ich konnte dir mit meinen Antworten einen kleinen Einblick geben, wie ich die Dinge sehe. Es ist - wie ich schon wiederholt angesprochen habe - nur teilweise wissenschaftlich, was ich von mir gebe.
Zitat:
Zitat von DanHan
Persönlich halte ich den Weg nach Lust und Instikt zu essen und dabei auf die Qualität zu achten für den...nun nicht besseren...aber einleuchtenden Weg.
Macht jemand, der nach dem Warrior-Lifestyle lebt, nicht genau das? Ist das nicht ein Mensch, der sich einfach gut damit fühlt, den Tag über mit leichtem Hungergefühl zu leben, leicht, beschwingt und konzentriert zu sein und seine abendlichen Mahlzeiten mit allen Sinnen genießt?
Zitat:
Zitat von DanHan
Nur wie lange kann der Körper das machen?
Ich behaupte: Ein Leben lang. Viele Menschen kennen das Prinzip der Warrior Diet nicht, leben aber instinktiv ein Leben lang nach diesem Schema.

Jetzt noch zu forti:
Zitat:
Zitat von de-fortis Beitrag anzeigen
Natürlich sind die allgemeinen Empfehlungen von 1,8-2g/Kg BW zu hoch angesetzt, jedoch muss man gewisse Abstriche machen wenn der Sportler sich im negativen Kalorienniveau befindet und/oder viel Cardio betreibt und noch dazu vielleicht überwiegend pflanzliche Proteine zu sich nimmt. Nix gegen Pflanzenproteine und wenn ich an dieser Stelle weiterrede bekomme ich sicherlich Feuerwerk von Ishina , auf diese Diskussion lasse ich mich aber nicht ein. Dies war nur ein Extrembeispiel, ich bin der Meinung das man mit 1,5-1,7g/Kg BW ganz gut und recht gesund fährt.
Ich muss hier noch einmal betonen, dass ich niemanden anzünde, wenn er gegen Pflanzenproteine redet. Ich habe keine wissenschaftliche Evidenz, dass Pflanzenproteine genauso gut wie tierische Proteine sind (wobei am Ende Fleisch wieder umgewandelte Pflanzen sind), sehe aber, dass Menschen gut leben und das rein pflanzlich. Es muss also irgendwie funktionieren, das ist mein logischer Schluss daraus. Mehr habe ich nicht zu bieten - Erfahrungen damit habe ich keine.

Liebe Grüße
Simon
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  #14  
Alt 10.07.2009, 19:43
Rina
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Ich schließe mich Eisi an!
Nicht ,um für die Warrior Diet zu werben, nein.

Es entwickelte sich einfach so von selbst!
Es ist mir schlichtweg unmöglich, vor dem Training richtig zu essen!
Habe die letzten Jahre - ohne Gewichtsprobleme zu haben - immer nach dem richtigen Weg gesucht.
Alles probiert:Atkins,LowCarb,HighCarb,Glyxdiät,einfach, weil ich einen Weg suchte, der mir und meinem Rhythmus zugute kam.
Wie esse ich:

Am Morgen, gegen 7.15, ein kleines Frühstück.2 El Quark,1 Tl Honig rein, ein kleines Stück Hartkäse,kein Brot. Einen herrlichen Espresso doppio ohne Zucker.
Damit komme ich toll klar, fühle mich leicht und unbeschwert.

Ich habe schlichtweg dann um 12.00,13.00, klassische Mittagszeit, keinen Hunger.
Im Schreibtisch habe ich immer Nüsse,Trockenobst.Trinken:ja viel.Tee und Wasser.
Ich trainiere immer zw.16.30 - 19.00.
Vor dem Training kann ich nichts essen.Unmöglich!
Mein Körper ist leer,leicht und muß sich nicht mit Verdauung bemühen.
Er kann sich auf mein Training einstellen.
Das hat sich von allein so herauskristallisiert, ohne einen Namen zu tragen.
Habe einfach auf meinen Instinkt gehört.
Bin im Training stark und leistungsfähig.Ohne Essen.
Leute, das gilt nur für mich!Ich erhebe keinen Anspruch auf Generalisierung!
Lebe praktisch den ganzen Tag von der Hand in den Mund.2,3 Nüsse,ein Stück Apfelschnitz,eine halbe Nektarine.....mehr nicht.
Hatte mich vorher gezwungen, Zw.mahlzeiten einzuplanen, weil es "ja so gesund ist".
Aber warum soll ich essen, wenn ich nicht hungrig bin?

Ich lebe so jetzt seit 3,4 Jahren und es geht mir gut.
Am Abend, nach dem Tr.esse ich mich satt!Nicht überfressen, wenn eine Sättigung eintritt, höre ich auf!
Aber es gibt immer gedünstetes Gemüse,frische Salate,Stangensellerie,dann ein schönes Stück Fisch oder Geflügel,(esse gerne Lachs),1,2 El Reis, oder Salzkartoffeln, etc.
Ok, ich esse nicht so viel wie Männer, klar.Aber esse mich satt.
Da ich vor 23,24 Uhr nie zu Bett gehe, muß ich auch nicht direkt nach dem Essen schlafen gehen.

Mir ist unmöglich, Besuche zu machen, wo man um 13.00 warm isst.Da gehts mir elend.
Mittlerweile wissen meine nächsten Mitmenschen und Freunde, daß ich mich nur dazusetze und was trinke.
Ist jetzt für alle ok!
Selbst meine süße Mutter hat verstanden, daß ich vor 18,19.00 nicht essen kann.
Daß dies der Warrior-Diet entspräche, wußte ich nicht.

Bin aber nicht mehr bereit, gesellschaftlicher Konventionen zuliebe zu essen.
Vertrage auch viele klassische Gerichte nicht mehr, sind zu schwer!
(Gulasch,Sauerkraut,Pommes,Eintöpfe).Ich koche meist mediterran.

Ich verbiete mir nichts.Wenn ich abends mal Lust auf Pasta und Parmesan hab, dann gibts das.Aber alles frisch.
Mein Brot backe ich selbst.
Quark und Kefir brauche ich,liebe ich.

So, das wars.

PS.Ja, ich bin manchmal geschockt, was die Menschen so unbedacht und kritiklos essen.
Im Discounter, die Wägelchen voll von Eis,Chips,fetter Wurst,Ferigsalate,Dosengemüse,Fertiggerichte....br rr....klar, frisch kochen macht etwas Arbeit! Aber ich tat es auch, als meine Jungs klein waren.Alles ein Frage der Disziplin und Organisation!

Missionieren will ich Niemanden! Jeder ist frei, sein Essen zu wählen!

Eine Randbemerkung: Stichpunkt Elite, fiel einmal im Thread!
Ich fastete einmal -um eine Klarheit im Geiste zu finden- 2 Wochen lang!
Nur Tee,Wasser und etwas Molke.
Nach 2 Tagen, verspürte ich kein Hungergefühl mehr.Es trat ein Wahnsinnseuphorie auf.Ein Gefühl der Abgehobenheit, so wie einer Kaste anzugehören, die über den anderen steht.
Eine reine Kaste.
Hätte ewig so weitermachen können.Wäre für mich gefährlich, weil ich da so frei war, so entfernt von allem Weltlichen.....fast tat es mir leid, das Fasten zu brechen.
Ja, ich kenne die Gefahr, sich dadurch "abgehoben, besser" zu fühlen!!!!

Alle Liebe Eure Rina!
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  #15  
Alt 10.07.2009, 22:15
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@Rina

Ja, so ähnliche Erfahrungen habe ich auch gemacht,
wobei ich oft trotzdem noch den Fehler mache am Tag was Großes zu essen
und bin dann stundenlang wie gelähmt...

An manchen Tagen mach ich das aber auch bewusst, wenn ich trainingsfrei ist
und auch nichts Besonderes ansteht, knall ich mich mit Nahrung voll und liege dann wie gelähmt auf der Couch rum...fehrnsehen...schlafen...faulenzen halt...

Ansonsten versuche ich das natürlich zu vermeiden,
ist schon komisch wie Essen den Allgemeinzustand beeinflussen kann, hätte ich früher nie geglaubt...





Heute habe ich z.B. nur Kaffee getrunken,
gegen Mittag dann doch noch eine Kleinigkeit, ein paar Stücken Ananas, frische...

Dann ging es zum Sport, da habe ich Wasser getrunken, reichlich, danach ein Hefeweizen...

Danach mußte ich meine Eltern abholen und nach Hause fahren, kamen von einem Kurztripp zurück,
habe da schnell vorher was bei Burger King eingepfiffen, gegen 18.00 Uhr,
quasi mein Festmahl...

Jetzt bin ich endlich zu Hause, trinke noch ein Hefe und gehe dann ins Bett...



Morgen ernähre ich mich ähnlich, nur insgesamt sauberer, denn morgen wird wieder gegrillt...Hühnchen, Pute, Maiskolben etc.





Gruß Eisi
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"Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde."

Geändert von Eisenfresser (10.07.2009 um 22:20 Uhr).
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