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Hilfe! Was tun bei Wirbelblockade?

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  #1  
Alt 20.02.2010, 08:05
Gesperrt
 
Registriert seit: 07.02.2010
Beiträge: 13
Frage Hilfe! Was tun bei Wirbelblockade?

Hallo,

ich habe schon oft KH und KB gemacht - immer im 10er- oder höheren Bereich.

Gestern habe ich dann mal versucht, KB im 5er-Bereich zu trainieren. Schön aufgewärmt (Ergometer und drei Aufwärmsätze mit ansteigendem Gewicht im 12er-Bereich), dann 1. Arbeitssatz in der 2. WH zack und ich konnte nicht mehr, musste die Stange auf die Ablage fallen lassen, sonst wär ich nicht mehr hochgekommen, konnte mich kaum aufrichten. Dann erst nach Hause, wurde nicht besser, nachm Mittagsschlaf dann zum Orthopäden. Der hat mich "eingerenkt" und zusätzlich MRT-Bilder veranlasst, da ihm aufgefallen ist, dass meine LWS wohl nicht so verläuft, wie sie verlaufen sollte. Und ... ich habe eine Fehlstellung der LWS! :-( Der Orthopäde, der selbst sportlich sehr aktiv ist, hat mir aufgrund dieses Befundes von KH und KB abgeraten, bevor ich noch Schlimmeres davontrage, als "nur" eine Wirbelblockade, die seinen Aussagen nach schon mal mehrere Monate zu schaffen machen kann! :-( Anschließend bekam ich Krankengymnastik. Der Physiotherapeut war derselben Meinung wie der Orthopäde bzgl. Schmerzdauer und auch, dass ich eine Woche lang nicht lange sitzen und stehen sollte. Eigentlich nur liegen. Somit liege ich jetzt hier und konnte vor Schmerzen kaum schlafen und schreibe euch diese Beiträge. In dieser Woche soll ich die Übungen, die er mir gezeigt hat (aufn Rücken liegend, Beine angewinkelt und zur Seite fallen lassen, Füße aufgestellt und mit dem Bauch Richtung Decke, Beine 90 Grad Winkel, Füße zum Körper gezogen und dann die Unterschenkel Richtung Decke und zurück in die Ausgangsposition, Beine 90 Grad Winkel und zur Seite fallen lassen, Beine Richtung Körper ziehen und Unterschenkel mit den Händen umfassen und Kopf Richtung Knie ziehen, sodass ein Rundrücken entsteht und dann wippen) machen. Nach der einen Woche soll ich wieder anfangen, mich zu bewegen und im schmerzfreien Bereich trainieren. Nur, was er mit Bewegung genau meinte, hat er mir nicht konkret gesagt. Kann ja alles sein (laufen, wandern, spazieren, poppen, mit dem Finger auf der Fernbedienung rumzappen ...). Und schmerzfreies Training bedeutet wohl eher rehabilitierendes Training, als gleich wieder mit BD, Klimmis ... anzufangen!?

Habt ihr evtl. Erfahrung damit?

Was würdet ihr mir empfehlen? Vielleicht zusätzliche, andere krankengymnastische Übungen!?

Bitte um eure Antworten.

Vielen Dank.

Gruß

MM
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  #2  
Alt 20.02.2010, 10:27
Benutzerbild von Shaun
Stammuser
 
Registriert seit: 30.01.2010
Ort: Hildesheim
Beiträge: 2.023
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Standard AW: Hilfe! Was tun bei Wirbelblockade?

Guten morgen massi,

ich weiß nicht, ob Dich das jetzt nach vorne bringt, aber ich würde mich an Deiner Stelle da auf den Arzt (Orthopäden) verlassen.

Schmerzen (mal abgesehen vom Muskelkater, der vllt ja auch gewünscht ist) sollte man beim Sport ja nun nicht haben. Ich selbst bin durch 2 Bandscheibenvorfälle in hohem Maße vorbelastet.
Mein Orthopäde (Sportarzt von Hannover 96) hilft mir bei sowas immer akkurat weiter. Voraussetzung für den Arzt ist jedoch m.E., dass er auch Deine Ziele kennt.
Die Problematik ist ja erstmal offensichtlich für Ihn, aber wo Du sorttechnisch hin willst, wird ihm ohne weiteres ja nicht bewusst sein.

Ich würde ihm schildern, wo jetzt für Dich die Problematik ist und dass es für Dich nicht akzeptabel ist un die Couchpotato zu mimen.
Dann wird er Dir sagen, wie Du Deinen Körper auf das Training, was Du machst (machen möchtest) vorbereitest.
Ggf. wird er Dir einen Physiologen empfehlen, der Dich dabei unterstützten kann. Und das würde ich auch in Anspruch nehmen.

Meine Schwester ist Dipl. Physiologin und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass die Jungs/Mädels in aller Regel wissen, was sie tun. Meine Schwester hat mir da schon häufig, auch in akuten Situationen, geholfen.

Und genauso wichtig, wie die Information für den Orthopäden ist, dass Du auch verstanden hast, was der Orthopäde/Physiologe Dir empfiehlt, oder mit Dir machen will.
Es ist völlig in Ordnung, etwas infrage zu stellen, bzw. bei Unverständnis nach den Hintergünden zu fragen.
Ganz wichtig ist aber auf jeden Fall, dass Du verstanden hast, was der Arzt meint! Und manchmal sind die ungs einfach schwer zu deuten^^
Also Fragen Fragen Fragen! Dafür sind die da :P

Viele Grüße und Gute Besserung!!!
__________________
Sven
"The best thing to do is to compete with yourself. Everyone has their own genetic make up and you try to be like someone else, and you can't. So, if you compete with yourself. That's the best way to train, the best way to have fun, and the best way to succeed. Every day you do something to better yourself. It's all you can do." -Lou Ferrigno



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  #3  
Alt 25.02.2010, 19:14
Benutzerbild von nemo
MC-User
 
Registriert seit: 08.05.2009
Ort: kölle am rhein
Beiträge: 271
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Standard AW: Hilfe! Was tun bei Wirbelblockade?

Also. Wenn es dir nach der Woche wieder besser geht, und er von Bewegung und "schmerzfreiem" Training sprach, dann darfst du mehr machen als die Fernbedienung bedienen. Unser Bewegungsapparat ist nicht für Sitzen und statisches Stehen gemacht, deshalb liegst du gerade. Gehen ist aber deutlich weniger rückenbelastend als Stehen. Was das Training angeht: Aus deiner Geschichte geht ja hervor, das das Geschehen mit der Umstellung auf höhere Lasten zusammenkommt. War es vielleicht zuviel des Guten? Du hast ja bisher mit mehr Wdh. und moderateren Lasten problemlos trainiert (zumindest lese ich das heraus?). Klimmzug und Hängen an der Klimmzugstange sind keine rückenfeindlichen Übungen. Für Hanteltraining usw. würde ich erstmal zum bewährten zurückkehren und vorsichtig gucken, steigern geht ja immer.
Für mehr musst du den MRT-Befund abwarten. Vielleicht gibt es ein organisches Korrelat zu deinem Problem, auf das dein Training angepasst werden muss. Wirbelblockade kann aber sowohl eine Gelenksperre im engerne Sinn, als auch ein eher unklares Problem beschreiben, das muss geklärt werden.
Eng daran geknüpft ist die Frage mit dem KH und KB. Mit guter Technik und mittleren Lasten ausgeführt, sind diese Übung nach Meinung anderer Sportmediziner der Rückengesundheit förderlich. Diese Aussage ist aber vorbehaltlich der vorliegenden LWS-Schädigung zu sehen. Welcher Wirbel, bzw. welche Wirbel waren es denn?

Gute Besserung!
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