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#1
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| Hier mal ein kleiner Exkurs und eine Beleuchtung (zur Diskussion) des Themas: Kniestreckermaschine / Kniebeugermaschine ... gut oder schlecht? Zunächst möchte ich das Eine sagen: „gut“ oder „schlecht“ ist mMn kein global festgesetzter Begriff und ist interindividuell zu betrachten. Auf das Thema gekommen bin ich: In de-fortis's Tainingslog: Zitat:
Zitat:
Zitat:
Vor Allem bei gewissen Sportarten (die zugegebenermaßen zu Recht meistens als Knieschädlich bekannt sind, z.B. Fußball) treten ähnliche oder gar stärkere Belastungen regelmäßig auf (was für mich auch ein Punkt ist, warum ich gerade mit dem Beinstrecker in der Endstellung trainieren würde, dazu aber später mehr). Aber auch bei anderen Sportarten, die nicht unbedingt mit Knieschäden assoziiert sind, wie beispielsweise Kraulschwimmen, hat man unter der Belastung des Wassers eine aktive Endstreckung im Knie. Zudem sollte immer vom Ausgangspunkt des Trainierenden ausgegangen werden. Für einige Leiden ist sogar die Kniebeuge/Beinpresse kontrainduziert, wobei der „Beinstrecker“ aber ohne Weiteres machbar ist. Ein kleiner Exkurs in die Mechanik der Bewegung des Kniegelenks: Bei der Bewegung des Kniegelenks führen die Kondylen des Oberschenkelknochens auf denen des Unterschenkelknochens eine Gleit-Rollbewegung durch. Fände nur eine Rollbewegung statt, so würden die Femurkondylen vom Hinterrand des Tibiaplateaus herunterrollen. Dies verhindern aber die Kreuzbänder. Diese sind über fast den gesamten Bewegungsradius gespannt, so dass die Kondylen nicht allzu weit rollen können, sondern gehalten werden und somit gezwungen werden, auf dem Untergrund zu gleiten. Tatsächlich ist der Beinstrecker/beuger für bestimmte Leiden sehr gut geeignet. Kleiner Exkurs zum Hauptunterschied in der Belastung: Beim Beinstrecker erfährt das Knie vorwiegend eine Schubbelastung. Da während der Bewegung im Knie (egal welcher) die Kreuzbänder sowieso gespannt sind (sie ermöglichen wie oben beschrieben den "Rutsch-Anteil" ist eine extreme Änderung der Bewegung der Kniegelenkspartner nicht möglich. Natürlich ist die Belastung auf die Kreuzbänder höher, aber im Rahmen dessen, was diese starken Bänder aushalten können. Auch der Gelenkknorpel wird logischermaßen auf Schub belastet. Bei der Kniebeuge oder Beinpresse wird das Kniegelenk auf Druck belastet. Ich denke wir sind uns einig, dass dieses Gelenk vorwiegend dafür geschaffen wurde, dass weitere Erläuterungen nicht nötig sind. Logischermaßen folgt daraus, dass bei degeneratigven Erkrankungen des Gelenkknorpels (z.B. Arthrose) eine Druckbelastung des Knies vermieden werden sollte (und tatsächlich zeigt es sich bei den meisten Kniearthrotikern, dass Kniebeugen/Beinpresse Schmerzen hervorrufen). Zumeist sind aber die Kreuzbänder noch intakt, so dass bei diesen Patienten Übungen am Beinstreckgerät schmerzfrei durchgeführt werden können. Dies bewirkt zum Einen eine Kräftigung der Beinmuskulatur, zum Anderen eine Mobilisation des Kniegelenks mit den Folgewirkungen von Synoviabildung und Ernährung des verbliebenen Gelenkknorpels. Anders herum muss man bei Kreuzbandläsionen im Beinstreck/beuge Gerät vorsichtig sein Ein weitere Gesichtspunkt: Die Kniestreckbewegung ist m.E. die einzige Bewegung, die den Quadriceps wirklich effektiv in der Endstreckung trainieren kann (was z.B. für Fußballer mMn wichtig wäre, um die muskuläre Gelenksicherung auch in dieser Position zu maximieren, beispielsweise bei der Schussbewegung oder wenn man beim Laufen/Richtungswechsel das Bein mal (kann auch mit gestrecktem Knie passieren) in den Boden rammt - extremer Schub und Druck zur selben Zeit. Auc hbeim Laufen und vor Allem bei Ballsportarten, die sic hdurch hohe Dynamik auszeichen, erfährt das kniegelenk andauernd hohen Schub und Druck zur selben Zeit. Da ist es doch nicht schlecht, wenn man vorher schon regelmäßig mal etwas auf Schub trainiert hat. Meines Erachtens ist die Arbeit am Beinstrecker/beuger mit sauberer Ausführung für den Gesunden unproblematisch, möglicherweise gar anzuraten. Saubere Ausführung bedeutet für mich: Kniegelenksdrehachse auf Drehachse des Geräts, Ausführung kontrolliert ohne Schwung und ohne Ausweichbewegungen Zugegeben: In meinen Ausführungen stütze ich mich vor Allem auf - das, was uns der Biomechaniker (auch praktisch viel in der Reha tätig) im MTT-Lehrgang vermittelt hat - was in den von mir besuchten Trainerworkshops vermittelt wurde - das, was in der Klinik praktiziert wird - eigene Erfahrungen und Beobachtungen an mir und den Personen, mit denen ich gearbeitet habe bzw. arbeite - meine Logik und Vorstellungskraft (inwiefern diese beiden ausreichend entwickelt sind wage ich nicht zu beurteilen )Ich habe mich bisher noch nicht darum bemüht, Primärliteratur zu diesem Thema ausfindig zu machen. Somit hoffe ich auf Euren Input und eine angeregte Diskussion! VG, MarmorStein Quellen zur Mechanik des Knies: - Benninghoff, Drenckhahn, D. (2003). Anatomie Band 1 16.A. Urban & Fischer: München – Jena - Kapandji, I. (2006). Funktionelle Anatomie der Gelenke (einbändige Ausgabe) 4.A. Thieme: Stuttgart – New York
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#2
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| ja, ja - das beinstrecken ist ein ewiges thema in verschiedenen foren. bezüglich dieser aussagen: Zitat:
was beinstrecken angeht, habe ich eine zweiteilige meinung; zum einen halte ich die belastung für zumindest fragwürdig, zum anderen ist aber beinstrecken eine von ganz wenigen übungen, mit denen man den vastus medialis etwas vermehrt ansprechen kann, was wiederum einer lateralisierung der kniescheibe entgegen wirken könnte. weil ich gleich zur arbeit muß - hier ein zitat von mir: Zitat:
buchbauer/steininger: "funktionelles kraftaufbautraining in der rehabilitation" (das buch finde ich nicht wirklich gut, da es fast nur übungen an maschinen beinhaltet. die seilzugübungen sind aber interessant - es fehlen jedoch fast alle hantelübungen - für einen besseren literaturtip wäre ich dankbar. @ MarmorStein: hast du da vielleicht etwas auf lager?)
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#3
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| Zitat:
In der MTT-Ausbildung haben wir das nämlich auch angefragt, der Dozent meinte, man kann den vastus medialis nicht gezielt trainieren. Wir habens auch am nächsten Tag selbst mit einem EMG ausprobiert, in den unterschiedlichsten Beinstellungen und Übungen, da hat sich zwischen vastus medialis und lateralis kaum was getan (natürlich muss man sagen, dass die Messungen in diesem Fall natürlich keinen wissenschaftlichen Maßstäben genügen). Zitat:
1. Du willst einen Muskel(anteil) bevorzugt Kräftigen, bei der darauf zielenden Übung nimmst Du allerdings nur geringe Last -> geringer Effekt. Tust Du das dann auch bei den Übungen, welche die „zu starken“ Anteile trainieren? 2. Warum begründest Du das unilaterale Training an dem Gerät damit, dass das Gerät eine unphysiologische belastung mit sich bringt, wobei Stabilisationsarbeit (Körperachse und daraus resultierend auch die zu trainierende Extremität) und Belastung bei unilateralem Training wahrscheinlich höher sind als bei bilateralem (andere Extremität kann nicht in Schwächemomenten übernehmen, etc.)? Zu den scans (darf man sowas, ich mein aus (C)-Gründen?) ... natürlich sind die evtl. aus dem Zusammenhang gerissen (generell kontraindiziert bei was? ... oder tatsächlich universal generell?) , mir fallen aber ein paar Sachen auf: 1. Dauernd steht da „erhöhter Patellardruck“, „höhere Belastung von ...“, etc. Ein Vergleichspunkt wird aber nicht genannt, wie z.B. „höhere Belastung der vorderen Kniegelenksstrukturen als beim Treppensteigen“ oder so. 2. Wird scheinbar davon ausgegangen, dass eine höhere Belastung gleich eine schädigende Belastung sein muss. 3. „Das vordere Kreuzband wird durch eine vordere Schublade zu mindestens 85% belastet.“ ... was ist denn das bitte für eine Aussage? Zu mindestens 85% von was? Maximallast? Bandlänge? ... wird das vordere Kreuzband auch „zu mindestens 85% belastet“ wenn ich bei 60%Fmax trainiere, oder geht der Autor stillschweigend von einem Training von z.B. 90%Fmax aus? Und selbst wenn: was ist bei einer Belastung von „mindestens 85%“ zwangsläufig schädlich? 4. „Im Vergleich zur Beinpresse wird der M. quadriceps fem. um 25% weniger aktiviert!“. Hat er das auch irgendwie belegt oder ist das einfach so hingeschrieben? 5. „verstärktes Schubladenphänomen“ ... naja, da die Bandsicherung straff ist (versuch mal bei einem Gesunden das Schubladenphänomen zu triggern) wirken zwar Kräfte, die „in eine vordere Schublade“ hineinwirken würden, das Schubladenphänomen tritt aber nicht auf (es sei denn das band ist lax bzw gerissen). 6. Entweder er hat zur grafischen Darstellung die „Wirkungsrichtund der Kreuzbänder“ (wenn, dann hat er aber nur das hintere Kreuzband in seiner Wirkungsrichtung eingezeichnet, das für die vordere Schublade uninteressant ist ... das vordere Kreuzband würde von vorne unten nach hinten oben wirken, eben um eine Schublade zu vermeiden) verschoben, oder er meint die Patellarsehne. Zitat:
VG, MarmorStein
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#4
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| Zitat:
ausführlicher: ich habe damals, als ich mich für die thematik interessierte, stundenlang im internet nach etwas brauchbaren zu dem thema gesucht, allein das ergebnis war sehr mager. auch in physiotherapie-foren fanden sich immer zwei parteien, von denen die eine seite von einer vorhandenen möglichkeit ausging, während die andere seite dieses vehement bestritten hat. daß der vastus medialis jedoch kurz vor der streckung am meisten leistet war weniger umstritten. das einzige was ich in richtung studie, die die möglichkeit einer gezielteren ansprechung bejahte, fand war das folgende: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] was einem in einem solchen falle bleibt, vorrausgesetzt man hat nicht die möglichkeit der emg-messung, ist der selbstversuch. das genügt zwar auch keinesfalls wissenschaftlichen ansprüchen, jedoch ist die eigene körperwahrnehmung ja auch nicht zu verachten. beim ausführen des beinstreckens in der oben geschilderten variante verspüre ich doch deutlich mehr gefühle der beanspruchung (pump, brennen) im medialis als im lateralis. das kann natürlich auch an der erhöhten aufmerksamkeit auf den medialis liegen. daß es möglich ist, bestimmte muskeln, muskelanteile (köpfe) auch willentlich isoliert bzw. vermehrt anzusprechen ist für mich fakt. dazu mal dieses sehr alte buch und vorallem die bilder darin: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] mir ist es z.b. möglich den linken medialen gastrocnemius, der aufgrund einer op bei mir an eine andere stelle (unterhalb der patella) geschwenkt wurde, getrennt vom lateralen gastrocnemius anzuspannen. interessant wäre, ob andere die gleiche wahrnehmung bei der beinstreckvariante verspüren. Zitat:
was fehlt, ist eine dehnung des lateralis. Zitat:
ich werde demnächst mal einen versuch mit beidseitiger betätigung ausprobieren. ich könnte mir allerdings auch ganz vage vorstellen, daß gerade diese stabilisationsarbeit auch in nicht unerheblichen maße vom medialis ausgeht und das oben angesprochene beanspruchungsgefühl auch daher rührt. Zitat:
was als zitat erlaubt ist und was nicht ist zum teil auch auslegungssache.Zitat:
:besonders betont wird das nochmal beim vorderen kreuzbandschaden. (s. 273), wo auch die zeichnung zu finden ist - dazu gibt es noch den folgenden kleinen erläuterungstext: Zitat:
so leid es mir tut, aber das buch liefert keine vergleichswerte zu den von dir zu recht kritisierten werten. mir sind die 85% genauso schleierhaft wie dir. ich habe mal irgendwo im netz einen besseren vergleich zwischen offenen und geschlossenen system gesehen, jedoch finde ich den link ums verecken nicht mehr. wie du aber selbst schon in dem ersten beitrag zu recht bemerkt hast, ist das bein vorrangig auf druckbelastung ausgelegt. daß auch schubbelastungen vorkommen (abstoppen beim schnellen lauf wie z.b. fußball) ist sicherlich richtig, allerdings frage ich mich, ob es nicht eventuell einen unterschied ausmacht, daß dann (außer beim ballschuß - wobei dort die belastung jedoch nicht so hoch ist, weil der ball ja nicht einen so großen widerstand bietet) auch immer gleichzeitig eine druckbelastung vorhanden ist. p.s.: ich find es gut, daß du an bord bist - das ergibt neue denkansätze
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#5
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| Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
Zudem wirken beim Schuss eines Fußballes doch ziemliche Kräfte (irgendwo hab ich mal ein Video gesehen wies den Ball dabei verformt ). Spätestens wenn man mal gegen einen nassen Fußball tritt weiß man was Sache ist. VG, MarmorStein
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| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Hast du auch irgendwelche Informationen darüber, wie das Verhältnis der Belastung zwischen Beinstrecker und Beinbeuger aussieht, also ob die oft verbreitete Annahme, dass der Beinstrecker zwar dieselbe Belastungsart wie der Beinbeuger darstellt, aber die Belastung selbst noch höher ist, berechtigt oder quatisch ist? PS: Ich würd den Thread am besten noch ins Archiv stopfen, passt das besser hin . |
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#7
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| ^^ zum Beinstrecker vs. Beuger: Nein, da hab ich leider nix drüber, wenn man sich aber mal die Bewegung an sich ansieht dürfte es sich in der Streckung da kaum was schenken, da die Ansätze der ischiokruralen Muskeln in etwa auf der selben Höhe wie der des quadriceps femoris ist. Wenn man allerdings beim Beinbeuger die Belastung in Beugung betrachtet (also z.B. ca. 90°), ziehen die Ischios ja schon senkrecht zur Unterschenkelachse, was mMn, wie Du gesagt hast, in einer höheren Schubbelastung resultieren müsste als beim Beinstrecker (man muss aber bedenken, dass die ischios schwächer sind als der quadriceps). Was Handfestes dazu hab ich aber, wie oben gesagt, nicht. Konsultieren wir aber den von Matten zitierten Herrn Buchbauer aus selbigem oben genanntem Buch, so ist der Beinstrecker zu verteufeln, die Beinbeugermaschine wird aber paradoxerweise regelmäßig empfohlen (z.B. bei chondropathia patellae, S. 303), obwohl der Beinbeuger die selben Kriterien erfüllt, weswegen laut Herrn Buchbauer der Beinstrecker als generell kontraindiziert deklariert wird. Offtopic zum Buch: Ich find das Buch einerseits nicht schlecht, weil man schon mal was vor sich hat von wem, der sich Gedanken darüber gemacht hat was man bei welcher Indikation machen kann und was in der Klinik gemacht wird, andereseits kommt mir das Buch sehr dogmatisch rüber und vor Allem wird so gut wie nie erklärt, warum man diese oder jenige Meinung vertritt und es wird auch (so gut wie) nie etwas begründet, sondern eher so "Friss oder stirb" mässig hingeklatscht. Daher: Das Buch nur mit einer guten Protion selber Nachdenken genießen. VG, MarmorStein
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#8
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| Zitat:
Allerings spüre ich das auch, wenn ich einen Splittsquat mit großem Abstand zwischen dem voreren und hinteren Fuß mache (also am Anfang einen recht weiten Ausfallschritt). ![]()
__________________ CrossFit - Healthy joints are for pussies. |
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#9
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| Hi! Ich hoffe, meine Frage passt hier rein.... Habe seit ca. 2 Wochen leichte Beschwerden mit den Kniescheiben. Selbst diagnostiziert: chondropathia patellae. Zum Orthopäden / Röntgen / MRT muss ich erst, falls sich die Sache nicht bessert. Jedenfalls sorge ich in der nächsten Zeit für Ruhe im Gelenk. Aber was kommt dann? Viele raten zur Kräftigung des Quadrizeps, speziell vastus medialis, aber durch Radfahren und Schwimmen bekomm ich keine stärkeren Haxen... Wenn also - wie hier im Thread schon angesprochen - der Druck bei Kniebeugen schmerzvoll wird, wie sieht es mit dem Schub beim Beinstrecker aus? Verteufelt nur Herr Buchbauer die Beinstreckmaschine? Welche Übungen zum Aufbau von Kraft und Muskelmasse darf man als Knorpelgeschädigter überhaupt noch machen? Danke Ziege |
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#10
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| Ich hab das schon ewig (15 Jahre?), mich killt schon genauso lange der Beinstrecker in der Maschine. Ich persönlich komme mit tiefen KB am besten klar.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) Geändert von kecks (20.05.2009 um 06:29 Uhr). |
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#11
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| Hi Kecks, die Probleme hab ich ja auch schon seit früher Kindheit, also gut 30 Jahre. Mal stärker, mal schwächer, mal keine Probleme - aber das Krachen und Scheren hinter der Kniescheibe hatte ich immer... |
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#12
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| Ich habe einem Pysio mein linkes Knie gezeigt. Es knackt bei den letzten 10 Prozent der Streckung, keine Schmerzen bis dato. Der Pysio meint, die Kniescheibe wird nicht mehr richtig hin und her bewegt. Grund seien Muskeldysbalancen sowie zu kurzer Beuger. Die Muskeln als solches seien kräftig genug (im Gegensatz zu denen meiner Frau, die auch dabei war). Der Beuger sei zu stark (typisches Schreibtistätersymtom) und der Strecker überdehnt. Was zu tun wäre: 3 Sätze Beinstrecker mit wenig Gewicht und vielen Wiederholungen, zudem den Beuger dehnen. Zum Thema Beinstrecken habe ich hier schon einiges gelesen allerdings keine eindeutige Meinung... Meine Frage nun: taugt der Rat und wenn ja, wie kann ich das in meinen GK integrieren? Beinstrecken soll ja den Beinstrecker trainieren, tut das nicht auch die Kniebeuge? Ich habe den Vorschlag heute mal getestet, fühlte sich zumindest gut an. Dehnen war eine mittlere Katastrophe, mein Beuger und auch die Waden sind definitiv zu kurz. Gruß, Brisko |
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#13
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| - Foam Rolling komplette OS-Muskulatur (mindestens 5x /Woche) - allg. Mobility-Drills für den Unterkörper (youtube "mobility drills lower body") - BSS mit dem eigenen Körpergewicht + Kniebeugen + Kreuzheben - Hamstrings + Hüftbeuger täglich statisch zu 3-4 Sätzen à 20-30sec dehnen - evtl. findest du noch ein paar nützliche Infos in meinem [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Den Beinstrecker brauchst du im Normfall nicht, schmerzloses knacken in Gelenken ist zu 90% harmlos, deine Beinmuskeln sind vermutlich einfach nur hyperton (erhöhte Grundspannung), das sorgt für Unflexibilität und u.U. unökonomisches Arbeiten von Knie- und Kniescheibe. Ideale und vor allem funktionelle Kräftigung der kniegelenksumgebenden Muskulatur erreichst du zu Beginn mit der bulgarischen (einbeinigen) Kniebeuge. Zieh das alles 6 Wochen durch und berichte mir Bitte was sich in Sachen Mobilität und subjektivem Gefühl getan hat. Edit: BSS-Info hinzugefügt
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#14
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| OK, danke. Werde in 6 Wochen berichten. und Foam-Roller bestellt (Blackroll Orange PRO) Geändert von brisko (29.12.2011 um 16:53 Uhr). Grund: foamroller dazu... |
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#15
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| so, die 6 Wochen sind wohl rum: Das Knackem im Knie ist deutlich weniger geworden. Dehnen und foam-rollen scheint gut zu tun. Wobei ich sagen muss, dass das Dehnen in dieser Konsequenz schon ein Akt ist. Wenn ich zwischen einem weiteren Satz Kreuzheben oder Dehnen entscheiden müsste, wäre die Wahl ein einfaches ![]() Aber wie heisst es: das, was am wenigsten Spass macht benötigt der Körper am meisten. Danke nochmals für die Tipps! Grüße brisko |
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