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#1
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| Hallo Freunde, ich habe eine Frage, auf die ich bei Google keine präzise Antwort finden konnte, obwohl das Problem wohl einige teilen. Meine Schulter knackt laut, also springt wohl eine Sehne (vordere Schulter). Sofern es schmerzfrei ist, soll es wohl ungefährlich sein. Auffällig ist, dass es, seit ich mit dem Thaiboxen begonnen habe, vorallem beim Armkreisen (und hier: speziell bei Rückwärtsrotationen) knackt und leicht brennt. Das Knacken der Schulter ist verbunden mit einem Knacken im Ellenbogen. Ich hoffe, dass es einfach nur eine akute Überlastung ist. Meine Frage ist folgende: Liegt dies in den neuen Reizen begründet und ist unbedenklich, oder ist das etwas, dass mehr Aufmerksamkeit verdient? Ansonsten sieht meine Planung so aus, dass ich vermehrt die Rotatorenmanschette trainieren werde und zeitgleich deutlich mehr Training für die hintere Schulter absolvieren werde. Was meint ihr? Erfahrungen? Anregungen? Viele Grüße xixa |
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#2
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| Eine akute Überlastung äußert sich nicht unbedingt durch knacken, sondern geht zumeist mit Schmerzen, Schwellung und verringerter Funktion/Leistung einher. Ich sehe jetzt keinen direkten Zusammenhang zwischen dem knacken in Ellenbogen und Schulter, knacken per se kann sich auf "rutschende" Bänder/Sehnen, Gasentladungen (z.B. bewusstes knacken der Finger) oder dem temporären deblockieren segmentaler Instabilitäten = > "Blockierungen" beziehen. Durch präventive Übungen kannst du das Schultergelenk stabilisieren, ob damit die Ursache des knacken beseitigt wird kann ich dir nicht sagen, es kommt jedoch der Gelenkgesundheit und Performance zu Gute, zusätzlich sinkt das Verletzungsrisiko. 2x / Woche: - Facepulls - isolierte Außenrotationsübung - Shrugvarianten aus vers. Zug-Ebenen Ergänzend:
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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#3
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| Vielen Dank, de fortis. Ich finde es schön, dass es in der deutschen BB Szene gut informierte Leute gibt. Was man in anderen Foren teilweise zu sehen bekommt ist doch zuweilen fragwürdig ![]() Ja, ich konnte mir darauf einfach keinen Reim machen. Ich gehe davon aus, dass die Probleme in den Ellenbogen in einer Dysbalance zwischen meinen Unterarmen/Fingerstreckern und dem Rest des Oberkörpers begründet liegen. Ich habe recht lange "extrem" trainiert und habe dementsprechende "Probleme", die ich nun durch sauberes und kontrolliertes Training und zusätzliche Kräftigungstrainings in den Griff bekommen möchte. Dem kann man bestimmt mit "Grippern" begegenen, oder? Hälst du es für sinnvoll das Schultertraining an den Kraftsport oder das Thaiboxen zu koppeln, oder sollte ich lieber seperate Einheiten dafür machen? Ich mache das auch für die Beine, könnte daraus folglich einmal pro Woche ein gesondertes Training machen. Viele Grüße xixa |
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#4
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| Gerade das Grippertraining würde, sofern es sich um eine Dysbalance handeln sollte, die Problematik nicht verbessern. Zumeist sind die Extensoren - Fingerstrecker um einiges schwächer - Krafttraining ist Beugerlastig = > Kreuzheben, Rudern, Farmerswalk.... [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] sind eine passende Möglichkeit die Strecker zu forcieren, Progression über Volumen und zusätzliche Bänder/Gummis möglich. Ansonsten einfach mal mit einem Tennisball auf die Suche nach Triggerpunkten im ellenbogennahen Unterarm- und Trizepsbereich machen. Die präventiven Kräftigungen bestenfalls nach dem eigentlichen Krafttraining, Foam-Rolling, Stretches und Mobilityarbeit geht nahezu täglich zwischendurch. Vielleicht liest du aus meinem [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] noch ein paar nützliche Dinge raus.
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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| Stichworte |
| rotatoren, schulterknacken, sehne springt |
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