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SMR – Self-Myofascial-Release

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  #1  
Alt 08.03.2011, 17:00
Benutzerbild von bedee
Moderator
 
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.998
Standard SMR – Self-Myofascial-Release

SMR klingt ein bisschen nach Sado-Maso – und ist es gewissermaßen auch, weil diese Techniken vor Allem am Anfang durchaus ziemlich schmerzhaft sein können.

Self-Myofascial-Release ist die Selbstmassage von Muskeln und Bindegewebe mit Hilfsmitteln wie einer Hartschaumrolle, einem oder mehreren Tennisbällen, einem Medizinball oder dem sogenannten „Stick“. In immer mehr Trainingsanleitungen und Logs (hi DanHan ) stolpert man über das „Foaming“ und SMR-Techniken finden sich immer öfter in Aufwärmprogrammen und/oder nach dem Training zur Regeneration (und nicht nur in denen von Mark Verstegen/Core Performance).

Dieser Thread soll zur Diskussion der verschiedenen Möglichkeiten und zum Austausch eigener Erfahrungen dienen. Natürlich würde ich jetzt auch Anwendungen eines erfahrenen Physiotherapeuten vorziehen aber wer ist schon Hochleistungssportler und kriegt die Anwendungen vom Verein bezahlt? Oder leistet sich seinen persönlichen Physio aus der Portokasse?

Zuerst war auch ich recht skeptisch und hielt die auf einmal überall auftauchenden Hartschaumrollen nur für eine weitere Masche, den Fitnessbegeisterten das Galld aus der Tasche zu ziehen. Inzwischen verwende ich die Rolle recht häufig, um die Knurpsel im Schulterblattbereich zu bearbeiten und ich bilde mir ein, dass es da deutlich weniger kracht, solange ich das Foaming regelmäßig (=3-4 x /Woche) durchführe.


Als erstes möchte ich einige informative Links loswerden:

DAS [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] von Mike Robertson

Der [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] auf T-Nation

Der [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
(hab mir auch einen bestellt. Sollte etwas handlicher sein als die Hartschaumrolle und geeigneter für empfindliche Stellen, weil man nicht mit dem ganzen Körpergewicht drauf rumrollt sondern den Druck besser regulieren kann. Erfahrungsbericht kommt, sobald Erfahrung vorhanden)

Nochmal was: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Und was Wikipedia dazu sagt: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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(Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard)

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  #2  
Alt 08.03.2011, 17:06
Benutzerbild von taurus
Moderator, Notabilität
 
Registriert seit: 10.12.2009
Ort: oberfranken
Beiträge: 19.225
Standard AW: SMR – Self-Myofascial-Release

der thread ist eine sehr gute idee!!

ich selbst verwende tennisball und pvc-rohr. mit dem rohr bearbeite ich regelmäßig die rückenstrecker. muskelverhärtungen und kleinen blockaden rücke ich mit dem tennisball zu leibe (häufig in den oberschenkeln aber auch im schulterbereich).

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  #3  
Alt 08.03.2011, 17:45
Benutzerbild von bedee
Moderator
 
Registriert seit: 25.01.2008
Ort: BaWü
Beiträge: 2.998
Standard AW: SMR – Self-Myofascial-Release

Ist dir das nackte PVC-Rohr nicht zu hart? So ein Rohr aus dem Baumarkt hab ich mir auch schon überlegt. Meine Rolle ist nur 30 cm lang und ich hätte gerne eine längere ohne wieder gleich so viel Geld los zu werden. Vielleicht könnte ich ja meine alte Yogamatte drumrum kleben?

Danke für den deutschen Wiki-Link. Finde es ja auch doof, immer nur englische Seiten verlinken zu müssen aber leider sind da immer noch die meisten Infos zu finden.

Und wenn wer ne Idee hat, wie man Self-Myofascial-Release übersetzen kann: immer her damit!Mir fällt da nur so was wie "sich selbst erleichtern" ein und das triffts ja wohl nicht so ganz
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  #4  
Alt 08.03.2011, 18:45
Benutzerbild von taurus
Moderator, Notabilität
 
Registriert seit: 10.12.2009
Ort: oberfranken
Beiträge: 19.225
Standard AW: SMR – Self-Myofascial-Release

Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
Ist dir das nackte PVC-Rohr nicht zu hart? So ein Rohr aus dem Baumarkt hab ich mir auch schon überlegt. Meine Rolle ist nur 30 cm lang und ich hätte gerne eine längere ohne wieder gleich so viel Geld los zu werden. Vielleicht könnte ich ja meine alte Yogamatte drumrum kleben?

Danke für den deutschen Wiki-Link. Finde es ja auch doof, immer nur englische Seiten verlinken zu müssen aber leider sind da immer noch die meisten Infos zu finden.

Und wenn wer ne Idee hat, wie man Self-Myofascial-Release übersetzen kann: immer her damit!Mir fällt da nur so was wie "sich selbst erleichtern" ein und das triffts ja wohl nicht so ganz
nö, das rohr geht gut. hat gute 20cm durchmesser...und man muss den rücken sowieso anspannen, sonst rollt man auf der wirbelsäule.

zum namen:

faszienentspannungsmassnahme??
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  #5  
Alt 09.03.2011, 12:38
Benutzerbild von königderberge
MC-User
 
Registriert seit: 24.07.2009
Ort: out of Rosenheim
Beiträge: 1.464
Standard AW: SMR – Self-Myofascial-Release

Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
SMR klingt ein bisschen nach Sado-Maso – und ist es gewissermaßen auch, weil diese Techniken vor Allem am Anfang durchaus ziemlich schmerzhaft sein können.

Self-Myofascial-Release ist die Selbstmassage von Muskeln und Bindegewebe mit Hilfsmitteln wie einer Hartschaumrolle, einem oder mehreren Tennisbällen, einem Medizinball oder dem sogenannten „Stick“. In immer mehr Trainingsanleitungen und Logs (hi DanHan ) stolpert man über das „Foaming“ und SMR-Techniken finden sich immer öfter in Aufwärmprogrammen und/oder nach dem Training zur Regeneration (und nicht nur in denen von Mark Verstegen/Core Performance).

Dieser Thread soll zur Diskussion der verschiedenen Möglichkeiten und zum Austausch eigener Erfahrungen dienen. Natürlich würde ich jetzt auch Anwendungen eines erfahrenen Physiotherapeuten vorziehen aber wer ist schon Hochleistungssportler und kriegt die Anwendungen vom Verein bezahlt? Oder leistet sich seinen persönlichen Physio aus der Portokasse?

Zuerst war auch ich recht skeptisch und hielt die auf einmal überall auftauchenden Hartschaumrollen nur für eine weitere Masche, den Fitnessbegeisterten das Galld aus der Tasche zu ziehen. Inzwischen verwende ich die Rolle recht häufig, um die Knurpsel im Schulterblattbereich zu bearbeiten und ich bilde mir ein, dass es da deutlich weniger kracht, solange ich das Foaming regelmäßig (=3-4 x /Woche) durchführe.


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Nochmal was: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Und was Wikipedia dazu sagt: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
schönes Thema, hab ich mir auch schon mal vorgenommen das zu probieren, finde es äusserst sinnvoll.
Danke für die links.

Ich kann mir gut vorstellen daß das auch für weniger abgehärtete mit dem PVC Rohr + Rohrisolierung und Gewebeband zur Befestigung klappt.
__________________
ich fahre rad, weil das der einzige sport ist, bei dem man sitzen, essen und trinken kann!

Zucker sparn, grundverkehrt,
der Körper braucht's, der Zucker nährt!
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  #6  
Alt 09.03.2011, 13:30
Benutzerbild von DanHan
Stammuser
 
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 2.859
Standard AW: SMR – Self-Myofascial-Release

Zitat:
Zitat von bedee Beitrag anzeigen
(hi DanHan )
Mit eine der Besten Investitionen die ich in dem letzten Jahr getätigt hatte!!
__________________

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  #7  
Alt 12.04.2011, 13:29
MC-User
 
Registriert seit: 28.01.2010
Beiträge: 81
Standard AW: SMR – Self-Myofascial-Release

Sehr bedanken möchte ich mich für die .PDF-Datei, die Abbildungen zu den Muskeln sind hilfreich zum Reflektieren. Ich arbeite mit einer schmalen Hartschaumrolle, das ist für mich das Geheimnis; hatte vor einem Jahr auch eine breite.

Was ich mich schon immer gefragt habe ist, kann man die Triggermassage unabhängig vom Zeitpunkt des Krafttrainings machen oder gibt es vor und direkt nach dem Krafttraining Bedenken?

Wie oft sollte man sowas machen? Täglich?
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  #8  
Alt 12.04.2011, 14:17
Benutzerbild von taurus
Moderator, Notabilität
 
Registriert seit: 10.12.2009
Ort: oberfranken
Beiträge: 19.225
Standard AW: SMR – Self-Myofascial-Release

Zitat:
Zitat von DavidT Beitrag anzeigen

Was ich mich schon immer gefragt habe ist, kann man die Triggermassage unabhängig vom Zeitpunkt des Krafttrainings machen oder gibt es vor und direkt nach dem Krafttraining Bedenken?

Wie oft sollte man sowas machen? Täglich?
wenn ich einen akuten triggerpunkt habe, bearbeite ich ihn täglich. entweder 5-6std nach dem training oder im anschluß an eine mini-einheit.
__________________
*.....*.....*.....*.....*.....*.....*


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Stichworte
foaming, regeneration, selbstmassage, triggerpunkte, warmup

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