![]() | Muscle-Corps Fan werden! |
| |||||||
| Bodybuilding Portal | Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| Kostenlose und kompetente Beratung sowie Austausch mit Gleichgesinnten! Jetzt Mitglied werden und Vorteile genießen: |
| Wir heißen Dich recht herzlich Willkommen in unserem Bodybuilding- und Fitness-Forum! Du bist hier noch nicht angemeldet, dies kannst Du sehr schnell, kostenlos und unverbindlich, durch eine Registrierung ändern. Tipps zur sportlichen Ernährung, dem Bodybuilding Training & erfolgreichem Muskelaufbau werden von kompetenten Moderatoren und Mitgliedern gern weitergegegeben. Wir freuen uns bereits auf Deine Mitgliedschaft auf Muscle-Corps.de |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen |
|
#1
| ||||
| ||||
| Du läufst falsch! Du isst falsch! Du atmest falsch! Du schläfst falsch! Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als Bewegung weder Pläne noch Regeln brauchte, sondern einfach stattfand? In seiner Anfangsphase war der Drang zum Traumkörper noch ganz unterhaltsam. Inzwischen aber ist aus Fitness ein mentaler und physischer Terror geworden. Hajo Schumacher über die Kulturrevolution der körperlichen Selbstoptimierung. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] - mir hat der artikel so gut gefallen, dass ich ihn mir aufheben werde. der autor spricht mir aus der seele. wie steht ihr zu dem thema?
__________________ It's a great thing when you realize you still have the ability to surprise yourself. Makes you wonder what else you can do that you've forgotten about. (Lester Burnham, American Beauty) |
|
#2
| |||
| |||
| An sich finde ich den Artikel ganz cool, weil man wirklich sieht wie verballert unsere moderne Industrie-/Dienstleistungsgesellschaft ist, aber ein Zitat sticht unangehm ins Auge: Zitat:
Zweitens ist es Schwachsinn, dass Waschbrettbäuche genetische Ausnahmen sind, sondern eher die genetische Norm, wenn man den eben dafür trainiert. Drittens ist Free-Fitness in der heutigen Welt quasi unmöglich, wenn man keinen Beruf hat, der so viel (gesunde) Bewegung ermöglicht, denn von Kindheit an wird das "natürliche" (was immer das heißen mag, aber jeder kann sich etwas drunter vorstellen) Verhältnis zu Körper und Bewegung nicht nur in seiner Entwicklung behindert, sondern viel mehr vernichtet. Wieviele Menschen empfinden es als etwas Negatives noch mal irgendwo hin zu müssen, anstatt dankbar zu sein, dass es doch noch einen Anlass gibt, sich auf's Fahrrad zu schwingen und mal 20min zum Bäcker zu fahren? Mein liebster Vergleich dazu: Wir haben so viele Regelungen für die artgerechte Hundehaltung und führen die Viecher drei Mal täglich aus und lassen sie von der Leine entgegen des Verbotes, damit er sich mal auslaufen kann. Uns selber sperren wir in Stein aus Unihallen, Büros und Fabriken. Und wenn wir da raus sind, flüchten wir schnell ins Heim und starren einen flimmernden Kasten an, der uns als ein Mittel der massenmedialen Bewusstseinskontrolle unseren Verstand pervertiert. |
|
#3
| ||||
| ||||
| vieles in dem artikel sagt mir sehr zu, auch wenn er an manchen stellen sicherlich überzogen formuliert ist. ich erachte es für mich selbst z.b. als absolut nervtötend eine pulsuhr zu verwenden oder meine satzpausen im training auf die sekunde genau auszuführen. ich erachte es für freizeitsportler auch für völlig zweckfrei sich der leistungsgesellschaft derartig zu unterwerfen, daß sie iregendeinen vorgefertigten trainingsplan bis zum i-tüpfelchen genau befolgen. von genau abgewogenen mahlzeiten halte ich allein deswegen schon nichts, weil ich zu gerne esse. völlig wahnsinnig empfinde ich es sich den abgezählten komandos eines vorturners zu beugen und zur (für mich meistens gräßlich anzuhörenden) musik rumzuhampeln. wem das gefällt, ok, aber mich erinnert das zu sehr an die struktur der sportpraxis zu zeiten eines turnvaters spieß, welche hauptsächlich der wehrertüchtigung und disziplinierung diente. auch möchte ich mich keinesfalls nur für das berufsleben fit machen, sondern einfach dem kopf frei bekommen, auch vom berufsleben. aber hey, funktionskleidung ist für jemanden der beim radfahren viel schwitzt ein wahrer segen und eine gute gangschaltung ermöglicht mehr speed und somit spaß und ein ausgeklügeltes training bringt ebenfalls freude mit sich. nicht nur bei der tätigkeit des sporttreibens, sondern auch bei der gedanklichen beschäftigung mit dem thema.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
|
#4
| ||||
| ||||
| Ich persönlich halte eher wenig von dem Artikel. Ist mal wieder ein „Damals“ mit „Heute“ Vergleichen, unter Vernachlässigung der Rahmenbedingungen. Was soll nun also dabei herauskommen, wenn man ein entbehrungsreiches, mit körperlicher Arbeit verbundenes Leben mit der Frührentnergesellschaft von heute vergleicht, in der die Leute in den Zweiten Stock zum Fitnessstudio mit dem Aufzug hochfahren? Die Kinder, die früher vor Allem in der freien Natur in Bewegung waren, verweichlichen heutzutage vor der Play Station, so dass von Anfang an der Körper auf Langzeitschäden hinprogrammiert wird, und wenn man dann ein Alter erreicht wo die Muskeln und die Fitness wichtig werden (entweder weil man das andere Geschlecht beeindrucken will oder weil die Schäden sich langsam bemerkbar machen) wundert man sich, warum man manche Bewegungen nicht oder nur eingeschränkt machen „darf“, um den missgestalteten Bewegungsapparat nicht durch Überlastung noch den letzten Rest zu geben. Und hat man sich den „Altersdiabetes“ angefresen oder manövriert gerade auf ein solches metabolisches Desaster zu, muss man eben auf die Ernährung achten. Und damit ja: Zitat:
Natürlich, es wird viel Geld gemacht mit der Fitnessindustrie, Gurus schießen hier und da aus dem Boden und es sind viele Mythen im Umlauf. Und auch hier wird, wie überall, fleissig geglaubt und jeder kleine persönliche Erfolg an dieser oder jener Wundermethodik festgemacht. Doch ich wüsste gerne mal das letzte Zeitalter, in der keine „Gehirnwäsche“ und Manipulation statt gefunden hätte. Zitat:
Zitat:
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
|
#5
| ||||
| ||||
| Ich bin erst unlängst in das Thema eingetaucht (etwa 18 Monate her), allerdings habe ich seither die chronischen Probleme der "Fitnesswelle" gut umschifft und in diesem Portal hier auch eine Menge an Menschen entdeckt, die eine gesunde Einstellung zum Sport und zum Leben allgemein pflegen. Meine Erfahrungen mit Bewegung allgemein sind, dass sie nur Sinn machen kann, wenn sie auch Spaß macht. Ich habe viele Trainingsmethoden getestet, die mir keinen Spaß gemacht haben. Jetzt trainiere recht bodenständig und fahre meine Runden mit dem Fahrrad, um die Welt zu sehen - schön und gut. In Sachen Ernährung habe ich mich durch verschiedene Prinzipien gekämpft, um schließlich als "Freestyle-Kämpfer" zu enden und mich mittlerweile ganz automatisch durch den Tag zu snacken und abends in aller Ruhe zu völlern. Essen kann Spaß machen - und soll es auch. So gesehen ist der Artikel natürlich schön und trifft den Kern der Problematik. Und dann doch wieder nicht. Er schreibt, als wäre es nicht mehr möglich, ohne strikte Kontrolle Spaß und Erfolg an Training und Leben zu haben. Wer einigermaßen vernünftig isst, mit Spaß und Ambition trainiert und einen positiven Lifestyle lebt (das halte ich für nichts Unnatürliches), wird auch heute ein fittes Leben ohne Behinderungen führen, ohne sein Leben vollkommen am Sport ausrichten zu müssen - intensives Training beschränkt den Aufwand schließlich auf zwei bis drei harte Einheiten die Woche von 30-40 Minuten. Und genügend Menschen beschränken sich auf das, leben nebenbei ein möglichst aktives Leben und sind auch so gesund, ohne zum Spitzenathleten zu werden. Hypes sind nicht immer negativ. Kettlebells, Funktionskleidung und Hightech-Räder, Low-Carb. Alles Dinge, die Sinn machen. Aus verschiedensten Gründen, aber immer effektiv.
__________________ SoulSpace - Platz für die Seele |
| Weiterführende Informationen: |
| |
|
#6
| |||
| |||
| Ein typischer Achim Achilles- Artikel...Sicherlich ein wenig übverzogen dargestellt, es gibt gute Errungenschaften in der Fitness-Welt, wie z.B. Funktionskleidung... Trotzdem finde, das heutzutage viel zu viel Kult um Fitness geamcht wird, es soll in erster Linie Spass machen... Mir hat der Artikel zum schmunzeln, aber auch zum nachdenken angeregt, wie eigentliuch jerder Achim Achilles-Artikel.
__________________ LG Limes Nur die Harten kommen in den Garten ![]() Log zum täglichen Wahnsinn: http://www.muscle-corps.de/forum/f18/weg-ziel-2784/ |
|
#7
| |||
| |||
| Der Artikel ist gut. Er regt zum Nachdenken an und umschreibt ein krankhaftes, minutiös geplantes Sportleben recht gut. Gut, einen groben Rahmenplan, Ziele und Sportarten (sollen auch Spaß machen) braucht man schon. Aber teilweise geht mir das Vorschreiben eines 100%-Plans mit entsprechender Ernährung usw. gehörig auf den Senkel. Zum Glück erledigt sich das Problem bei mir immer recht schnell. Ich halte mich einfach nicht an solche Vorschriften. Und je mehr ich lerne, desto besser kann ich meinen eigenen Übungsplan zusammenstellen, mit dem ich mich wohlfühle. Das krasse Gegenteil dieses Sportexzesses in Daten und Zahlen ist aber - wie die Kollegen dies schon angesprochen haben - das faule Rumhängen, Fernsehen, vor dem Computer hocken und das Vermeiden jeglicher Anstrengungen (z.B. die Autofahrt zum nächsten Zigaretten-Automaten ).Irgendwo dazwischen sollte man wohl seinen Weg finden. |
|
#8
| |||
| |||
| Das Problem, das der Artikel anspricht, zieht sich mittlerweile aber durch aller Leben. Wer ist heute zum Beispiel noch gesund? Niemand, wir sind alle krank! Wie ich es schon oft gesagt habe und die Meinung die ich vertrete: Ich esse was ich will, ich schlafe wie es mir passt, ich trainiere wie ich mich gut fühle und ich mache eigentlich alles, sodass ich meine Lebensweise selbst bejahen kann. Auf andere Weise gerät man schnell in ein fremdkontolliertes Leben und merkt schnell, dass man nie sein eigenes Leben gelebt hat. Beginnen tut es schon in der Schule, man lernt nicht, was man selbst für sinnvoll hält, sondern was dem Kapitalismus/Ökonomie zuträglich ist. Individualität ist unerwünscht. Dabei hat sich seit Jahrtausenden an Hand berühmter Persönlichkeiten gezeigt: Um die Welt zu verändern, muss man anders sein. Die Menschheit beginnt sich geistig zu degenerieren, es ist halt leichter dem zu glauben, was andere "schlaue" Leute einem sagen, als selbst zu denken. Wursti hat es auch gut formuliert: Wir haben uns selbst in ein Leben geführt, dass nicht mal das niederste Wesen führen wollen würde (von einem Käfig freiwillig in den anderen). |
|
#9
| |||
| |||
| Ich will es mal so ausdrücken: Wenn man entsprechende Ziele hat, muss man auch entsprechend trainieren. Wenn man diese Ziele auch in entsprechender Zeit erreichen will, muss man wiederum entsprechend trainieren. Will man jetzt einfach nur ein bisschen stärker, fitter und hübscher werden, dann reicht es auch ein bisschen zu trainieren und ein bisschen zu planen. Will man allerdings so stark, fit und/oder hübsch werden, wie es nur irgend geht, dann muss man auch entsprechend gut geplant (in allen Trainingsparametern) trainieren. ...um mal einem (krankhaften) genau durchgeplanten Training eine Begründung zu geben. |
|
#10
| |||
| |||
| Zitat:
), wie es nur irgend geht.Aber die Art und Weise, dies zu erreichen, kann unterschiedlich sein und muß nicht minutiös geplant sein. In der Praxis führen solche akribischen Planungen häufig dazu, daß das Programm abgebrochen wird (Frust, zu wenig Spielraum etc.). Wobei ich aber auch jemand bin, der immer wieder nachdenkt und plant. Nur nicht vom Hundertsten ins Tausende. Irgendwo muß Schluß sein. Zumal die Trainingswissenschaft auch nicht 100%ig statisch ob Ihrer Erkenntnisse ist oder einfach von Pauschalen ausgeht, die für den einzelnen nicht oder nur ungenügend zutreffen. Verhältnismäßigkeit ja, Überplanung nein. |
|
#11
| |||
| |||
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Wenn jemand einen funktionierenden Plan nicht durchhält, dann will er eben nicht genug. Es ist ja nichts Schlimmes. Ich würde auch keinen Jonglierplan lange durchhalten, weil ich das eben nicht stark genug will. Sich durch Frust, Schmerz und Enttäuschung durchzuarbeiten/-trainieren ist zwingende Vorraussetzung für das Erreichen von wirklich hohen Zielen. Das ist eben die Bedeutung von Leidenschaft. Sie heißt nicht umsonst Leidenschaft und nicht Genussschaft. Die Kunst mit Leiden umzugehen ist eine wichtige Fähigkeit (sogar für das ganze Leben). Dem Leiden aus dem Weg zu gehen, heißt automatisch seiner Leidenschaft aus dem Weg zu gehen. Das höre ich ständig aus meine Umfeld. "Ich würde ja gerne, aber ich traue mich nicht." oder "Ich würde ja gerne, aber ich könnte das nicht." Das sind dann eben auch diejenigen die große Leistungen anerkennen, beneiden, bewundern, missgönnen usw. Sie sind es aber niemals selber, die etwas Großes leisten.* *Zur Erklärung: Frage: Wer hat die Möglichkeit den größten Mut zu beweisen? Antwort: Der größte Feigling! |
|
#12
| ||||
| ||||
| Wursti hat's ja sehr schön erklärt. Weil es so schön paßt und viele Leute oft gar keine Ahnung haben, wovon die Rede ist, wenn der Begriff "Leidenschaft" fällt: “And that’s the key word there: passion. Do you have one? Have you ever had one? If so, then you’ll understand what having a passion means. Those that never have had one, won’t get it. Having a passion to do something is incredible. Its a drug, an addiction, its relentless and unforgiving. It blinds us, separates us from friends and family, drives us to get up everyday and to stay involved with it long after dark. If you have a passion for something, you will throw yourself at it as much as you can, you will dream about it, it will twist your perspective on the world and you will be drawn towards those that share the same thoughts. Its a black hole of happiness, sense of purpose, social acceptance/exclusion (depending on the activity) and of course - Love.” ( [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] )
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| [Basic] Das Richtig oder Falsch - Spiel Thema: Sport,Anatomie,Physiologie | de-fortis | Bodybuilding Training | 191 | 14.01.2012 18:04 |
| [Pro] Das Richtig oder Falsch - Spiel Thema: Sport,Anatomie,Physiologie | de-fortis | Bodybuilding Training | 206 | 02.05.2010 13:05 |
| Was mache ich Falsch? | xXxSommerxXx | Anfängertraining | 36 | 31.12.2009 13:37 |
| Beugeanzüge "falsch" anziehen fürs Heben vs. Regelwerk IPF | Marty McFly | Kraftsport & Krafttraining | 5 | 21.09.2009 12:32 |
| Das Richtig oder Falsch - Spiel Thema: Sport,Anatomie,Physiologie | de-fortis | Bodybuilding Training | 931 | 14.09.2009 21:11 |