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Studium und Realität

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  #1  
Alt 11.09.2007, 11:20
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Registriert seit: 20.03.2005
Beiträge: 1.429
icedieler eine Nachricht über ICQ schicken
Standard Studium und Realität

Zitat:
Zitat von Harry Callahan
Zitat:
Zitat von MarmorStein
... daher auch der dringende Wunsch (neben Faktoren wie schlechte Jobaussichten (vor Allem in Relation Aufwand-Bezahlung)), wenn möglich noch Medizin dranzuhängen ...
Naja - gerade Medizin ist ja nun auch kein Fach mit einem günstigen Aufwand/Bezahlungsverhältnis.
Dann häng lieber Jura dran und verklage Mediziner. Ist einfacher und bringt mehr ein.
lieber ein schlechtes aufwands-/entschädigungsverhältnis haben als gar keinen job, wie das ja bei den rechtsverdrehern oft läuft.

auf ne gute zusammenarbeit marmorstein!

ps: ich glaube, sport ist an jeder uni teil der sozialwissenschaftlichen fakultät. hat sich auch schon so mancher umgeschaut als er medienwissenschaft angefangen hat und später erst rausfand, dass das zum teil in der philosophischen fakultät unterrichtet wird.
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&quot;The world is a beautiful book, for those who can read it.&quot;<br />&quot;Education is the passport to the future, for tomorrow belongs to those who prepare for it today.&quot;
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  #2  
Alt 11.09.2007, 11:27
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Standard Studium und Realität

Sozialwissenschaften genau wie Geisteswissenschaften gehören zu den SpoWi dazu - Sport ist nunmal sowohl ein gesellschaftliches, als auch ein ideengeschichtliches Phänomen. Ich finde ehrlich gesagt das Niveau sowohl in diesen beiden, als auch im nawi. Bereich bei den SpoWis immer wieder ziemlich bedenklich, von den Leistungen der Studis UND von den Anforderungen her (ich habe im Studium aus Finanzierungsgründen viel Nachhilfe gegeben, vor allem angehenden Medizinern durch Physik- und Chemieprüfungen geholfen, und nach einer Weile kamen über Trainingskontakte dann einige SpoWis mit ähnlichen Problemen dazu - da waren schon recht viele dabei, bei denen man sich schon ein bißchen fragte, wieso sie mit den absoluten Jokeanforderungen z.B. in Statistik auch noch Probleme haben können ; ist aber ein generelles Problem der Anfänger an unseren Unis; zwei Drittel oder mehr sind absolut nicht studierfähig).
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Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht)
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  #3  
Alt 11.09.2007, 11:34
Benutzerbild von Marty McFly
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Standard Studium und Realität

Es gibt eine große Diskrepanz zwischen Anforderungen der Gesellschaft (Studium ist unbedingt notwendig, wenn man es zu etwas bringen will), des Niveaus an den Unis/FHs (teilweise lächerlich), den Studierenden (wie bereits gesagt zu einem erschreckend hohen Anteil immer noch überfordert) und den tatsächlichen Anforderungen der potentiellen Arbeitgeber (vor allem in der freien Wirtschaft).
Diejenigen, die Potential haben, "verblöden" teilweise beim Studium und andere "Nullen" werden irgendwie durchgeschleppt und fallen dann später im Berufsleben auf die Schnauze.

*sorry für off-topic...*
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  #4  
Alt 11.09.2007, 11:43
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Standard Studium und Realität

Zitat:
Zitat von kecks
ist aber ein generelles Problem der Anfänger an unseren Unis; zwei Drittel oder mehr sind absolut nicht studierfähig).
marty sagte zwar, das ist offtopic, finde aber das thema interessant. vielleicht könnte ein mod das ja als extrathema irgendwo auskoppeln.

ich finde es erschreckend, wenn ich lese, dass viele betriebe sich über die berufseinsteiger beklagen. ok, unfähigkeit lasse ich ja noch gelten, aber dann kommen als begründungen auch noch "zuviel belastung" und "das frühe aufstehen". summa summarum ist also "faulheit" der grund, warum viele ausbildungsplätze nicht besetzt werden können bzw. die abbruchquote so in die höhe geschnellt ist.

beim studium ist das ja ein klein wenig anders. hier kann man sich ja das, was einem liegt etwas freier aussuchen (obwohl ich studium nach interesse hochgradig idiotisch finde, da viele studiengänge keinen bezug zur wirtschaft aufweisen ... kulturwissenschaft oder literaturwissenschaft um nur zwei zu nennen ... bei solchen kombinationen ist eine anstrengende jobsuche vorprogrammiert). und die momentanen bachelor-studiengänge würde ich auch nicht studieren wollen. das arbeitsvolumen ist mir etwas zu hoch, da könnte ich nebenher nicht arbeiten gehen.
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  #5  
Alt 11.09.2007, 11:59
Benutzerbild von kecks
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Offtopic (bitte verschieben, wenn störend):

Naja, ich finde es eher idiotisch, irgendwas zu studieren, was einen nicht interessiert, nur weil es "Bezug zur Wirtschaft" aufweist. Ein gut bezahlter Job in einem Beruf (das kommt immer noch von 'Berufung'...), der einem keine wirkliche Freude bereitet, ist für mich absolut indiskutabel. Wirtschaftlicher Erfolg als Lebensziel? Da fehlt dann aber eine ganze Menge! Ich hab' lieber wenig bis kein Geld in der Tasche (und notfalls noch halbtags einen Brotjob zusätzlich) und dafür eine Aufgabe, die ich um ihrer selbst willen mache (d.h. ich würde das auch ohne Bezahlung tun und bei einem Lottogewinn genauso weitermachen wie bisher).

Um es konkret zu machen: Es nervt mich als Dozentin (NdL ) am meisten, wenn vor mir Leute sitzen, die nur da sind, weil sie sich durch dieses Studium "wirtschaftlichen Erfolg" versprechen (oder die das Ganze nicht spannend finden). Dabei geht es genau darum bei einem Studium nur sekundär - primär verkaufen wir an einer Uni nix, wir bieten keine Dienstleistung an, und wir bilden auch NICHT für die Wirtschaft aus. Was wir machen, ist BILDUNG. Wir vermitteln spannende Zusammenhänge, zeigen Hintergründe auf, verdeutlichen, was wissenschaftliches Arbeiten überhaupt ist (Kurzfassung: Wir bewahren kulturelles Wissen, wir geben kulturelles Wissen weiter und vor allem reflektieren wir die Geschichte und auch die aktuellen Zustände einer Kultur, indem wir ihr Zustandekommen historisch erklären). Unsere Absolventen können denken, analysieren, Informationen sammeln und daraus Wissen machen (Wissen und Information ist nicht dasselbe, noch nicht mal dasgleiche), selbiges dann auch wieder vermitteln...

Wer also daran denkt zu studieren, der möge bitte, bitte, bitte irgendwas auswählen, was er a) gut kann (nicht BWL versuchen, wenn man kein Mathe kann...) und b) was er/sie wirklich, wirklich spannend und begeisternd findet (spannend ist nicht 'interessant'; ein gutes Zeichen ist es, wenn ihr stundenlang über Euer Thema grübeln, oder je nach Typ auch texten könnt...). Ihr erspart Euch selber (und auch Euren zukünftigen Dozenten !) damit ganz arg viel Frust.

Martys Anmerkung mit dem "die Guten systematisch verblöden, die Nullen durchschleppen" trifft einen Aspekte des Problems recht genau. Das ist aber generell ein Phänomen des deutschen Massenbildungssystems, das nicht genug individualisiert (schon im Kindergarten nicht) und immer das Mittelmass bestärkt, indem Kinder/Studierende etc. immer als Gruppe anstatt als einzelne Persönlichkeiten angesprochen werden.
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  #6  
Alt 11.09.2007, 12:09
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Standard Studium und Realität

die schwierigkeit das studis nciht genug fähigkeiten mitbringen um ein studium gut und fachlich zu meistern fängt doch aber schon mit unserem schulsystem an.
es lernt doch kein kind mehr sich selber dinge zu erarbeiten und eigeninitiative zu zeigen. das wird im gegenteil systematisch abgebaut in schulen.

ich erlebe es leider auhc das die "nullen" die durch das studium gezogen werden eben nicht im berufsleben auf die schnauze fallen weil der praxis irgendwann nichts mehr übrig bleibt als sich anzupassen und den standart zu übernehmen. grade in meinem bereich ist das extrem geworden und bei einer leistungsorientierung werde ich mitlerweile schief angeguckt und darf mir von einem prof bildchen zeigen lassen in vorlesungen.
meiner meinung nach liegt das ganze schon im total miesen schulsystem begründet und der anspruch der studis sinkt.

ein für mich gutes beispiel: eine studentin die neu angefangen hat fragt mich warum ich so viel training absolviere um meine legasthenie zu besser. das wäre doch heute nciht mehr nötig jeder kann doch studieren da ist das schreiben unwichtig.
diese einstellung ist nicht selten.
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Der Weise erwartet von den Menschen wenig, erhofft viel und befürchtet alles.
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  #7  
Alt 11.09.2007, 12:23
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Standard Studium und Realität

Was hat BWL mit Mathe zu tun?
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  #8  
Alt 11.09.2007, 12:37
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Standard Studium und Realität

Hast recht, ich hätte schreiben sollen: BWL und Rechnen .
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  #9  
Alt 11.09.2007, 15:49
Benutzerbild von mott
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Beiträge: 95
Standard Re: Studium und Realität

Jetzt klärt mich mal auf...
Da bekomm ich ja Angst davor zu studieren. Bin im Moment in der 13. und hab bisher auch vor zu studieren.
Allerdings bin ich auch ehrlich zu mir. Ich bin teilweise schon ein fauler Sack und ich höre von allen "Boaaahhh, Studium ist derbe Mörder, da fetzen die dich in der Luft und du musst dich pervers reinknien in deine Arbeit wenn du wenigstens annähernd durchkommen willst!!!!"

Also hallo? So stell ich mir mein Studium irgendwie nicht vor? Muss man denn immer nur noch besser und leistungsfähiger sein und sich nur noch mehr und länger auf seinen Hosenboden setzen um studieren zu können
Ja, ich hab große Probleme mit Mathe. Ja, ich hab die Probleme schon in der Schule. Ist BWL für mich jetzt gestorben??
Ich glaub ihr macht es euch ein wenig einfach. Ihr seid alle fertig, habt eure Jobs und könnt auch ruhig mal einen ablästern (warum auch nicht^^), wie die Generationen nach euch verblöden...

Noch was zu dem Beruf=Berufung. Aus diesem Schema sind wir wohl schon lange draussen. Mein Studienfach werde ich selbstverständlich auch nach der wirtschaftlichen Situation ausrichten Da wäre ich ja schön blöd wenn ich das nicht machen würde und nur das studieren würde "was mir eben Spaß macht"....Da könnte ich ja gleich hauptberuflich "Allroundsportler" werden (weil Spaß machts ja).

@Marty: Du bist doch Unternehmensberater? Ist dieser Berufszweig immer noch so in der Mangel? Nach dem Motto, wenn der Unternehmensberater kommt, kommt die Kündigungsflaute? (->Downsizing??)
@kecks: Was ist NDL? Du willst alle BWLler rausschmeißen, die kein Mathe können/mögen? Na dann gute Nacht... . Ich glaube es ist ein meilenweiter Unterschied ob man das Fach nicht mag, oder ob man in dem Fach auch einfach scheiße unterrichtet wird! Ich selbst (keine große Leuchte in Mathe) mag an unserer Schule Mathe gar nicht. Komisch ist nur, dass ich schon als "kleiner" Junge (nachdem ich eben die Möglichkeiten von Office Programmen entdeckt hab) unzählige Statistiken (besser gesagt AUfzählungen und Listen) von meiner CD-Sammlung gemacht hab (dummes Beispiel, aber egal). Und ja, ich mag Zahlen! Trotzdem kann ich Mathe nicht ab.

Allgemein noch zu dem Spruch "die Schlauen verdummen, die Blöden werden durchgeschleppt". Mag vllt. auf ein Nobellinternat zutreffen. Ich denke man muss den "einfacher gestrickten" die Möglichkeiten einfach mal richtig aufzeigen. Ich bin mir sicher, dass jeder Mensch eine Begabung hat, in der er überdurchschnittlich gut ist. Aber nur weil sie in der Schule/Studium nicht so dolle sind, sie gleich als Bremse zu bezeichnen empfinde ich als sehr rotznasig.


mfg mott
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  #10  
Alt 11.09.2007, 16:26
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Standard Re: Studium und Realität

Lieber mott,
als Schüler kannst du doch noch gar nicht abschätzen, wie das Studium ist und erst recht nicht, wie es im realen Leben aussieht.
Es ist einfach so, dass es im Berufsleben in verschiedenen Bereichen verschiedene Anforderungen an Mitarbeiter gibt. Und die jeweiligen Arbeitgeber erwarten natürlich auch, dass die Leute, denen eine Chance eingräumt wird, ihren Lebensunterhalt in einem Betrieb zu verdienen, auch das leisten, was der Job so mit sich bringt. Nicht immer kann dies natürlich sofort geschehen, dazu ist jeweils auch einen Eingewöhnungszeit notwendig. Aber eine gewisse Grundeinstellung und gewisse Fertigkeiten müssen einfach vorhanden sein.
Momentan ist es ja so, dass du noch alle Chancen hast und deine Zukunft relativ frei gestalten kannst. Wenn du Interesse an einem Fachgebiet hast (beispielsweise BWL), dann solltest du eben nicht ganz faul sein und Eigeninitiative zeigen. Wenn die Lehrer in verschiedenen Fächern nicht toll sind, dann akzeptier es einfach. Dann musst du eben selbst schauen, wie du dir Wissen aneignen kannst. Lies Bücher, recherchier im Netz, engagier dich in Foren, tu eben etwas, dass du in den für dich relevanten Themen außerschulich weiter kommst. Das kann und wird im Studium auch so sein, dass man nicht alles vorgekaut bekommt, und erst recht im realen Leben.
Zum Thema "Unternehmensberater": Ich bin kein externer Berater, sondern arbeite intern und auch in der Prozessoptimierung (also eher technisch ausgerichtet). Aus diesem Grunde kann ich deine Frage nicht adäquat beantworten.
Zum Thema "Verblödung der Schlauen": Du hast es bereits selbst festgestellt: Jeder Mensch hat andere Begabungen, aber alle bekommen den gleichen Nonsens vermittelt, kaum jemand wird entsprechend seiner Begabung optimal gefordert/gefördert.
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  #11  
Alt 11.09.2007, 16:32
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Standard Re: Studium und Realität

mott,

Du sagst es: Jeder Mensch kann irgendwas wirklich gut. Im allgemeinen macht man gerne, was man gut kann bzw. umgekehrt kann man es gut, weil man es gern macht. Wie auch immer, Aufgabe des Bildungssystems wäre es eigentlich (und die neueren Grundschullehrpläne zielen auch sehr in diese Richtung, Umsetzung ist dann eine andere Frage), genau diese Begabungen bei jedem Kind individuell herauszuarbeiten und dann gezielt zu fördern. Erfolgreiche Ansätze in diese Richtung gibt es viele (z.B. Montessori oder Laborschule Bielefeld - ich glaube Bielefeld, bin mir nicht ganz sicher). Man lernt sozusagen das Lernen und was über sich selbst.

Und die Aussage "studiere, was Dir Freude macht" zielt genau darauf ab: Mach das, was Du gut kannst und deshalb gerne tust, oder andersrum gestrickt: mach' einfach das, was Du gern tust, dann bist Du auch richtig gut drin! Das kann von Literaturwissenschaft bis Auto reparieren oder irgendwelche Abläufe optimieren eigentlich so gut wie alles sein, Motivation und 'Berufung' inklusive.

Klar, klingt alles sehr idealistisch und manchmal kommt es anders, als man denkt. Aber sieh's doch mal so: Sicherheit und viel Geld werden Dir in diesem Leben auf keinen Fall garantiert, arbeitslos kannste immer werden. Warum es dann nicht gleich lieber mit was versuchen, was Dir Freude macht und "Dein Ding" ist?

NdL = Neuere deutsche Literaturwissenschaft; das ist eine Teildisziplin der deutschen Philologie aka Germanistik.

Und verabschiedet Euch von "ich mag xy nicht, weil es hier scheisse unterrichtet wird". Das interessiert im realen Leben (und auch an der Uni) niemanden; sucht den Fehler bei Euch selbst, oder simpel: Love it, change it oder leave it. Oft kommt die Freude (das "spannend finden") an neuen Dingen (Studiengängen, Jobs usw.) erst nach einer ziemlich harten, öden und langweiligen Einarbeitungsphase.

(Oh Gott, ich klinge wie meine eigene Oma...)
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  #12  
Alt 11.09.2007, 16:44
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Standard Re: Studium und Realität

Zitat:
Zitat von kecks
Und verabschiedet Euch von "ich mag xy nicht, weil es hier scheisse unterrichtet wird". Das interessiert im realen Leben (und auch an der Uni) niemanden; sucht den Fehler bei Euch selbst, oder simpel: Love it, change it oder leave it. Oft kommt die Freude (das "spannend finden") an neuen Dingen (Studiengängen, Jobs usw.) erst nach einer ziemlich harten, öden und langweiligen Einarbeitungsphase.
Genau das meinte ich auch eben.
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  #13  
Alt 11.09.2007, 17:50
Benutzerbild von dudeheit
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Beiträge: 96
Standard Re: Studium und Realität

Mit den Kultur- und Literaturwissenschaften fühle ich mich jetz auch angegriffen.
Studiere nämlich Kulturwissenschaften - mit Fächern Medienwissenschaften und Hispanistik/Romanistik. Wobei mir zugegebenermassen wirtschaftliches am A**** vorbeigeht. Bringt der Diskussion jetz nix aber wollte ich loswerden
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  #14  
Alt 11.09.2007, 18:03
Tox Tox ist offline
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Registriert seit: 28.03.2005
Beiträge: 2.947
Standard Re: Studium und Realität

Naja, es gibt auch die Möglichkeit als 2.Ausbildung ein praxisorientiertes Studium zu absolvieren, wie ich das nächstes Jahr vorhabe. Bei einigen Lehrgängen ist der Abschluss nur eine Frage der Lernbereitschaft. Mir platzt einfach der Kragen, wenn sich Studenten als etwas besseres geben, aber nicht mal geradeaus pinkeln können. Dabei kann sich manche Familie das Studium der Kinder schlichtweg nicht leisten... Bildung ist nicht gleich Intelligenz...
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  #15  
Alt 11.09.2007, 18:10
Benutzerbild von bima
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Registriert seit: 14.08.2007
Ort: Kiel
Beiträge: 283
Standard Re: Studium und Realität

danke tox. endlich mal eine richtig gute aussage !

davon mal ab das es noch mehr schwierigkeiten für kinder nicht-studierter- eltern gibt als die finanzierung.
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