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#1
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| mein neuer Trainingsplan sieht Kreuzheben vor, das ich seit über einem Jahr eigentlich aus dem Plan gestrichen hatte, da ich bei tiefen Beugen und eben auch dem Kreuzheben in der LWS/ISG 'abknicke' (das bekannte Problem...). jetzt stellt sich mir die Frage, wie ich das Kreuzheben abwandeln kann, um diesen Problemen zu begegnen, solange diese Problematik besteht. im Plan wechselt das Kreuzheben von Training zu Training mit Kniebeugen ab. Ausfallschritte sind ebenfalls im Plan enthalten. Es ist also nicht getan mit 'mach einfach was anderes stattdessen', denn das ist sowieso vorgesehen. macht es Sinn, stattdessen in jedem Training Kniebeugen zu machen (meinetwegen in verschiedenen Varianten - eng, breit, front, back...), oder wirft das die Systematik des Trainingsplans zu sehr übern Haufen? (NROL for Women) wäre dankbar für Tips!
__________________ It's a great thing when you realize you still have the ability to surprise yourself. Makes you wonder what else you can do that you've forgotten about. (Lester Burnham, American Beauty) |
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#2
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| Zitat:
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#3
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| ich muss mir die Situation im Studio diesbezüglich mal genauer anschauen, fürchte aber, dass ich die Möglichkeit nicht habe. wäre es hierzu eine Alternative, die Hantel zwar vom Boden abzuheben, aber mit dem Senken eben nicht bis zum Boden runterzugehen sondern nur bis zum Punkt X?
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#4
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| Nein, das wirst Du bei nennenswerten Arbeitsgewichten nicht schaffen (Griffkraft). Im Studio bietet es sich meistens an, einfach ein paar andere Gewichtsscheiben zu klauen und als Unterlage zu benutzen und/oder die Stepbretter zweckzuentfremden.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
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#5
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| Gewichtscheiben sind ne gute Idee, wenn auch laut *g* aber egal... Stepbrett gibts leider nur eins da oben, grmbl! die nennenswerten Arbeitsgewichte wären im Moment noch lang nicht das Problem, weil die ISG-Region ein solcher Schwachpunkt ist, dass die Griffkraft noch gar nicht als limitierender Faktor auftritt. Ich mach Kreuzheben ohne komplettes Ablegen.
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| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Mach das mit den Scheiben und arbeite dich Step by Step (schon deshalb bieten sich Gewichtsscheiben an) bis zur Startposition vom Boden - natürlich über Wochen/Monate gesehen. Zusätzlich noch rumänisches Kreuzheben mit gestreckten Beinen (auch zunächst zu dem Punkt bis das Becken abkippt - dann sukzessive ROM erhöhen) und nen bischen dynamisches und/oder statisches "Dehnen", vor allem für die Ischios (Oberschenkelrückseite). Übungen und Methoden findest du mittels Tante Google. Weiterhin Techniktraining mit Besenstiel/Stange ist auch empfehlenswert. Viel Erfolg! Gruß
__________________ "Train as heavy as possible, as often as possible, while staying as fresh as possible.“ V.M. Zatsiorsky "Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen." Hermann Hesse Solos = Aus Kupfer bestehendes Wurfgerät des antiken Fünfkampfes. Gilt als Ursprungsform des Diskos, dem Vorläufer des heutigen Diskus. |
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#7
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| vllt umsteigen auf sumo-kreuzheben? sprich breiteren stand wählen.. |
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#8
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| Würde ich nicht empfehlen. Klassisches Kreuzheben ist DIE Grundhebetechnik - sollte man schon technisch sauber beherrschen. Außerdem ist Ausweichen in meinen Augen nicht der Weißheit letzte Schluss. So lange keine gesundheitlichen Gründe vorliegen muss man halt mal die "Backen" zusammenkneifen und sich da durch kämpfen. Zumal wir hier ja nun wirklich von keiner koordinativ unlösbaren Aufgabe, sondern "nur" von Kreuzheben reden. Gruß
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#9
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| Zitat:
Bin auch eher der Sumo-fan und finde Feta's Vorschlag gar nicht mal so schlecht. Zitat:
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#10
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| Zitat:
Zitat: Das hat im übrigen recht wenig mit Breiten-/Freizeit- oder Leistungssport zu tun. Vielmehr mit grundsätzlichen Fähigkeiten wie Beweglichkeit, Koordination oder die Fähigkeit die Wirbelsäule während eines natürlichen Bewegungsablaufes aufrecht halten zu können. Es wurden ihm ja keine Wahnsinnslasten sondern Möglichkeiten zur Behebung seines Problems empfohlen. Und das kann man ruhig mal ein paar Wochen Versuchen (Backen zusammen kneifen) bevor man auf andere Übungen ausweicht. Gruß Gruß
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#11
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| danke für die hilfreichen tips! ich möchte mich da durchaus "durchkämpfen", da diese bewegungseinschränkung ja auch im alltag hinderlich ist und ich schon einmal wegen missachtung und 'normaler' ausführung von kniebeugen und kreuzheben in eine ISG-problematik mitsamt nachfolgender physiotherapie reingefahren bin... da ich die letzten monate diese übungen nicht gemacht habe (oder kniebeugen nur ohne last in hohen wiederholungsbereichen), war das problem einfach beiseite geräumt, aber nicht geklärt. und da ich durchaus gerne mal mit höheren lasten arbeiten würde, stehts jetzt einfach an! ausweichen ist also keine lösung. übrigens hab ich früher gerne sumo-kreuzheben gemacht und werds auch jetzt sicherlich wieder als alternative einführen. aber eben nur als alternative! Zitat:
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#12
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| Ja, hört sich in meinen Augen vernünftig an. Und Sumo-Heben ist natürlich nicht Tabu, sondern - wie du geschrieben hast - eine Alternative. Aber lass es vorsichtig angehen, nicht das du dich wieder in eine "ISG-Problematik" reinfährst. Zitat:
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#13
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| Hi, meine ISG-Probleme sind durch viel Dehnung des Beckens und der posterior chain, sowie loaded stretching bei Kniebeugen verschwunden. Mein Vorschlag wäre den Arzt Deines Vertrauens zu konsultieren, der ein präzises Bild Deiner Statik entwirft. Anhand dessen solltest Du dann genau wissen, was zu tun ist, um diese Problemchen dauerhaft zu beseitigen (vorausgesetzt es liegen keine anatomischen Ursachen zugrunde). Die loaded stretching Methode ist zwar äußerst effektiv, hat aber offensichtliche Nachteile (mögliche ISG-Blockade etc.). Sumokreuzheben ist eine prima Methode schon während der Problembeseitigung den Load zu steigern. Gute Besserung. ![]() |
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#14
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| hallo, dazu brauche ich keinen Arzt, bin bei einem sehr guten Physio in Behandlung gewesen und weiss, ich müsste halt nur regelmäßiger und sehr intensiv Dehnen. Meine Beweglichkeit ist während der Behandlung drastisch gestiegen, aber nach 12 Terminen auf Rezept war halt Schluss... Mein Problem mit dem Dehnen ist immer, dass ichs weder vor noch nach dem Krafttraining machen will, ich aber nach den Krafttrainingstagen oft Muskelkater habe und dann genausowenig dehnen sollte. Dann kommt der nächste Krafttrainingstag ect. - Wie handhabt Ihr das, die Ihr euch regelmäßig dehnt?
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#15
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| Einfach nach dem Krafttraining machen. Wenn Du eh schon Kater bekommst, dann ist es doch auch schon egal .
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| kreuzheben, technik, varianten |
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