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#1
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| Hallo Hab mir letztens andere Tagebücher (anderes Forum) angeschaut und festgestellt das viele Leute fast gleich viel Heben,beugen und drücken. Auch bei meinem Trainingspartner sind die Unterschiede nicht so hoch wie bei mir. zBsp. Kreuzheben 95-100kg 8wdh Kniebeugen 90-95kg 8wdh Bankdrücken 50-55kg 8wdh Militarypress 30-35kg 8wdh Wie seht ihr das? Gibt es ne Richtlinie in der man sein sollte um dysbalancen auszuschliessen? Kann mir eigentlich auch nicht wirklich vorstellen, gleichviel zu drücken wie zu heben, da beim heben doch viel mehr muskeln beansprucht werden? Noch ne andere Frage. Beim Bankdrücken hing ich jez seit 4 wochen bei 52.5kg fest, packte nie die 52.5kg für 8 wdh. Bei den anderen Grossen übungen kann ich eigentlich wöchentlich das gewicht um mind. 2.5 kg steigern. Gestern gingen dann auf einmal 52.5kg sehr gut, sogar die 55 gingen für 8 wdh. Die 60 klappten für 7 wdh. Ist das normal das ein weilchen nichts geht und dan auf einmal so ein Kraftschub kommt? Und man nicht schön jede woche bischen mehr drauflegen kann? |
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#2
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| Hi koka! MMn vergelichst Du hier die Falschen Übungen miteinander. Ich würde sagen, es sollte in etwa ein Gleichgewicht zwischen beispielsweise Bankdrücken und vorgebeugtem Rudern bestehen, also die Übungen sollten in etwa mit der angesprochenen Muskelmasse vergleichbar sein. Bei Kreuzheben und Kniebeugen kommt die Kraft vorwiegend aus den Beinen und Hüftstreckern (plus Stabi aus quasi dem ganzen Körper), dass man da mehr schafft als beispielsweise beim Bankdrücken ist i.d.R. kein Kunststück. Zitat:
Man kann auch nicht davon ausgehen, dass wenn man an einem Plateau angekommen ist, auch irgendwann ein Sprung erfolgt. Normalerweise empfiehlt sich da eine Änderung in der methodik oder der trainingsinhalte, also Beispielsweise für eine kurze zeit Pausieren (-> Dekonditionierung), zeitweise auf beispielsweise Kraftausdauer oder eine andere Übungsform umsteigen, etc., also das Training variabel zu gestalten.
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#3
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| Vielen Dank für deine Antwort MarmorStein Wenn ich Bankdrücken mit V.Rudern vergleiche bin ich etwa gleichauf +-5kg. Dann würds wieder passen Da ich noch relativ am Anfang meiner Karriere stehe, dachte ich das ein Plateau in weiter Ferne steht. Desshalb habe ich ohne etwas zu verändern weiter gemacht. Bei den meisten anderen Übungen gehts ja bis jetzt immer bergauf. Hoffe das mehr solche Sprünge kommen werden Wie weiss man den, das ein Plateau da ist? gehts da bei jeder übung nicht weiter? oder nur bei einer? Wie lange sollte man warten ob doch nicht nen Sprung kommt? |
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#4
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| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Gegenfrage: Wie lange willst Du denn warten? Generell würde ich sowieso immer ein abwechslungsreiches Training einem eintönigen Welchen vorziehen. Erstens macht's mir mehr Spaß, zweitens wird man durch ein vielseitiges Training auch vielseitiger (Überraschung) und ist für mehr (Alltags)Situationen gerüstet.
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#5
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| Und wenn ich jetzt Kniebeugen und Kreuzheben vergleiche? Ich sehe bei manchen Leute, dass die deutlich mehr Gewicht beugen als heben. Und wenn ich von mir ausgehe, kann ich deutlich mehr heben. Ich dachte immer, beim Kreuzheben könnte man die höchste Last bewegen. Ist das nicht bei allen Leuten so?
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Zitat:
Bei einem gesunder Sportler, der beide Übungen gleich ambitioniert trainiert, wird das auch so sein... Gruß Eisi |
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#7
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| ^^ echt? warum? Wegen größerem Bewegungsradius? Bein Kreuzheben kann ja z.B. die Griffkraft limitieren, welche beim Kniebeugen kaum eine Rolle spielt. Kann das mal jemand von den diesbezüglichen Pros ein bisschen ausschmücken?
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
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#8
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| Vielleicht weil der Schwerpunkt beim Kreuzheben niedriger liegt? Man muss ja nicht das Gewicht auf der Schulter balancieren, das hängt ja viel weiter unten. Jedenfalls hab ich bei den Kniebeugen immer das Gefühl, dass ich den Rumpf sehr viel mehr stabilisieren muss, wenn ich dasselbe Gewicht wie beim Kreuzheben beuge.
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#9
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| Zitat:
dass beim Kreuzheben mehr Muskelgruppen beteiligt sind und man mehr mit dem Rücken arbeiten kann... Beim Beugen ist natürlich auch der Rückenstrecker beteiligt, aber beim Heben kann man den Rücken einfach mehr einbringen, jedenfalls wenn man klassisch hebt, aber auch wenn man Sumo hebt, ist man meißt stärker als beim Beugen... Sicherlich kommt auch dazu das die Bewegung kürzer ist als beim Beugen bzw. auch der Schwerpunkt ein anderer ist... Die Griffkraft kann man vernachlässigen, da die meißten eh im Kreuz- bzw. Wechselgriff heben, einige wenige mit der Daumenklemme... Ansonsten ist das einfach ein Erfahrungswert bzw. die Erfahrung aus vielen hunderten Beobachtungen, bei uns im Verein und bei Wettkämpfen... In der Regel liegen die Leistungen zw. Kniebeugen und Kreuzheben etwa 50-60 Kg auseinander +/- Gruß Eisi P.S.: KDK-Wettkämpfe wo mit Equipment gestartet wird bzw. Equipmentleistungen allgemein kann man natürlich nicht vergleichen, da man mehr aus dem Equipment für Kniebeugen (Kniebeugenanzug+Kniebandagen) herausholt, als aus dem Eq. fürs Kreuzheben (Kreuzhebeanzug)... Wenn man damit umgehen kann holt man beim Kniebeugen etwa 40% der RAW-Leistung aus dem Eq., zusätzlich!!!, beim Kreuzheben sind es etwa ~20 Kg +/- P.P.S.: praktische Bsp., meine Leistungen...ich bin allerdings kein repräsentatives Bsp... ![]() RAW Kniebeugen 1x160 Kg Kreuzheben 1x215 Kg mit Equipment Kniebeugen 1x200 Kg Kreuzheben 1x220 Kg
__________________ "Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde." Geändert von Eisenfresser (30.07.2009 um 22:17 Uhr). |
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#10
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| Eisi spricht die wichtigsten Punkte schon an: - der Lastenschwerpunkt der Beuge liegt höher als beim heben - die ROM des Lifts ist kleiner - es arbeiten mehr Muskeln beim deadlift, hinzukommend arbeiten Rückenstrecker und Beine parallel dynamisch, bei der Beuge arbeitet der Core primär "nur" statisch, die Hauptarbeit liegt also auf den Beinen = > deshalb ist natürlich das maximal zu bewältigende Gewicht bei Lifts mit straight legs geringer als bei der klassische Variante Könnte man jetzt anatomisch und biomechanisch noch etwas weiter auseinander nehmen, aber das verschieben wir erstmal ![]()
__________________ Wenn mich die Mehrzahl für nicht normal hält, dann mache ich alles richtig. de-fortis Livespill Reha/Prävention fortis Kolumne MC-Leitfaden MC auf Facebook |
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