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#46
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| Zitat:
Die Diskussion ist allgemein völlig aus dem Ruder gelaufen. Anfangs ein paar Missverständnisse, dann ein paar Gefühlsverletzungen ("Rumgehampel") und schon standen sich geschlossene Fronten gegenüber. Sachlich ist da inzwischen schon lange nichts mehr. Anschuldigungen und Einzelerfahrungen werden als Argumente vorgeschoben. Wenn es wirklich um die Sache ginge wären der zu diskutierende Punkt: Inwiefern beeinträchtigt welche Freizeitgestaltung im Wald das Ökosystem Wald? Wenn man die Frage sachlich durchdiskutiert und sich beispielsweise anschaut wie hoch die Fluchtdistanzen wildlebender Tiere bei Waldbesuchern die auf den Wegen bleiben sind oder dergleichen kommt man vielleicht auch zu dem Konsens, dass "anständiges" Verhalten im Wald gar keine große Beeinträchtigung darstellt und weitere Fragen wie "Warum im Wald?" usw. erübrigen sich. Weiteres Beispiel Dominik Feischl. Warum nicht einfach fragen unter welchen Umständen die Birke mit Steve Maxwell gefällt wurde? Dann klärt sich schnell, dass das kein Akt des Vandalismus war. Ob man Holzhauen für sich jetzt als Training oder Arbeit bezeichnet ist in meinen Augen rel. nebensächlich. Wenn Ross Enamait mit dem Vorschlaghammer Traktorreifen bearbeitet ist es Training und keiner sagt was anderes, aber wenn die gleiche Bewegung mit einer Axt und Holz ausgeführt wird darf es kein Training sein? Abgesehen davon, dass auch Dominik Feischl im Kommentar zum Video gesagt hat, dass es für Arbeit ist. Schade, dass Dominik Feischl weiter Öl ins Feuer gießt mit seiner "Rechtfertigung", bzw. seinem Zurückschießen ("Neider", "Mist schreibt", "traurig"). Ich denke wenn der ein oder andere hier seine eigenen Postings nochmal so kritisch durchliest wie er die anderer liest und es fertig bringt über seinen Schatten zu springen sind hier in kürzester Zeit eh alle fast einer Meinung. |
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#47
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| nach dem ich auf [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] den eintrag über mich gelesen habe, habe ich dort im kommentarbereich ein paar zeilen hinterlassen. jeder eintrag im dortigen kommentarbereich muß jedoch vom blogbetreiber erst zur veröffentlichung zugelassen werden. aus diesem grund wartete ich dementsprechend. tatsächlich wurde dann auch irgendwann ein weiterer kommentar veröffentlicht, der meinige jedoch wurde nicht veröffentlicht. damit ich meine zeilen nicht umsonst geschrieben habe, gebe ich sie nun an dieser stelle wieder und schließe anschließend diesen thread. die zeilen sprechen für sich selbst: Zitat:
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#48
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| da mein kommentar jetzt plötzlich doch veröffentlicht wurde ist dieser thread auch wieder offen.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#49
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| hier dominiks antwort: Zitat:
und meine erwiderung: Zitat:
edit 07.08.: immer noch keine veröffentlichung meiner erwiederung. ich denke man kann davon ausgehen, daß dieses auch nicht mehr geschehen wird...
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein Geändert von matten (07.08.2010 um 12:43 Uhr). |
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#50
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| witzige sache! interessant find ich vorerst mal wie klein das internet doch ist - und wie hoch da die emotionen gehn. das steht doch nicht dafür! um hier nochmal meinen punkt zu machen, ich bin selbst jäger, bauerssohn und somit notgedrungen waldarbeiter, daher masse ich mir einfach eine meinung an - ausserdem ist das thema doch interessant! "der wald" ist in grossen teilen mitteleuropas wie schon jmd völlig richtig geschrieben hat eine artifizielle struktur und zumindest teilweise von menschenhand erschaffen und vor allem besiedelt. der wald ist ein wirtschaftsraum, wie aller anderer raum auch. wenn er als erholungsgebiet genutzt werden soll, dann kostet das. wenn er als jagdgebiet genutzt werden soll - dann kostet das. und wenn er als forstgebiet genutzt werden soll - klare sache oder? als jäger sage ich: wir brauchen überhaupt keine jagd. setzen wir einfach ein paar wölfe/bären/lüchse aus, füttern nicht mehr und nehmen gegebenenfalls bisschen mehr wildschäden (schaden am gewächs) in den kauf und voila: die jagd ist überflüssig. die natur regelt mit sicherheit das verhältnis zwischen raubtier und gejagten wild effizient. das sagen auch viele so genannte "naturburschen" (und damit spiele ich auf NIEMANDEN im speziellen an) - und doch will keiner dieser naturburschen im wald "was auch immer machen" wenn dort bären und wölfe sind, nein, da ist jeder froh wenn der jäger kommt und die diese tiere "wegballert" - bambi aber bitte stehen lassen. ^^ in europa hat man sich dazu entschieden den wald nicht sich selbst zu überlassen - sondern forst und jagdwirtschaftlich zu bewirtschaften, nicht nur weil das "sicherer" für die bevölkerung ist sondern weil es 1)geld bringt 2)traditionen erhält 3)die jagd und forstwirtschaftslobby sehr stark ist 4)das landschaftsbild weitgehend erhält (rehe auf der wiese sind doch wunderschön!) alle diese traditionellen wirtschaftsparteien im wald zahlen auch für die nutzung. seit einigen (vielen) jahren gibt es noch die "öffentlichkeit" die sich im wald "erholen" will und nebenher - wie jeder der den wald betritt - (mehr oder weniger) schaden anrichtet. ob das nun ein trainierender, eine trainingsgruppe, eine wandergruppe, ein läufer, ein radfahrer ist - ganz egal. das ist ein eingriff: das kostet auch. wenn jemand seinen lieblingswaldi im wald herumlaufen lässt - kostet besonders viel. mein punkt ist: man kann sich auf alles im wald einigen, aber sicher nicht "einfach so" weil ich "eh keinen schaden anrichte". wie viele von diesen "keinen schaden anrichtern" kennen die lieblingsäsung des heimischen wildes? wie viele wissen wo die fütterung steht und wo die wechsel sind? eben. darum: bevor man im wald was auch immer macht kann man ja einfach mal die besitzer fragen ob das dort wo man es machen will in ordnung geht und wenn man etwas kaputt macht - zahlt man dafür. und ja: spazieren gehen ist eben gesetzlich OK, schwammerl brocken auch, training/radfahren usw: meistens eine streitfrage, aber eher nein. P.S.: kannte dieses naturtraining von Herrn Feischl gar nicht. aber was spricht dagegen - sein Onkel ist der Besitzer, man wird sich finanziell einigen! und natürlich leidet der wildbestand darunter - aber es spricht doch nichts dagegen punktuell den wald "umzuwidmen". mit dem geld kann man ja zb an anderer stelle äsung/deckung für das wild finanzieren. P.P.S.: mein ganz persönliches verständnis von naturtraining: allein auf einen berg, eine gams schiessen und diese bergen.
__________________ Kettlebell und Hanteltraining Log Geändert von b3rnhard (04.08.2010 um 12:04 Uhr). |
| Weiterführende Informationen: |
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#51
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| Ah, noch ein Jäger. ![]() So ganz verstehe ich deinen Standpunkt noch nicht ganz: Du bist also der Meinung auch Spazierengehen und "gleichwertige" Aktivitäten im Wald sollten gebührenpflichtig sein? Bevor man die Sache im Detail diskutiert denke ich muss man ganz klar differenzieren zwischen den Besitzarten! Wenn es um Privatwald geht ist es die eine Sache, aber im Staatswald/Körperschaftswald sind wir uns hoffentlich einig, dass eine Gebühr für das Betreten des Waldes kein Thema sein kann, oder? Zitat:
So schade es ist, die Natur kann und "darf" nicht mehr wie sie wollen/können würde. Zitat:
Art. 21 I, 22 I BayNatSchG = freies Betretungsrecht für jedermann Art. 23 Abs. I S. 1 BayNatSchG: es ist erlaubt auf Privatwegen Fahrrad zu fahren Art. 25 II S. 1 BayNatSchG: Radfahren im Wald nur auf geeigneten Wegen zulässig Art. 23 Abs. I S. 2 BayNatSchG: Fußgängern gebührt aber Vorrang Art. 24 BayNatSchG: Zum Betreten im Sinn dieses Abschnitts gehören auch das Skifahren, das Schlittenfahren, das Reiten, das Ballspielen und ähnliche sportliche Betätigungen in der freien Natur. |
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#52
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| Zitat:
Mir gehts nicht so sehr um Geld als mehr darum: Der Wald ist eine begrenzte Ressource. Wir können sie wie bisher jagdlich/fortwirtschaftlich/landwirtschaftlich nutzen oder eben anders. Beides geht nicht. Zitat:
__________________ Kettlebell und Hanteltraining Log |
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#53
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| Zitat:
Wirtschaftliche Nutzung und Waldbesucher schließen sich ja nicht aus. Ich muss ehrlich sagen: Ich sehe kein nennenswertes Problem mit einem vertretbaren Besucherdruck durch aufgeklärte Menschen die sich "angemessen" verhalten, sprich auf den Wegen bleiben und keinen Müll hinterlassen. Die "Schäden" sind absolut vernachlässigbar wenn man das Ökosystem im Ganzen betrachtet. Und das unabhängig davon ob Max Mustermann im Wald mit seiner Familie am Sonntag Nachmittag spazieren geht, oder ob er Nordic Walked, oder ob er zwischendurch mal seine Liegestütze oder Kniebeugen macht. Zitat:
Wenn man es allerdings so sehen will, dass der Mensch nur eine Art wie alle anderen ist: Wozu die ganze Diskussion? Warum sorgst du dich um das Wild? Dann ist es doch das Gleiche ob jetzt ein Wolf ein Reh aufschreckt und stört oder der Mensch. Zitat:
2.: Ja 3.: Forst Noch Fragen? ![]() Ernsthaft: Alles wieder Definitionssache. Wenn der Mensch ein ebenbürtiger Teil der Natur ist, ist auch jemand auf einem Spinningbike mitten in der Großstadt (schließlich eine seiner Nischen) in der "Natur". Zu Mountainbiker und Trainingsgruppe: Sie sind zwar nicht primär wegen der Natur draußen, aber sekundär. Wer die Natur für sich wie nutzt ist ja jedem selbst überlassen und es ist fast ein Ding der Unmöglichkeit da zu werten. |
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#54
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| off-topic: wo ihr jäger und forstmänner schon mal da seit: was gibt es gegen wildverbiss, daß: a) kostenlos b) wirkungsvoll c) dauerhaft d) kein zaun oder altöl ...ist?? gruss taurus
__________________ ____________________________ WAS MAN NICHT ÄNDERT DAS MUSS MAN ERTRAGEN MEIN LOG & MEIN ESSEN MEIN YOUTUBE KANAL MEIN FACEBOOK MEIN VEREIN |
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#55
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| [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Im Ernst - ordentlich bejagen! Ansonsten: Wildschadenskommission EDIT: Es gibt noch diverse Tricks von der Oma wie: Alte Socken und Schafwolle. Schafwolle ist angeblich (ungewaschen) echt gut. Kann ich persönlich nicht bestätigen, ich jage ja ^^
__________________ Kettlebell und Hanteltraining Log Geändert von b3rnhard (04.08.2010 um 14:31 Uhr). |
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#56
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| danke...ich fürchte es bleibt beim altöl...bin ja pazifist ![]()
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#57
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| Pazifist und Ökoterrorist... ![]() Fachlich gibt es dem Tipp von b3rnhard nichts hinzuzufügen. |
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