![]() | Muscle-Corps Fan werden! |
| |||||||
| Bodybuilding Portal | Registrieren | Hilfe | Benutzerliste | Kalender | Suchen | Heutige Beiträge | Alle Foren als gelesen markieren |
| Kostenlose und kompetente Beratung sowie Austausch mit Gleichgesinnten! Jetzt Mitglied werden und Vorteile genießen: |
| Wir heißen Dich recht herzlich Willkommen in unserem Bodybuilding- und Fitness-Forum! Du bist hier noch nicht angemeldet, dies kannst Du sehr schnell, kostenlos und unverbindlich, durch eine Registrierung ändern. Tipps zur sportlichen Ernährung, dem Bodybuilding Training & erfolgreichem Muskelaufbau werden von kompetenten Moderatoren und Mitgliedern gern weitergegegeben. Wir freuen uns bereits auf Deine Mitgliedschaft auf Muscle-Corps.de |
![]() |
| | LinkBack | Themen-Optionen |
|
#1
| ||||
| ||||
| Um [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] nicht noch weiter zu entführen mach ich mal einen neuen auf. Meine Frage bezieht sich auf Cyclon's Aussage: Zitat:
- es gibt neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Explosivkrafttraining, die mir unbekannt sind - Explosivität im Powerlifting hat nicht primär mit Explosivkraft zu tun Um zweiteres zu klären bat ich nach einer Definition von Explosivkraft im Powerlifting, welche bisher noch aussteht. Zitat:
Beim Googeln von speed Training fand ich [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]. Dort gibt es das Statement: Zitat:
Des Weiteren habe ich mir den Artikel über die [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] angesehen. Dort wird nach den dortigen Angaben Schnellkraft trainiert (Explosivkraft ist ein Aspekt der Schnellkraft, welcher vermehrt in Richtung Maximalkraft liegt (vgl. Weineck, 2000)). Weineck (2000) nennt drei Faktoren, von welchen Schnellkraftvermögen abhängt: 1. "Von der Zahl der bei Bewegungsbeginn gleichzeitig aktivierten Muskelfasern" 2. "Von der Kontraktionsgeschwindigkeit der aktivierten Muskelfasern" 3. "Von der Kontraktionskraft der eingesetzten Muskelfasern, d.h. vom Muskelquerschnitt" (Weineck, 2000, S.289) Meines wissens wird 1. über möglichst hohe Lasten mit geringer Wiederholungszahl trainiert (was hohe Bewegungsgeschwindigkeiten unmöglich macht). 2. ist meines Wissens schwer von der Genetik abhängig und nur in begrenztem Umfang durch Training zu beeinflussen (wie die physiologischen Voraussetzungen für eine Faseränderung von ST in FT sein müssen bin ich nicht auf dem Stand der Dinge). 3. erreicht man so weit ich weiß auch nicht durch eine möglichst schnelle Bewegungsausführung. Was mich zu dem Schluss bringt: Schnelle Bewegungsausführungen sind nicht zum Training der Schnellkraft/Explosivkraft geeignet (wohl aber deren Koordination). Was ist Eure Meinung dazu? VG, MarmorStein Literatur: - Weineck J. (2000). Sportbiologie. 7.A. Spitta Verlag: Balingen - [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] - [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
|
#2
| ||||
| ||||
| Also, in dem Punkt, dass Cyclons Methode für die Explosivkraft weniger geeignet sein mag, würde ich dir zustimmen, die Frage ist nur, ob das für die Schnellkraft auch zutrifft. Wenn man deine 3 Punkte mal vereinfacht darstellt, wären die Faktoren für die Schnellkraft entsprechend Maximalkraft (also Muskelquerschnitt und Koordination innerhalb eines Muskels) und Kontraktionsgeschwindigkeit. Dass man abgesehen von Periodisierungsaspekten ersteres nicht wesentlich durch solche Methoden trainiert liegt nahe, die entscheidende Frage ist nur, ob man die Kontraktionsgeschwindigkeit eines Muskels wirklich nur über die Art der Fasern bestimmt, d.h. ob man diesen Faktor auch ohne eine Umwandlung in schneller kontrahierende Fasern (denn soweit ich über diese wissenschaftliche Aspekte informiert bin, sind Veränderungen dort nur über die Mittelstufe, und selbst da nur sehr begrenzt möglich) trainieren kann. Ich komme auf diesen Punkt zurück, da solche Trainingsformen (schnelle Ausführung, eher niedriges Gewicht, mittlere Wdh-Zahl) doch nicht selten für ein Schnellkrafttraining empfohlen werden... |
|
#3
| ||||||||||
| ||||||||||
| Zitat:
Zitat:
An den Verchoshanski gab es auch folgende (berechtigte) Frage: Zitat:
Zitat:
Dazu noch ein Teil einer PM und eines guten Postings zu diesem Thema: Zitat:
Zitat:
Auch noch dazu: Zitat:
Zitat:
"Unter Explosivkraft wird dabei die Fähigkeit verstanden, einen möglichst steilen Kraftanstiegsverlauf realisieren zu können." Kein Aspekt dieser Definition deutet auf eine besondere "Verwandtschaft" zur Maximalkraft. Genau wegen dieser Konfusion (Wenn man die Definitionen strikt anwendet, wird die Maximalkraft zum Teilaspekt der Schnellkraft. Auch nicht schlecht, wenn Maximalkraft angeblich die Basis sein soll) kann man solche Begriffe überhaupt nicht verwenden um wirkliche Überlegungen anzustellen. Zatsiorsky schreibt auch “The ability to produce maximal forces in minimal time is called explosive strength. Strong people do not necessarily possess explosive strength.”, was natürlich sehr geil im Zusammenhang mit Maxkraftbasis und Maxkraftaffinität von E-Kraft steht. ![]() Zitat:
Der Grund ist, dass es nicht die Last in Form von Masse ist, die in Rückkopplung zum Nerv-Muskel-System (NMS) steht, sondern die Spannung (=Kraft). Daher ist es intentional erstmal Wurst, ob man ein schweres Gewicht langsam hebt oder ein leichtes schnell. Dass dann das Phänomen der hillschen Kurve entsteht, ist kein Problem der Rekrutierung sondern eines der biomechanischen Eigenschaften der Muskulatur. IMHO ist PL-Speedtraining ein guter Weg die Rekrutierung zu trainieren, aber (durch die hillsche Kurve) die angelegte Spannung gering zu halten, so dass das ZNS nicht so geshreddert wird. Es ist praktischen PL-Wissen, dass es etwas anderes ist 300kg als 100kg zu beugen, auch wenn beides das gleiche %RM für den Trainierenden darstellt. Der Mechanismus der dahinter steckt, läuft über die Propriozeptoren ab, so zumindest meine Vermutung. Desweiteren verwendet man bei nicht ballistischen Übungen nur einen sehr kleinen Teil des Bewegungsradius für die Beschleunigung. Einen großen Teil der Schlussbewegung (bei dem Gewicht die mehr als die Hälfte) bremst man ab, also gibt nicht mehr Vollstoff oder garkeinen Stoff. Powerlifter trainieren Speed IMHO um aus der unteren Position explosiv herausdrücken zu können. Hier ist das Speedtraining super gut geeignet, weil man durch die schnelle Bewegung hauptsächlich im unteren Bereich trainiert und durch schnelle Umkehr in Folge der Trägheit schnell Spannung entwickelt werden muss. Desweiteren sind Kraftzuwächse auch spezifisch zur Geschwindigkeit in der sie trainiert werden, also ist es ziemlich empfehlenswert einen größeren Teil des Trainings mit der Geschwindigeit zu trainieren, mit welcher dann auch der "Wettkampf" ausgeführt wird. (Hat jetzt nichts mit PL zu tun. Nur wegen der Vollständigkeit halber.) Zitat:
|
|
#4
| ||||
| ||||
| Wursti, danke für's Raussuchen des Zitats; ich hatte das heute auch im Kopf, dann nicht gleich wiedergefunden und deshalb nicht gepostet. Teile diese These voll und ganz (auch aus der Praxiserfahrung mit SK-Training heraus).
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
|
#5
| |||||||||
| |||||||||
| Zitat:
Zitat:
Vielleicht könnte man auch argumentieren, dass die initiale Beschleunigung die fehlende Last wieder wett macht ... aber bleibt das leichte Gewicht so lange in Ruhe, bis wirklich auch möglichst alle Fasern kontrahieren können, oder hat es sich schon vorher bewegt, weil es eben doch zu leicht ist, um in der geforderten Zeit eine Reaktion möglichst aller muskelfasern zu bedingen? Zitat:
Ich bin nicht der Meinung, Muskelfaserrekrution würde nur von der Intention abhängen ... für mich ist sicher, dass die neur(on)ale Verschaltung einiges dazu beiträgt, und die will mMn trainiert werden. Sonst müsste ein motivierter Bodybuilder mit entsprechender Technik ja auch locker mit einem Powerlifter mithalten können, oder nicht? Zitat:
Zudem: Trainiert man mit maximalen Lasten (im Extremfall gar mit statisch gegen unüberwindbaren Widerstand) nicht auch den angestrebten Bereich (also z.B. den unteren) mit maximaler Intensität? Warum mMn die maximale Kraftanstiegskurve mit leichterer Last (=> größerer Bewegungsgeschwindigkeit) nicht gegeben ist, habe ich oben beschrieben. Einen Vorteil der schnellen Bewegungsausführung kann ich hier also weiterhin nicht erkennen. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Interessant finde ich allerdings auch, dass so sehr über die bestehenden Modelle geschimpft und deren Ersteller als dumme Nachplapperer und Volksverdummer dargestellt werden ... aber ein wirklich bahnbrechendes, neues Modell habe ich bisher noch nicht gesehen (muss aber auch zugeben, dass ich diesbezüglich nicht up to date bin). Zitat:
Was die Zukunft der Wissenschaft bringt müssen wir eben abwarten, und uns auf die momentanen und früheren Kenntnisse verlassen, diese gegeneinander abwägen, diskutieren und mit Praxiserfahrungen abgleichen. VG, MarmorStein
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
| Weiterführende Informationen: |
| |
|
#6
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| Zitat:
Mit anderen Worten: Ein Gewichtheber, ein Kugelstoßer und ein Speerwerfer müssen alle einen möglichst steilen Kraftanstieg realisieren, was sie aber gegen verschiedene Widerstände tun müssen. Also gibt es widerstandsspezifische "Explosivkraftarten", wenn man diese Definition in der Praxis anwendet. Ich weiß, was du meinst, aber das ist eben nicht in dieser Definitoin expliziert. Zitat:
), aber hier vermischt du zwei Ebenen. Die Definition der Explosivkraft beschreibt einen Finalen Vorgang, der eine Folge diverser physiologischer Vorgänge ist, während deine Definition von Maximalkraft physiologische Vorgänge selbst umfasst. Dieser Fehlschluss lässt sich gut daran erkennen, dass die Maximalkraft als Fähigkeit physiologische Vorgänge zu aktivieren automatisch die Explosivkraft als Folge dieser Vorgänge bestimmt. Damit wäre die Maximalkraft der physiologische Grund für die mechanische Wirkung der Explosivkraft.Insofern ist es auch logisch, dass du die beiden als verwandt bezeichnest, da sie formal gesehen Ursache und Wirkung sind, wenn man deinen Definitionen folgt. Ich kenne Maxkraft auch eher unter dieser Definition: "Die Maximalkraft ist die höchstmögliche Kraft, die willkürlich gegen einen unüberwindlichen Widerstand erzeugt werden kann." (Grosser/Starischka: Konditionstraining). Zitat:
Zitat:
Es gibt auch sehr viele andere Faktoren, die noch bei Anfängern eine Rolle spielen können. Propriozeptionale Inhibition, Verbesserung motorische Programme, ATPaseaktivität... und und und Zitat:
Ich schicke von meinem motorischen Cortex ein Signal zu meinem Muskel. Je stärker dieses Signal ist, desto mehr, größere, stärkere, schnellere motorische Einheiten werden rekrutiert (Hennemann). Eine mögliche Bremse würde über Ruckkopplung mit den Propriozeptoren funktionieren, so dass man kein starkes Signal bei geringem Widerstand senden kann, allerdings wäre die Umkehrung Hennemanns dann nicht existent. Also gibt es diese Bremse schonmal nicht. Andere Bremsen fallen mir nicht ein um einer Rekrutierung entgegenzuwirken. Da dies anscheinend auch Anfänger können, liegt für mich der Schluss nahe, dass die Rekrutierung intentional abhängig ist, während die anderen Faktoren (bis zu einem gewissen Grad) trainierbar sind. Zitat:
Die Auswirkungen von Inhibition kann man IMHO gut daran erkennen, dass je Fortgeschrittener (=höhere Gewichte) der Trainierende ist, desto größer der Unterschied zwischen Maximalem Trainingsgewicht und maximalem Wettkampfgewicht ist (vgl. Zatsis Krafttraining). Zitat:
Zitat:
- spezifisches Training für den unteren Bereich, was bedeutet - Weniger Trainingsbelastung durch "unnötiges" Explosivkrafttraining für die oberen Bereiche - Geringere Gewichte bedeuten weniger ZNS-Schredderei Zitat:
Zitat:
Allerdings bezieht sich das auch hauptsächlich auf die Nomenklatur, womit Geisteswissenschaftler überhaupt nichts zu tun haben sollten --> sowas können die nämlich nicht. Zitat:
Zitat:
Ok, Weinecks Ausbildung ist nicht das Thema, desweiteren ist das ja nicht das ja nicht aus eigener Feder, sondern nur die Wiedergabe des Profs: Zitat:
Zitat:
Das heißt aber nicht, dass Konstrukte als solche akzeptabel sind, sondern nur, wenn sie bestimmten Kriterien genügen. Im Falle von Definitionen, die zur gleichen Ebene gehören (z.B. "sportmotorische Eigenschaften"), z.B. dass sie auch tatsächlich auf eine Ebene bleiben (Entweder ursachen- oder wirkungsbeschreibend sind) usw. Ein bisschen so wie Axiomatik in der Mathematik. Dieses Wirrwarr der sportmotorischen Eigenschaften mit völlig abstrusen Folgen finde ich nicht akzeptabel. Zitat:
Den Sportkram würde ich eher mit der Lehre der vier Säfte vergleichen. Es ist auch ein Konstrukt, dass in seinen Grenzen funktioniert, aber dennoch offensichtlich vollkommen Banane ist. Zitat:
Außerdem ist mein Werk noch nicht draußen. (Obwohl ich nicht glaube, dass es großen Anklang findet, denn ich bin ja absolut Noname. Außerdem verwende ich überhaupt keine sportspezfischen Begriffe, was Wissenschaftler überhaupt nicht gerne haben, denn ein eigenes Vokabular ist sowas wie eine wissenschaftliche Identität und Definitionshoheit.* Darüber hinaus bin ich mir ja nur bis jetzt sicher, dass meine Sachen supersexy sind, aber ich kann mich irren oder scheitern)(Kommt wie gesagt auch vom Prof und nicht von uns Sterblichen) Zitat:
Desweiteren steht da noch das Zitat vom Zatsi im Raum: The ability to produce maximal forces in minimal time is called explosive strength. Strong people do not necessarily possess explosive strength.” Zitat:
*Interessant dazu diverse Passagen aus Dietrich Schwanitz "Allgemeinbildung. Alles, was man wissen muss." und die Bücher von Thomas Samuel Kuhn |
|
#7
| ||||
| ||||
| Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
Danke schon mal, interessante Diskussion!
__________________ [ Forenregeln ] - [ Portal ] - [ MC-Leitfaden ] - [ Übungskatalog v1.2 ] - [ MC-Lexikon ] Exhaust your body, proceed your mind, cultivate your soul. www.5kampf.at |
|
#8
| |||
| |||
| Fm ist die Abkürzung der maximalen Kraft mit unveränderten Parametern: z.B. Kugelstoßen mit 7kg. Du probierst es ein paar mal und die größtmögliche Kraft, die du auf die Kugel wirken lassen kannst, ist dann Fm. mm ist die Abkürzung für maximum maximorum. z.B. Kugestoßen überhaupt. Du kannst es auch mit verschieden schweren Kugeln ausprobieren. Die größte Kraft hier ist dann dein Fmm. Fm ist so gesehen eine Teilmenge vom Fmm. DVZ=Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus. Zitat:
![]() |
|
#9
| ||||
| ||||
| Zitat:
):Meine Hebekollegin, 18 Jahre alt, hat mit mir zusammen mit dem Gewichtheben angefangen. Sie hat vorher etwas Kickboxen gemacht, ein bißchen Fußball und Handball gespielt, etwas länger auch KDK versucht. Die Frau ist SEHR stark - sie hat eine hohe "Maximalkraft". Und sie ist wirklich lahm - sie hat fast keine brauchbare "Schnellkraft"; besonders schlimm ist die quasi nicht vorhandene "Explosivkraft". Dieser Zustand ändert sich jetzt langsam dank spezifischen Trainings (Plyos, Sprünge generell - nicht alle Sprünge sind Plyos), aber dieser Faktor wird bei ihr sicherlich auch auf lange Sicht letztendlich leistungslimitierend bleiben. Wer stark ist, ist manchmal auch ziemlich lahm.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
|
#10
| |||||||||||||||
| |||||||||||||||
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Entspricht auch dem Hennemann'schen Prinzip. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Edit: Bezüglich des Themas: Danke für die rege Beteiligung (vor Allem von Dir, Wursti), hat mich schon wesentlich weiter gebracht. Ich muss sagen, mir erscheint es jetzt nicht mehr so unlogisch, auch schnell zu trainieren. Wursti's Ansicht wird auch von der Studie von Schlumberger et al. (2001) unterstützt. VG, MarmorStein Literatur: - Schlumberger A., Wirth K., Liu Y., Steinacker J., Schmidtbleicher D. (2001). Effekte eines Trainings mit einer Schnellkraftmethodenkombination. BISp-Jahrbuch 2001
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
|
#11
| |||||||||||||||
| |||||||||||||||
| Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
![]() Zitat:
Zitat:
|
|
#12
| ||||||||
| ||||||||
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Meine gedankliche Grundlage: Der Glaube kann Berge versetzen ... wenn ich glaube, Plyos machen mich explosiver, auch wenn die Plyo-Voraussetzungen nicht gegeben sind, könnte doch vielleicht der Placeboeffekt greifen. Zudem wird ja nicht nur die eine trainingsform durchgeführt, sondern parallel das normale Training weiter geführt. In diesem Sinne ist auch die von mir im letzten Post genannte Studie von Schlumberger et al. nicht soooo aussagekräftig, weil die Interventionsgruppe Plyos und explosiv-konzentrische Übungen durchgeführt hat (welche von beiden hat's jetzt raus gerissen? Oder waren's beide?). Nach meiner Logik sind die explosiven konzentrischen Übungen wirkungsvoller als die Plyos (aus in den vorigen Posts erläuterten Gründen). Sind jetzt natürlich nur Überlegungen aufgrund meiner Logik. Zitat:
Ansonsten stimme ich Dir natürlich zu ... wenn man schnelle Bewegungen braucht muss man diese auch (über)schnell trainieren, dass die koordination stimmt. Zitat:
Zitat:
Zitat:
Allerdings müsste ich Dir in diesem Fall insofern Recht geben: Man könnte verschiedene "Explosiv"kraftstufen einteilen, und zwar in Abhängigkeit der Kontraktionsgeschwindigkeit der Fasern. Ist die Last so leicht, dass sie nur durch die Aktion der schnellst zuckenden Fasern sofort auf deren Kontraktionsgeschwindigkeit beschleunigt werden kann, können die langsameren Fasern ihre Kraftentwicklung nicht (effektiv) auf die Last übertragen (weil sie ja zu langsam sind) ... das wäre dann meinetwegen die IIb-Explosivkraft, die eben aus der maximalen Kraftentwicklung nur der reinen IIb-Fasern besteht. So könnte man das Schrittweise über jede "Zuckungsgeschwindigkeitsstufe" (wie viele es auch geben mag) fortführen ... auch hier natürlich reinste Gedankenspielerei Edit: Um auf das Zitat zurückzukommen ... unter diesem Gesichtspunkt korreliert die Maximalkraft (welche ja die statische Maximalkraft ist) und die Explosivkraft weniger miteinander, je kleiner das zu beschleunigende Gewicht Referenz ist, da ja auch die Bewegungsgeschwindigkeit eine andere ist. Ich würde vermuten, wenn man für eine bestimmte Last die Bewegungsgeschwindigkeit misst und dann am Isokineten bei dieser Geschwindigkeit die dynamische Maximalkraft bestimmt, ist die Korrelation wieder da. /Edit Zitat:
![]() VG, MarmorStein
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
|
#13
| ||||
| ||||
| Hi! Zitat:
Was ich bisher gelesen habe: ST - Fasern -> geringe Kraftentwicklung, (weil) langsam zuckend, sehr ausdauernd FT - Fasern -> hohe Kraftentwicklung, (weil) schnell zuckend, schnell ermüdend Für eine allgemein relativ hohe Kraft, spricht daher mMn ein hoher Anteil an FT - Fasern. FT - Fasern ermöglichen aber auch schnelle Bewegungen. -> Korrelation mit Wurstis Einschätzung seiner selbst. ![]() Meine Idee zur Erklärung von Keks' - hohe Maxkraft, aber lahm - Bsp., liegt nicht in den Fasertypen, sondern Dingen wie neuromuskuläre Koordination, Energiebereitstellung, usw. Bei Wurstis Bsp. tue ich mir da schwer. Zitat:
Hm, bin etwas verwirrt, hoffentlich habe ich nicht zu viel Blödsinn da geschrieben^^ Muss aber noch sagen... Zitat:
.mfg
__________________ [ Forenregeln ] - [ Portal ] - [ MC-Leitfaden ] - [ Übungskatalog v1.2 ] - [ MC-Lexikon ] Exhaust your body, proceed your mind, cultivate your soul. www.5kampf.at |
|
#14
| ||||||
| ||||||
| Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
VG, MarmorStein Literatur: - Deetjen, Speckmann, Hescheler. (2005). Physiologie. 4.A.Elsevier Urban & Fischer: München - Jena
__________________ Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich. Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt. Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth) |
|
#15
| ||||
| ||||
| Mhm, OK, kenn mich aus, danke. Leuchtet eig. eh ein. Zitat:
sowas wie Hebelbedingungen ist mir ned eingefallen.mfg
__________________ [ Forenregeln ] - [ Portal ] - [ MC-Leitfaden ] - [ Übungskatalog v1.2 ] - [ MC-Lexikon ] Exhaust your body, proceed your mind, cultivate your soul. www.5kampf.at |
![]() |
| Lesezeichen |
| Themen-Optionen | |
| |
Ähnliche Themen | ||||
| Thema | Autor | Forum | Antworten | Letzter Beitrag |
| Original Powerlifting und Bodybuilding DVD´s zu verkaufen ! | clownintheyellowshirt | Kraftsport & Krafttraining | 0 | 25.02.2011 21:43 |
| Powerlifting Trainingsplan | Man20 | Kraftsport & Krafttraining | 39 | 04.07.2010 19:38 |
| IPF Trailer "This is Powerlifting" | alideutscher | Kraftsport & Krafttraining | 2 | 31.05.2010 04:54 |
| bodybuilder goes powerlifting | stereotype89 | Kraftsport & Krafttraining | 36 | 18.03.2010 10:19 |
| Diskussion zum Artikel "Training bei Erkältung, die Gefahren | de-fortis | Muscle Corps Artikel | 7 | 02.11.2008 16:54 |
| Diskussion zum Artikel "Das Training im Homegym" | de-fortis | Muscle Corps Artikel | 2 | 12.10.2008 19:02 |
| ILB - Diskussion und Fragen | Bodycounter | ILB-Feldversuche | 0 | 23.09.2007 20:43 |
| MV diskussion | Nemesis | Bodybuilding Training | 15 | 06.11.2006 13:00 |