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#1
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| Der Zweck dieses Threads ist die Vorstellung und Diskussion von Trainingsansätzen für die Teilnahme an Highland-Games. Manche Highlander kommen ja aus verwandten Sportarten (Rasenkraftsportler, Strongmen, Powerlifter, Gewichtheber), andere gehen hin und machen halt mal. Einem Kugelstoßer muss man (und ich mit meiner geringen Ahnung schon gleich gar nicht!) natürlich die Steinstoßtechnik nicht erklären, der kann da sehr viel aus seinem Sport übertragen. Jemand von der „Mach-mer-halt-mal“-Fraktion muss allerdings so manche Technik erst lernen und braucht vielleicht auch noch ein bissle mehr Kraft. Gänzlich untrainiert würde ich an Highlandgames jetzt aber auch wieder nicht teilnehmen. Das Beschleunigen von schweren Gegenständen erfordert neben der Kraft auch einen an Belastung gewohnten passiven Bewegungsapparat. Das Training würde ich nach ersten Überlegungen wie folgt aufteilen und meine Überlegungen dazu dann nach und nach vorstellen:
Einzeldisziplinen:
Mannschaftsdisiplinen, wie oben plus folgende:
Es wäre toll, wenn sich mal ein echter Highlander mit Ratschlägen hierher verirren würde. Denn wie mal einer gesagt hat: „Highlander kämpfen nicht gegeneinander, sie kämpfen gemeinsam gegen das Gewicht“ (was jetzt aber nicht heißen soll, dass Highlander eine Unterabteilung von den Weight Watchers sind ). Aber auch jeder andere hier im Forum ist eingeladen, zu meinen Überlegungen seinen Kommentar abzugeben. Es gibt in diesem Forum ja sehr viel Wissen wie man ein zielgerichtetes Training aufbaut – und auch wenn am Ende mal eine eher exotische Sportart steht, die grundlegenden Prinzipien sind doch recht ähnlich. EDIT: 19.7.09: Mannschaftsdisziplinen ergänzt
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) Geändert von bedee (19.07.2009 um 10:31 Uhr). |
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#2
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| Ich fang dann gleich mal an mit der Königsdisziplin der Highlandgames, dem Baumstammwerfen (caber tossing). Manchmal wird das auch Baumstammweitwurf genannt, was falsch ist. Es geht darum, eine Baumstamm so zu werfen, dass er einen Überschlag über die obere Spitze macht und optimalerweise genau in Wurfrichtung landet (auf 12 Uhr). Man hat mir hier nach dem Lamentieren über meine ersten Versuche gesagt, das sei eigentlich ganz leicht: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] ![]() Nun bin ich im caber tossing jetzt auch nicht so der Experte, ich habe aber folgende Überlegungen für ein Lernprogramm angestellt: Man sollte sich am Anfang nicht gleich an einem Wettbewerbs-Stamm versuchen. Wenn ich einen Wettkampf im Bankdrücken machen will, dann geh ich auch nicht gleich an die vollbeladene Hantel und versuche, die zu bewegen. Bei jedem Training fängt man leicht an um sich dann zu steigern. Bei Techniktraining sind die Gewichte dann nochmals leichter, weil man sonst nicht ausreichend Wiederholungen schafft. Also muss ein Trainingsstamm her. Etwas leichter und kürzer als die bei den Games eingesetzten Stämme. Die Mindestlänge sollte mMn aber dennoch 3 Meter nicht unterschreiten, da man sonst das Ausbalancieren nicht üben kann und sich möglicherweise eine falsche Ausführung angewöhnt. Fordernd aber nicht überfordernd, so sollte der Stamm aussehen. (Natürlich kann man auch mit nem schweren Stamm anfangen wenn man die Kollateralschäden – schätzungsweise ein ¾ Highlander und 10 Baumstämme- nicht scheut.) Man sollte auch nicht gleich einen Überschlag versuchen sondern sich zuerst mit dem Baumstamm vertraut machen. Das heißt: Aufheben, Ausbalancieren, Herumlaufen und den Baum wieder kontrolliert absetzen. So ein Vorgehen hilft die Trainingsgeräte zu erhalten. Wenn man sich an den Stamm gewöhnt hat, kann man mal einen Abwurf versuchen und je nach Erfolg mit dem Abwerfen weitermachen oder nochmals eine Stufe zurückgehen. Hat man eine Baumstammgröße gemeistert, dann kann man zum nächstgrößeren gehen. Am Besten auch erst das Aufheben und Ausbalancieren üben. Zum Üben der Abwurfbewegung kann man zur Baumstammschonung auch andere Gerätschaften einsetzten. Ein entsprechend schweres Rundgewicht oder einen Sandsack könnte ich mir da jetzt vorstellen. Ob das mit dem Hochziehen und nach hinten über den Kopf werfen so ungestreift klappen kann muss ich noch austesten. Highpull mit Langhantel oder Kettlebell erscheinen mir als Indoor-Übung auch geeignet. Das Abwurftraining in diesem [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] bei 1:50 erscheint mir vom Bewegungsablauf her sinnvoll und dürfte auch für den Baum nicht zu heavy sein, das ebenfalls vorgeführte Nackendrücken mit Baumstamm ist allerdings mehr als zweifelhaft und das wird wohl hoffentlich hier auch keiner nachmachen. Froschhopsen und Abwurftraining bei 3:11: Luschtig! Ich würde den Baumstammüberschlag in 4 Phasen einteilen: Aufheben In der Regel sind die Stämme unten zugespitzt und schön sauber gehobelt. Auch ein Highlander mag keine Holzsplitter in den Händen. Bei Naturstämmen ist das dünnere Ende immer unten, mehr Gewicht an der Spitze hilft beim Überschlag. Man richtet den Stamm auf (das ist nur bei nasser Wiese schwierig, da rutscht der Stamm manchmal weg. Bei Wettkämpfen machen das i.A. Helfer), und balanciert ihn aus. Dann lehnt man ihn an die Schulter und geht in eine tiefe Hocke. Der Sumostil hat sich bei mir am besten bewährt. Mit gefalteten Händen rutscht man außen am Stamm nach unten. Normalerweise wird man so nicht unter den Stamm kommen, also reißt man ihn nach oben und bringt die gefalteten Hände unter den Stamm. Baumharz ist als Hilfsmittel üblich. Man sollte allerdings ein Lösungsmittel dabei haben, um das klebrige Zeugs nachher wieder von den Händen zu kriegen. Und dann das Aufstehen nicht vergessen..... Es gibt auch noch andere Methoden, um den Baumstamm aufzuheben: Versuchen, beide Hände darunter zu schieben oder eine Hand drunter und die andere um den Stamm (hier besteht allerdings das Problem, dass man beim Umsetzten den Stamm mit einer Hand halten muss) Ausbalancieren Idealerweise hält man den Baumstamm mit beiden Händen. Nicht zu tief und nicht zu hoch, für mich scheint eine Handbreit über dem Nabel vernünftig zu sein. Jetzt kommt es darauf an, den Baumstamm zu beherrschen und etwaige Windböen auszugleichen. Dazu braucht man „schnelle Beine“, wie ich das bei manchen schon gesehen habe. Und man korrigiert den Stamm mit den Händen und Brust/Schulter (bei Rücklage Hände zum Körper ziehen und Brust/Schulter nach vorne schieben und umgekehrt). Darauf achten, dass die Rücklage nicht zu groß wird sonst kippt einem der Baum über die Schulter ab (aua!). Ich würde den Stamm auch nicht unbedingt ans Schlüsselbein lehnen, das ist auch bei ansonsten gut gepolsterten Jungs dicht unter der Haut und für schmerhafte Reize äußerst empfänglich. Beim Training kann man das ja auspolstern, falls das ein Problem ist. Anlauf Mir ist jetzt nicht so klar, warum manche einen Anlauf machen und andere wieder nicht. Vielleicht hängt das auch vom Gewicht und der Länge des Stammes ab (bei einem schweren und langen Stamm durch den Anlauf mehr Beschleunigung?). Oder die Athleten retten einen Wurf nachdem der Stamm schon etwa stark nach vorne gekippt war. Vorgeschrieben ist ein Anlauf nicht. Abwurf Beim Abwurf etwas in die Knie gehen und den Stamm mit möglichst viel Schmackes an der Nase vorbei nach oben und hinten ziehen. Man kann da auch noch auf die Zehenspitzen gehen. Der Zug nach hinten oben gibt den richtigen Drall für den Überschlag, hab ich mir sagen lassen. Was man nicht tun soll: Sich selbst gefährden, indem man versucht einen missglückten Wurf durch Körpereinsatz zu retten. Leichter gesagt als getan, vor allem für einen Anfänger. Wenn der merkt, dass aus einem Wurf nichts wird, dann ist es in der Regel schon zu spät. Angst haben. Das gilt wohl nicht nur für uns Frauen sondern für alle Anfänger nach der ersten Begegnung mit dem Baum. Mit Angst kriegt man keinen Baumstammüberschlag hin. Kurz und leicht anfangen, üben, Erfolgserlebnisse sammeln und üben, üben, üben.... Keine Angst haben. Total unbefangen und übermütig sollte man ans caber tossing auch nicht herangehen. So ein Stamm hat schon etwas Respekt verdient, sonst schlägt der nämlich zurück! Den Baumstamm der vollen Länge nach auf den Boden klatschen. Dann kriegt der Clanchef die Krise, und wenn der die Krise kriegt, dann.........o-ooooh! Nein, dies sollte nicht wirklich wegen dem seelischen Befinden des Stammesoberhauptes vermeiden werden, sondern um das Übungsgerät zu erhalten. Mit dieser Methode macht man nämlich recht schnell aus einem Stamm zwei und der Vorrat an Baumstämmen ist bei den Meisten wohl doch begrenzt: HHHHHHHHHHHHHHHHH V V _____________________________ Videos (diese Liste soll im Lauf der Zeit umfangreicher werden): [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] So, das war erst mal die Sache mit dem Baumstamm. Sollten neue Erkenntnisse meinerseits hinzukommen, dann wird dieser Beitrag entsprechend editiert. Als nächstes würde ich gerne den Gewichtweitwurf angehen, das wird aber wohl etwas mehr Zeit brauchen.
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) Geändert von bedee (19.07.2009 um 10:32 Uhr). |
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#3
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| Hallo bedee, ist ja lustig, grad dieses Wochenende nehm ich an den Woinemer Highlandgames teil. ![]() Ja, der caber is schon die Königsdisziplin. Meiner Meinung nach der schwierigste Aspekt: das genaue Timing des Werfens. Zu spät, dreht er sich nicht mehr, zu früh wirft man ihn senkrecht in die Luft. Ansonsten Krafttrainingsmässig Umsetzen aus dem Hang, denn letzlich ist das cabertossen ja auch nur ne explosive Streckung. Das verlinkte Trainingsvideo find ich witzig, aber doch eher unter allgemeinem Athletiktraining mit nem caber zu sehen, oder? (und die Sprünge sind echt lusch, gehts aber doch genau dabei um die besagte explosive Streckung....) Alla gut, mal sehen wie es läuft... ![]() Gruß, Rasputin |
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#4
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| Hallo Rasputin, danke dir für deinen Kommentar. Zitat:
Mit dem Trainingsvideo hast du schon recht, ist vor allem spaßig. Mir gefällt daran v.a. die Idee, den Stamm vom Boden aus hoch zu werfen. Das dürfte dem Holz jetzt nicht so sehr viel ausmachen und man kann mal das Abwerfen üben (sich als Teilübung sozusagen darauf konzentrieren) ohne gleichzeitig aufheben und ausbalancieren zu müssen. Viel Spaß in Woinem und viel Erfolg. Wäre eigentlich nicht so weit weg, bin aber leider dieses WE schon verplant ![]()
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#5
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| Ja, genau hab ichs leider selbst noch nicht raus. Eben hab ich mir das Video von Mc Kim angeschaut, das ist es sehr gut erklärt! Er sagt ja, man solle werfen (pull) sobald der Stamm die Schulter verlässt. Also ziemlich früh. Werde ich morgen gleich mal testen. ![]() |
| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| Rasputin79, auch von mir erfolgswünsche! ![]() vorrerst nur ganz kurz: was ich von meiner bisher einzigen teilnahme auf jeden fall mitgenommen habe ist die enorme bedeutung des techniktrainings in den einzelnen disziplinen. ein sehr großes manko bei mir war der abwurfwinkel, ich habe beim weitwurf, beim stoßen und beim schottenhammer viel zu flach geworfen und somit keine vernünftige ballistische bahn erreichen können.
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#7
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| Hallo zusammen, die Beschreibung der Disziplin Baumstammwerfen von bedee ist schon sehr gut. Hier ein paar Tipps die vieleicht ganz hilfreich sein könnten für diejenigen die sich mal ein einem Stamm versuchen wollen.
viel Spass beim ausprobieren |
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#8
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| Zitat:
Hi ayahuasca, vielen Dank für deine Tipps, da erkennt man gleich den Fachmann ![]() Ich werde die beim nächsten Rendezvous mit dem Baum dann gleich mal ausprobieren. Nur das mit den Händen hab ich jetzt nicht so ganz verstanden: Zitat:
Entweder zeigen die Finger, die nicht unter dem Baum sind, von mir weg oder zu mir hin. Ich vermute, die zeigen von mir weg. Könnte mir vorstellen, dass die dann für den Drall zuständig sind. Wenn diese Finger zum Körper zeigen würden, dann würde ich mir die Handgelenke ja ziemlich verdrehen und ein vernünftiges Abwerfen könnte ich mir da jetzt auch nicht vorstellen (aber alles jetzt nur als Trockenübung in meiner Fantasie durchgespielt). Dass lange und schwere Bäume einen ordentlichen Anlauf brauchen, hab ich mir schon gedacht. Wenn einer also locker einen Baum aus dem Stand wirft, dann könnte man doch sagen, er würde auch einen längeren und schwereren Baum drehen können, oder? @ ayahuasca & Rasputin79: Wie seid ihr denn zu den Highland Games gekommen und aus welcher sportlichen Ecke kommt ihr? Erstens bin ich halt einfach neugierig und außerdem kann ich mir dann besser vorstellen, welche Voraussetzungen ihr vermutlich mitbringt. Mir selbst fehlt ja z.B. ein grundlegendes Athletiktraining, welches viele ja schon in ihrer Jugend absolviert haben. Drum frage ich dann auch manchmal nach Dingen, die für andere selbstverständlich sind.
__________________ Has anybody seen my Estrogen? And will someone help me look for it? (Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard) |
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#9
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| Gewichtweitwurf/ weight for distance Beim Gewichtweitwurf geht es darum, ein Gewicht (meistens eine Kugel an einer kurzen Kette mit V- oder D-förmigem Griff) aus einem definierten Abwurfbereich ( 137,25 x 274,5 cm) möglichst weit zu werfen. Der Zielbereich ist markiert, kommt das Gewicht zu weit rechts oder links auf, ist der Wurf ungültig. Ebenso wenn der Balken übertreten oder der Abwurfbereich mit beiden Füßen verlassen wird. Jeder Teilnehmer hat drei Würfe. Gewichte (nur Beispiele da je nach Veranstaltung unterschiedlich. Bei den Einzeldisziplinen gibt es oft ein leichtes und ein schweres Gewicht): Männer: 12,7 kg (28lb) / 25,4 kg ( 56lb) Männer Team: 7,5 kg Senioren: 7,5 kg Frauen 7,5 oder 8 kg / 12,7 kg Frauen Team: 5 kg Beim Gewichtweitwurf gibt es 3 Varianten, die sich in der Komplexität des Bewegungsablaufes und in der Schulterbelastung unterscheiden. Die Einfachste ist das Schwingen, welches in Teamwettbewerben vorgeschrieben ist. Die Vorschrift dient dazu, Verletzungen bei Anfängern zu vermeiden. Das Schwingen ist auch sinnvoll, wenn für die eigenen Verhältnisse hohe Gewichte verwendet werden und ich würde das jetzt auch bei Games anwenden, wenn ich mit dem schweren Gewicht die ersten 2 Würfe versaut habe: Nur Schwingen: bei 1:00 [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Das Gewicht wird seitlich am Körper vorbei geschwungen und nach vorne weggeworfen. Die in Highlandgames am häufigsten verwendete Variante ist Gewichtweitwurf mit Drehung. Dieses Video zeigt auch das Startfeld sehr gut (zur Erinnerung: wenn das Feld mit beiden Füßen verlassen wird, ist der Wurf ungültig!) [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Weitere Videos mit Drehung: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Die dritte Variante ist eher weniger bekannt. Durch Überkopfschwingen kann man das Gewicht zusätzlich beschleunigen auch wenn der Anlaufbereich stark begrenzt ist. Ich habe das als Video noch nirgends gefunden außer hier bei 1:00 und 4:08/4:58: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Diese Methode sorgte sogar in Schottland für Erstaunen und wurde dort als „German Technique“ bezeichnet. Der Bewegungsablauf ist dem Hammerwerfen ähnlich und soll auch beim Schleuderball so üblich sein Wie lernt nun ein Anfänger Gewichtweitwurf? Zuerst würde ich das Anschwingen üben da man dieses in Teamwettbewerben braucht und auch notfalls in Einzelwettbewerben einsetzen kann. Als nächstes würde ich die einfache Drehung üben: Der Abwurfbalken ist links, der rechte Fuß steht am Rand des Abwurfbereiches. Man fängt mit links an und vollzieht in drei Schritten eine vollständige Drehung. Das Gewicht sollte vorher angeschwungen werden und sollte während der Drehung nicht aktiv durch den Arm bewegt werden sondern nur durch die Fliehkraft. Beim Abwurf soll natürlich der Abwurfarm nachhelfen. Nicht zu hoch werfen (es heißt ja Gewichtweitwurf!). Wenn man die Drehung übt ist es hilfreich, zuerst ein eher leichtes Rundgewicht zu verwenden. Dies ist einfacher zu kontrollieren, ein Gewicht an der Kette reagiert eher unkontrolliert wenn man nicht nur die Fliehkraft einsetzt. Für das Überkopfschwingen habe ich noch kein Lernprogramm. Vielleicht einfach mal probieren und darauf achten, dass man über dem Kopf schwingt und nicht vertikal (→ Windmühle!) Eine denkbare Progression wäre: Anschwingen einfache Drehung 2 Drehungen innerhalb des Abwurfbereiches 1xÜberkopfschwingen und eine Drehung 2 xÜberkopfschwingen und 1 bzw.2 Drehungen (manche schwingen sogar dreimal, aber das kommt mir eher wie Kraftverschwendung vor) Als Verletzungsprophylaxe, vor allem wenn man das Überkopfschwingen einsetzt dürfte Rotatorentraining obligatorisch sein. Ansonsten glaube ich, dass jede Art von Überkopfübung als Krafttraining hilfreich ist. Weitere Infos: Bei Highlanggames wird ein ähnliches Gewicht wie unter "Gewichtwurf" zu sehen eingesetzt: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Nochmal eine Skizze des Gewichtes: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] Mit der Beschreibung des Gewichtweitwurfes hab ich mich jetzt recht schwer getan (bin ja selber immer noch am Lernen und gerade diese Disziplin ist mir noch recht rätselhaft). Würde mich wirklich freuen, wenn andere User hierzu noch was sagen könnten oder sich aus diesem Entwurf eine lebhafte Diskussion entwickelt. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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#10
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| Wie lang und schwer ist denn eigentlich so ein Baumstamm? Wurde von matten 2010 ja auch zu den Highlandgames eingeladen. Will mich da nur nicht völlig blamieren... Und ist ein Kilt Pflicht?
__________________ http://de.forestle.org/ Retten Sie mit jeder Suche bei Forestle kostenlos 0,1 m² Regenwald. |
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#11
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| Der Stamm mit dem wir Mädels grade trainieren wiegt 22 kg und ist genau 4 m lang (und keine von uns kriegt ihn bis jetzt zum Überschlag ). Ich glaube, der Anfangs-Männerstamm für die B-Heavies war ein bissle schwerer, 26 oder 28 kg. Werd mich da am So nochmal schlau machen und ggf. nachmessen.Und ja, ein Kilt ist Pflicht. Oder zumindestens ein karierter Rock .Matten hat ja erfahren müssen dass nicht jeder karierte Rock ein Kilt ist und nicht jedes Karomuster ein Tartan. Die Muster sind ja scheinbar irgendwo festgelegt aber frag mich jetzt nur keiner nach Details....
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#12
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| Au weia! So ein Kilt ist unverschämt teuer! Bist Du denn 2010 auch am Start? Muss mal schauen, wie man sich am geschicktesten vorbereitet... @matten, toooooraloooooralooooooralooooooooo! FREEEEEEEEEEEEEEEEDOOOOOOOOOOOOOM! ![]()
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#13
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ich brauche dann ja auch einen neuen. das wäre mir sonst peinlich. ![]() vorbereitung müssen wir mal schauen - ich würde ja auch gerne eine mannschaft zusammenkriegen, also so: ![]() ![]() ![]() ![]()
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#14
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| Dann brauchen wir aber auch ein einheitliches Muster! Am besten basteln wir uns selbst mal was- ich würde Pink und Lila vorschlagen... ![]()
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#15
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| wir können auch unterschiedliche röcke tragen und dazu ein hübsches vereins t-shirt. ![]() ![]()
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