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Kraftsport und Diät

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  #1  
Alt 27.01.2011, 19:26
Benutzerbild von HerrStummelaffe
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Ort: Erfurt
Beiträge: 696
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Frage Kraftsport und Diät

Hi leute

wollte mal anfragen ob hier Leute sind die erfahrung gemacht haben mit Kraftsport Training und Diät führen

die Sache ist die, das ich ab ungefähr ende März mit einer Diät anfangen will und jetzt schon etwas am planen bin

Nun ist die Frag , wie gestallte ich mein Training ?

Fahre ich ganz normal mit dem 5/3/1 Training wie zuvor auch oder gestallte ich es etwas um Siehe Anhang unter dem Reiter "Neu" ( unten in Exel )

oder Baue ich das Traing ganz anders auf ?

Könnt ihr mir helfen ?
Angehängte Dateien
Dateityp: zip JW 531 3 Tage Plan.zip (7,4 KB, 10x aufgerufen)
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  #2  
Alt 27.01.2011, 19:50
Benutzerbild von taurus
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Registriert seit: 10.12.2009
Ort: oberfranken
Beiträge: 19.249
Standard AW: Kraftsport und Diät

ohne den plan gesehen zu haben:

trainiere nach dem plan der dir erfolg verspricht. ernähre dich ohne junk und sauber.
eiweißreich mit reduziertem kohlenhydratanteil (vorallem vor und nach dem training carbs zuführen).
abends fett-eiweiß combo.

das kal.defizit sollte nicht zu extrem sein. faustregel: trotz gewichtsverlust sollte dein kraftlevel erhalten bleiben.
geht die kraft in den keller, erhöhst du die kalorien. stagniert oder steigt dein gewicht, senkst du sie ab.


gruß
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  #3  
Alt 28.01.2011, 00:56
Benutzerbild von The Wicker Man
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Beiträge: 1.591
Standard AW: Kraftsport und Diät

Hi Stummelaffe,

Zitat:
trainiere nach dem plan der dir erfolg verspricht.
seh ich genau so. Ich würde empfehlen, das Training in der Diät nicht groß zu verändern, wenn du vorher Erfolg hattest. In der Diät ist das Training genau so wichtig wie sonst, da dein Ziel sein muss, dass bei den KG, die purzeln, möglichst wenig Muskelmasse dabei ist.

Auch in der Zeit schauen, dass du die Arbeitsgewichte erhöhen kannst. So weit das geht, je nach Fortschritt der Diät und Level des Athleten, klappt das nicht immer aber gerade in der ersten Zeit sind Erhöhen der Lasten UND Verringern des KG ein Zeichen dafür, dass du viel richtig machst.

Zur Diät selber wirst du schon wissen, was du machst, nehm ich an? Gibt da ja ein paar Ansätze. Eiweißreich ist auf jeden Fall wichtig. KH-arm zu essen, ist auch aus meiner Sicht eine sehr gute Variante.

Viel Spaß dabei. Mache auch grad Diät. Aber wenn du anfängst, werde ich schon fertig sein. :P
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  #4  
Alt 28.01.2011, 07:52
Benutzerbild von Solos
Moderator
 
Registriert seit: 29.01.2009
Beiträge: 3.029
Standard AW: Kraftsport und Diät

also erstmal finde ich eine "diät" im klassischen sinne suboptimal. eine grundsätzliche ernährungsumstellung ist sinnvoller, führt auch zu gewichtsverlust/optimierung der körperzusammensetzung, ist aber nachhaltiger. auch bin ich mehr der verfechter davon gleich relativ leane masse drauf zu packen.

außerdem kann ich aus eigener erfahrung sagen das beides funktioniert, also gewicht verlieren und krafttraining betreiben. kommt natürlich auch immer drauf an wo man herkommt und wo man hin will (von 16 auf 12 % KFA ist vermutlich einfacher als von 5 auf 3...), aber man kann dabei auf jeden fall auch stärker werden. entscheidend ist, wie stark das defizit ist was man fährt. ich hab mich damals an taurus tips gehalten und etwa nen halbes kilo pro woche, also zwei im monat anvisiert. dabei habe ich micht defizitmäßig so im bereich von 200-500 kals bewegt. insgesamt hab ich so vom herbst bis frühen winter etwa 6 kilo verloren. hatte da nach dem urlaub 97-98 kilo, jetzt sinds konstant 91-92, heute morgen waren es 90,6 bei 1,87m. kraft war gar kein problem. kreuzheben ging PB mit 3x190 ohne es wirklich auszureizen und auch bei den beugen konnte ich bis 3er mit 165, wirklich stärker war ich da nie.

halte dich am besten an taurus hinweise oben (der versteht was davon) und nimm dir zeit. brechstange garantiert kraftverlust, grundsätzliche umstellung ist langfristiger!
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"Train as heavy as possible, as often as possible, while staying as fresh as possible.“
V.M. Zatsiorsky

"Man muss das Unmögliche versuchen, um das Mögliche zu erreichen."
Hermann Hesse

Solos = Aus Kupfer bestehendes Wurfgerät des antiken Fünfkampfes. Gilt als Ursprungsform des Diskos, dem Vorläufer des heutigen Diskus.
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  #5  
Alt 28.01.2011, 09:10
Benutzerbild von HerrStummelaffe
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Beiträge: 696
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Standard AW: Kraftsport und Diät

ju danke euch Leute dann werd ich wie gewohnt bzw ähnlich weiter Trainieren ^^

Zur Diät werde ich wie oben schon geschrieben ein kcal defiziet fahren nur werde ich es immer Pendeln und auch ab und an mal einen kleinen Überschuss einbauen
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Weiterführende Informationen:
  #6  
Alt 28.01.2011, 11:59
Benutzerbild von taurus
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Registriert seit: 10.12.2009
Ort: oberfranken
Beiträge: 19.249
Standard AW: Kraftsport und Diät

Zitat:
Zitat von HerrStummelaffe Beitrag anzeigen
ju danke euch Leute dann werd ich wie gewohnt bzw ähnlich weiter Trainieren ^^

Zur Diät werde ich wie oben schon geschrieben ein kcal defiziet fahren nur werde ich es immer Pendeln und auch ab und an mal einen kleinen Überschuss einbauen
sehr gut. dann schläft der stoffwechsel nicht ein.
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  #7  
Alt 28.01.2011, 13:05
Benutzerbild von The Wicker Man
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Registriert seit: 21.10.2010
Beiträge: 1.591
Standard AW: Kraftsport und Diät

Zitat:
Zitat von Solos Beitrag anzeigen
also erstmal finde ich eine "diät" im klassischen sinne suboptimal.
Da bin ich ausnahmsweise mal nicht ganz deiner Meinung. Bei mir z.B. funktioniert das u.a. aus psychologischen Gründen schon ganz gut mit einer 8-15 (je nach dem, was runter soll) wöchigen Diät.

Zitat:
Zitat von solos
eine grundsätzliche ernährungsumstellung ist sinnvoller, führt auch zu gewichtsverlust/optimierung der körperzusammensetzung, ist aber nachhaltiger.
eine grundsätzliche Ernährungsumstellung müsste man dann schon genauer definieren. Die ist generell sinnvoll, wenn vorher viel "Mist" gegessen wird. Ich habe für mich jedoch die Erfahrung gemacht, dass ich eine langfristige Gewichtsabnahme nur mit einer Diät im klassischen Sinne erreiche.

Diese muss natürlich gut geplant sein, dann können die Kraftsteigerungen trotzdem steigen (wie gesagt abhängig von vielen Faktoren). Tage mit Kcal-Überschuss sind enorm wichtig. Außerdem darf das Defizit nicht zu hoch ausfallen, die Ernährung unmittelbar nach der Diät muss natürlich auch angepasst werden und und und...

Vielleicht klappt das mit einer "grundsätzlichen Ernährungsumstellung" für viele ganz gut aber ich denke, das ist von Typ zu Typ unterschiedlich.

Zitat:
Zitat von solos
außerdem kann ich aus eigener erfahrung sagen das beides funktioniert, also gewicht verlieren und krafttraining betreiben
hier kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen, dass beides funktioniert. Habe damals für einen Lauftest 12 Kg innerhalb von etwa 3 Monaten abgenommen. Konnte mich sowohl optisch gut steigern als auch beim Bankdrücken von 120 auf 140 und beim Kreuzheben von 180 auf 200. Nur beim Beugen stagnierte ich damals aber das hatte nichts mit der Diät zu tun, sondern mit dem intensiven Lauftraining (4-5 mal die Woche), was nicht optimal mit (schweren) Kniebeugen verbunden werden konnte.

Geändert von The Wicker Man (28.01.2011 um 13:07 Uhr).
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  #8  
Alt 29.01.2011, 19:42
Benutzerbild von Solos
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Registriert seit: 29.01.2009
Beiträge: 3.029
Standard AW: Kraftsport und Diät

Zitat:
Zitat von The Wicker Man Beitrag anzeigen
Da bin ich ausnahmsweise mal nicht ganz deiner Meinung. Bei mir z.B. funktioniert das u.a. aus psychologischen Gründen schon ganz gut mit einer 8-15 (je nach dem, was runter soll) wöchigen Diät. .
man muss ja auch nicht immer einer meinung sein
das problem bei däten seh ich eindeutig in der nachhaltigkeit. temporär funktioniert das wunderbar, trifft man die leute drei monate später wieder sind sie in der regel beim alten status quo angelangt, meist ist schlimmer als vorher...
frag mich dann auch immer was so eine diät bringen soll: das übergewicht ist bei den meisten als resultat der ernährung zu sehen. in diäten wird dann radikal umgestellt, um dann nach beendigung der diät wieder zu alten gewohnheiten zurückzukehren. das das schief geht ist mehr als trivial.
sinnvoller und nachhaltiger wäre es die "fehler" in der ernährung auszumerzen. eine diät kann natürlich eine starterfunktion einnehmen um erstmal den gewichtsverlust zu forcieren. dauerhaft gehts aber nur mit entsprechender gsamternährung, und das bedeutet bei den aller aller meisten eine grundsätzliche umstellung.


Zitat:
Zitat von The Wicker Man Beitrag anzeigen
eine grundsätzliche Ernährungsumstellung müsste man dann schon genauer definieren. Die ist generell sinnvoll, wenn vorher viel "Mist" gegessen wird.
.
du sagst es. und deshalb ist für die meisten - wie oben geschrieben - eine umstellung nötig und mit dem ausmerzen der gröbsten "fehler" gleichzusetzen.
sachen wie low-carb oder so sind dann feintuning, vielen würde das weglassen von junk, die anpassung der energiezufuhr an den energiebedarf etc. schon deutlich weiterhelfen.


Zitat:
Zitat von The Wicker Man Beitrag anzeigen
Ich habe für mich jedoch die Erfahrung gemacht, dass ich eine langfristige Gewichtsabnahme nur mit einer Diät im klassischen Sinne erreiche.


Vielleicht klappt das mit einer "grundsätzlichen Ernährungsumstellung" für viele ganz gut aber ich denke, das ist von Typ zu Typ unterschiedlich.
.
hm, ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber warum bist du dann gerade wieder dabei dein gewicht zu reduzieren? wenn die diäten bei dir gut funktioniert haben müsste das ja eigentlich nicht nötig sein?
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  #9  
Alt 29.01.2011, 22:00
Benutzerbild von The Wicker Man
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Registriert seit: 21.10.2010
Beiträge: 1.591
Standard AW: Kraftsport und Diät

Zitat:
Zitat von solos
man muss ja auch nicht immer einer meinung sein
Das stimmt wohl.

Zitat:
Zitat von solos
das problem bei däten seh ich eindeutig in der nachhaltigkeit. temporär funktioniert das wunderbar, trifft man die leute drei monate später wieder sind sie in der regel beim alten status quo angelangt, meist ist schlimmer als vorher...
frag mich dann auch immer was so eine diät bringen soll: das übergewicht ist bei den meisten als resultat der ernährung zu sehen. in diäten wird dann radikal umgestellt, um dann nach beendigung der diät wieder zu alten gewohnheiten zurückzukehren. das das schief geht ist mehr als trivial.
Das Problem der Nachhaltigkeit ist aber nur ein Problem, wenn Leute keine Ahnung von Diäten haben und das ganze ohne System angehen. Theoretisches Beispiel: jemand nimmt 10 kg ab in 3 Monaten, isst am Ende 2000 kcal pro Tag und 100 g KH. Jetzt ist die Diät offiziell vorbei und er schaufelt von einem auf den anderen Tag das Doppelte an kcal und das 4-fache an Carbs in sich rein. Kein Wunder, dass man ihn dann drei Monate später wieder mit altem Gewicht trifft. Der Jojoeffekt ist der größte Diätkiller, da hast du schon recht aber mit genug Wissen meiner Meinung nach sehr einfach zu vermeiden:

Langsam, schrittweise Kcal hochfahren usw. usf. Darauf muss ich sicher nicht näher eingehen, das ist dir bewusst, nehm ich an. So eine Diät will somit - sowohl die Zeit davor, als auch währenddessen und insbesondere danach - gut geplant sein. Und das machen/schaffen die wenigsten.

Zitat:
Zitat von solos
sinnvoller und nachhaltiger wäre es die "fehler" in der ernährung auszumerzen. eine diät kann natürlich eine starterfunktion einnehmen um erstmal den gewichtsverlust zu forcieren. dauerhaft gehts aber nur mit entsprechender gsamternährung, und das bedeutet bei den aller aller meisten eine grundsätzliche umstellung.
Diese grundsätzliche Umstellung ist auf jeden Fall erstrebenswert, hier widerspreche ich überhaupt nicht. Mit dieser erreicht man aber nur ein bestimmtes Niveau. Ab einem gewissen Grad kommt man ohne Kalorienzählen nicht mehr weiter, das steht fest. Dieser Grad ist natürlich von Person A zu Person B immer unterschiedlich.

Zitat:
Zitat von solos
du sagst es. und deshalb ist für die meisten - wie oben geschrieben - eine umstellung nötig und mit dem ausmerzen der gröbsten "fehler" gleichzusetzen.
sachen wie low-carb oder so sind dann feintuning, vielen würde das weglassen von junk, die anpassung der energiezufuhr an den energiebedarf etc. schon deutlich weiterhelfen.
Anpassen der Energiebilanz ist in meinen Augen aber schon "viel mehr" bzw. spezieller als eine "grundsätzliche Umstellung". Hierbei geht es immerhin auch schon um Zählen oder mindestens mal so genau wie mögliches Überschlagen von kcal. Kann man sich schon definitionsgemäß streiten, ob das nicht schon als Diät durchgeht.

Zitat:
Zitat von solos
hm, ich möchte dir nicht zu nahe treten, aber warum bist du dann gerade wieder dabei dein gewicht zu reduzieren? wenn die diäten bei dir gut funktioniert haben müsste das ja eigentlich nicht nötig sein?
Das hat mehrere Gründe:

1. meine letzte Diät war aus der Not geboren. Ich wollte unbedingt den Test für die Sporthochschule Köln bestehen und bin beim ersten Mal beim 3000 m Lauf gescheitert. Bin eh schon seit Jahren nicht mehr der Läufer (zu meinen Eishockeyzeiten war das anders, vor 5 Jahren bin ich noch knapp 3200 m beim Cooper gelaufen) und tu/tat mir richtig schwer und somit blieb mir nichts anderes mehr übrig als abzunehmen, sonst hätte ich es nicht geschafft. Am Ende war ich aber in einer Form, die ich nicht unbedingt halten wollte und auch nicht konnte. War die logische Konsequenz und auch absolut i.O., dass ich wieder deutlich zunehme. Dann kamen "leider" 2 Monate USA dazu, die das Ganze dann etwas haben eskalieren lassen.

2. Finde ich das Prinzip von einzelnen "Masse- und Diätphasen" für mich am besten. Das hat hauptsächlich psychologische Gründe. Ich könnte mich niemals 12 Monate im Jahr sauber ernähren, da würde mir die Lust vergehn. Zwischendurch habe ich auch Phasen mit viel Pizza, Döner und co. und das finde ich für mich persönlich ok. Dafür bin ich dann wieder ein paar Wochen im Jahr sehr genau und sauber in Sachen Ernährung und nehme wieder ein paar Kg ab. Ich bin kein Profisportler geworden, also schränke ich mich nur so weit ein, wie ich Lust dazu habe. Das System klappt ja - klar, auf einem viel höheren Level - bei BB´lern genau so.

Fazit: grundsätzliche Umstellung der Ernährung ist zweifellos empfehlenswert für jeden und reicht bei vielen zu einem Verlust von dem gewünschten Gewicht. Gerade für wirklich übergewichtige "Nichtsportler", die evtl. dann noch anfangen Sport zu machen, reicht das mit Sicherheit aus.

Ab einem gewissen Level jedoch machen gut durchdachte Diäten aus meiner Sicht definitiv Sinn.


Übrigens ernähre ich mich in den Diätphasen am gesündesten überhaupt. Das wurde jetzt zwar etwas länger aber ich hoffe mal, es kommt rüber, was ich sagen will.
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  #10  
Alt 30.01.2011, 22:55
Benutzerbild von Solos
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Beiträge: 3.029
Standard AW: Kraftsport und Diät

offenbar haben wir unterschiedliche ansichten von diäten. für mich ist es selbstvertändlich nur in etwa so viel zu sich zu nehmen wie man braucht (im mittel über zeit X). das grundproblem - vor allem in der heutigen zeit - ist doch, dass sich ständig an jeder ecke was reingestopft wird und so etwas wie natürliches hungergefühl oder ein bewusstsein dafür gar nicht mehr existiert. völlerei und entgleisung ist trumpf.
vielen würde es einfach helfen sich wieder "normal" zu ernähren, und das impliziert für mich einen angepassten kalorienhaushalt. ich zähle zum beispiel auch kalorien, fahre aber seit einigen monaten halte-niveau und würde nicht sagen das ich diät halte. sobald ich in den hypo- oder hyperkalorischen bereich gehe kann man dann meiner ansicht nach von diät sprechen. aber doch nicht bei völlig normalem essverhalten. ok, ist natürlich meine eigene ansicht von der sache
von klassischen diäten (ala Tina, emma und Co) halte ich deshalb nichts, weil dort in der regel von hyperkalorisch für eine gewisse zeit auf hypokalorisch und wieder zurück umgestellt wird. das hier keine nachhaltigkeit gegeben ist scheint logisch....
so wie du es beschreibst ist es natürlich was anderes. wobei das eben die wenigsten so umsetzen und die variante mit masse und diätphasen nicht mein favorit sind. bin natürlich auch kein WK-BBler, du aber ja auch nicht...
ich halte mehr davon relativ sauber und kontinuierlich aufzubauen. hinzu kommt, dass ich in der ernährung mehr als "KFA-stellschraube" sehe. vernünftige ernährung ist der schlüssel zur gesundheit, wohlbefinden und leistungsfähigkeit. einen großteil des jahres mit gewollt unnatürlichem KFA rumzulaufen finde ich unter dem aspekt suboptimal. auch aus optischer sicht kann ich es nicht nachvollziehen einen großteil des jahres "unförmig" zu sein, um dann im gewaltmarsch für ein paar wochen gut auszusehen. der psychische aspekt zählt für mich selber auch nicht. "saubere" ernährung muss nichts mit verzicht zu tun haben. es gibt neben junk genügend leckere lebensmittel. und bei regelmäßig eingeplanten refeeds ist auch platz für junk. aber auch das ist natürlich meine eigene ansicht von der sache

Gruß
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  #11  
Alt 31.01.2011, 07:01
Benutzerbild von taurus
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Standard AW: Kraftsport und Diät

Zitat:
Zitat von Solos Beitrag anzeigen
"saubere" ernährung muss nichts mit verzicht zu tun haben. es gibt neben junk genügend leckere lebensmittel. und bei regelmäßig eingeplanten refeeds ist auch platz für junk. aber auch das ist natürlich meine eigene ansicht von der sache
solos spricht die einzige sache an, die mich in jeder diätdiskussion stört: die einteilung in
- junk = lecker
- gesundes essen = unappetitlich

frage mich dann meistens ob die diäthaltenden nicht kochen können oder ob eine eins-füffzig-pizza von lidl wirklich lecker schmecken soll...
nachvollziehen kann ich diese einstellung nicht.
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  #12  
Alt 31.01.2011, 13:46
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Zitat:
Zitat von Solos Beitrag anzeigen
offenbar haben wir unterschiedliche ansichten von diäten. für mich ist es selbstvertändlich nur in etwa so viel zu sich zu nehmen wie man braucht (im mittel über zeit X). das grundproblem - vor allem in der heutigen zeit - ist doch, dass sich ständig an jeder ecke was reingestopft wird und so etwas wie natürliches hungergefühl oder ein bewusstsein dafür gar nicht mehr existiert. völlerei und entgleisung ist trumpf.
vielen würde es einfach helfen sich wieder "normal" zu ernähren, und das impliziert für mich einen angepassten kalorienhaushalt. ich zähle zum beispiel auch kalorien, fahre aber seit einigen monaten halte-niveau und würde nicht sagen das ich diät halte. sobald ich in den hypo- oder hyperkalorischen bereich gehe kann man dann meiner ansicht nach von diät sprechen. aber doch nicht bei völlig normalem essverhalten. ok, ist natürlich meine eigene ansicht von der sache
von klassischen diäten (ala Tina, emma und Co) halte ich deshalb nichts, weil dort in der regel von hyperkalorisch für eine gewisse zeit auf hypokalorisch und wieder zurück umgestellt wird. das hier keine nachhaltigkeit gegeben ist scheint logisch....
so wie du es beschreibst ist es natürlich was anderes. wobei das eben die wenigsten so umsetzen und die variante mit masse und diätphasen nicht mein favorit sind. bin natürlich auch kein WK-BBler, du aber ja auch nicht...
ich halte mehr davon relativ sauber und kontinuierlich aufzubauen. hinzu kommt, dass ich in der ernährung mehr als "KFA-stellschraube" sehe. vernünftige ernährung ist der schlüssel zur gesundheit, wohlbefinden und leistungsfähigkeit. einen großteil des jahres mit gewollt unnatürlichem KFA rumzulaufen finde ich unter dem aspekt suboptimal. auch aus optischer sicht kann ich es nicht nachvollziehen einen großteil des jahres "unförmig" zu sein, um dann im gewaltmarsch für ein paar wochen gut auszusehen. der psychische aspekt zählt für mich selber auch nicht. "saubere" ernährung muss nichts mit verzicht zu tun haben. es gibt neben junk genügend leckere lebensmittel. und bei regelmäßig eingeplanten refeeds ist auch platz für junk. aber auch das ist natürlich meine eigene ansicht von der sache

Gruß
Ok, nach dem Post denke ich, haben wir teilweise aneinander vorbeigeredet vorher und haben doch größtenteils die gleiche Meinung. An ein paar Ecken sehe ich Sachen zwar anders aber das ist dann echt Ansichtssache in den Punkten. Dafür brauche ich glaub ich nicht nochmal genauer auf den Post eingehen.



Zitat:
Zitat von taurus
frage mich dann meistens ob die diäthaltenden nicht kochen können oder ob eine eins-füffzig-pizza von lidl wirklich lecker schmecken soll...
nachvollziehen kann ich diese einstellung nicht.
Das ist auch immer wieder Thema, wenn ich mit anderen Leuten diskutiere, die von Ernährung Ahnung haben. Dieses Schwarz-Weiß Denken wird immer populärer (warum auch immer). Entweder sauber ernähren und es schmeckt alles nicht, da man ja nur Reis, Pute, Magerquark und Thunfisch essen darf oder man ernährt sich unsauber und isst diesen "leckeren" Fast Food Fraß, Schokolade und Gummibärchen.

Ist aber alles Schwachsinn und nur eine Ausrede dafür, dass man nicht kochen kann oder will oder aber keine Ahnung von "guter" und gesunder Ernährung hat. Gerade wenn man sich sauber ernährt und einigermaßen kochen kann (oder die Mutti ) gibt es doch so viele sowohl geschmacks- als auch nährwerttechnisch wunderbare Speisen, die man zubereiten kann und die tausend mal besser schmecken als jeder Burger bei McDo oder jede Tiefkühlpizza vom Aldi.

Wie viele kcal am Tag man auch immer zu sich nimmt, das Essen kann und sollte immer lecker sein.

Ach ja und wenn das
Zitat:
für mich ist es selbstvertändlich nur in etwa so viel zu sich zu nehmen wie man braucht (im mittel über zeit X). das grundproblem
jedem bewusst wäre, gäbe es außer krankheitsbedingten Ausnahmen keine übergewichtige Menschen (außer denen, die es bewusst sein wollen).
Ernährung ist eigentlich so ein wichtiges und auch einfaches Thema und im Endeffekt haben die wenigsten Leute Ahnung davon. Dabei könnten Leute mit nur ein bisschen Basiswissen so viele Probleme lösen, die sie sich selber machen.

Und noch was, das muss ich jetzt doch noch loswerden. Das Einzige, was mich an solos Post etwas gestört hat:
Zitat:
Zitat von solos
einen großteil des jahres mit gewollt unnatürlichem KFA rumzulaufen finde ich unter dem aspekt suboptimal. auch aus optischer sicht kann ich es nicht nachvollziehen einen großteil des jahres "unförmig" zu sein, um dann im gewaltmarsch für ein paar wochen gut auszusehen.
Kam jetzt so rüber, als sei das auf mich bezogen. Falls das so gemeint war: ich persönlich finde mich auf keinen Fall übergewichtig und laufe auch nicht mit unnatürlichem KFA rum. Auch ist das nicht, was ich mit "Massephase" gemeint habe. U.a. deshalb ja auch die ". Genau so wenig versuche ich in den "Diätphasen" im Gewaltmarsch ein paar Wochen gut auszusehen. Mit dieser Diät verringere ich meinen KFA nachhaltig. Auch wenn ich dann die Form nicht ganz halte, das Mittelding - und dieses Mittelding habe ich dann vielleicht 80% der Zeit - ist dann ein für mich angestrebter und mehr oder weniger dauerhaft optimaler KF-Anteil. Dass mehr Muskeln darunter immer ne feine Sache sind, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. :P

Geändert von The Wicker Man (31.01.2011 um 13:49 Uhr).
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  #13  
Alt 31.01.2011, 14:13
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Zitat:
Zitat von The Wicker Man Beitrag anzeigen

Kam jetzt so rüber, als sei das auf mich bezogen. Falls das so gemeint war: ich persönlich finde mich auf keinen Fall übergewichtig und laufe auch nicht mit unnatürlichem KFA rum. Auch ist das nicht, was ich mit "Massephase" gemeint habe. U.a. deshalb ja auch die ". Genau so wenig versuche ich in den "Diätphasen" im Gewaltmarsch ein paar Wochen gut auszusehen. Mit dieser Diät verringere ich meinen KFA nachhaltig. Auch wenn ich dann die Form nicht ganz halte, das Mittelding - und dieses Mittelding habe ich dann vielleicht 80% der Zeit - ist dann ein für mich angestrebter und mehr oder weniger dauerhaft optimaler KF-Anteil. Dass mehr Muskeln darunter immer ne feine Sache sind, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen. :P
ne, war in erster linie auf das generelle vorgehen masse-defi bezogen.
leichte schwankungen sind ganz natürlich denke ich, meinte eher dieses krasse vorgehen.

wie groß sind denn deine schwankungen? ich mein du hast mal was von 109 kg geschrieben. wie weit willst du jetzt runter?
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  #14  
Alt 31.01.2011, 14:43
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Zitat:
Zitat von Solos Beitrag anzeigen
ne, war in erster linie auf das generelle vorgehen masse-defi bezogen.
leichte schwankungen sind ganz natürlich denke ich, meinte eher dieses krasse vorgehen.

wie groß sind denn deine schwankungen? ich mein du hast mal was von 109 kg geschrieben. wie weit willst du jetzt runter?
Bei mir sind die Schwankungen im letzten Jahr schon sehr groß gewesen aber erklärbar. Erst das mit dem Sporttest und gar kein Krafttraining möglich gewesen (noch aus anderen Gründen). Da war ich am Ende bei 86-88. Viel zu wenig für meine Verhältnisse aber eben mehr oder weniger notwendig.

Unmittelbar danach mit Krafttraining wieder angefangen und dazu noch mit meinem Fettverbrenner³ Eishockey (5-10 mal die Woche vorher) aufgehört und bewusst erst mal ein kcal-plus. Bin dann recht schnell (halbes Jahr ca.) auf ~100 hoch, durch Memoryeffekt und Krafttraining generell aber auch viel Muskelmasse wieder dabei gewesen. Danach wie gesagt der USA-Aufenthalt () und beim Bembel war ich dann bei 108. Jetzt will ich wieder zweistellig werden und definitiv auch bleiben aber das reicht mir auch schon. Dabei dann wie du es so schön formuliert hast möglichst "sauber aufbauen".

Heute morgen hatte ich 103,9 Kg btw.

Geändert von The Wicker Man (31.01.2011 um 14:51 Uhr).
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  #15  
Alt 31.01.2011, 15:47
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