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#1
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__________________ "Nichts ist so wichtig, dass sich dafür eine Beeinträchtigung meines Wohlbefindens lohnen würde." Geändert von Eisenfresser (05.01.2011 um 18:58 Uhr). |
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#2
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| Öhm, das thema in wie fern und in welchen hinsichten Profi-Sportler (und/oder Steroid-user) als vorbild dienen können und wie man ihre leistungen betrachten und anerkennen (oder halt auch nicht) sollte hat man doch dauernt. Evtl. Sollte man mal einem dafür vorgesehenem Thread starten um das thema mal auszudiskutieren ? Ich mein auch wenn das hier nen natural-forum ist, ist unser sport doch leider so stark mit Steroid konsum verknüpft das es nicht umbedingt falsch ist mal darüber zu reden oder? (diskusionsbedraf besteht ja offensichtlich) Die entscheidung ob es so einen thread geben soll oder nicht überlass ich natürlich den mods. Zum Thema: Ich find Dave Tate zumindest ganz cool, besonders seinem schreibstil nach scheint er ne coole sau zu seien ![]() Grüße Freeman |
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#3
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| Es geht mir garnicht um Steroidkonsum oder Ähnliches. Es geht um die Wertschätzung. Oft wird hier einiges einfach nur "Normal" (Oder Schlecht oder Einfach) geredet. Man sollte sich mal an die eigene Nase fassen und drüber Nachdenken, was man selbst schon geleistet hat.
__________________ Eigentlich bin ich ganz anders - ich komme nur viel zu selten dazu. (Ödön von Horvath) |
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#4
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| Die Frage ist immer, welche Dinge aus dem Leben der Profis man als "vorbildlich" ansieht. Ich beziehe mich mal auf Kraftsportler und BBler. Die Leistungen: Schwer, da nur in den seltensten Fällen als Hobbysportler auch nur annähernd zu erreichen Die Optik: Noch schwerer zu erreichen, da den wenigsten die finanziellen Möglichkeiten gegeben sind, sich auch nur annähernd so "ernähren" wie die Pros. Die Lebensweise: Kann man zumindest zum Vorbild nehmen, da in aller Regel die Profis auch wirklich extrem viel für ihren Sport machen und ih Leben darauf ausgerichtet haben. Diese Einstellung bringt einem auch als Hobby-Athlet einiges, da man so das bestmögliche erreichen kann, wenn man versucht, alles so optimal zu gestalten, wie es nur geht. Die Ausstrahlung: In den meisten Fällen recht positive Grundausstrahlung, positive Lebenseinstellung, auch das kann man sich zum Vorbild machen. |
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#5
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| Vorbilder schon.....wobei man seine eigene Leistung nicht damit vergleichen sollte. Und auch wenn einer dopt, trainieren muß der trotzdem und auch nicht weniger und ab einem Punkt nur mit minimalen Fortschritten über Jahre.
__________________ Zitat:
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| Weiterführende Informationen: |
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#6
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| nun, da mir klar geworden ist, daß die thread seinen ursprung im "Pics der "starken" Männer (...und Frauen)..." thread hat hier ein paar statements von mir zu dem thema:
__________________ ------------------------------------------------------------ "Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson) Pincipia Discordia Der Verein |
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#7
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| Zitat:
So seh ich das im Grossen und Ganzen auch.
__________________ ich fahre rad, weil das der einzige sport ist, bei dem man sitzen, essen und trinken kann! Zucker sparn, grundverkehrt, der Körper braucht's, der Zucker nährt! |
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#8
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| @ matten und kdb bin gleicher meinung. habe auch keine vorbilder aus dem profilager. muss aber gestehen, daß ich mir diese steroidmonster gerne anschaue. ist wie bei frauen mit silikonbrüsten: ich mag's nicht, sehe es aber gerne.
__________________ *.....*.....*.....*.....*.....*.....* WAS MAN NICHT ÄNDERT MUSS MAN ERTRAGEN |
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#9
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| Zitat:
Was ich sagen will, man kann trainieren soviel man will Mutter Natur würde aus einem nie so einen Fleischkloß machen, ist nicht ökonomisch. D.h. eigentlich ist alles was über so 'nen athletischen, muskulösen Körper geht einfach Stoff - da u.a. Dave Tate und so ziemlich jeder BB weit darüber hinaus gehen, ist das alles dank dem Stoff. Also würde ich sagen das deine Aussage z.B. bei Leichtathleten wirklich zutrifft, aber Bodybuilding gehört nicht dazu. Da verzeichnen die Konsumenten gerade am Anfang bei gleichem Training unglaubliche Muskelzuwächse (und wenn das Trainingspensum steigt ...), und zum Halten (Zuwächse sind ja später relativ ausgereizt) des Körpers die Bodybuilder haben brauchen die das - anders gehts nicht. Ich schweife ab: ich denke bei Bodybuilding trifft die Aussage nicht zu. Da hilft das unheimlich viel. |
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#10
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| Vorbilder - nee, nicht wirklich. Coole, faszinierende Leute - ja, manche schon, sicherlich nicht alle. Gestoffte Leute - sicherlich weder cool, noch faszinierend. Ich finde Betrug nicht faszinierend (Doping im Sport) und die Huldigung eines extrem übersteigerten Muskelbergs (gestoffte BBler) ebenfalls nicht.
__________________ Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht) |
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#11
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| Zitat:
--- Leitbild...Faszination < 1950....allen voran bestimmt [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] |
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#12
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| Ich seh das ganze so: Dave Tate und co. werden wohl mit sicherheit nachhelfen. Trotzdem sollte man meiner Meinung nach großen Respekt vor ihren Leistungen haben. Ich mein es gibt doch tausende Leute die stoffen aber trotzdem sieht man kaum Leute die solche leistungen schaffen. Stoff ist also nicht alles. Natürlich kann man sich solche Leute was Training und Ernährung angeht nicht als Vorbild nehmen denn wenn man natural ist funktioniern viele der sachen die "Stoffer" machen einfach nicht. Wohl aber kann man sich die Willenskraft dieser leute als Vorbild nehmen. |
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#13
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| Braucht man heute noch Vorbilder? Ich für meinen Teil muss sagen, mich beeindrucken sportliche Leistungen zwar, aber für mich waren immer nur Gegner interessant, nicht um so zu werden, sondern um besser zu sein. Egal ob mit oder ohne. Gleichwohl findet man im Kraftsport immer wieder Leute, die durch ihre Art und ihr Auftreten überzeugen. Vor solchen Leuten habe ich Respekt. Sportler, die ihr Ding durchziehen, ohne sich zu verbiegen. Mir fiele da als erstes der Harting ein. Was vielleicht zum Thema passt, ein Bundestrainer, der selbst wegen Doping mehrfach gesperrt war, kann schwerlich Vorbild sein. Hier macht dieser Begriff Sinn. Wenn ich an Menschen denke, die mich durch ihr Leben etwas lehren, sind das eher Menschen im ges. und politischen Bereich. Menchen, die in ausweglosen Situationen zu ihren Werten stehen. Vorbildlich fand ich etwa die Art wie Gauck die Präsidentenwahl absolviert hat und obwohl chancenlos gegen das Machtspiel der Parteien Grösse gezeigt hat oder wie Gorbatschow gegen viele widerstände den eisernen Vorhang runtergelassen hat. |
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#14
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| Ein uraltes Thema, aber ich finde es interessant. Ich sehe es "geteilt". 1. Es gibt für mich Vorbilder, wie "leuchtende Sterne", wie Wassilij Alexeew z.B. - Natürlich rechne ich nicht damit, als kleines Weib im mittleren Alter seine Kraftwerte zu erreichen (so irre bin ich noch nicht, GRINS) und doch ist er eine Art Vorbild für mich... 2. Dann gibt es Monster, die ich mir gerade als Weib gerne anschaue, - Leute wie eben Konstantinovs. Und es ist mir dabei völlig wurscht, ob und mit was sie gedopt sind. - Ich will ja nur schauen und pardon, ich finde sie einfach geil. 3. Ich habe auch realistische Vorbilder. z.B. eine russische Kollegin, die dank ihrer Mega-Brücke bei 46kg Eigengewicht die gleichen 105kg auf der Bank RAW bringt, wie ich mit 65kg. Da interessiert mich dann durchaus, ob und mit was sie gedopt ist, was isst, wieviel sie trainiert usw. usw. |
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