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Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

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  #16  
Alt 06.12.2009, 13:46
Benutzerbild von matten
Co-Madministrator
 
Registriert seit: 15.03.2006
Ort: bielefeld
Beiträge: 6.316
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

kecks

ok, das stimmt wohl - gehört ja auch zu meinem job und deswegen weiß ich ja auch genau wie schwer das ist, wenn nicht eine gewisse grundbereitschaft vorhanden ist.
__________________

------------------------------------------------------------

"Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson)

Pincipia Discordia

Der Verein
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  #17  
Alt 06.12.2009, 13:52
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Zitat:
Zitat von matten
machst du deine planks auch explosiv? sorry, aber tgu zielen doch gerade auf statische haltearbeit ab und was statisch ist, kann man wohl kaum explosiv ausführen. die paar wenigen dynamischen anteile beim tgu (ist wirklich ne tolle übung, darum geht es nicht) jetzt explosiv auszuführen halte ich ehrlich gesagt für ziemlich abwegig, weil es dafür einfach besser geeignete übungen gibt. aber vielleicht findest du ja ein video vom tgu, wo dieser explosiv ausgeführt wird. aber wie ich schon schrieb, denke ich daß der passus einfach ungeschickt formuliert wurde. ich kann mir nicht vorstellen, daß der herr sukopp seine leute den tgu explosiv ausführen lässt.
Wie Du anfangs schon erwähnt hast und ich in einem Nebensatz, TGUs sind nicht für eine explosive Ausübung gedacht. Und dabei sollten wir es auch belassen.

Zitat:
Zitat von matten
klar 15 minuten sind besser als nichts, aber wenn man sportlich werden will, dann muß man meiner ansicht nach schon deutlich mehr zeit investieren als 1,042% des tages.
aber an der stelle ging es mir auch eigentlich um den deutlich zu erkennenden abmaster3000 charakter der aussage.
Man muß meiner Ansicht nach nicht mehr Zeit investieren, sehr wohl aber die restlichen Parameter (Ernährung, Schlaft etc.) in einem Prozess optimieren. Der "abmaster3000charakter" ist für mich hier nicht zu erkennen.

Zitat:
Zitat von matten
klar, da gab es bestimmt ein gesetz in kassel zu.
ganz ehrlich, da habe ich den eindruck, daß man mir einen bären aufbinden möchte.
Der Eindruck kann täuschen.

Zitat:
Zitat von matten
sorry, aber das verstehe ich jetzt einfach nicht.

dir sind selber bestimmte besonderheiten aufgefallen und deine frage zielte genau darauf ab und dann bekommst du als antwort sinngemäß zu hören:

"eh, kilghard, alter kumpel, is doch alles total easy und handgelenke gibt es hier eh nicht"

und du stellst dich dann auf die seite desjenigen?

daß das training mit kugeln schwung erfordert, daß dort balistische elemente vorhanden sind und enorme fliehkräfte wirken uswusf. ist das allererste, was ich irgendjemanden erzähle, wenn es um die dinger geht. das ist nämlich das wichtigste unterscheidungsmerkmal, das ja auch den großen vorteil der kugeln ausmacht, aber eben auch beachtet werden muß.

Ja, die von Dir angesprochenen Aspekte kommen leider im Interview nicht zur Geltung. Auch wenn im Interview immer nur auf Teilaspekte eingegangen werden kann und ein per Email geführtes Interview insgesamt etwas kommunikationsärmer ist als ein persönliches Gespräch, gebe ich Dir Recht.

Wenn man es so nennen mag, "halte" ich weiterhin zu Till, weil er immer auf eine korrekte Übungsausführung aus ist und vorher die notwendigen Sachen (Schulter, Handgelenke etc.) anspricht und selbst Vorschäden oder ähnliches abfrägt, bevor es an die Kugeln geht. Das kommt leider in dem Interview nicht vor. Liegt teilweise auch an mir, habe einfach zu wenig hinterfragt bzw. korrekturgelesen. Sorry.

Zitat:
Zitat von de-fortis
Stimmt, aber du wirbst für Swings und bezeichnest Crunches als "nicht harmlos", das ist paradox.
Mmh, mir ist es nicht aufgefallen, daß ich für Swings werbe. Natürlich befasse ich mich damit und trainiere damit. Aber im Kontext ging es einzig und allein um den Vergleich von Crunches und Planks. Und hier sind Planks die bessere Alternative.
Mit Zitat antworten
  #18  
Alt 06.12.2009, 14:00
Benutzerbild von kecks
Stammuser
 
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Beiträge: 2.678
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Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

matten, wenn es nicht so wäre, dann könnte ich (und jede andere Lehrperson auch) in so mancher Klasse gleich ganz einpacken. Ein bisschen animieren ("motivieren" im Pädasprech) muss fast immer sein, wenn es laufen soll. Allerdings sollte man meinen, dass der durchschnittliche Erwachsene motivationstechnisch etwas weiter ist als der durchschnittliche 14jährige, aber das ist wohl eher ein Wunschtraum... .
__________________
Ich bin für den Sport, weil und solange er riskant (ungesund), unkultiviert (nicht gesellschaftsfähig) und Selbstzweck ist. (Bert Brecht)
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  #19  
Alt 06.12.2009, 14:19
Benutzerbild von MarmorStein
MC-User
 
Registriert seit: 05.09.2007
Beiträge: 1.438
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Zitat:
Zitat von Kilghard
Wenn Du mehr über das Thema wissen möchtest, dann google z.B. "Crunches vs. Planks".
Okay, hab ich getan ... aber nichts handfestes gefunden. Hast Du nicht einen Tip parat, worauf Du hinauswillst?

Zitat:
Zitat von Kilghard
Nun, warum machst Du es Dir selbst so schwer. Setz' Dich doch einfach mit Till in Verbindung. Er wird Dir sicher näheres darlegen können.
Ich mach's mir nicht schwer, im Gegenteil. Ich beziehe mich auf das im Interview und im Post geschriebene, und lege meine Meinung dazu dar. Jeder darf natürlich eine andere Meinung haben. Ist ja der Zweck eines Forums, sich auszutauschen.

Zudem, was Deinen Vorschlag angeht: Es mag natürlich Zufall sein, dass sich am 3.12. ein gewisser [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] hier angemeldet und als erstes gleich mal den Interviewthread aufgreufen hat … wenn meine Mutmaßung stimmt, dann hätte dieser User inzwischen auch etwas dazu zum Besten geben können. Warum sollte ich es mir also unnötig schwer machen?

Zitat:
Zitat von Kilghard
Eine gesunde Skepsis ist immer angebracht. Aber um mal die Analogie fortzuführen: Dir paßt es doch auch nicht, wenn man alle Ärzte über einen Kamm schert und z.B. mit Quacksalber betitelt. Und genauso ist es mit Personaltrainer und der "Gemüsehändlerin". Sicher gibt es auch im Personaltrainer-Bereich schwarze Schafe, aber das rechtfertigt auch hier keine Pauschalierung.
Das ist richtig, eine Pauschalisierung ist nicht gerechtfertigt (genau das ist mein Punkt). Interessanterweise lässt Du genau diese Pauschalisierung im folgenden Satz wieder auftreten:
Zitat:
Zitat von Kilghard
Das Training mit einem Personaltrainer ist individuell und höchst wirksam.
Das finde ich dann doch etwas paradox.

Achja, zur Crunch-Sache: Sofern Herr Sukopp den Getup nicht anders macht als Pavel Tsatsouline oder Steve Cotter, dann findet sich dort ebenfalls ein guter Bewegungsanteil eines (Twisted) Crunches wieder.
__________________
Posts von MarmorStein werden nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Dennoch kann für sie keine Gewähr gegeben werden. Jeder ist selbst für sein Handeln verantwortlich.

Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt.
Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth)
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  #20  
Alt 06.12.2009, 14:37
Kilghard
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Marmorstein, Du bist wohl ein Meister darin, meine Sätze verquer zu stellen und diese in völlig anderslautende Aussagen umzufunktionieren.

Wie jedem Forenteilnehmer steht es auch mir frei, meine Prioritäten entsprechend nach meinem Belieben zu setzen. Und eine Auseinandersetzung, von der man vom Hundersten ins Tausendste kommt, ist nicht mein Ding.

Und tschüß!
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Weiterführende Informationen:
  #21  
Alt 06.12.2009, 20:19
Benutzerbild von DanHan
Stammuser
 
Registriert seit: 31.01.2009
Beiträge: 2.860
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Zitat:
Zitat von DanHan Beitrag anzeigen
Gefällt mir sehr gut, und besonders spannend, da ich erst vor kurzem die Empfehlung gegeben hatte dieser Ausschnitt.
Ich glaube in Deutschland sind wir in mancher Hinsicht zu eingefahren und oft zu skeptisch, meist wegen dem finanziellen Hintergedanken, "neues"-altes zu versuchen.
Zwei Daumen hoch, guter Artikel!!!
Daniel

Ich möchte doch noch meinen Standpunkt zu der Aussage darlegen.
Nein, keine Schleifen Diskussion.
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Kettlebell braucht man nicht für ein Bauchtraining...nur von vorneweg.

Was mir in letzter Zeit immer wieder auffällt wenn man durch das Netz surft ist der allgemein sehr weit verbreitet "Trend" sich von Crunch und Situps zu distanzieren, sich aber teilweise die Mentalität in Studios (ich beziehe mich hier auf zwei) davor verschließt.
Ich möchte hier auf drei, meiner Meinung nach sehr gute Trainer verweisen
zu einem [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] oder [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] die sich teilweise sehr intensiv mit dem Thema Bauchtraining ausseinander gesetzt haben.
Aus diesem Grund auch meine Euphorie.

Ich habe den Artikel nicht als "führt nie wieder Crunches oder Sit ups aus" verstanden, sondern eher das öffnen und beginnende Umdenken.

Für meinen Teil kann ich sagen, seit >1 Jahr keinerlei Crunch oder Sit up ausgeführt habe.

----
----

Wenn es Menschen gibt die die Ausführung auf dem Boden bevorzugen, und daran Spaß haben und einen Erfolg und Übertrag sehen, ist das doch Großartig und ich denke nicht das dies, durch den Artikel in Frage gestellt werden sollte.

Aus eigener Erfahrung an Bauchmaschinen und mit Crunches kann ich sagen mir fehlte ein spürbarer Übertrag.
Ich war zwar im Studio und trainierte "richtig" aber wenn es dazu kam ein Kiste Wasser nach Hause zu tragen ca. 500 Meter, spürte ich meine Bauchmuskulatur gewaltig, als Schwäche.

Mein Bauchtraining heute ist im Training eingebunden.
Sei es im Ringturnern, sei es im einarmigen Überkopfdrücken den Frontkniebeugen, dem Kreuzheben, dem Sandsack tragen dem TGU, dem Farmeswalk, dem Knie/Beinheben an der Stange, dem L-Sit.
Übungen die ein gesunder Mensch machen kann, man trainiert die Stabilität des Bauchkorsett und die Funktionalität der Muskelketten im Zusammenspiel einer Bewegung, und das macht Spaß.


Und hier glaube ich liegt der Hund im Artikel begraben.
Man kann den Artikel durchaus so verstehen das es nur schwarz und weiß gibt, aber, und ich bin sicher es ist dem Verfasser bewusst, diese Gefahr bringt das Verfassen von Artikeln und Berichten im Internet mit sich.
---
Und hier im Thema Spaß, schließt sich auch für mich der Kreis, da man leider heutzutage allzuschnell als Sonderling abgetan wird.
Meine Euphorie entstand aus einer vorangegangenen Diskussion, geführt mit zwei sehr von sich überzeugten
uneinsichtigen Krankengymnasten bei mir im Studio zu dem Thema: Bauchtraining Sinn vs. Unsinn.

---
Und jetzt ab zum Tatort
Daniel
__________________


Geändert von DanHan (06.12.2009 um 20:21 Uhr).
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  #22  
Alt 07.12.2009, 00:12
MC-Neuling
 
Registriert seit: 03.12.2009
Beiträge: 1
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Tag zusammen, schön, dass man direkt sehen kann, wer sich wann so im Forum anmeldet und was er liest. Ich muss mich wohl nicht mehr vorstellen und verzichte auch bewusst darauf, mich hinter irgendwelchen Fabelnamen und Comicfiguren zu verstecken.

Aber warum soll ich jeden Text kommentieren? Ich wollte mal sehen, welche Auswüchse diese teilweise sehr skurille Diskussion noch so bekommt, bevor ich mich zu Wort melde. Kilghard hat Recht und das habe ich auf eine ähnliche Diskussion in einem anderen Forum auch schon geschrieben. Bevor man irgendwelche Vermutungen und teils kuriosen Ansichten über andere oder deren Methoden äußert, ohne Hintergründe oder die Person selbst zu kennen, könnte man die Person ja mal direkt fragen.
Dann erübrigen sich häufig auch viele unsinnige Missverständnisse und Vermutungen und man verwirrt den Rest der Leserschaft weniger.

Bezogen auf die meisten Kritikpunkte kann ich nur sagen, dass die Autoren in nahezu jedem ihrer Text ihre eigene Kritik teilweise sogar mehrfach selbst entkräften, in dem sie schreiben "meiner Meinung nach" und "nach meiner Ansicht".

Der Grund, warum ich so selten in Foren bin ist der, dass es einfach meine Zeit raubt und ich keine Lust habe auf alles zu antworten. Ich frage mich dann immer wieder, warum ich eigentlich jedes Jahr so viele Euros für meine Fortbildung ausgebe, um von den Toptrainern und Topwissenschaftlern dieser Welt zu lernen, wenn ich doch anscheinend nur in eines der vielen Onlineforen gehen kann, wo ich mich durch die subjektive Meinung und die Ansichten einzelner Personen fortbilden kann, die sich offenbar nicht selten den aktuellen Erkenntnissen der Sportwissenschaft verschließen.

Mein Ziel ist es, möglichst vielen Trainierenden zu helfen, mit weniger Zeitaufwand bessere und schnellere Trainingsergebnisse zu erzielen. Bei meinen Klienten klappt das ganz hervorragend. Man kann diese Infos annehmen oder nicht, das bleibt jedem selbst überlassen. Aber was ich ständig in den Fitnessstudios und online sehe und lese, zeigt mir permanent, wie groß noch die Unkenntnis bezogen auf moderne Trainingsmethodik ist. Deshalb habe ich auch gerne zugesagt als ich die Interviewanfrage bekam und deshalb veröffentliche ich auch recht viele kostenlose Artikel.

Und nun zu ein paar wenigen Punkten: Nein, TGUs werden nicht explosiv ausgeführt, gemeint ist natürlich, dass beide Übungen (Swing und TGU) zusammen die genannten Effekte bewirken. Nein, man muss nicht sein Leben lang nur diese zwei Übungen ausführen, das mache ich auch nicht. Ich wurde nur gefragt, was man von diesen zwei Übungen erwarten kann. Welcher der Anwesenden hat denn beide Übungen bei Pavel selbst gelernt? Sie schulen tatsächlich sämtliche Aspekte, die ein Athlet benötigt oder ein normaler Schreibtischtäter. Selbst einige Profisportler trainieren nur zwei Übungen für die Kraft. Nein, beim TGU wird keine Crunchbewegung durchgeführt.

Prof. McGill gilt als einer der führenden Biomechaniker dieser Welt und beschäftigt sich sehr intensiv mit der Wirbelsäule. Er hat herausgefunden, dass mit Crunches Bandscheibenvorfälle provoziert werden können und viele meiner Rückenpatienten bekamen dadurch eine Verschlimmerung der Problematik. Im Gegensatz dazu ist er ein großer Fan von Swings für Rückenpatienten. Seit ich Crunches durch andere Übungen ersetzt habe, können meine Patienten und Klienten ihre Lendenwirbelsäule besser stabilisieren, haben eine bessere Haltung, bekommen ihre Rückenschmerzen häufig schneller in den Griff und weniger Nackenverspannungen. Wozu sollen wir denn Crunches machen, wenn wir ohnehin schon den ganzen Tag gebeugt sitzen? Dadurch fördern wir doch nur die schlechte Körperhaltung weiter.

Und warum reiten eigentlich immer alle so auf Crunches herum? Diese Übung macht keinen Spaß, belastet die Wirbelsäule unnötig und trainiert die Bauchmuskeln in einer Weise, die weder im Alltag, noch im Sport benötigt wird. Andere Übungen sind nicht nur wirbelsäulenschonender, sondern auch noch effektiver für die Muskulatur und die Stabilisation der Lendenwirbelsäule. Und es gibt noch viele andere Übungen als die zwar langweiligen, aber sehr effektiven, Planks. Und bevor sich noch weiter irgendwelche Fußnägel hochrollen: Natürlich kann die Bauchmuskulatur den Rumpf beugen, drehen und zur Seite neigen, aber ihre viel wichtigere Aufgabe im heutigen Alltag und im Sport liegt darin, die Bewegungen in der Lendenwirbelsäule zu verhindern. Lest doch einfach die aktuelle Literatur, dann muss mir keiner Vorwürfe machen. Ich kann doch nichts dafür, dass dies der aktuelle Wissensstand ist. Auch andere Wissenschaftler kommen zu McGills Erkenntnissen, aber das habe ich bereits im Interview geschrieben.

Thema Fettabbau: Wenn ich 1 kg Fettverlust pro Woche schreibe, dann meine ich es auch so. Die Abweichungen sind sehr gering. Die Klienten, die weniger als 800 g verlieren, hatten eine undisziplinierte Woche bzw. haben sich nicht an die Vorgaben gehalten. Moderne Programme schaffen das nun mal, sorry. Aus diesem Grund biete ich meinen Klienten, die Fett abbauen wollen, auch eine Geld-zurück-Garantie an, die allerdings noch keiner in Anspruch genommen hat, weil die Ergebnisse so gut waren.

Warum soll ich sagen, dass Kettlebelltraining so gefährlich ist, wie alle denken, wenn ich nach hunderten von Menschen, die ich trainiert oder betreut habe, bisher nie Probleme erlebt habe (abgesehen von Blasen an den Händen)? Ganz im Gegenteil. Ich sehe und höre immer wieder wie Rückenschmerzen verschwinden, Schulterbeschwerden verschwinden und operierte Kreuzbänder viel schneller wieder fit werden als auf herkömmlichen Wege. Wenn jemand jedoch die dazugehörige Methodik nicht kennt und nur von Online-Videos oder Büchern/DVDs lernt, dann kann es tatsächlich gefährlich sein. So ist es aber bei jeder Sportart. Fußball z. B. ist WESENTLICH gefährlicher und da kräht kein Hahn nach. Außerdem wende ich viele Methoden an, Kettlebells sind nur Geräte, die auch zum Einsatz kommen. Oder wie ein Kollege von mir mal sagte: "Man ist ein Idiot, wenn man nicht mit Kettlebells trainiert. Man ist aber auch einer, wenn man ausschließlich mit ihnen trainiert."

Meiner Meinung nach gibt es wichtigere Dinge, als jedes Wort eines Interviews auf die Waagschale zu werfen und irgendwelche Vermutungen anzustellen.

In diesem Sinne wünsche ich allseits noch eine ruhige Vorweihnachtszeit!

Geändert von Till (07.12.2009 um 00:22 Uhr).
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  #23  
Alt 07.12.2009, 00:28
Benutzerbild von ishina
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Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Ohne den Artikel jetzt als solchen zu kommentieren:

Ich habe Till Sukopp erst einmal in natura kennen gelernt - beim Griffkraft-Seminar bei Dominik Feischl - und habe einige Eindrücke aus diesem Zusammentreffen mitgenommen.

Bei der Instruktion in Sachen Kettlebells (allerdings auch schon bei den Clubbells etwas davor, wenn ich mich recht erinnere) war ich sehr angetan von der fast schon mechanischen Genauigkeit, mit der er seine Übungen durchführte. Ich hatte den Eindruck, dass er sehr darauf konzentriert, dass er und seine Klienten die Übungen in ihrer Ausführung sehr genau lernen, statt das Arbeitsgewicht in den Vordergrund zu stellen.

Diese Herangehensweise an die Übungen mit Kettlebells (allerdings auch mit allem anderen) ist eine sehr effektive Verletzungsprävention. Dan John erzählt in seinem [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] über Goal Setting darüber, wie wichtig es ist, die Übungen zu meistern. Es müssen nicht viele Übungen sein - diese dafür so richtig wie möglich. Dann ist die Verletzungsgefahr auch recht gering.

Diese Meinung teile ich momentan, unabhängig davon ob ich damit recht behalte oder mich irre.

Liebe Grüße
Simon
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  #24  
Alt 07.12.2009, 09:27
Benutzerbild von bedee
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Beiträge: 3.001
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Ich finde das Interview wirklich toll und eine Bereicherung fürs Portal. Danke Thomas

Man kriegt da schon einiges über die Ansichten von Till mit und kann sich danach, so man will, weiter informieren.

In der Diskussion hier wurden nach meinem Empfinden die Planks als einzig selig machende Übung dargestellt und man solle Rumpfrotationen auf jeden Fall vermeiden. Nun kann ich hier im Verein jemanden beobachten, der schafft grade mal 10 Sekunden Planks (wenns hoch kommt ), macht aber beim Sport Rotationsbewegungen mit ordentllich Schmackes und eine Art Crunch auf der Backextensionbank mit Medizinball-an-die-Wand-schmeißen. Eigentlich müssten seine Bandscheiben schon alle rausgefallen sein. Sind sie aber bisher nicht und ich würde auch nicht sagen wollen, er würde zielsicher auf eine Verletzung hin arbeiten. Ist halt ein Schnellkraftsportler der Unmengen an Kraft für eine eher kurze Zeit mobilisieren kann und mit langer, statischer Haltearbeit so seine Probleme hat.

Im Interview selber kommt es jetzt aber nicht so rüber als müssten/dürften Sportler, die in ihrem Sport mit Rumpfdrehung arbeiten, nur Planks/TGU machen. Die Empfehlungen sind halt nicht auf spezielle Sportarten gemünzt und haben einen starken Reha- bzw. Präventionshintergrund. Das müsste man bei der Diskussion auch mit berücksichtigen.

Die Aussage "1 bis 1,5 kg Fettverlust pro Woche" glaub ich jetzt so aber nicht (sorry Till), dann wär ich ja in 4 Wochen ripped und in 8 Wochen.....
2 bis 3 Pfund Gewichtsverlust pro Woche ja, aber je nach vorhandenem Potenzial auch nicht für lange.
__________________
Has anybody seen my Estrogen?
And will someone help me look for it?

(Elizabeth Lee Vliet / Screaming To Be Heard)

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  #25  
Alt 07.12.2009, 22:21
Benutzerbild von MarmorStein
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Registriert seit: 05.09.2007
Beiträge: 1.438
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Zitat:
Zitat von Till
Aber warum soll ich jeden Text kommentieren?
Wer verlangt das von Dir?
Andererseits: Wozu meldest Du Dich in einem Forum an, wenn Du Dich nicht beteiligen willst?

Zitat:
Zitat von Till
Kilghard hat Recht und das habe ich auf eine ähnliche Diskussion in einem anderen Forum auch schon geschrieben. Bevor man irgendwelche Vermutungen und teils kuriosen Ansichten über andere oder deren Methoden äußert, ohne Hintergründe oder die Person selbst zu kennen, könnte man die Person ja mal direkt fragen.
Ich kann jetzt natürlich nur für mich sprechen: Ich habe mich nur zum Artikel/Interview geäußert. Doch da Kilghard mich so angesprochen hat, beziehe ich Deine Aussage jetzt auch auf mich. Sollte dem nicht so sein, okay, andernfalls hätte ich doch gerne eine Erklärung.
Des Weiteren wüsste ich nicht, warum ich zur Diskussion eines Artikels unbedingt den Interviewten kontaktieren sollte, vor Allem, wenn dieser ohnehin „vor Ort“ ist und sich äußern kann, wenn er denn möchte.

Zitat:
Zitat von Till
Bezogen auf die meisten Kritikpunkte kann ich nur sagen, dass die Autoren in nahezu jedem ihrer Text ihre eigene Kritik teilweise sogar mehrfach selbst entkräften, in dem sie schreiben "meiner Meinung nach" und "nach meiner Ansicht".
Nun, das ist mMn der einzig seriöse Weg, betrachtet man, dass man in Bezug auf den Menschlichen Körper nur wenige pauschale und allgemeingültige Absolutaussagen treffen kann. Natürlich könnte ich auch schreiben „das ist so“, doch das würde weder den Wahrheitsgehalt der Aussage noch meine Glaubwürdigkeit erhöhen (wahrscheinlich eher im Gegenteil).
Für meine „mMn“ Aussagen habe ich zumindest eine Begründung geliefert. Darf ich also annehmen, dass Du für Deine absoluten Aussagen untrügliche Beweise hast und diese darlegen kannst?

Zitat:
Zitat von Till
Er hat herausgefunden, dass mit Crunches Bandscheibenvorfälle provoziert werden können
Das ist sehr interessant, und diese Sachlage ist mir in der Tat neu. Könntest Du mich bitte auf den Artikel verweisen?

Zitat:
Zitat von Till
Wozu sollen wir denn Crunches machen, wenn wir ohnehin schon den ganzen Tag gebeugt sitzen? Dadurch fördern wir doch nur die schlechte Körperhaltung weiter.
Interessanterweise zeigt sich in der „den ganzen Tag vorgebeugt sitzenden Bevölkerung“ in hohem Maße (Eigenerfahrung mit vielfachen Messungen am Dr. Wolff Back Check u.Ä., Tätigkeit in Fitnesstudios und Rehakliniken) i.d.R. eine deutliche Abschwächung der Bauchmuskulatur. Meine Frage wäre, warum man sich schädigen soll, indem man diese gezielt kräftigt (im Sinne eines „Dysbalancenausgleichs“?). Natürlich muss man noch etwas mehr machen (Stichwort „ganzheitliches Training“). Ich kenne ja jetzt weder Dein Untersuchungsdesign noch das von Prof. McGill (werd demnächst mal auf Literaturrecherche gehen, sofern Du nicht die Freundlichkeit besitzt, mich direkt auf Deine Quellen zu verweisen).

Zitat:
Zitat von Till
Und warum reiten eigentlich immer alle so auf Crunches herum? Diese Übung macht keinen Spaß, belastet die Wirbelsäule unnötig und trainiert die Bauchmuskeln in einer Weise, die weder im Alltag, noch im Sport benötigt wird.
Nunja, ob eine Übung Spaß macht oder nicht, ist individuell. Es finden sich immer Leute, denen die abgefahrensten Dinge Spaß machen. Der Crunch ist schlussendlich eine Übung, die einfach und ohne Geräte zu Hause machbar und dazu m.W.n. noch wenig Schädigungspotential bietet. Zudem ist er einfach anzuleiten.
Dass die Übung die WS „unnötig belastet“ (die Frage ist hier auch, wie definiert sich „unnötig“ und wie sieht die Belastung aus? … die Sache mit „Belastung = schädliche Belastung?“ hatte ich kürzlich in einem anderen Thread angesprochen) halte ich nicht für haltbar. Aber vielleicht belehren mich die Veröffentlichungen von Herrn Prof. McGill, auf welche Du Dich berufst, ja eines Besseren (oder hast Du eine kurze Erklärung parat?).
Dass man die Crunchbewegung weder im Alltag noch im Sport benötigt, halte ich ebenfalls für eine interessante Aussage. Ich würde vermuten, dass sich viele Leute mit einem Crunch/Situp aus der am Rücken liegenden Position erheben. Beim (Geräte)Turnen sind Einrollbewegungen des Rumpfes ständig mit dabei. Oder betrachtet man mal einen knackigen Torschuss beim Fußball. Oder versuch mal, so tief auszuatmen wie möglich, ohne Dich im Rumpf einzurollen (schon mal geniest?). Oder wer sich im Sitzen die Schuhe bindet, wird i.d.R. ebenfalls eine solche Bewegung durchführen. Beispiele gibt es viele, wo man im Alltag die Einrollbewegung durchführt.

Zitat:
Zitat von Till
Natürlich kann die Bauchmuskulatur den Rumpf beugen, drehen und zur Seite neigen, aber ihre viel wichtigere Aufgabe im heutigen Alltag und im Sport liegt darin, die Bewegungen in der Lendenwirbelsäule zu verhindern. Lest doch einfach die aktuelle Literatur, dann muss mir keiner Vorwürfe machen. Ich kann doch nichts dafür, dass dies der aktuelle Wissensstand ist. Auch andere Wissenschaftler kommen zu McGills Erkenntnissen, aber das habe ich bereits im Interview geschrieben.
Der aktuelle Wissensstand kommt und geht und schwankt nicht selten enorm in seinen Aussagen. Daher (wie oben erklärt) wirst Du bei mir kaum bis keine „das ist so“ Aussagen sehen. McGills Buch (Low Back Disorders) klingt vom Ansehen schon mal recht interessant, mal sehen ob es in der Unibib vorhanden ist oder ichs mir einfach so mal genehmige (oder empfiehlst Du eher ein anderes Werk?).

Zitat:
Zitat von Till
Thema Fettabbau: Wenn ich 1 kg Fettverlust pro Woche schreibe, dann meine ich es auch so. Die Abweichungen sind sehr gering. Die Klienten, die weniger als 800 g verlieren, hatten eine undisziplinierte Woche bzw. haben sich nicht an die Vorgaben gehalten. Moderne Programme schaffen das nun mal, sorry. Aus diesem Grund biete ich meinen Klienten, die Fett abbauen wollen, auch eine Geld-zurück-Garantie an, die allerdings noch keiner in Anspruch genommen hat, weil die Ergebnisse so gut waren.
Nun, dann frage ich doch mal direkt: Wie erhebst Du den Fettverlust? Und wie erklärst Du ihn (meine Überlegungen, warum mir das spanisch vorkommt, habe ich ja bereits dargelegt)?

Zitat:
Zitat von Till
Warum soll ich sagen, dass Kettlebelltraining so gefährlich ist, wie alle denken, wenn ich nach hunderten von Menschen, die ich trainiert oder betreut habe, bisher nie Probleme erlebt habe (abgesehen von Blasen an den Händen)?
Warum soll ich sagen, dass Crunches gefährlich sind, wenn ich nach hunderten von Menschen, die ich trainiert oder betreut habe, bisher nie Probleme erlebt habe?
(Natürlich ist das gelogen … man kann's nie jedem Recht machen und irgendwer hat immer irgendwo Probleme oder irgendwas passt nicht … dafür hat man ja auch genügend Alternativübungen und/oder Übungsvariationen). Aber um die fein säuberlich betreuten Personen geht’s ja nicht … sondern um die „auf eigene Faust Trainierer“. Da Du ja selbst sagst, dass zum KB-Schwingen Bücher und Internetvideos nichts taugen, würde ich mal sagen, da besteht durchaus einiges Schädigungspotential, oder nicht?
Jedenfalls würde ich es den meisten Leuten eher zutrauen, auf eigene Faust einen akzeptablen Crunch denn einen entsprechenden Getup hinzubekommen, but that's just my opinion. Allerdings ist dies auch ein Nebenthema, welches nichts mit meiner Initialkritik am Interview zu tun hat.

Des Weiteren die Frage: Wenn Du Dir dieser Gefahren bewusst bist und selbst der Meinung bist
Zitat:
Zitat von Till
Wenn jemand jedoch die dazugehörige Methodik nicht kennt und nur von Online-Videos oder Büchern/DVDs lernt, dann kann es tatsächlich gefährlich sein.
warum bietest Du sie dann für jeden [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]. Wäre es nicht konsequent, sie nur Deinen Kursteilnehmern anzuvertrauen?
Zitat:
Zitat von Till
Ganz im Gegenteil. Ich sehe und höre immer wieder wie Rückenschmerzen verschwinden, Schulterbeschwerden verschwinden und operierte Kreuzbänder viel schneller wieder fit werden als auf herkömmlichen Wege.
Nunja, was ist schon der „herkömmliche Weg“? Eine der tollsten Übungen für Kreuzbandheilung ist Treppaufgehen. Simpel, überall durchführbar, kostenlos. Nicht mal einen Trainer braucht man dafür.
Ich selbst finde KB-Training richtig toll. Doch warum sollte ich deshalb andere Übungen verteufeln?

Zitat:
Zitat von Till
Oder wie ein Kollege von mir mal sagte: "Man ist ein Idiot, wenn man nicht mit Kettlebells trainiert. Man ist aber auch einer, wenn man ausschließlich mit ihnen trainiert."
Und Du findest es toll, Leute, die nicht der eigenen Meinung sind, als Idioten zu bezeichnen?
__________________
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Die Wissenschaft, sie ist und bleibt, was einer ab vom andern schreibt.
Doch trotzdem ist, ganz unbestritten, sie immer weiter fortgeschritten; (Eugen Roth)

Geändert von MarmorStein (07.12.2009 um 22:50 Uhr).
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  #26  
Alt 07.12.2009, 23:35
Benutzerbild von matten
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Beiträge: 6.316
Standard AW: Neu "Interview: Dr. Till Sukopp gibt Tipps zu Fragen rund ums Training"

Zitat:
Zitat von Till Beitrag anzeigen
Sie schulen tatsächlich sämtliche Aspekte, die ein Athlet benötigt oder ein normaler Schreibtischtäter.
sämtliche aspekte sehe ich hier allerdings nicht abgedeckt. (superlativen "abmaster3000")

die swings sorgen zwar für eine schöne und auch in vielen sportarten wichtige, einigermaßen schnellkräftige hüftstreckung, liefern aber im oberkörper so gut wie keinerlei dynamische beanspruchung. die turkisch get-up bieten hier auch nicht gerade viel.

Zitat:
Zitat von Till Beitrag anzeigen
Und bevor sich noch weiter irgendwelche Fußnägel hochrollen: Natürlich kann die Bauchmuskulatur den Rumpf beugen, drehen und zur Seite neigen, aber ihre viel wichtigere Aufgabe im heutigen Alltag und im Sport liegt darin, die Bewegungen in der Lendenwirbelsäule zu verhindern.

Zitat:
Zitat von MarmorStein Beitrag anzeigen
Dass man die Crunchbewegung weder im Alltag noch im Sport benötigt, halte ich ebenfalls für eine interessante Aussage. Ich würde vermuten, dass sich viele Leute mit einem Crunch/Situp aus der am Rücken liegenden Position erheben. Beim (Geräte)Turnen sind Einrollbewegungen des Rumpfes ständig mit dabei. Oder betrachtet man mal einen knackigen Torschuss beim Fußball. Oder versuch mal, so tief auszuatmen wie möglich, ohne Dich im Rumpf einzurollen (schon mal geniest?). Oder wer sich im Sitzen die Schuhe bindet, wird i.d.R. ebenfalls eine solche Bewegung durchführen. Beispiele gibt es viele, wo man im Alltag die Einrollbewegung durchführt.
die liste von sportlichen oder alltäglichen bewegungen bei denen der rumpf gebeugt wird, die wirbelsäule zur seite, oder rotiert wird, kann man ohne probleme noch um einiges erweitern.

nur beispielsweise ein paar wenige sportarten, bei denen diese bewegungsmöglichkeiten absolut erforderlich und somit auch wichtig sind:

speerwurf
boxen
ringen
klettern

ach was solls, da kann sich ja jeder leser mal selbst gedanken drüber machen oder drauf achten wenn er irgendeine sportart betrachtet.
__________________

------------------------------------------------------------

"Das Leben ist ein Witz im Allgemeinen auf Kosten des Besonderen" (R.Shea u. R. Wilson)

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Geändert von matten (08.12.2009 um 15:25 Uhr).
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